Die Gewinner:innen des diesjährigen OpenNet-Schreibwettbewerbs der Solothurner Literaturtage sind bestimmt: Aus insgesamt 237 Einreichungen hat sich die OpenNet-Jury für die Texte von Caroline Fankhauser, Silvan Jeger und Michael Vogt entschieden.
Der am 17. Juli 1938 in Bévercé geborene belgische Comiczeichner und -texter Hermann Huppen (Bild) ist am 22. März 2026 in Brüssel gestorben. Der Künstler firmierte lediglich unter seinem Vornamen und war dementsprechend nur als Hermann bekannt. Die berühmtesten seiner Werke sind die Serien «Comanche», «Andy Morgan» und «Jeremiah». Ein Grossteil von Hermanns Geschichten wurde in mehrere Sprachen, darunter Dänisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Schwedisch, Serbisch und Spanisch, übersetzt. Beeindruckend ist die Liste belgischer und internationaler Auszeichnungen, die Hermann erhalten hat; darunter etwa der Grand Prix de la Ville d’Angoulême, Frankreich, für sein Lebenswerk (2016) oder der schwedische Adamson International Prize, ebenfalls für sein Lebenswerk (2019).
Der am 24. März 1954 in Hamburg geborene deutsche Filmregisseur, Fotograf und Drehbuchautor Peter Sempel (Bild) ist am 20. März 2026 ebenda gestorben. Sempel wuchs in Australien auf und kehrte 1969 nach Hamburg zurück, wo er an der Universität Hamburg Literatur und Sport studierte. Ab 1981 arbeitete er als Filmemacher. Zu Sempels Werk gehören eine Reihe von Künstler-Dokumentationen. So drehte er u.a. über Nina Hagen, Lemmy Kilmister und Peter Brötzmann. Im Film «Dandy», für den Sempel Blixa Bargeld mit der Kamera folgte, waren auch Campino und Nick Cave zu sehen. Sein letzter Film «Artistas» wurde im Herbst 2025 aufgeführt. 2003 wurde Peter Sempel von Martin Scorsese zum Tribeca Film Festival nach New York eingeladen, um dort seinen Film «Jonas In The Ocean» zu zeigen. Der Film war der erste von vier Filmen Sempels über den Künstler Jonas Mekas. (*)
Die SRG-SSR muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Dafür ist wie im November 2025 angekündigt neben der grundlegenden Transformation des Unternehmens auch ein Stellenabbau von insgesamt 900 Vollzeitstellen nötig. Das Konsultationsverfahren vom 25. November bis 14. Dezember führte zu «keiner Reduktion des Gesamtumfangs des geplanten Stellenabbaus», wie die SRG-SSR heute Montag mitteilt.
Der «Bildungsbericht Schweiz 2026» der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) liegt vor. Auf rund 400 Seiten bündelt er das aktuelle Wissen zum Schweizer Bildungssystem über alle Bildungsstufen hinweg – von der obligatorischen Schule bis zur Weiterbildung für Erwachsene. Der Bericht zeigt auf, «wie gut das Bildungssystem funktioniert und wo die Herausforderungen liegen».
Der Verein «Leseforum Schweiz | Forum lecture suisse | Forum lettura svizzera» engagiert sich seit dreissig Jahren in der Schweiz für die Erforschung und Förderung von Literalität (Lesen, Schreiben und Mediennutzung) und betreibt seit 2010 die online-Plattform «leseforum.ch | forumlecture.ch | forumlettura.ch». Die Redaktion lädt Expertinnen und Experten persönlich ein, Beiträge aus Wissenschaft, Praxis und Kulturwissenschaft zu den geplanten Themen einzureichen, die an dieser Stelle erstmals publiziert werden. Diese Beiträge erscheinen in der Rubrik «Fokusartikel» entweder als wissenschaftliche oder als Praxisbeiträge. In der soeben veröffentlichten Ausgabe Nr 2026/1 geht es um das Thema «Literalität im frühen Kindesalter».
Der Kanton Obwalden unterstützt das Volkskulturfest Obwald weiterhin finanziell. Der Trägerverein erhält für die nächsten drei Festivals der Jahre 2026 bis 2028 einen Gesamtbeitrag von 210’000 Franken. «Das Volkskulturfest Obwald ist mit seiner nationalen Ausstrahlung ein fester Bestanteil des Obwaldner Kulturlebens. Der Regierungsrat unterstützt den Anlass für drei Jahre und spricht dafür jährlich 70’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Somit setzt der Kanton Obwalden seine Unterstützung des Musikfestivals auf dem Niveau der vergangenen Jahre fort.», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.
