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Kategorie: Musikproduktion, -verlag und -vertrieb

16. April 2026

«SCHWEI­ZER MU­SIK­ZEI­TUNG»: FA­BI­AN RENZ WIRD NEUER CHEF­RE­DAK­TOR

Fabian Renz - Foto: © SMZ

Der Journalist Fabian Renz (Bild) übernimmt per 1. Juli 2026 die Chefredaktion der «Schweizer Musikzeitung» (SMZ). Renz ist seit 2010 beim «Tagesanzeiger» tätig, zuletzt als Leiter des Ressorts «Analyse und Meinung». Davor arbeitete er acht Jahre als Teamleiter im Bundeshaus. Seine journalistische Karriere begann 1999; ab 2006 war Renz als Bundeshaus-Korrespondent für verschiedene Medien tätig.

15. April 2026

SI­MO­NE FEL­BER, NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN DES HAU­SES DER VOLKS­MU­SIK IN ALT­DORF: «BEI UNS HABEN BO­DEN­STÄN­DI­GE KLÄN­GE GE­NAU­SO PLATZ WIE NEUE TÖNE»

Simone Felber – Foto © Christian Felber, https://ch-cultura.ch/?s=simone+felber / https://www.simonefelber.ch/

Das Haus der Volksmusik in Alt­dorf feiert seinen 20. Geburt­stag – «und das mit neuer Präsi­dentin, eigen­em Mag­a­zin und ein­er Vision: Das Kom­petenzzen­trum der Schweiz­er Volksmusik beweist damit, dass in jed­er Tradition immer auch ein Stück Auf­bruch steckt.», heisst es in der aktuellen Mitteilung aus Altdorf.
 

14. April 2026

ZUM TOD DER IN­DI­SCHEN SÄN­GE­RIN ASHA BHOS­LE


Asha Bhosle, 2015 - Foto: Firoze Edassery - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ashaji.jpg

Die am 8. September 1933 in Satara (Britisch-Indien) als Asha Mangeshkar geborene indische Sängerin Asha Bhosle (Bild) ist am 12. April 2026 in Mumbai (Indien) gestorben. Asha Bhosle sang Ghazals, Bhajans sowie Lieder Rabindranath Thakurs und Kazi Nazrul Islams und war insbesondere für ihre Filmsongs bekannt. Gemeinsam mit ihrer älteren, 2022 verstorbenen Schwester Lata Mangeshkar, dominierte sie den weiblichen Playbackgesang indischer Filme über mehr als sechs Jahrzehnte und nahm Lieder für mehr als 1’000 Filme in vielen indischen Sprachen auf. (*)

13. April 2026

SCHWEI­ZER KÜNST­LER:IN­NEN­BÖR­SE FEI­ERT DIESE WOCHE IN THUN IHR 50-JAHR-JU­BI­LÄ­UM

70 Künstler:innen und Formationen präsentieren an der Schweizer Künstlerbörse 2026 in Thun Ausschnitte ihrer Produktionen. Auftreten werden unter anderem Lara Stoll, Cenk, schön&gut, Trummer, Christoph Simon, Jane Mumford, Famiglia Dimitri u.v.m. Zelebriert wird das 50-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung mit Höhepunkten wie dem vielfältig besetzten Eröffnungsabend sowie mit einer Vertikal-Dance-Show am Turm des KKThun. 

12. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 06/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

10. April 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE DJ, RAP­PER, PRO­DU­ZENT, PARTY-OR­GA­NI­SA­TOR UND AK­TI­VIST AFRI­KA BAM­BAAT­AA IST GE­STOR­BEN

Afrika Bambaataa, 2009 - Foto: https://www.flickr.com/people/72538882@N00, https://www.flickr.com/photos/docmonstereyes/3501722651/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Afrika_Bambaataa_2009_IMG_8349.jpg?uselang=de

Der am 17. April 1957 in der Bronx (New York City) geborene Afrika Bambaata (Bild), bürgerlich Lance Taylor, ist am 9. April 2026 in Philadelphia gestorben. Er war ein ab den 1970er-Jahren aktiver New Yorker Hip-Hop-DJ und Gründer der weltweiten Organisation Zulu Nation. Weiterhin war er Party-Organisator der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Er zählte zu den stilprägenden Figuren der Anfangszeiten im Hip-Hop. Weltweites Ansehen errang er schon Anfang der 1980er mit dem frühen Hip-Hop-Klassiker «Planet Rock». Bambaataa arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Yellowman, UB40, Johnny Rotten von den Sex Pistols, James Brown, Leftfield, Gary Numan und DePoint zusammen. Durch Afrika Bambaataas Erfolg wurden auch seine Bands Planet Patrol, Soulsonic Force und Cosmic Force bekannt. Er brachte unter den Namen Time Zone, Shango, Hydraulic Funk, Khayan und Sirius B Platten heraus. Im Mai 2016 trat Afrika Bambaataa von der Führung der Zulu Nation zurück, nachdem ihm der bis in die 1970er-Jahre zurückreichende sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen worden war. (*) Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

