«UN APERÇU PASSIONNANT DE LA CRÉATION ARTISTIQUE ACTUELLE»
Cantonale Berne Jura 25 / 26, exposition Musée jurassien des arts Moutier, jusqu’au 25 janvier 2026
Cantonale Berne Jura 25 / 26, exposition Musée jurassien des arts Moutier, jusqu’au 25 janvier 2026
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 27. Dezember 2025, 11.03 Uhr / Podcast
Cantonale Berne Jura 25 / 26, Ausstellung im Kunsthaus Interlaken, bis am 25. Januar 2026
Cantonale Berne Jura 25 / 26, Ausstellung im Kunsthaus Steffisburg, bis am 25. Januar 2026
Cantonale Berne Jura 25 / 26, Ausstellung in der Stadtgalerie Bern, bis am 31. Januar 2026
Cantonale Berne Jura 25 / 26, Ausstellung in der Kunsthalle Bern, bis am 8. Februar 2026
Ausstellung Kunst im Trudelhaus, Baden, bis am 25. Januar 2025
Im Kunstraum Baden, bis am 11. Januar 2026 (vom 24. Dezember 2025 bis und mit 4. Januar 2026 geschlossen)
Cantonale Berne Jura 25 / 26: Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, bis am 25. Januar 2026
Cantonale Berne Jura 25 / 26, Ausstellung im Museum Franz Gertsch, Burgdorf, bis am 1. März 2026
Der am 11. Juli 1932 in Nieuwer-Amstel geborene niederländische Ballett-Choreograf Hans van Manen (Bild) ist am 17. Dezember 2025 in Amsterdam gestorben. Er gilt als einer der ganz grossen Erneuerer des europäischen Balletts. Seine klassizistische, aus der Musik entwickelte Tanzsprache konnte sich von seinem Vorbild George Balanchine emanzipieren. Männer und Frauen agieren in seinen Choreografien gleichberechtigt.
Die Kulturförderungskommission des Kantons Luzern verleiht Catherine Huth (Bild) den Kulturförderpreis in der Höhe von 15’000 Franken «für ihr vielseitiges und langjähriges Kulturschaffen als Kulturvermittlerin, Kulturaktivistin und Künstlerin».
Die Fachjurys der selektiven Förderung des Kantons Luzern haben in der zweiten Ausschreibungsrunde in den Sparten «Angewandte Kunst» und «Bildende Kunst», «Musik», «Theater / Tanz» sowie «Recherchebeiträge» und «Entwicklungsbeiträge» die Förderbeiträge zugesprochen.
Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 19. Dezember 2025 bis am 20. April 2026
Das Bundesamt für Statistik (BFS) vermeldet: «2023 gab es in der Schweiz insgesamt 68’233 Kulturbetriebe mit 243’207 Beschäftigten bzw. 161’735 Vollzeitäquivalenten (VZÄ).» 2024 zählte die Schweiz rund 300’000 Kulturschaffende, eine Zahl, die seit der Pandemie wieder angestiegen ist. Kulturschaffende sind sehr gut ausgebildet und weisen atypische arbeitsmarktliche Merkmale auf. Mehr als 50% von ihnen arbeiten Teilzeit. Seit 2010 nimmt die Mehrfachbeschäftigung zu und im Vergleich zur Gesamtwirtschaft sind in der Kulturwirtschaft doppelt so viele Selbstständigerwerbende anzutreffen.
Der Filmemacher und ehemalige Russland-Korrespondent Christof Franzen (Bild) setzte sich bei der Abstimmung vor Adrienne Fichter («Republik») und «SonntagsBlick»-Chefredaktor Reza Rafi durch. Das Magazin «Schweizer Journalist:in» verleiht jedes Jahr ein Dutzend Preise an Medienschaffende. Die Redaktion von «Schweizer Journalist:in» wählte zudem Somedia-Chefin Susanne Lebrument zur «Medienmanagerin des Jahres».
