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19. September 2025

«BELONGING IS A STRANGE FEELING – ANA BRANKOVIC»

Ausstellung im Photoforum PasquArt Biel-Bienne, vom 21. September bis am 30. November 2025 - Eröffnung am 20. September 2025, 17:00-21:00 Uhr (Ansprachen: 17:15-17:30)

AnaBrankovic,MillennialFacetimeRoutine,2024(VideoStill);Video,1.22Minuten,Dimensionenvariabel©AnaBrankovic

Bild: Ana Brankovic, Millennial Facetime Routine, 2024 (VideoStill); Video,1.22 Minuten, Dimensionen variabel ©AnaBrankovic

Was bedeutet es, dazuzugehören? Wie formen Erinnerung, Popkultur und Diaspora unsere Identität? In «Belonging is a Strange Feeling» erforscht die Multimedia-Künstlerin Ana Brankovic diese Fragen mit Hilfe von Fotografie, Video, Sound und Installation. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen und der ex-jugoslawischen Diaspora reflektiert sie über die Konstruktion von Identität, kollektive Erinnerung und die Ästhetik der Popkultur.

Die Ausstellung, die sich über drei thematisch unterschiedliche Räume erstreckt, verbindet persönliche und kollektive Erzählungen und oszilliert zwischen Nostalgie und futuristischer Reflexion. Brankovics immersiver, interdisziplinärer Ansatz lädt das Publikum dazu ein, die vorherrschenden Erzählungen über Zugehörigkeit, Hybridität und Migration zu überdenken.

Durch autofiktionale Strategien, dokumentarisches Material und KI-generierte Bilder erschliesst sie neue visuelle Sprachen zwischen Fiktion und Realität.

Mit dem Verweis auf die Ästhetik der 1990er-Jahre und die heutige digitale Kultur spricht die Ausstellung ein breiteres Publikum ausserhalb des ex-jugoslawischen Kontextes an. Sie ist besonders relevant angesichts der wachsenden Debatten über postmigrantische Identitäten und die Neuverhandlung kultureller Narrative.

«Belonging is a Strange Feeling» ist Teil des Photoforum-Jahresthemas 2025 «Reclaim the Narrative», das untersucht, wer unsere Geschichten formt und wie Bilder unser Verständnis der Welt beeinflussen.

Über die Künstlerin

Ana Brankovic (*1990) ist eine in Basel lebende Multimediakünstlerin, Kulturproduzentin und Kreativdirektorin. Ihre interdisziplinäre Praxis umfasst Musik, Video, Fotografie, Mode, Performance und Installation und beschäftigt sich mit Themen wie zeitgenössische Gesellschaft, Identität, Online-Phänomene und Popkultur. Zugänglichkeit, gegenseitiger Austausch und Zusammenarbeit sind für sie von zentraler Bedeutung.

Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina), entdeckte sie die Kunst schon früh durch Musik, Fernsehen und Schule. Seit dem Abschluss ihres MA in Visueller Kommunikation an der HGK Basel im Jahr 2017 hat sie mit Institutionen wie der Fondation Beyeler und der Liste Art Fair Basel zusammengearbeitet. 2014 gründete sie die Non-Profit-Plattform «Wie wär’s mal mit», die niederschwellige Kulturprojekte an unkonventionellen Orten veranstaltet. Seit 2021 kuratiert sie einen Hafencontainer in Basel als experimentellen Raum für Musik, Mode, Performance, Installationen und Gespräche.

Begleitprogramm

Das Ausstellungsprogramm beinhaltet eine Tasting Session mit dem Titel «Prijatno!» (2. November 2025, 11:00–12:30), konzipiert von Ana Brankovic in Zusammenarbeit mit dem Autor Afrim Fetinci. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit Essen als Träger kultureller Erinnerung und Identität. Beim gemeinsamen Genuss traditioneller serbischer Bohnengerichte, Tee, Kaffee und Schnaps ist das Publikum eingeladen, persönliche und kollektive Geschichten über das ehemalige Jugoslawien und Fragen kultureller Zugehörigkeit zu teilen.

pfp

Kontakt:

https://www.photoforumpasquart.ch/event/ana-brankovic-belonging-is-a-strange-feeling/

AnaBrankovic,MealmostKimKardashian,2023;KIgeneriertesSelfie©AnaBrankovic

Bild: Ana Brankovic, Me almost Kim Kardashian, 2023; KI-generiertes Selfie ©Ana Brankovic

#AnaBrankovic #BelongingisastrangeFeeling #PhotoforumPasquartBielBienne #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 19. September 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie, Politik und Gesellschaft

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Daniel Leutenegger

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