6. April 2026

SPLE­NDID MIT MI­CHA­EL EGGER UND LEVIN LUCCA DENN­LER SIND «SRF 3 BEST TA­LENT» IM APRIL 2026

Mike Egger und Levin Dennler sind zusammen Splendid und «SRF 3 Best Talent» im April 2026. 56:13 min, aus SRF 3 punkt CH vom 01.04.2026 Bild: SRF/David Marbach

«Einer ein Chaot, der andere ein Perfektionist – zusammen Splendid»: Michael Egger und Levin Lucca Dennler, beide schon seit Jahren in der Schweizer Musikszene tätig, gaben im Oktober 2025 ein gemäss SRF 3 «fantastisches Debütalbum» heraus mit ihrem neuen, gemeinsamen Projekt Splendid. «Höchste Zeit für unser Gütesiegel!», hat SRF 3 nun befunden.

6. April 2026

EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK: REMO KESS­LERS WIR­KEN AN DER SEITE VON GI­AN­NA NAN­NI­NI, POLO HOFER, SINA ODER HEIM­WEH

Remo Kessler - Foto: © Delia Kessler, https://www.remokessler.com/

Radio SRF 1, «Gast am Mittag», heute Ostermontag, 13 Uhr

5. April 2026

FÜR RU­DOLF LUTZ, DI­RI­GENT, MU­SI­KER, IM­PRO­VI­SA­TOR UND KOM­PO­NIST

Rudolf Lutz - Foto: © https://bachstiftung.ch/mitwirkenden/rudolf-lutz/

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute um 12:38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 11. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast

2. April 2026

DER BRI­TI­SCHE FOLK­JAZZ-SCHLAG­ZEU­GER UND SONG­WRI­TER TERRY COX (PEN­TANG­LE) IST GE­STOR­BEN

Pentangle im Jahr 1969 mit Terry Cox ganz rechts im Bild - Foto: Nationaal Archief, https://www.nationaalarchief.nl/onderzoeken/fotocollectie/ab61441a-d0b4-102d-bcf8-003048976d84 - Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:De_Engelse_folkgroup_Pentangle.,_Bestanddeelnr_922-1752.jpg

Der am 13. März 1937 in High Wycombe (Buckinghamshire, England) geborene britische Folkjazz-Schlagzeuger und Songwriter Terence William Harvey «Terry» Cox ist am 19. März 2026 in Maó (Menorca, Spanien) gestorben. Mitte der 1960er-Jahre gehörte er zur Blues Incorporated von Alexis Korner, nahm mit Duffy’s Nucleus von Duffy Power auf und war in der Hausband von Ronnie Scott’s Jazz Club. Mit Danny Thompson wechselte er 1967 von Alexis Korner in die Folkband Pentangle, der er bis zu ihrer (vorläufigen) Auflösung 1973 angehörte. Daneben spielte er mit Benny Carter und Barney Kessel sowie mit Roger Webb (1970) und dem Orchestra von Bobby Lamb und Ray Premru (1971). Auch war er an Einspielungen von The Humblebums, Bert Jansch und John Renbourn ebenso wie von Shirley Collins, Dana Gillespie und David Bowie beteiligt. Zwischen 1974 und 1982 gehörte er zur Band von Charles Aznavour, er war aber auch Sessionmusiker für Ashton & Lord, Bee Gees, Elton John u.v.a. Seit der Neugründung von Pentangle 1985 gehörte er der Band bis 1990 wieder an und ging mit ihr 2008 auch wieder auf Tournee. (*)

27. März 2026

SCHWEI­ZER MU­SIK­MARKT 2025: «WACHS­TUM SETZT SICH FORT»

© ifpi Schweiz

Der Schweizer Tonträgermarkt erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von knapp CHF 259 Mio. und wuchs damit um 4 % gegenüber 2024. «Massgebend für diese Entwicklung ist das Musikstreaming, dessen Umsatz um 5 % auf CHF 237 Mio. anstieg. Erfreulich entwickelte sich insbesondere der Vinylmarkt: Erstmals seit 2021 verzeichnete der Verkauf von LPs wieder ein klares Wachstum und stieg um 19 % auf CHF 5.1 Mio. Im Gegensatz dazu setzt sich der Rückgang bei den CD-Verkäufen seit nunmehr 25 Jahren fort; hier ist der Umsatz um 13 % auf CHF 8.4 Mio. gesunken. Weil sich der physische Markt insgesamt seitwärts bewegte, dominiert das Musikstreaming mit 92 % des Gesamtumsatzes den Schweizer Tonträgermarkt», heisst es in der heutigen Medienmitteilung der ifpi-Landesgruppe Schweiz.