Rosa von Praunheim (Bild), der am 25. November 1942 in Riga als Holger Radtke geborene deutsche Film- und Theaterregisseur, Produzent, Autor, Professor für Regie sowie Aktivist, öffentlicher Wegbereiter und Mitbegründer der LGBTQ-Bewegung in Deutschland, ist am 17. Dezember 2025 in Berlin gestorben. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films und wird auch den Autoren- und Avantgardefilmern zugerechnet. In über 50 Jahren drehte er über 150 Kurz- und Langfilme vorrangig mit queeren Sujets. Sein filmischer Output ist enorm; durch sein künstlerisches Schaffen über viele Jahrzehnte hinweg wurde Rosa von Praunheim zu dem Namen, der symbolisch für den deutschen queeren Film steht. Auch international gilt er als bedeutungsvoller und Grundlagen schaffender Pionier des queeren Kinos. (*)
Petra Volpes «HELDIN» (LATE SHIFT) wurde für die Shortlist der 98. Academy Awards in der Kategorie «International Feature Film» selektioniert. Dies gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt. Der Spielfilm, produziert von Zodiac Pictures, ist einer der 15 Beiträge, die nun die Chance auf eine Nomination für den Oscar als besten internationalen Film haben.
Exposition Centre d’art Bienne / Kunsthaus Biel, jusqu’au 1er février 2026
Der Raum, der Marietta Schenk, der Preisträgerin des Prix Kunstverein 2025, gewidmet ist, vereint ein Ensemble bisher ungezeigter Arbeiten, die ein pseudo-häusliches Universum bilden: einen Tisch, einen Kamin, eine Tapete, Behälter. Bis am 1. Februar 2026 im Kunsthaus Biel / Centre d’art Bienne.
Fotoausstellung in der Kornhausbibliothek Bern, bis am 31. Januar 2026
Gemeinsam mit der Burgergemeinde Bern, der Stadt und dem Kanton Bern hat das Museumsquartier Bern am Mittwoch, 17. Dezember 2025, die Ausschreibung für einen städtebaulichen Studienauftrag veröffentlicht.
Über 17’000 Menschen haben die Petition zum Erhalt des Auslandmandats der SRG-SSR unterzeichnet. Die Initiant:innen haben die Petition heute bei der Bundeskanzlei eingereicht – am Tag der Ständeratsdebatte zum Entlastungspaket 27. Das Auslandmandat umfasst Swissinfo.ch und tvsvizzera.it sowie die Partnerschaft mit 3sat und TV5Monde und sichert damit die internationale Sichtbarkeit der Schweiz.
Die am 18. Januar 1955 in New York City geborene US-amerikanisch-dänische Jazzmusikerin und Komponistin Marilyn Mazur (Bild) ist am 12. Dezember 2025 in Kopenhagen gestorben. Sie war Perkussionistin, Schlagzeugerin, Pianistin und Vokalistin. In den frühen 1970er-Jahren war Mazur zunächst als Tänzerin und Pianistin in verschiedenen Tanzgruppen beschäftigt. Parallel dazu gründete sie 1973 ihre erste Band. Die meisten ihrer zahlreichen Perkussionsinstrumente erlernte sie erst im Laufe der Zeit im Selbststudium. Als Perkussionistin spielte sie zunächst mit Andreas Vollenweider, Charlie Mariano sowie mit Irène Schweizer und anderen Musikerinnen der Feminist Improvising Group. Ab 1980 war sie in der Gruppe Six Winds tätig; von 1982 bis 1984 leitete sie die nur aus Frauen bestehende Musik- und Theatergruppe Primi Band, zu der auch Irene Becker gehörte. Danach spielte sie mit John Tchicai und Pierre Dørge im New Jungle Orchestra. Von 1985 bis 1989 folgte das ihr Image prägende Engagement als ständige Drummerin von Miles Davis, das seinen Ausgangspunkt in der von Palle Mikkelborg geleiteten Produktion seiner Platte «Aura» hatte. Parallel spielte Mazur mit Gil Evans (1986) und mit Wayne Shorter (1987). Sie arbeitete u.a. auch mit Matthias Rüegg zusammen und ab 1991 ging sie regelmässig mit Jan Garbarek auf Tournee. (*)
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, bis am 22. März 2026
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, Labor, bis am 25. Januar 2026
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, bis am 25. Januar 2026
Der US-amerikanische Schauspieler, Filmregisseur und -produzent Rob Reiner und seine Frau, die Schauspielerin, Produzentin und Fotografin Michele Singer Reiner, wurden am 14. Dezember 2025 in ihrem Haus in Brentwood (Los Angeles) erstochen aufgefunden. Als Darsteller wurde Rob Reiner in den 1970er-Jahren durch die Fernsehserie «All in the Family» bekannt. Seit Mitte der 1980er-Jahre inszenierte er als Regisseur erfolgreiche Filme wie «This Is Spinal Tap», «Stand by Me», «Die Braut des Prinzen», «Harry und Sally», «Misery» und «Eine Frage der Ehre». In den USA ist Reiner auch für seine Tätigkeit als Politaktivist bekannt.
