Nach rund zweijähriger Renovation wird das Museum Langmatt in Baden (AG) am Samstag, 9. und Sonntag,
10. Mai 2026, feierlich wiedereröffnet. «Damit kann der ambitionierte Zeitplan des Projekts eingehalten werden – keine Selbstverständlichkeit angesichts der Komplexität der Aufgabe und einiger baulicher Überraschungen im denkmalgeschützten Gebäude», wie das Museum schreibt. Das Museum
Langmatt feiert die Wiedereröffnung mit einem ganzen Wochenende für das Publikum des Hauses und die Badener Bevölkerung.
Die am 28. September 1934 in Paris geborene französische Schauspielerin, Sängerin und Tierschützerin Brigitte Bardot (Bild) ist am 28. Dezember 2025 in Saint-Tropez gestorben. Bardot galt besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren als internationales Sexsymbol. Meistens wurde sie als hedonistische, sexuell freizügige und selbstbewusste Schönheit besetzt und prägte damit im Kino einen neuen Frauentyp in der Anfangszeit der Sexuellen Revolution. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen «Et Dieu… créa la femme» (Und immer lockt das Weib), «La Vérité» (Die Wahrheit), «Le Mépris» (Die Verachtung) und «Viva Maria!». Als Sängerin veröffentlichte sie mehrere Alben und zahlreiche Singles. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere 1973/1974 zog sich Bardot aus dem Showgeschäft zurück und widmete sich ab dann vor allem dem Tierschutz. (*)
Wege und Strassen sind prägende Elemente der Kulturlandschaft. Während der Arbeiten am Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) sowie den Forschungen und Umsetzungen von ViaStoria, der Stiftung für Verkehrsgeschichte, entstand in den letzten 40 Jahren ein einzigartiges Archiv mit über 30’000 Bildern, Fotos, Plänen und Illustrationen.
Nach der erfolgreichen Ausstellung «Once Upon A Page» im Kunstmuseum der Tsinghua-Universität in Peking wird diese Schau nun in erweiterter Form in Shanghai gezeigt. Das Shanghai Minsheng Art Museum präsentiert bis am 4. Juni 2026 gemeinsam mit der Schweizer Botschaft und dem Fumetto Comic Festival Luzern die Ausstellung «Tales of Now: Contemporary Swiss Comics from the Fumetto Festival». Die Ausstellung versammelt nahezu 500 Arbeiten von über 20 Künstler:innen aus der deutschsprachigen Schweiz und sie zelebriert den Comic als eigenständige Kunstform – «facettenreich, experimentell, gesellschaftlich relevant», wie Fumetto schreibt.
Mit dem Abschluss seiner Intendanz endet für Michael Haefliger (Bild) seine seit 1999 prägende Ära beim Lucerne Festival. Die TV-Dokumentation «Musik im Glück» würdigt sein Wirken (demnächst im Fernsehen SRF). Nun eröffnet Haefliger ein neues Kapitel: er wird seine internationale Erfahrung künftig in beratende und strategische Aufgaben weltweit einbringen, unter anderem als Artistic Advisor des Shanghai International Arts Festival.
Auf dem YouTube-Kanal der Swiss Game Developers Awards (SGDA) wurden die besten Schweizer Games des zu Ende gehenden Jahres bekanntgegeben. Den Hauptpreis gewann das Zürcher Studio Okomotive mit «Herdling». Okomotive konnte bereits internationale Erfolge feiern mit den «Far»-Spielen. Die SGDA-Auszeichnungen werden seit 2013 vergeben.
Im Laufe des Jahres 2025 haben Restauratoren im Auftrag des Vereins Trun Cultura ein wichtiges Wandgemälde von Alois Carigiet aus dem Jahr 1941 in St.Margrethen gerettet: In der Weinstube eines Abbruchobjekts stellt es den Weinberg Berneck mit dem ehemaligen Schloss Rosenberg dar. Der Dank von Trun Cultura geht an die kantonalen Denkmalpflegeämter Graubünden und St.Gallen sowie an weitere Fördernde und Stiftungen. Das Bild wird am 7. Februar 2026 im Haus des Weins in Berneck der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ausstellung Kunsthalle Fundaziun Nairs, Scuol (GR), vom 28. Dezember 2026 bis am 12. Juli 2026 – Vernissage am Sonntag, 28. Dezember 2025, 16 bis 19 Uhr
La Tour du Fantastique porte parfaitement son nom: Elle a transformé les anciennes prisons et la tour médiévale de la ville de Neuchâtel en espace d’évasion artistique et culturelle international. L’exposition inaugurale de la Tour du Fantastique est consacrée à John Howe et présente, sur quatre étages, plus de 250 dessins et peintures dans un parcours et une scénographie totalement inédits. John Howe est l’un des artistes les plus reconnus et plébiscités à l’international, entre autres pour son interprétation picturale de l’œuvre littéraire de Tolkien, présentée dans des éditions illustrées, reprise au cinéma par Peter Jackson, sur les plateformes TV, ou encore dans les jeux de plateau et les jeux vidéo. (Jusqu’au 18 octobre 2026)
Als Nachfolger von alt Ständerat Werner Luginbühl hat die Stiftung Geigenbauschule Brienz per 1. Januar 2026 Hans Ulrich Glarner (Bild), den ehemaligen Leiter des kantonalbernischen Amts für Kultur, als ihren neuen Präsidenten gewählt. Glarner, der seit der Pensionierung ehrenamtlich in verschiedenen Kulturbereichen tätig ist, wurde 2024 Mitglied des Brienzer Stiftungsrats.