26. März 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE CAN­TAU­TO­RE GINO PAOLI IST GE­STOR­BEN

Gino Paoli, 2010 - Foto: Elena Torre, https://www.flickr.com/photos/10022299@N08 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gino_Paoli_2010.jpg

Der am 23. September 1934 in Monfalcone geborene italienische Cantautore und Politiker Gino Paoli (Bild) ist am 24. März 2026 in Genua gestorben. Neben eigenen Erfolgen schrieb Paoli im Lauf seiner Karriere zahlreiche Songs, die von anderen Interpret:innen gesungen wurden, etwa Claudio Villa, Ornella Vanoni, Luigi Tenco, Gianni Morandi, Patty Pravo, Franco Battiato oder auch Marco Masini. Er galt als Wegbereiter von Lucio Dalla, den er 1964 kennenlernte und förderte, aber auch von Francesco De Gregori und Francesco Guccini. Nach einer gemeinsamen Tournee mit Ornella Vanoni erschien 1985 ein erfolgreiches Livealbum, 1986 schrieb Paoli zusammen mit Zucchero die beiden Songs «Come il sole all’improvviso» und «Con le mani». Zusammen mit den Jazzmusikern Enrico Rava, Danilo Rea, Flavio Boltro, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto veröffentlichte Paoli 2007 das Jazzalbum «Milestones. Un incontro in jazz». 1987 trat Gino Paoli als Kandidat der Kommunistischen Partei Italiens für die Wahl in die Abgeordnetenkammer an und wurde dabei ins Parlament gewählt. (*)

25. März 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SONG­WRI­TER CHIP TAY­LOR IST GE­STOR­BEN

Songwriter Chip Taylor (James Wesley Voight) at Hill Country Live in NYC, 2012 - Foto: Sachyn Mital, https://www.flickr.com/people/sachyn/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chip_Taylor.jpg

Der am 21. März 1940 in Yonkers (New York) als James Wesley Voight geborene US-amerikanische Songwriter Chip Taylor (Bild) ist am 23. März 2026 in New York City gestorben. Taylor war der jüngere Bruder des Schauspielers Jon Voight und damit Onkel von Angelina Jolie und James Haven. Nach einem wenig erfolgreichen Versuch, professioneller Golfspieler zu werden, startete Chip Taylor eine Karriere im Musikgeschäft. Er komponierte alleine oder mit anderen Komponisten wie Al Gorgoni, Billy Vera, Ted Daryll und Jerry Ragavoy Pop- und Rocksongs. Seine bekanntesten Kompositionen sind «Wild Thing», «Angel of the Morning» und «Try (Just a Little Bit Harder)». Ende der 1970er-Jahre gab Taylor das Musikgeschäft auf und wurde professioneller Glücksspieler. (*)

22. März 2026

DIE DEUT­SCHE MU­SI­KE­RIN, SÄN­GE­RIN, KOM­PO­NIS­TIN, AU­TORIN UND PRO­DU­ZEN­TIN BET­TI­NA KÖS­TER IST GE­STOR­BEN


Bettina Köster, 1979 - Foto: Ganskörperfutter, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Eva-Maria_G%C3%B6ssling - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mania_D_ICC_Berlin_1979.jpg

Die am 15. Juni 1959 in Herford geborene deutsche Musikerin, Komponistin, Autorin und Musikproduzentin Bettina Köster (Bild) ist am 16. März 2026 in Capaccio Paestum (Italien) gestorben. Köster war von 1981 bis 1984 Sängerin und Haupttexterin der Band Malaria!, sie arbeitete anschliessend als Solokünstlerin. Köster war bekannt für ihre tiefe, warme, verrauchte Stimme, sie galt als «Hildegard Knef des Punk». Ihr Gesangsstil, androgynes Styling und das von Köster verkörperte Frauenbild liessen sie zur Ikone der queeren Subkultur werden. Im Jahr 2021 bezeichnete sie sich als «nicht binär». (*)

21. März 2026

M4MUSIC: ZÜR­CHER BAND XOXO GE­WINNT MIT «RAZOR SHARP FEA­THERS» DIE AUS­ZEICH­NUNG «DEMO OF THE YEAR 2026»

©m4music _ GewinnerInnen Demotpape Clinic 2026

Anlässlich der diesjährigen Ausgabe des Festivals m4music in Zürich wurden am Samstagabend in verschiedenen Kategorien wiederum die Preise der Demotape Clinic verliehen. «Demo of the Year» wurde diesmal «Razor Sharp Feathers» der Zürcher Hardcore-Band XOXO. Die Auszeichnung ist mit 5’000 Franken dotiert.

13. März 2026

«TA­LENT SUP­PORT»: DIE PO­SI­TI­ON DER SCHWEI­ZER FILM­MU­SIK STÄR­KEN

Talent Support Swiss Films Sonart Fondation Suisa

Swiss Films, die Fondation Suisa und Sonart – Musikschaffende Schweiz bündeln neu ihre Kompetenzen und Ressourcen in einer strukturierten Partnerschaft, um die Position von Schweizer Filmmusikkomponist:innen innerhalb der internationalen Filmbranche nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Produktion und internationale Verwertung von Schweizer Filmmusik zu verbessern und den künstlerischen Beitrag der Komponist:innen im audiovisuellen Sektor sichtbarer zu machen. 

11. März 2026

«ALICE»: MIT DIE­SEM SONG REIST VE­RO­NI­CA FUS­ARO AN DEN ESC 2026

Veronica Fusaro, 2026 - Foto: © SRF / Nils Sandmeier

Die Schweizer Musikerin Veronica Fusaro (Bild) tritt mit dem Song «Alice» für die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 an. Der Alternative-Pop-Titel mit Rock-Einflüssen erzählt in drei Minuten «die Geschichte einer Frau, deren persönliche Grenzen überschritten werden», wie SRF schreibt. Der Wettbewerb findet 2026 in Wien statt; die Schweiz steht im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 auf der Bühne.

