«JEAN-FRÉDÉRIC SCHNYDER. LA PITTURA 2024/25»
Esposizione Museo d’arte della Svizzera italiana MASI Lugano, fino al 9 agosto 2026
Esposizione Museo d’arte della Svizzera italiana MASI Lugano, fino al 9 agosto 2026
Esposizione Museo d’arte della Svizzera italiana MASI Lugano, fino al 9 agosto 2026
Esposizione Museo d’arte della Svizzera italiana MASI Lugano, Palazzo Reali, fino al 21 giugno 2026
Esposizione MACT & CACT Museo e Centro d’Arte Contemporanea Ticino, Bellinzona, in collaborazione con il Museo Villa dei Cedri, Bellinzona, fino al 2 agosto 2026
Esposizione MACT & CACT Museo e Centro d’Arte Contemporanea Ticino, Bellinzona, fino al 10 maggio 2026
Ausstellung im «Fundbüro für Erinnerungen» im ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern, bis im Januar 2028
Der am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geborene deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas (Bild) ist am 14. März 2026 in Starnberg gestorben. Er zählte zur zweiten Generation der Frankfurter Schule und war zuletzt Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt am Main. Habermas ist einer der weltweit meistrezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart. In der akademischen Fachwelt wurde er durch Arbeiten zur Sozialphilosophie mit diskurs-, handlungs- und rationalitätstheoretischen Beiträgen bekannt, mit denen er die Kritische Theorie auf einer neuen Basis weiterführte. Neben den fachspezifischen Diskursen engagierte sich Habermas öffentlich in aktuellen politischen Debatten z.B. über die Eugenik, die Religion, die Verfassung Europas, die Pandemie-Massnahmen und die Waffenlieferungen an die überfallene Ukraine. (*) Habermas hat mehr als 50 Bücher veröffentlicht.
Der am 23. Oktober 1942 in Lausanne als Peter Klein geborene Maler, Zeichner und Plastiker, Musiker, Schauspieler, Erzähler, Regisseur, Theater- und Hörspielautor Timmermahn (Bild) ist am 14. März 2026 in Bern gestorben. Er hatte sich seinen Künstlernamen mit dem mahnenden «H» schon als 25-Jähriger zugelegt. Der Enkel des Basler Läckerli- und Bonbonfabrikanten André Klein lernte Schaufensterdekorateur und arbeitete danach als Kulissenmaler am Stadttheater Bern. Ab den 1960er-Jahren verdiente er sich sein Brot als Kunstmaler und genoss die Freiheiten des wilden Lebens. Unter anderem an der Seite von Künstlerfreunden wie dem Schweizer Bildhauer Bernhard Luginbühl oder der Mundartlegende Polo Hofer. Alle drei gelten als Urgesteine der Berner Kunstszene. Timmermahn lebte auf Kreta, in Holland, in Italien, im Tessin und 25 Jahre in einem alten Bauernhaus in Rüeggisberg, bis es ihn wieder in die Stadt Bern zog.
Ausstellung im Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 60, Zürich, bis am 19. Juli 2026
Michael Gerber (Bild) kehrt nach vier Jahren als TV-Korrespondent von SRF für Grossbritannien und Irland zurück in die Schweiz. Er wird Teil der SRF-Regionalredaktion Bern Freiburg Wallis. Über die Nachfolgelösung für Grossbritannien und Irland wird in den nächsten Wochen entschieden.
Swiss Films, die Fondation Suisa und Sonart – Musikschaffende Schweiz bündeln neu ihre Kompetenzen und Ressourcen in einer strukturierten Partnerschaft, um die Position von Schweizer Filmmusikkomponist:innen innerhalb der internationalen Filmbranche nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Produktion und internationale Verwertung von Schweizer Filmmusik zu verbessern und den künstlerischen Beitrag der Komponist:innen im audiovisuellen Sektor sichtbarer zu machen.