Mit neuer Besetzung und dem Schwerpunkt Fair-Pay will die Basler Musikvielfalt-Initiative den Kulturbetrieb jetzt in allen Landesteilen wachrütteln: «Für diesen Schritt hat das Komitee auch personell aufgestockt. Neu dabei sind die Berner Kulturarbeiterin Janina Neustupny und die Musikerin Kim Bollag aka KimBo, die bisher für SRF Kultur und diverse NGOs gearbeitet hat. Die gebündelte eidgenössische Kraft steckt das Team aktuell in das Thema Fair-Pay – faire Bezahlung. In der ganzen Schweiz wird darüber diskutiert, wie Kulturschaffende zu besseren Arbeitsbedingungen kommen – auch die Kulturbotschaft des Bundes will eine angemessene Entschädigung professioneller Kulturschaffender garantieren.», schreibt Helena Krauser in ihrem lesenswerten Beitrag auf «bajour.ch».
Der am 17. November 1938 geborene Werbefachmann, Restaurant- und Barbesitzer, Autor und Maler Fritz Kobi (Bild) aus Flamatt ist im Dezember 2025 gestorben. Er absolvierte nach den obligaten Schulen am kantonalen Technikum in Biel die Ausbildung für Verkehr und Verwaltung und war nach drei Jahren praktischer Weiterbildung 1968 Mitgründer der weitherum renommierten Werbeagentur Contexta in Bern; später folgten mehrere andere erfolgreiche Unternehmen. Er arbeitete bei Contexta und dem Berner Restaurant Lorenzini sowie der Bar Quick mit dem andern grossen Werbe-Pionier Alex Milani zusammen, der am 12. November dieses Jahres gestorben ist. Kobi schrieb eine ganze Anzahl Bücher (Kriminalromane, Science-Fiction und Satirisches) und malte auch mit Erfolg farbenstarke Bilder.
Im Haus für Kunst Uri, Danioth Pavillon Altdorf, bis am 11. Januar 2026
Die Kantone Obwalden und Nidwalden schreiben seit 2014 gemeinsam Werkbeiträge für Kulturschaffende aus. Eine fünfköpfige Fachjury vergibt den grossen Werkpreis 2025 in der Höhe von 20’000 Franken an Anita Zumbühl aus Oberdorf. Der kleine Werkpreis in der Höhe von 10’000 Franken geht an die Kernserin Olivia Abächerli.
Das Werkjahr der Frey-Näpflin-Stiftung und des Kantons Nidwalden ist mit 50’000 Schweizer Franken dotiert. Zusätzlich folgt eine Ausstellung mit
Publikation im Nidwaldner Museum. Die Jury hat sich mit der Wahl von Judith Albert (Bild) als Preisträgerin des Werkjahrs 2026 der Frey-Näpflin-Stiftung für «eine der profiliertesten Videokünstlerinnen der Schweiz» entschieden, wie sie schreibt.
Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom heutigen Montag, 13 Uhr / Podcast
Zum neunten Mal vergibt der Verband A*dS Autorinnen und Autoren der Schweiz den Lilly-Ronchetti-Preis, der dank eines Legats der Winterthurer Lyrikerin Lilly Ronchetti ausgerichtet werden kann. Dieses Jahr wird Regula Wenger für das Projekt «Steindls Kind» ausgezeichnet.
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 20. Dezember 2025, 11.03 Uhr / Podcast
Im Rahmen der Vernissage zur Ausstellung «zentral! XL» im Kunstmuseum Luzern konnte Präsidentin Barbara Hennig Marques erstmals den Prix Visarte Zentralschweiz verleihen: «Eine Auszeichnung für Menschen, die die regionale Kunstszene nachhaltig stärken», wie es in der Mitteilung dazu heisst. Geehrt wurden Stephan Wittmer «für sein langjähriges, mutiges und experimentelles Engagement in der Kunstvermittlung» und Eveline Suter (Kuratorin von «zentral! XL») «für ihre ausserordentliche Jury-Arbeit und ihren Beitrag zu einer starken, sichtbaren Kunstlandschaft in der Zentralschweiz».