10. März 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE TAS­TEN­MANN UND SIN­GER-SONG­WRI­TER AUGIE MEY­ERS (SIR DOU­GLAS QUIN­TET / TEXAS TOR­NA­DOS) IST GE­STOR­BEN

Augie Meyers - Foto: © Presskit https://augiemeyers.com/

Der am 31. Mai 1940 in San Antonio (Texas) geborene US-amerikanische Tastenmann, Singer-Songwriter und Musikproduzent Augie Meyers (Bild) ist am 7. März 2026 gestorben. In den frühen 1960er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm Gründungsmitglied des Sir Douglas Quintet. Mit seinem typischen Vox-Orgel-Spiel prägte er den Sound des Quintets auf Hits wie «She’s About A Mover» (1964), «Mendocino» (1969), «Nuevo Laredo» (1970) und vielen anderen. Später spielte Meyers auch auf etlichen von Sahms Soloalben und veröffentlichte eigene Platten, ebenfalls im Tex-Mex-Stil. In den 1990er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm, Flaco Jimenez und Freddy Fender Mitglied der Tex-Mex-Supergroup Texas Tornados. Auch als Studiomusiker war Meyers gefragt. Er wirkte u. a. auf Bob Dylans Alben «Time Out of Mind» (1997) und «Love and Theft» (2001) mit. Meyers trat mehrfach in der Schweiz auf (z.B. Grindelwald 2005, Zürich 2008) und arbeitete auch mit Toni Vescoli zusammen («Baby was isch los», «De Augie und ich»)

7. März 2026

DER BRI­TI­SCHE MU­SIK­PRO­DU­ZENT, TON­MEIS­TER UND MU­SI­KER MIKE VER­NON IST GE­STOR­BEN


Mike Vernon, 2017 - Foto: CNRS - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cnrsblue_(cropped).jpg

Der am 20. November 1944 in Harlow (Middlesex) geborene britische Musiker, Tonmeister und Musikproduzent Mike Vernon (Bild) ist am 2. März 2026 gestorben. Er war Gründer des Labels Blue Horizon Records und arbeitete mit vielen Grössen der britischen Bluesszene zusammen, wie zum Beispiel Bluesbreakers, Duster Bennett, Savoy Brown, Chicken Shack, Eric Clapton, Fleetwood Mac, Peter Green, Danny Kirwan, John Mayall, Christine McVie, Ten Years After oder Climax Blues Band. Obwohl Vernon hauptsächlich mit Blues assoziiert wurde, arbeitete er auch ausserhalb dieses Feldes, etwa mit David Bowie oder im Bereich des Progressive Rock mit Focus. 2013 erhielt Vernon den Lifetime Achievement Award des British Blues Awards. (*)

2. März 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN BLUES-SÄN­GERS UND -GI­TAR­RIS­TEN JOHN P. HAM­MOND

John P. Hammond, 1980er-Jahre - Foto: Louis Ramirez, https://flickr.com/photos/91447/139791623/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:John_Hammond_JR.jpg

Der am 13. November 1942 in New York City geborene US-amerikanische Blues-Sänger und -Gitarrist John Paul Hammond (Bild) ist am 28. Februar 2026 gestorben. Hammond gehörte seit dem Beginn der 1960er-Jahre zu den herausragenden Figuren des akustischen Blues. Er entdeckte für sich die Nische des Gitarrespielers mit Mundharmonika, der klassischen Blues aus den 1930er- bis 1950er-Jahren spielte. Aufnahmen aus den 1990er-Jahren beweisen aber auch die Fähigkeiten Hammonds als Bandleader und E-Gitarrist. Seit seinem Debütalbum, herausgegeben 1963 auf Vanguard Records, nahm John P. Hammond insgesamt 33 Langspielplatten auf. Hammond erhielt 1985 einen Grammy Award und war für vier weitere nominiert. Zuletzt erschien das Album «Rough & Tough». Hammond spielte oder nahm Platten auf mit Jimi Hendrix (der entdeckt wurde, während er in Hammonds Band spielte), Eric Clapton, Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Duane Allman, Michael Bloomfield, J. J. Cale, Tom Waits, The Band, Charlie Musselwhite, Robbie Robertson, Levon Helm, David Bromberg, John Lee Hooker, Dr. John, Bob Dylan und vielen anderen. Als Produzent war er u.a. für George Benson, Alberta Hunter, Adam Makowicz, Stevie Ray Vaughan, Bob Dylan (Bootleg Series 1–3), Michael Bloomfield und Bruce Springsteen tätig. (*)

28. Februar 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN SÄN­GERS UND SONG­WRI­TERS NEIL SE­DA­KA

Neil Sedaka, 2017 - Foto: Raph_PH, https://www.flickr.com/people/69880995@N04 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neil_Sedaka_-_Royal_Albert_Hall_-_Monday_18th_September_2017_SedakaRAH180917-13_(37190973850).jpg