Nach 15jähriger Tätigkeit im Netz wurde «www.culturactif.ch» 2012 zur viersprachigen Website «viceversaliteratur.ch». Als Online-Schwester des Literaturjahrbuchs «Viceversa» widmete sich die Plattform den Schweizer Literaturen. Das Projekt des Vereins Viceversa Literatur (ehemaliger Service de Presse Suisse) publizierte wöchentlich neue Beiträge: Rezensionen, themenzentrierte Artikel, Interviews u. a. mehr. Bis im August 2025 war Ruth Gantert verantwortlich für die Gesamtredaktion der Plattform «Viceversa Literatur». Auf der Webseite ist nun zu lesen, diese werde nicht mehr aktualisiert. Weiter gehe es auf der Plattform «LiteraturSchweiz», die «im Frühling 2026 aufgeschaltet wird».
Das vierteljährlich erscheinende Comic-Magazin «Strapazin» ist seit der Gründung 1984 eine wichtige Plattform für Comic-Autor:innen aus der Schweiz, Deutschland und der ganzen Welt. Seit den Anfängen fördert «Strapazin» gezielt junge Zeichner:innen; die Zeitschrift hat sich so zum langlebigsten und wichtigsten Magazin für Comics, Graphic Novels und visuelle Narration im deutschsprachigen Raum entwickelt. Hinter «Strapazin» steht ein generationenübergreifendes Team von 26 Herausgeber:innen mit Sitz in Zürich und in München. Dieses Team schreibt jetzt: «Wir stecken in einer finanziellen Krise. Wir haben bereits Massnahmen ergriffen, doch wir brauchen Hilfe.» Dazu haben die Herausgeber:innen ein Crowdfunding lanciert, das 66’666 Franken einbringen soll. Über 100 Künstler:innen aus der ganzen Welt haben je einen eigenen «Strapazin»-Zombie gezeichnet – lauter Unikate, die Geldgeber:innen als Belohnung für eine Unterstützung erhalten können.
Bis am 5. Juni 2026 präsentiert die Schweizerische Nationalbibliothek ihre neue Ausstellung «Seen, Spiegel der Schweiz». Diese lädt zum Eintauchen in die Schweizer Seenlandschaften ein und beleuchtet die wichtige Rolle der Gewässer in der Geschichte und Entwicklung des Landes.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf Empfehlung einer internationalen Fachjury die prämierten Werke des Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher 2025» bestimmt. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung würdigt, geht in diesem Jahr an das französisch-schweizerische Grafikdesign-Duo Coline Sunier & Charles Mazé. Eines der 17 schönsten Schweizer Bücher wurde zudem im Rahmen des internationalen Wettbewerbs «Schönste Bücher aus aller Welt» in Leipzig ausgezeichnet.
Die Regierung des Kantons Graubünden verleiht den mit 30’000 Franken dotierten Bündner Kulturpreis 2026 der Künstlerin Katharina Vonow (Bild). Im Weiteren vergibt die Regierung acht Anerkennungspreise und fünf Förderungspreise in der Höhe von je 20’000 Franken.
Exposition Musée cantonal des Beaux-Arts, Plateforme 10, Lausanne, du 13 mars jusqu’au 16 août 2026
Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 31 mai 2026
Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 31 mai 2026
Die Schweizer Musikerin Veronica Fusaro (Bild) tritt mit dem Song «Alice» für die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 an. Der Alternative-Pop-Titel mit Rock-Einflüssen erzählt in drei Minuten «die Geschichte einer Frau, deren persönliche Grenzen überschritten werden», wie SRF schreibt. Der Wettbewerb findet 2026 in Wien statt; die Schweiz steht im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 auf der Bühne.
Der Berner Unternehmer Stefan Niedermaier (im Bild links) hat per März 2026 alle Aktien der Bieler Gassmann-Gruppe von Fredy Bayard (rechts) übernommen. Zum Medienhaus gehören zur Zeit die beiden TV-Sender «TeleBärn» und «TeleBielingue», das Onlineportal «ajour.ch», die beiden Zeitungstitel «Bieler Tagblatt» und «Biel Bienne», sowie die Radiosender «Radio Canal 3» und «Radio Bern1».
Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat an seiner Sitzung vom 10. März 2026 Roger Elsener (Bild) zum neuen Direktor des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des Regionalvorstands SRG Deutschschweiz einstimmig gefolgt. Ebenso hat der Verwaltungsrat auf Antrag von Generaldirektorin Susanne Wille einstimmig Nicolas Pernet zum Direktor Angebot und Moritz Stadler zum Direktor Operationen gewählt. Alle drei Personen nehmen Einsitz in die neue Geschäftsleitung der SRG-SSR.
Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 1 novembre 2026
Der am 31. Mai 1940 in San Antonio (Texas) geborene US-amerikanische Tastenmann, Singer-Songwriter und Musikproduzent Augie Meyers (Bild) ist am 7. März 2026 gestorben. In den frühen 1960er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm Gründungsmitglied des Sir Douglas Quintet. Mit seinem typischen Vox-Orgel-Spiel prägte er den Sound des Quintets auf Hits wie «She’s About A Mover» (1964), «Mendocino» (1969), «Nuevo Laredo» (1970) und vielen anderen. Später spielte Meyers auch auf etlichen von Sahms Soloalben und veröffentlichte eigene Platten, ebenfalls im Tex-Mex-Stil. In den 1990er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm, Flaco Jimenez und Freddy Fender Mitglied der Tex-Mex-Supergroup Texas Tornados. Auch als Studiomusiker war Meyers gefragt. Er wirkte u. a. auf Bob Dylans Alben «Time Out of Mind» (1997) und «Love and Theft» (2001) mit. Meyers trat mehrfach in der Schweiz auf (z.B. Grindelwald 2005, Zürich 2008) und arbeitete auch mit Toni Vescoli zusammen («Baby was isch los», «De Augie und ich»)
«Sie arbeitet in der Psychiatrie, wohnt in einer WG, fährt Rennrad – und verwandelt Alltagsmomente, Erinnerungen und Gedanken in poetische Indie-Folk-Songs – nahbar, ehrlich und ganz eigen», schreibt Hana Gazde auf «srf.ch» über Pina Palau. Palau hat mit «You Better Get Used To It» gerade ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. Und nun wurde sie zum «SRF 3 Best Talent» im Monat März 2026 gewählt.
Der Auslandschweizer Bildhauer und Medienkünstler Vincent Ineichen wird im Sommer 2026 in Brunnen (SZ) arbeiten: Die «Kunstresidenz der Fünften Schweiz» bringt im Ausland lebende Schweizer Kunstschaffende zurück in ihr Herkunftsland. Die Initiative feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Melanie Eichenberger berichtet auf «swissinfo.ch» über den Künstler Ineichen und über die Perspektiven der Kunstresidenz für Auslandschweizer:innen.
Der Verein Junge Journalistinnen und Journalisten Schweiz (JJS) startet mit einem neuen Vorstand und Co-Präsidium in das Jubiläumsjahr 2026. Der Verein will auch nach 20 Jahren seinem Fokus treu bleiben: Dem Nachwuchs der Branche Türen zu öffnen.