Die am 28. September 1953 in Sylane bei Tuam (County Galway, Irland) geborene irische Folksängerin Dolores Keane (Bild) ist am 16. März 2026 in Caherlistra gestorben. Sie war zunächst Mitbegründerin der irischen Band De Dannan und startete kurz darauf ihre Solokarriere. In den 1990er-Jahren erlangte sie grosse Bekanntheit, pausierte dann jedoch ihre Karriere, ehe sie ab Mitte der 2010er-Jahre wieder auftrat. Keane ist weltweit bekannt für ihre tiefe, melodische Stimme. Ihre Aufnahmen von Liedern wie Dougie MacLeans «Caledonia», Frank A. Faheys «Galway Bay», Paul Bradys «The Island» und Donagh Longs «Never Be the Sun» gelten als einige der bekanntesten Interpretationen im Irish Folk. Berühmt ist Keane nicht nur für ihre Solokarriere, sondern auch für ihr Mitwirken bei der erfolgreichen Folk-Anthologie «A Woman’s Heart», die sie zusammen mit anderen bekannten irischen Sängerinnen aufnahm. (*)
Die am 15. Juni 1959 in Herford geborene deutsche Musikerin, Komponistin, Autorin und Musikproduzentin Bettina Köster (Bild) ist am 16. März 2026 in Capaccio Paestum (Italien) gestorben. Köster war von 1981 bis 1984 Sängerin und Haupttexterin der Band Malaria!, sie arbeitete anschliessend als Solokünstlerin. Köster war bekannt für ihre tiefe, warme, verrauchte Stimme, sie galt als «Hildegard Knef des Punk». Ihr Gesangsstil, androgynes Styling und das von Köster verkörperte Frauenbild liessen sie zur Ikone der queeren Subkultur werden. Im Jahr 2021 bezeichnete sie sich als «nicht binär». (*)
Anlässlich der diesjährigen Ausgabe des Festivals m4music in Zürich wurden am Samstagabend in verschiedenen Kategorien wiederum die Preise der Demotape Clinic verliehen. «Demo of the Year» wurde diesmal «Razor Sharp Feathers» der Zürcher Hardcore-Band XOXO. Die Auszeichnung ist mit 5’000 Franken dotiert.
La 40e édition du Festival International du Film de Fribourg-Freiburg (FIFF) a été lancée vendredi 20 mars 2026, sous des augures festifs et rassembleurs. Après des prises de parole rappelant l’importance du FIFF comme un espace où la rencontre et le dialogue sont encore possibles, a été projeté le premier des 114 films de la sélection, en présence du réalisateur: «A Sad and Beautiful World». Cette édition jubilaire, qui déjà atteint des records, promet une programmation engagée, des émotions et des célébrations du 20 au 29 mars 2026 à Fribourg-Freiburg.
Der am 10. März 1940 in Ryan (Oklahoma) geborene US-amerikanische Kampfsportler und Action-Schauspieler Chuck Norris (Bild) ist am 19. März 2026 auf Kaua’i (Hawaii) gestorben. Grössere Berühmtheit erlangte er als Filmgegner von Bruce Lee in «Die Todeskralle schlägt wieder zu» (1972) sowie durch die dreiteilige Kinofilmreihe «Missing in Action» (1984–1988) und die Fernsehserie «Walker, Texas Ranger» (1993–2001), als deren ausführender Produzent er auch agierte. Nachdem er seit 2004 nicht mehr im Kino zu sehen war, feierte er 2012 im Film «The Expendables 2» ein Comeback. Seit 2005 sind die «Chuck Norris Facts» als Internet-Meme im Umlauf, die auf seine martialischen Filmrollen und seine Kampfkünste humoristisch anspielen. (*)
Die Stadt Zürich hat entschieden, die Eigentumsrechte von elf Objekten im
Museum Rietberg an die Bundesrepublik Nigeria zu übertragen. «Die Objekte stammen aus dem Königreich Benin und sind für die Nachkommen
des Königtums und für Nigeria von herausragender kultureller Bedeutung», ist in der heutigen Mitteilung zu lesen. Zeitgleich mit dem Museum Rietberg restituieren auch das Völkerkundemuseum der Universität Zürich (VMZ) und das Musée d’ethnographie de Genève (MEG) geplünderte Werke aus dem Königtum
Benin an Nigeria.
Die Taskforce Culture nimmt den Schlussentscheid des Parlaments zum Entlastungspaket 2027 (EP27) «mit grosser Sorge zur Kenntnis», wie sie in ihrer heutigen Medienmitteilung schreibt. Zwar habe das Parlament das Kürzungspaket gegenüber dem bundesrätlichen Vorschlag abgeschwächt und einzelne problematische Kürzungen korrigiert. Doch auch in dieser Form bleibe das EP27 «ein falscher politischer Prioritätenentscheid – und weiterhin schädlich für die Kultur». Die Taskforce Culture ist ein sparten- und verbandsübergreifender Zusammenschluss von über 100 Schweizer Kulturverbänden und -organisationen.
Das Publikum der Ausstellung «Gezeichnet 2025» im Museum für Kommunikation in Bern hat gewählt und dem Werk «Trump à l’ONU» von Vincent l’Épée am meisten Stimmen gegeben: Seine Darstellung von Trumps Rede vor der UNO ist in der Satirezeitung «Vigousse» publiziert worden. Auf Platz 2 in der Gunst des Publikums kam «Melania» von Silvan Wegmann. Ruedi Widmers «Bauernhaus in Bern» schaffte es auf Platz 3.
