«(H)ÄNNE UND DÄNNE»: DER UNTERSEE ALS KUNSTRAUM
Ausstellung in Berlingen und Steckborn (TG), Gaienhofen und Hemmenhofen (D), bis am 27. September 2026
Ausstellung in Berlingen und Steckborn (TG), Gaienhofen und Hemmenhofen (D), bis am 27. September 2026
Ausstellung Kulturort Froh Ussicht, Hof Blum, Samstagern (ZH), bis am 27. September 2026
Die Jurys des Manor-Kunstpreises 2027 haben die Preisträger:innen der 45. Ausgabe bestimmt. Die ausgezeichneten Künstler:innen sind: Paula Santomé für den Kanton Basel-Stadt, Davide-Christelle Sanvee für Genf, Livio Casanova für Graubünden, Amanda Camenisch für Schaffhausen und – wie hier bereits berichtet – Caterina De Nicola für den Kanton Zürich.
Der Eduard-Tschumi-Musikpreis 2026 geht an den Pianisten Nikita Kachaev aus der Klasse von Tomasz Herbut (Master Specialized Performance, Vertiefung Solist:in) und den Gitarristen Samuele Provenzi aus der Klasse von Elena Càsoli (Master Specialized Performance, Vertiefung Neue Musik). Die beiden Preisträger erhalten je ein Preisgeld in der Höhe von 7’000 Schweizer Franken.
La «Balade de Séprais» est un musée en plein-air créé en 1993, ouvert en permanence, gratuit, accessible en toutes saisons.
Exomusée – Art urbain, Rue Alexis-Marie-Piaget 20, 2400 Le Locle
Der am 8. November 1942 in Bettwil (AG) geborene Schweizer Verleger und Humanist, Buch-, Lese- und Sprach-Förderer Urs Breitenstein (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Breitenstein studierte Klassische Philologie in Basel und Tübingen. 1974 schloss er als Dr. phil. der Universität Basel in Griechischer Philologie mit Latein und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Fachprüfung für Gymnasiallehrer in Griechisch, Latein und Hebräisch ab. 2006 fand seine Ehrung durch die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit dem Dr. phil. h.c. für die verlegerische Förderung der Geisteswissenschaften, andererseits für vielfältigen Einsatz um eine Buch- und Lesekultur im In- und Ausland statt. Ab 1974 und bis 2007 war Breitenstein im Verlag Schwabe Basel Berlin beschäftigt, zunächst als wissenschaftlicher Lektor, ab 1988 (500-Jahr-Feier des Verlagshauses) als Verlagsleiter, ab 1996 als Verleger. Breitenstein engagierte sich darüber hinaus u.a. im Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), für die Basler Papiermühle, das Literaturfestival Basel, im International Board on Books for Young People, für die GGG Stadtbibliothek Basel, in der Aeneas-Silvius-Stiftung, bei der SOK – Schweizer Orthographische Konferenz oder im Verein BAKAME – Bücher für Kinder in Ruanda.
Im Rahmen der Werkbeiträge Design für Frühling 2026 hat Pro Helvetia 15 Projekte zur Konzeptentwicklung, Prototypenentwicklung, Produktion oder Projekterweiterung ausgewählt.
Neuvième édition depuis 1985, le millésime 2026 réunit jusqu’au 20 septembre 33 artistes et collectifs dans le village de Môtiers, au Val de Travers. Résonnant avec la riche histoire de la région ainsi que ses paysages uniques, les œuvres présentées durant tout l’été proposent une balade hors du temps, à la découverte des nombreux formats que permet l’art en plein air. Un programme événementiel riche, un parcours adapté aux personnes à mobilité réduite ainsi que des activités pour le jeune public viennent enrichir cette exposition, exprimant une volonté d’ouvrir l’art contemporain au plus grand nombre.
Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.
Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.
Der französische Schriftsteller Mathias Énard erhält den Spycher:Literaturpreis Leuk 2026. Der von der Stiftung Schloss Leuk vergebene Literaturpreis feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.
Das Land Art Festival ist ein traditionsreicher Anlass, welcher bereits von 1999 bis 2018 in Grindelwald stattgefunden hat. Seit 2023 wird der Event durch Grindelwald Tourismus organisiert. Nationale und internationale Künstler:innen reisen nach Grindelwald und erschaffen im Wald unterhalb des Hotels Wetterhorn Kunstwerke aus vorgefundenen Naturmaterialien. Die Kunstwerke wurden im Juni 2026 geschaffen und bleiben während des gesamten Sommers frei zugänglich und ausgeschildert.
Am 12. Juli 2026 eröffnete in Ausserbinn im Wallis ein neuer, unkonventioneller Ausstellungsraum: die Kunsthalle Ausserbinn. In einer seit vielen Jahren ungenutzten, neun Quadratmeter grossen und leerstehenden Milchsammelstelle direkt am Dorfplatz werden künftig zweimal jährlich ortsspezifische Kunstwerke zeitgenössischer Kunstschaffender gezeigt.
Die «Twingi»-Ausstellung im Walliser Binntal dauert bis am 18. Oktober 2026
Jusqu’au 31 octobre 2026: Rainer Maria Rilke – Poèmes et pensées en allemand et français.