Der am 13. März 1939 in New York City geborene Sänger, Pianist, Komponist und Songschreiber Neil Sedaka (Bild) ist am 27. Februar 2026 in Los Angeles gestorben. Vor allem in den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren hatte er zahlreiche Hits wie «Oh! Carol», «Calendar Girl», «Stupid Cupid», «Happy Birthday, Sweet Sixteen» und «Breaking Up Is Hard to Do». Mitte der 1970er-Jahre erlebte er ein Comeback mit den Nummer-eins-Hits «Laughter in the Rain» und «Bad Blood». Als Komponist verfasste Sedaka mehr als 1’000 Songs für zahlreiche andere Künstler (u. a. «Is This the Way to Amarillo?», «Love Will Keep Us Together»). Bekannte Musiker wie Elton John, Frank Sinatra, Elvis Presley, Connie Francis, ABBA, Carpenters oder Tom Jones arbeiteten mit Sedaka oder coverten seine Lieder wie z.B. Eruption («One Way Ticket»). (*)

26. Februar 2026

ZUM TOD VON ÉLIA­NE RA­DI­GUE, KOM­PO­NIS­TIN, MU­SI­KE­RIN UND FRAN­ZÖ­SI­SCHE PIO­NIE­RIN DER ELEK­TRO­NI­SCHEN MUSIK

Éliane Radigue, 2014 - Foto: Delphine Migueres, http://freemusicarchive.org/curator/DRAM/blog/Eliane_Radigue_30_Years_Ago_and_Now - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%89liane_Radigue_and_Cat.jpg

Die am 24. Januar 1932 im Quartier des Halles in Paris geborene französische Komponistin und Musikerin Éliane Radigue (Bild) ist am 23. Februar 2026 in Paris gestorben. Sie war eine wichtige Pionierin und Wegbereiterin der elektronischen Musik.

21. Februar 2026

DER PU­ER­TO-RI­CA­NISCH-US-AME­RI­KA­NI­SCHE KOM­PO­NIST, SÄN­GER, MU­SI­KER UND PRO­DU­ZENT WIL­LIE COLÓN IST GE­STOR­BEN

Willie Colón, 2023 - Foto: MerleEllaPatsy - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Willie_Col%C3%B3n_on_Trumpet.jpg

Der am 28. April 1950 in New York City geborene US-amerikanische Salsa-Musiker, Komponist, Sänger, Arrangeur, Bandleader und Musikproduzent Willie Colón (Bild) ist am 21. Februar 2026 ebenda gestorben. Willie Colón war ein Nuyorican, ein in New York geborener Sohn puerto-ricanischer Eltern. Der in der Bronx geborene Musiker wuchs nicht bei seinen Eltern, sondern mit seiner Grossmutter und seiner Tante auf. Durch sie war er von früh an mit der traditionellen Musik Puerto Ricos sowie mit anderer lateinamerikanischer Musik vertraut. Colón unterschrieb mit 15 Jahren einen Vertrag bei der Schallplatten-Firma Fania und gab dort sein erstes Album mit 17 Jahren heraus. Er arbeitete als Posaunist und unterstützender Sänger mit Künstler:innen wie Héctor Lavoe, Celia Cruz, Rubén Blades und Ray Barretto zusammen. Eines seiner Alben, «Siembra» – eine Koproduktion mit Blades – war lange Zeit die erfolgreichste Salsa-Platte aller Zeiten, bis ihn Jerry Rivera ablöste. (*) Willie Colón wurde immer wieder als «King of Salsa» bezeichnet.

19. Februar 2026

MON­TREUX JAZZ ME­MO­RIES: «VERS-CHEZ-CLAUDE»

Montreux Jazz Memories - Chalet Claude Nobs © Ludovica Fracassi / EPFL

Une nouvelle mouture de podcasts réalisés par les étudiants de l’EPFL explore la mémoire du Montreux Jazz Festival. On y découvre notamment l’accès très exclusif au chalet de Claude Nobs et la manière dont le festival s’est progressivement ouvert aux musiques actuelles.

16. Februar 2026

PRO HEL­VE­TIA: AUS­GE­WÄHL­TE MU­SIK­SCHAF­FEN­DE FÜR «FAST FOR­WARD» 2026-2027

Marie DElprat - Foto: © Louane Nyga

«Fast Forward» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt fünf Projekte von Musikschaffenden aus der Schweiz, diesmal aus den Sparten aktuelle, experimentelle und elektronische Musik. Das zweijährige Programm richtet sich an «Mid-Career»-Musikschaffende (Soloprojekte oder kleine Formationen). Es hat zum Ziel, diese an einem Wendepunkt ihrer Laufbahn «substanziell und individuell zu fördern und so ihre langfristige Etablierung in der internationalen Szene zu ermöglichen».

9. Februar 2026

ÜBER­AR­BEI­TE­TES «MU­SIK­MA­GA­ZIN» AUF RADIO SRF 2 KUL­TUR UND ON­LINE

Theresa Beyer, Leiterin Musikredaktion SRF 2 Kultur - Foto: © SRF / Matthias Willi

SRF hat das «Musikmagazin» überarbeitet: Neu präsentiert sich die Audiosendung mit erweitertem Moderationsteam und erneuertem, genreübergreifendem Konzept. Die erste Sendung ist bereits online.

30. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER SÄN­GERS, MU­SI­KERS UND SONG­WRI­TERS DO­MI­NI­QUE GRAND­JEAN («CAM­PA­RI SODA»)

Dominique Grandjean - Foto: © https://www.grandjean.band/

Der Schweizer Sänger, Keyboarder, Songwriter und Psychiater Dominique Grandjean ist im Alter von 81 Jahren gestorben, wie heute durch «srf.ch» bekannt wird. Mit seinen Bands Taxi und Hertz gestaltete er in den 1970er- und 1980er-Jahren die Schweizer Rockmusik massgeblich mit. Noch bis vor kurzem spielte er mit seiner Band grandjean. Dominique Grandjean war u.a. Urheber des Songs «Campari Soda», der zu den Klassikern unter den moderneren Schweizer Mundartliedern zählt.

27. Januar 2026

DER SCHWEI­ZER SÄN­GER, MU­SI­KER, SONG­SCHREI­BER, KOM­PO­NIST, DICH­TER UND MALER HARDY HEPP IST GE­STOR­BEN

Hardy Hepp "Hard(ys) Life" © Praesens Film

Der am 13. Mai 1944 in Zürich als Heinrich Hepp geborene Schweizer Sänger, Musiker, Komponist, Songschreiber, Produzent, Dichter, Maler und Kulturvermittler Hardy Hepp (Bild) ist am 26. Februar 2026 in Frauenfeld gestorben, wie Freund:innen und Kolleg:innen in den Sozialen Medien schreiben. Er spielte im Laufe seiner Karriere hauptsächlich Klavier, aber auch Geige und Gitarre. Hepp ist eine der wichtigsten Figuren des kulturellen Aufbruchs der 1960er-Jahre in der Schweiz. Zu seiner Bedeutung schrieb der Kulturjournalist Stefan Künzli, Autor des Standardwerks «Schweizer Rockpioniere» (Zytglogge): «Hepps Beitrag für die Entwicklung von Pop und Rock in der Schweiz kann nicht überschätzt werden». (*)

24. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER PIA­NIS­TEN, KOM­PO­NIS­TEN UND BAND­LEA­DERS CHRIS­TOPH STIE­FEL


Christoph Stiefel, 2017 - Foto: Frankfurt C. Müller (Ausschnitt), https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Frank_C._M%C3%BCller - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christoph_Stiefel_02_(fcm).jpg

Der am 29. Juli 1961 in Zürich geborene Schweizer Pianist, Keyboarder, Komponist, Arrangeur, Produzent und Bandleader Christoph Stiefel (Bild) ist gestorben, wie Jodok Hess am Samstag auf «srf.ch» schreibt. Stiefel konzentrierte sich seit 1980 auf seine Arbeit als Pianist und Komponist, er spielte dann als Sideman bei verschiedenen Bands. Die Formation Andreas Vollenweider & Friends führte Stiefel ab 1984 während fünf Jahren zu grossen Konzerttourneen in die USA, nach Kanada, Europa, Brasilien, Japan und Australien. Nach früheren eigenen Projekten formierte er 1990 sein eigenes Jazz Trio / Quartet, mit dem er sieben Alben produziert und viele Konzerte in Europa in verschiedenen Besetzungen gegeben hat. Ab 1995 verfolgte er vor allem die Weiterentwicklung seines Konzepts der Isorhythmen. 1997 erhielt Christoph Stiefel von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia einen Kompositionsauftrag zugesprochen, für das Zürcher Kammerorchester ein Konzert für Klavier, zwei Schlagzeuge und Streichorchester zu schreiben. Die Uraufführung fand am 10. Juli 1998 statt. Daneben komponierte, arrangierte und produzierte er Musik für Werbung, Hörspiele und Filme, wie «Vollenweider – Die Geschichte eines Mörders». Stiefel war als Dozent an der Hochschule Luzern, Abteilung Jazz, tätig. (*)

17. Januar 2026

ENTER TECH­NIK­WELT DE­REN­DIN­GEN (SO): SWISS TAPE RE­COR­DER DAY 2026

© ENTER Technikwelt Derendingen, https://enter.ch/de/events/swiss-tape-recorder-day/

Den 15. Februar 2026 widmet die Enter Technikwelt in Derendingen (SO) von 10 bis 17 Uhr der goldenen Ära der Schweizer Tonbandgeräte und ihrer Hersteller, «deren Präzision und Klangqualität weltweit Massstäbe setzte», wie das Museum schreibt. Geboten werden u.a. Fachvorträge, Live-Demonstrationen und Spezialführungen rund um Studiotechnik, Aufnahmepraxis und ikonische Geräte.

14. Januar 2026

«VI­SIO­NI SO­NO­RE»: MUSIK UND SOUND AN DEN SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GEN 2026

Ab 2026 bringen die Solothurner Filmtage Musik, Sound und Film unter dem neuen Label «Visioni Sonore» zusammen: mit Konzerten, Liveshows, Film- & Musik-Formaten sowie gezielten Industry-Events rund um Musik im Film. Sonart, der grösste Berufsverband für Musiker:innen in der Schweiz, unterstützt das Programm aktiv.