Du 21 mars au 24 mai 2026, la Maison du Dessin de Presse à Morges expose les dessins des lauréats des Prix du courage Kofi Annan 2024 et Robert Russell 2025: Sanitary Panels (Inde), Zunzi (Hong Kong) et Zehra (Turquie) –
Vernissage le 21 mars à 11h
Im Hallenstadion Zürich wurden heute Donnerstagabend die diesjährigen Swiss Music Awards vergeben. Herausgestochen ist ganz klar die Mundartband Hecht, die für vier Auszeichnungen nominiert war und in allen vier Kategorien gewonnen hat.
Anlässlich der Verleihung des Schweizer Filmpreises 2026 wird erstmals der publikumsstärkste Kinofilm ausgezeichnet: Der «Box Office Quartz» geht an den Film, der im Vorjahr die meisten Kinoeintritte verzeichnete. 2025 war das «Heldin» von Petra Volpe (Produktion: Zodiac Pictures Ltd, Verleih: Filmcoopi Zürich) mit 207’363 Eintritten. Mit der neuen Auszeichnung würdigen die Schweizer Filmakademie und das Bundesamt für Kultur (BAK) Werke, «die mit packenden Geschichten und Engagement ein breites Publikum für das Schweizer Filmschaffen begeistern», wie das BAK schreibt. Die Preisverleihung findet am 27. März 2026 im Kongresshaus Zürich statt.
Die Auswahlgremien haben offiziell verkündet, welche Stücke dieses Jahr ins Rennen um den Mülheimer Dramatikpreis und den KinderStückePreis gehen.
Unter den Nominierten ist Kim de l’Horizon mit «Die kleinen Meerjungraun» der Bühnen Bern in der Regie von Alia Luque. Das Festival findet vom 16. Mai bis 6. Juni 2026 statt.
Ab Sommer 2026 berichtet Curdin Vincenz (Bild) als neuer Italien-Korrespondent für SRF. Der 52-Jährige folgt damit auf Simona Caminada, die
ab Sommer 2026 Teil der Regionalredaktion Ostschweiz und Graubünden wird.
Der 1932 geborene Zürcher Filmkritiker und Entertainement-Journalist Benny Furth (Bild) ist gestorben. Er veröffentlichte seine Besprechungen u.a. via «Facts», «Baslerstab» und «Art-TV». Furth war Redaktionsleiter des von Hazy Osterwald initiierten Ausgeh-Magazins «Music Monitor Live» und 2014 Gründer der Facebook-Gruppe «LIVE-NostalgikerInnen», – ein beliebtes Forum, das gemäss Selbstdarstellung «Fotos, Erinnerungen und Veranstaltungen des internationalen und Schweizer-Showbusiness’ aus den Jahren 1968 bis 1999 wieder aufleben lassen möchte, mit Bildern und Beiträgen jener Zeit» und «dazu noch über aktuelle Events, die nostalgisch angehaucht sind, berichtet.»
Die Umfrage «From creativity to profession» des Studienangebots Kulturmanagement der Universität Basel im Auftrag von Migros-Kulturprozent Sparx zeigt: «Im Kulturbereich gibt es keine einheitliche Definition von Professionalität, und die Wege der Professionalisierung sind so vielfältig wie die einzelnen Kunstsparten. Was ein Grossteil der Schweizer Kulturschaffenden verbindet: Sie kämpfen mit finanzieller Unsicherheit, sind auf Mehrfachbeschäftigung angewiesen und arbeiten in Teilzeitpensen. Für ihre Professionalisierung wünschen sie sich mehr Wissen in den Bereichen Management, Fundraising und Organisation sowie starke Netzwerke». Dazu schreiben die Initiant:innen der Umfrage: «Es braucht ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen aller Akteur:innen – Ausbildungsstätten, Verbände, Förderinstitutionen und die Kulturschaffenden selbst – um diese Lücken anzugehen.»
Zwischen verlorenen Archiven, verschollenen Filmen und undurchsichtigen Rechten beginnt die kürzlich gegründete Stiftung Jean-Luc Godard ein umfangreiches Projekt: «Sie will das Erbe des 2022 verstorbenen französisch-schweizerischen Regisseurs bewahren und zugänglich machen.», schreibt Pierre Jendrysiak auf «swissinfo.ch»
Im Jahr 2025 verbuchten die Schweizer Kinos weniger als 10 Millionen Eintritte. Das sind abgesehen von den Covid-19-Jahren so wenige wie seit fünfzig Jahren noch nie. Der Marktanteil amerikanischer Filme ist deutlich rückläufig, europäische und Schweizer Filme erfreuen sich hingegen wachsender Beliebtheit. Soweit einige der heute Montag veröffentlichten definitiven Ergebnisse der Film- und Kinostatistik 2025 des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.
Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.
Notwendige Cookies
Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.
Google Analytics
Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.
Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.
<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>