Toute l’année: De manière intéractive et bilingue, ce parcours didactique en plein air apporte un éclairage sur la vie de six artistes ayant vécu à Veyras au 20ème siècle: Corinna Bille, Maurice Chappaz, Rainer Maria Rilke, Gérard de Palézieux, Charles Clos Olsommer et René Lorenz.
Entre La Chaux et Les Ruinettes: Sculptures en plein air tout au long du parcours. Situées à 2’300 m d’altitude, les œuvres sont créées par des artistes internationaux invités chaque année à Verbier. L’accès est libre toute l’année.
Exposition au barrage de Mauvoisin, Musée de Bagnes, jusqu’au 4 octobre 2026
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten Wochen aus Schweizer Perspektive
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gibt die Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz sowie aus den Gebieten ihrer Verbindungsbüros bekannt, die für eine Residenz im Jahr 2027 ausgewählt wurden.
Der am 6. Februar 1950 in Naters geborene Journalist und Radiomann Reinhard Eyer (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Reinhard Eyer war dabei, als ab Mitte 1978 im damaligen Schweizer Radio DRS die täglichen Regionaljournale entwickelt wurden und im November auf Sendung gingen. Parallel arbeitete er während langer Jahre auch für verschiedene Schweizer Zeitungen und für die Agentur Schweizerische Politische Korrespondenz (SPK). Erst in den 1990er-Jahren konnte sich Reinhard Eyer ganz auf die Tätigkeit als Wallis-Korrespondent für das Schweizer Radio konzentrieren. Im Frühling 2015 ging er in Pension. Eyer war leidenschaftlicher Strahler und Initiant des Schweizer Strahlermuseums in Naters. Seit 2023 war Reinhard Eyer Präsident des Kunstvereins Oberwallis.
Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 17. Juli 2026 bis am 4. April 2027
Ausstellung im Forum Schweizer Geschichte Schwyz, bis am 2. Mai 2027
Exposition Médiathèque Valais – Martigny, jusqu’au 29 août 2026
Ausstellung im Kunsthaus Biel / Exposition Centre d’art Bienne – bis am 30. August 2026 / jusqu’au 30 août 2026
Der am 3. Dezember 1944 in Kopenhagen geborene dänische Cemballist, Dozent und Musikforscher Jesper Bøje Christensen (Bild) ist am 8. Juli 2026 in Frankfurt am Main gestorben. Jesper B. Christensen war von 1972 bis 1985 Dozent an der Königlichen Dänischen Hochschule für Musik in Kopenhagen. Er unterrichtete seit 1988 in Basel Cembalo, Generalbass, Kammermusik und Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis, ausserdem wirkte er als Gastprofessor am CNSM in Lyon, am Département de musique ancienne des Genfer Konservatoriums, am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz sowie bei vielen Meisterkursen. Christensen war Mitglied zahlreicher Jurys. Er ist Autor des Lehrbuches «Die Grundlagen des Generalbassspiels im 18. Jahrhundert» (Kassel 1992) und mit J.-A. Bötticher Verfasser des Artikels «Generalbass» im Musiklexikon «Musik in Geschichte und Gegenwart». (*)
Ausstellung im open art museum, St.Gallen, bis am 27. September 2026
Ausstellung im Textilmuseum St.Gallen, bis am 28. Februar 2027
Nach einem intensiven Suchprozess im gesamten deutschsprachigen Raum ernannte der Vorstand des Vereins Textilmuseum St.Gallen eine neue Direktorin für die Gesamtleitung des Museums. Die Schweizerin Christine Müller Horn (Jahrgang 1976) wird am 1. Oktober 2026 im Textilmuseum St.Gallen starten und ab 1. November 2026 als Direktorin wirken.
Ausstellung im Foyer des Nidwaldner Museums, Winkelriedhaus, Stans, bis am 16. August 2026
Per Herbst 2026 führt das Museum Burg Zug ein Co-Direktionsmodell ein: Neben Barbara Keiser, die das Haus seit 2025 ad interim führte und nun die betriebliche Direktion übernimmt, wird Florence Anliker als Künstlerische Direktorin eingesetzt.
Festivalleiter Candid Wild verlässt nach sieben Jahren die Stanser Musiktage (SMT), ebenso wie Lyn Gyger, die seit 2024 das Dreierteam der professionellen Festivalleitung ergänzte. «Catherine Huth, seit zwei Jahren Mitglied der Festivalleitung und zuständig für die Produktion, wird für Kontinuität sorgen und die Festivalleitung neu zusammen im Team mit Stefanie Frick übernehmen.», schreiben die Stanser Musiktage.
Mitte Juli 2026 erscheint die Ausgabe «Jazz & Poesie» der Literaturzeitschrift «orte». Gemeinsam mit dem Kulturpartner Jazz Festival Willisau wird sie in einer Auflage von 3’000 Exemplaren hergestellt. Am Vorabend des Jazz Festivals, am 25. August 2026, findet in Willisau eine «orte»-Lesung mit Musik zum Thema statt.