2. August 2025
«AMOR & ECHO – ERFINDUNGEN FÜR MUSIKINSTRUMENTE»
Ausstellung im Klingenden Museum, Kramgasse 66, Bern, bis am 29. März 2026

Bild: Blick in das Klingende Museum Bern – Foto: © https://klingendes-museum-bern.ch/de/ueber-uns/presse/
Wieso ein Echoventil für das Cornet? Soll eine Klarinette elektronisch gespielt werden? Und wie erhält die Orgel frischen Wind?
Der Instrumentenbau hat unzählige Innovationen entwickelt, um Wünsche von Musikerinnen und Komponisten zu erfüllen – oder um sie mit neuartigen Erfindungen herauszufordern … «AMOR & ECHO» zeigt eine Anzahl solcher Erfindungen und vermittelt sie in Bild und Ton.

Bild: «Amor-Schall», Idee von Ferdinand Kölbel, ca. 1766, kein solches Instrument ist erhalten
Vor über 3000 Jahren gelang es, Rohre aus Bronze zu giessen und diese zu Blasinstrumenten zusammenzubauen; eine Felszeichnung zeigt solche «Luren». Vor etwa 250 Jahren suchten Klarinettisten nach einem Bassinstrument, und ein Erfinder zeichnete einen «Amor-Schall», ein Horn mit gedecktem Schallstück, das einen «Liebesklang» produzierte (Bild). Vor rund 200 Jahren wurde in Wien ein «Doppelrohr-Schub-Ventil» für Blechblasinstrumente patentiert und vor gut 100 Jahren erfand ein Physiker das erste elektronische Instrument, das berührungsfrei gespielt wird: das Theremin.
Und heute? Der Organist Daniel Glaus sucht nach einer «wind-dynamischen» Orgel, auf der er mittels Tastendruck die Lautstärke («Dynamik») variieren kann, und Ernesto Molinari entwickelt die «CLEX», eine Kontrabassklarinette mit mechatronischer «Extension».
kmb
Videos:
Leon Theremin playing his own instrument
CLEX – Contrabassclarinet Extended
Winddynamische Orgel, Bern, Prototyp, Daniel Glaus, 2019
Kontakt:
https://klingendes-museum-bern.ch/de/museum/ausstellung/amor-echo/
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Kommentare von Daniel Leutenegger