10. Januar 2026

DER DEUT­SCHE KOM­PO­NIST UND MU­SI­KER ROLF RIEHM IST GE­STOR­BEN


Rolf Riehm, 2018 - Pressefoto Björn Hadem, https://www.hfmdk-frankfurt.de/news/rolf-riehm-memoriam

Der am 15. Juni 1937 in Saarbrücken geborene deutsche Komponist und Musiker Rolf Riehm (Bild) ist am 3. Januar 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Er studierte nach dem Abitur Musikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und von 1958 bis 1961 Oboe und Schulmusik an der Musikhochschule Frankfurt. Es folgte ein Studium der Komposition in der Meisterklasse von Wolfgang Fortner an der Musikhochschule Freiburg. Riehm war zunächst als Solo-Oboist und kurze Zeit im Schuldienst tätig. Ab 1968 wirkte er als Dozent an der Rheinischen Musikschule Köln und war bis 1972 Mitglied in der Gruppe 8 Köln, einem Zusammenschluss von Komponisten. Von 1974 bis 2000 hatte er eine Professur für Komposition und Tonsatz an der Musikhochschule Frankfurt inne.
Riehm war Mitbegründer der von 1964 bis 1970 bestehenden Frankfurter Vereinigung für Musik. Von 1976 bis 1981 war er Mitglied der Formation Sogenanntes Linksradikales Blasorchester. Er unternahm Konzertreisen und hielt Vorträge und Workshops in Europa, Amerika und Japan. Das Riehm-Archiv der Akademie der Künste Berlin, deren Mitglied er im Jahr 2010 wurde, verwahrt sämtliche Arbeitstagebücher, Vorarbeiten, Skizzen und Partiturreinschriften von Riehms Werken, auch des Frühwerks. (*)

4. Januar 2026

MI­CHEL RICH­TER, DER ÄL­TES­TE PROFI-DJ DER SCHWEIZ, IST GE­STOR­BEN

Michael Richter - Foto: © http://musicmagicians.com/index2.html

Michel Richter (Bild), der älteste DJ der Schweiz, ist tot. Der 73-jährige Luzerner starb in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 2026 bei einem Wohnungsbrand in Horw. Michel Richter wurde in Norddeutschland an der Ostsee-Küste, in Travemünde geboren. Als er drei Jahre alt war, zog seine Familie in die Schweiz um. Er wuchs in Luzern auf. Nach einer Ausbildung zum Reisebürokaufmann arbeitete er als Profi-DJ, Musikjournalist, Radiomann, Konzertveranstalter, Texter und als A+R-Verantwortlicher bei einer Schallplattenfirma. Als DJ war er jährlich an bis zu hundert Anlässen zu erleben. Seinen letzten Auftritt hatte er am Silvester 2025 im Stadtkeller in Luzern. Michel Richter wurde als lebende Legende, wandelndes Musiklexikon, leidenschaftlicher Musikvermittler und humorvoller Menschenfreund beschrieben.

2. Januar 2026

BRUNO SPOER­RI: «ES IST VIEL SCHWIE­RI­GER GE­WOR­DEN, AUS DEN KLI­SCHEES AUS­ZU­BRE­CHEN»

Erst kürzlich konnte Bruno Spoerri seinen 90. Geburtstag feiern, und schon steht sein nächstes Jubiläum an: Vor bald 70 Jahren wurde er Mitglied der SUISA. Höchste Zeit für einen ausführlichen Rückblick eines Musikers, der sich als gleichermassen wichtig und wegweisend für den Jazz, die elektronische Musik sowie die Film- und Werbemusik in der Schweiz erwiesen hat. In allem zeigt sich seine bis heute anhaltende grosse Offenheit für neue Ausdrucksmöglichkeiten. Markus Ganz hat für den SUISA-Blog einen lesenswerten und schön illustrierten Beitrag über Bruno Spoerri (Bild) verfasst, der auf einem umfangreichen, gehaltvollen Interview basiert.

2. Januar 2026

SCHWEI­ZE­RI­SCHER MU­SI­KER­VER­BAND (SMV) SUCHT GE­NE­RAL­SE­KRE­TÄR:IN (80-100 %)

Schweizerischer Musikverband SMV

Der Schweizerische Musikerverband (SMV) in Zürich sucht per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung eine/n Generalsekretär:in (80-100 %). Der SMV vereint seit 1914 die Mitglieder der schweizerischen Berufsorchester und die freischaffenden / selbständigen Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker aller Stilrichtungen. Er kämpft für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Musiker:innenbranche, wahrt und fördert die geistigen und materiellen Interessen seiner Mitglieder, beteiligt sich aktiv an der Kulturpolitik und bietet umfassende Dienstleistungen. Die Struktur des SMV ist föderalistisch. Die autonomen Sektionen vertreten den SMV in ihrer Region. Der Zentralvorstand dient als Bindeglied für die Sektionen und vertritt den SMV auf nationaler und internationaler Ebene.

