Per Ende des 20-Jahr-Jubiläums ihres Verlags hat Ursi Anna Aeschbacher (Bild), die «Grande Dame der Schweizer Kleinverlage», Die Brotsuppe an das Bieler GymnasiallehrerInnen-Paar Sonja Muhlert und Adrian Künzi übergeben. Der Verlag Die Brotsuppe von Ursi Anna Aeschbacher wurde 2019 von der Literaturkommission der Stadt Bern «für den grossen Einsatz rund um das Buch als Inhalt und Form sowie für den ungebrochenen Glauben an das bernische Literaturschaffen» mit dem Spezialpreis für die Vermittlung geehrt. Und Die Brotsuppe wurde 2022 nominiert als Verlag des Jahres. Etliche Werke aus ihrem Programm wurden mit regionalen, kantonalen und nationalen Preisen ausgezeichnet.

Bild: Anna Ursi Aeschbacher, 2024 – Foto: © https://www.facebook.com/photo?fbid=1139218768209936&set=a.394348106030343
Zuletzt hatten Autoren und Autorinnen des Kleinverlags vermehrt für Schlagzeilen gesorgt – drei Jahre, drei Schweizer Literaturpreise in Folge: X Schneeberger (2021), Noëmi Lerch (2020) und Patrick Savolainen (2019), das war ungewöhnlich. Zuvor hatte Die Brotsuppe viele deutsche Übersetzungen französischsprachiger Literaturpreisträger in der Schweiz geliefert: Michel Layaz, Philippe Rahmy, Antoinette Rychner oder Marius Daniel Popescu. Dazu gab es kantonale Literaturpreise, zuletzt für Saskia Winkelmanns Debüt «Höhenangst».
Quelle / Mehr:
https://diebrotsuppe.ch/content/3-allgemein/1-ueber-uns/ps_ubergabe_bt_1-12-3-2024.pdf
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Kommentare von Daniel Leutenegger