Der am 1. Januar 1942 als Joseph McDonald geborene US-amerikanische Folk- und Rocksänger, Gitarrist und Songwriter Country Joe McDonald (Bild) ist am 7. März 2026 in Berkley (Kalifornien) gestorben. 1965 gründete er die Gruppe Country Joe and the Fish; er wurde 1969 bekannt durch seinen Auftritt auf dem Woodstock-Festival mit dem «Fish»-Cheer und dem «I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag». In seiner jahrzehntelangen Musikerlaufbahn brachte er rund 40 Musikalben heraus und schrieb Hunderte von Songs. (*)
Das Erfolgsrezept – die Verbindung von Floristik und Kunst – funktionierte auch in der zwölften Ausgabe von «Blumen für die Kunst» in Aarau wieder: Werke von Blumengestaltenden aus der ganzen Schweiz und von einem Berliner Ikebana-Meister setzten für die Ausstellung 2026 auch neue Akzente. Die floralen Interpretationen von Werken aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses begeisterten das Publikum: Während sechs Tagen besuchten 18’706 Menschen die spartenübergreifende
Ausstellung. Damit hat die Ausgabe 2026 die Erwartungen des Aargauer Kunsthauses und des Vereins Flowers to Arts erneut übertroffen. Trotz der hohen Zahl an Besuchenden konnte der Publikumsstrom mit Hilfe von Zeitfenstern jederzeit gut durch das Kunsthaus gelenkt werden, wie das Museum schreibt. Die nächste Ausgabe von «Blumen für die Kunst» findet vom 2. bis 7. März 2027 statt.
Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, zeigt sich in seiner Mitteilung «erleichtert und hocherfreut über die heutige Ablehnung der SRG-SSR-Initiative. Der vollständige Kahlschlag bei der medialen und kulturellen Infrastruktur wurde verhindert. Die SRG-SSR bleibt der Schweiz als Kulturproduzentin, als Kulturvermittlerin und als wichtige Stimme der Kulturberichterstattung erhalten.» Das heutige Resultat sei ein «erneutes, klares Bekenntnis zu einer starken, digitalen und vielfältigen SRG-SSR und zum bewährten Schweizer Mediensystem». Der Verband bedankt sich bei der Stimmbevölkerung und den vielen, die die Nein-Kampagne «mit unermüdlichem, meist ehrenamtlichem Einsatz in den letzten Wochen und Monaten tatkräftig und mit grosser Kreativität unterstützten».
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 13 Uhr / Wiederholung am Samstag, 14. März 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten 12 Tage aus Schweizer Perspektive
Der am 20. November 1944 in Harlow (Middlesex) geborene britische Musiker, Tonmeister und Musikproduzent Mike Vernon (Bild) ist am 2. März 2026 gestorben. Er war Gründer des Labels Blue Horizon Records und arbeitete mit vielen Grössen der britischen Bluesszene zusammen, wie zum Beispiel Bluesbreakers, Duster Bennett, Savoy Brown, Chicken Shack, Eric Clapton, Fleetwood Mac, Peter Green, Danny Kirwan, John Mayall, Christine McVie, Ten Years After oder Climax Blues Band. Obwohl Vernon hauptsächlich mit Blues assoziiert wurde, arbeitete er auch ausserhalb dieses Feldes, etwa mit David Bowie oder im Bereich des Progressive Rock mit Focus. 2013 erhielt Vernon den Lifetime Achievement Award des British Blues Awards. (*)
Der traditionsreiche Comic-Wettbewerb erfreut sich seit der allerersten Fumetto-Ausgabe grosser Beliebtheit. Dieses Jahr erreichten die Veranstalter:innen rekordverdächtige 1’647 Einsendungen aus 61 Ländern rund ums Thema «PEAK» – mit Geschichten von Steinbock und Adler, Bergsteiger- und Beziehungsdramen, Skiunfällen, dem Erklimmen der Karriereleiter bis hin zu Berichten von Aus- und Weitsicht. Neben der digitalen Präsentation aller Einsendungen zeigt die heute eröffnete Ausstellung die Shortlist mit den 50 besten Arbeiten aus drei Alterskategorien im Original. Die Gewinner:innen wurden an der heutigen Eröffnung des Luzerner Festivals Fumetto verkündet.
L’ouverture du Musée Artistes Femmes (MAF) Lausanne est marquée par une exposition fondatrice intitulée «Cellules» et imaginée par sa directrice, Marie Bagi. Cette exposition se tiendra jusqu’au 4 juin 2026.
Gruppenausstellung Kunst Halle Sankt Gallen, vom 7. März bis am 31. Mai 2025
Jahresausstellung im Ausstellungssaal des Stiftsarchivs St.Gallen, bis am 23. Februar 2027