2. Januar 2026

«GET GOING!» 2025 – DIE EMP­FÄN­GER:INNEN

Bilder (v.l.n.r. | v.o.n.u.): Raphael Loher|Foto © Philip Frowein, Philipp Schlotter|Foto © Jeremie Luke - Marc Méan|Foto ©Jonas Ruther - Coco Schwarz | Photo © schwarzcoco - Anuk Schmelcher | Foto © Anuk Schmelcher - Camilla Sparksss | Foto © roger.weiss - LUM | Foto @ jonnylabusch - Louise Knobil | Photo © pierredaendliker - Simone Aubert|Foto © kliokra - Collage Fondation Suisa

Seit 2018 vergibt die Fondation Suisa mit «Get Going!» Werkbeiträge an Musikschaffende, die an einem künstlerischen Wendepunkt stehen und Zeit, Freiheit und Risiko für ihren nächsten Schritt brauchen. Das Programm unterstützt jährlich Projekte mit je 25’000 Franken, bei denen nicht ein fertiges Produkt im Zentrum steht, sondern der Prozess: Recherche, Entwicklung, Neuorientierung. 2025 zeichnete die Jury acht Vorhaben aus,«die mit Mut, künstlerischer Eigenständigkeit und gesellschaftlicher Relevanz auffallen», wie die Fondation Suisa schreibt.

22. Dezember 2025

ZUM TOD DES BRI­TI­SCHEN POP-, ROCK- UND BLUES­SÄN­GERS, SONG­WRI­TERS UND MU­SI­KERS CHRIS REA

Chris Rea, 2012 - Foto: Andrzej Barabasz (Chepry), https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Chepry - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chris_Rea_01_AB.jpg

Der am 4. März 1951 in Middlesbrough (England) geborene britische Rock- und Bluessänger, Komponist, Pianist und Gitarrist Christopher «Chris» Anton Rea (Bild) ist am 22. Dezember 2025 gestorben. Er war bekannt für seine heiser-rauchige Stimme und seine Bottleneck-Technik auf der Gitarre. Als Gastmusiker ist er auf zahlreichen Alben anderer Künstler zu hören, wie Bill Wyman, John Mayall, Snowy White, Elton John oder Paul Rodgers. Chris Reas Karriere beinhaltete zwei unterschiedliche Perioden, eine Pop-orientierte mit Rock-Blues-Musik in den 1980er- und 1990er-Jahren und eine mit vorwiegend klassischem Delta- und Gospel-Blues ab dem Jahr 2002. Rea veröffentlichte allein 26 Studioalben und verkaufte über 30 Millionen Tonträger (Stand: Mai 2023). Seine bekanntesten Songs mit regelmässiger Radiopräsenz sind «Fool» (If You Think It’s Over) (1978), «I Can Hear Your Heartbeat» (1983), «Josephine» (1985), «On the Beach» (1986), «Let’s Dance» (1987), «Driving Home for Christmas» (1986), «Road to Hell» (Part 2) (1989), «Auberge» (1991), «Looking for the Summer» (1991) und «Julia» (1993). (*)

11. Dezember 2025

DAS JO­DELN WUR­DE SO­EBEN IN DAS IM­MA­TE­RI­EL­LE KUL­TUR­ER­BE DER UNESCO AUF­GE­NOM­MEN

© Gody Studer, 2014

Die UNESCO hat heute das Jodeln in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen: «Als emblematischer Gesang der Schweiz umfasst der Jodel eine grosse Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und ist tief in der Bevölkerung verankert.», heisst es in der entsprechenden Mitteilung.

8. Dezember 2025

FABIO BAECH­TOLD WIRD NEUER DI­REK­TOR DER FON­DA­TION SU­ISA

Fabio Baechtold - Foto © Reto Andreoli

Im Hinblick auf die Pensionierung von Urs Schnell im September 2026 hat der Stiftungsrat Fabio Baechtold 
(Bild) als neuen Direktor der Fondation Suisa ab 1. Juli 2026 gewählt. 

4. Dezember 2025

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN GI­TAR­RIS­TEN, SONG­WRI­TERS UND MU­SIK­PRO­DU­ZEN­TEN STE­VE CROP­PER

Steve Cropper, 2007 - Foto: Charlie Liewellin, https://www.flickr.com/people/76913520@N00 / https://www.flickr.com/photos/charliellewellin/456656271/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Steve_cropper_(456656271).jpg?uselang=de

Der am 21. Oktober 1941 in Dora (Missouri) geborene US-amerikanische Gitarrist, Songwriter, Tonmeister und Musikproduzent Steve «The Colonel» Cropper (Bild) ist am 3. Dezember 2025 in Nashville (Tennessee) gestorben. Er war Gründungsmitglied der Band Booker T. & the M.G.’s und treibende Kraft beim Stax-Label, wo er den charakteristischen Sound des Memphis-Soul mitprägte. Cropper ist auch bekannt als Co-Autor vieler unsterblicher Hits wie «(Sittin’ On) The Dock of the Bay» oder «In the Midnight Hour» und er war Mitglied der Blues Brothers Band. Cropper wurde zweimal mit dem Grammy ausgezeichnet. (*)

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