Die am 9. November 1957 in Schaffhausen geborene Schweizer Opern- und Konzertsängerin Yvonne Naef (Bild) ist am 18. Dezember 2025 gestorben. Sie sang in der Stimmlage dramatischer Mezzosopran. Yvonne Naef war in der Schweiz und auch international tätig: von Mailand bis New York und von Wien und Salzburg über Hamburg und Amsterdam bis Paris und London. Langjährig verbunden war sie dem Opernhaus Zürich. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie u. a. mit Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Wladimir Fedossejew, Michael Gielen, Bernard Haitink, Mariss Jansons, James Levine, Lorin Maazel, Marc Minkowski, Roger Norrington, Nello Santi, Jeffrey Tate, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Ab 2014 lehrte Naef als Dozentin für Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste. (*)
Ausstellung im Cabaret Voltaire, Zürich, Gewölbekeller, mit Tarren Johnson & Joel Cocks, OOR Saloon & Elaine Mitchener, New Kyd und Thibault Lac, bis am 17. Mai 2026
Der am 4. März 1951 in Middlesbrough (England) geborene britische Rock- und Bluessänger, Komponist, Pianist und Gitarrist Christopher «Chris» Anton Rea (Bild) ist am 22. Dezember 2025 gestorben. Er war bekannt für seine heiser-rauchige Stimme und seine Bottleneck-Technik auf der Gitarre. Als Gastmusiker ist er auf zahlreichen Alben anderer Künstler zu hören, wie Bill Wyman, John Mayall, Snowy White, Elton John oder Paul Rodgers. Chris Reas Karriere beinhaltete zwei unterschiedliche Perioden, eine Pop-orientierte mit Rock-Blues-Musik in den 1980er- und 1990er-Jahren und eine mit vorwiegend klassischem Delta- und Gospel-Blues ab dem Jahr 2002. Rea veröffentlichte allein 26 Studioalben und verkaufte über 30 Millionen Tonträger (Stand: Mai 2023). Seine bekanntesten Songs mit regelmässiger Radiopräsenz sind «Fool» (If You Think It’s Over) (1978), «I Can Hear Your Heartbeat» (1983), «Josephine» (1985), «On the Beach» (1986), «Let’s Dance» (1987), «Driving Home for Christmas» (1986), «Road to Hell» (Part 2) (1989), «Auberge» (1991), «Looking for the Summer» (1991) und «Julia» (1993). (*)
Das Opernhaus Zürich gibt die Ernennung von Lorenzo Viotti (Bild) zum neuen Generalmusikdirektor für die Spielzeiten 2028/29 und 2029/30 bekannt. Mit Viotti gewinne das Haus «eine der profiliertesten und charismatischsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation», so das Opernhaus. Die anfängliche Vertragslaufzeit ist auf zwei Jahre festgelegt und orientiert sich an der aktuellen Amtszeit des Intendanten Matthias Schulz. Der gebürtige Schweizer Lorenzo Viotti begeisterte in Zürich bereits als Musikalischer Leiter der Produktionen «Werther» (2018), «Die Csárdásfürstin» (2020) und «Die tote Stadt» (2025). Mit der Neuproduktion von «Die Fledermaus» ist er aktuell erneut am Pult des Orchesters der Oper Zürich zu erleben. Viotti tritt die Nachfolge von Gianandrea Noseda an, der seit 2021 das Haus prägt.
Der am 8. Dezember 1929 in Baden bei Wien geborene österreichische Maler Arnulf Rainer (Bild) ist am 18. Dezember 2025 gestorben. International bekannt sind insbesondere seine Übermalungen. 1977 nahm Rainer an der documenta 6 teil; ein Jahr später vertrat er Österreich bei der Biennale von Venedig. Arnulf Rainer erhielt in seinem Heimatland ungezählte Auszeichnungen, so den Grossen Österreichischen Staatspreis (1978), die Wiener Ehrenmedaille in Gold (1989) oder das Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2015). Im April 2025 wurde sein Lebenswerk mit dem Grossen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich geehrt. In ihren Nachrufen bezeichnen österreichische Medien Arnulf Rainer als den zentralen, den wichtigsten, grössten Künstler des Landes nach 1945.
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia vergibt auf Empfehlung einer Fachjury einmal jährlich Kreationsbeiträge an Comicschaffende aus der Schweiz. 2025 wurden sieben Projekte ausgewählt.
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