4. Mai 2025
«RECHTSPOPULISTISCHE POLITIK BEDROHT ALLE KULTURSPARTEN»
«Was droht der Kultur, wenn populistische Regierungen das Sagen haben?»: Dieser Frage geht Valeria Heintges auf «Republik.ch» nach, und sie wirft einen Blick in die USA, nach Ungarn, Deutschland – und in die Schweiz.

Symbolbild: Probebühne – Public domain – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Probebühne.JPG
Bedrohen, einschüchtern, absetzen und totsparen
Valeria Heintges schreibt: «Kultur wird angefeindet. Nicht nur in den USA, sondern weltweit. Zum Beispiel in Argentinien, Russland, Serbien, im Iran, in der Slowakei, in Bulgarien und anderen Ländern Europas. In all diesen Ländern versuchen rechte und vor allem rechtsextreme Regierungen, die Opposition zu ersticken. Sie begrenzen deshalb zuerst die Macht der Kultur. Weil sich Kulturbetriebe für eine offene, diverse Gesellschaft engagieren, weil sie tendenziell in Opposition zur Regierung stehen und weil sie sich für die Rechte von Minderheiten einsetzen.»
Und in der Schweiz?
Valeria Heintges hält fest: «Wer denkt, gegen solche Eingriffe sei die Schweiz gefeit, dem sei die Lektüre des SVP-Parteiprogramms empfohlen. Das unterscheidet sich nur marginal von dem der AfD; es wird in manchen Punkten sogar noch deutlicher. Würde es komplett umgesetzt, drohten amerikanische und ungarische Verhältnisse. Offen werden ‹Gender-Terror› und ‹Auswüchse der Trans-Kultur› (die Trump-Liste …) angeprangert. Gleichstellungsbüros will die SVP abschaffen und den ‹staatlich finanzierten Einrichtungen aus dem Bildungs-, Kultur- und Sozialbereich, die diese Ideologien unterstützen und verbreiten, die Steuergelder› streichen.»
«Der Kampf um die Kultur, er hat auch in der Schweiz längst begonnen», heisst der Schlusssatz des lesenswerten Beitrags von Valeria Heintges.
Zum vollständigen Artikel:
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Kommentare von Daniel Leutenegger