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Monat: März 2026

6. März 2026

ZUM TOD DES POR­TU­GIE­SI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS AN­TÓ­NIO LOBO AN­TU­NES

António Lobo Antunes, 2010 - Foto: Georges Seguin (Okki), https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Okki - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ormesson-Lobo_Antunes_20100329_Salon_du_livre_de_Paris_2.jpg

Der am 1. September 1942 in Benfica geborene portugiesische Psychiater und Schriftsteller António Lobo Antunes (Bild) ist am 5. März 2026 in Lissabon gestorben. Nach dem Medizinstudium wurde er 1970 zum Militär eingezogen und war von 1971-1973 während des Kolonialkrieges Militärarzt in Angola. Danach arbeitete er bis 1985 als Chefarzt und Psychiater in einer Nervenklinik in Lissabon. Unter der Salazar-Diktatur wurde Antunes Mitglied der Kommunistischen Partei und war deswegen auch im Gefängnis. Seit 1985 widmete er sich fast ausschliesslich dem Schreiben. Antunes gilt als einer der bedeutendsten portugiesischen Schriftsteller der Gegenwart. Er veröffentlichte mehr als drei Dutzend Bücher, überwiegend Romane. Seine Werke erschienen in rund 60 Sprachen. Er wurde über Jahre hinweg als Anwärter auf den Literaturnobelpreis angesehen. Seine Sujets waren Portugals Geschichte und Gegenwart, immer verbunden mit Angst, Gewalt, Tod, Krankheit, Trennungen, wobei sein Hauptaugenmerk auf dem Schicksal «normaler» Menschen und kleiner Randexistenzen lag. Atmosphärisch und psychologisch dicht und sprachlich unkonventionell kritisierte er die moderne Gesellschaft. Seine Erfahrungen im Kolonialkrieg verarbeitete er im Roman «Der Judaskuss» (Os Cus de Judas, 1979), mit dem er in Portugal den Durchbruch als Schriftsteller erreichte. 2007 wurde Antunes mit dem Prémio Camões ausgezeichnet, dem bedeutendsten Literaturpreis in der portugiesischsprachigen Welt. (*)

6. März 2026

NACH 55 JAH­REN: MUM­MEN­SCHANZ SAGT «ADIEU!»

Foto: Noe Flum/MUMMENSCHANZ Stiftung

Nach 55 Jahren Theatergeschichte: Die Abschiedstournee von Mummenschanz startet am 3. Dezember 2026 im Theater 11 in Zürich und führt bis Ende 2027 durch die ganze Schweiz. Geplant sind über 100 Vorstellungen in 25 Orten in allen Landesteilen.

6. März 2026

«TAGES-AN­ZEI­GER»: KA­RI­KA­TU­RIST MARCO AR­RI­GO­NI FOLGT AUF FELIX SCHAAD

Marco Arrigoni - Foto: Tamedia

Marco Arrigoni (Bild) wird neuer Karikaturist beim «Tages-Anzeiger», wie Tamedia auf «linkedin.com» schreibt. Arrigoni tritt per 1. April 2026 in einem 50-Prozent-Pensum die Nachfolge von Felix Schaad an und wird sowohl für die Printausgabe als auch für die digitalen Kanäle tätig sein.

5. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS PETER SCHNEI­DER

Peter Schneider Schriftsteller

Der am 21. April 1940 in Lübeck geborene deutsche Publizist und Schriftsteller Peter Schneider (Bild) ist am 3. März 2026 in Berlin gestorben. Im Laufe der 1960er-Jahre machte Schneider eine politische Radikalisierung durch, die ihn zu einem der Wortführer und Organisatoren der Berliner Studentenbewegung werden liess. Seine Erzählung «Lenz» war ab 1973 zum Kultbuch der enttäuschten Linken geworden, da es ihr Lebensgefühl nach dem Scheitern ihrer Utopie und Revolte beschrieb. Schneider verfasste seitdem Romane, Erzählungen und Drehbücher, die häufig Schicksale von Angehörigen seiner Generation zum Thema hatten; daneben entstanden Werke über die Situation Berlins vor und nach der Wiedervereinigung. Seine 1982 erschienene Erzählung «Mauerspringer» brachte ihm auch international Bekanntheit und Anerkennung. Mit dem Roman um Antonio Vivaldi «Vivaldi und seine Töchter» (2019) schlug der Autor den Bogen zurück zu einem musikalischen Heroen seiner Kindheit: Sein Vater war der Dirigent und Komponist Horst Schneider. (*)

5. März 2026

SCHWEI­ZER KIN­DER- UND JU­GEND­BUCH­PREIS 2026: DIE FÜNF NO­MI­NIER­TEN WERKE SIND BE­KANNT

SKJBP-2026-Nominierungen-Zusammenstellung-4-5-RGB SIKJM

Thomas Meyer und Magali Franov, Émilie Boré und Vincent, Sylvie Neeman und Francesca Ballarini, Gionata Bernasconi,
Verena Pavoni, Lena Raubaum und Franziska Walther – ihre Werke stehen auf der Shortlist des Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises 2026. Aus 98 eingereichten Titeln von 62 Verlagen hat die unabhängige Jury die fünf Kinder- und Jugendbücher nominiert. Der Preis geht jedes Jahr an ein aktuelles, herausragendes Werk der Schweizer
Kinder- und Jugendliteratur und ist mit insgesamt 20’000 Franken dotiert. Der Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis betrachtet Kinder- und Jugendliteratur «als bemerkenswerte Kultursparte,
über die Kinder und Jugendliche nicht nur Geschichten erleben und Informationen erhalten, sondern auch mit literarischen, künstlerischen
Ausdrucksweisen in Berührung kommen», schreibt das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM).

5. März 2026

DEUTSCH­SCHWEI­ZER BUCH­MARKT MIT LEICH­TEM UM­SATZ­PLUS

sbvv

2025 erzielte der Deutschschweizer Buchmarkt einen Gesamtumsatz von CHF 581,8 Mio. Das entspricht einem Plus von 1,1% gegenüber 2024. Sowohl der stationäre Buchhandel und die Onlineshops als auch das Geschäft mit Schulen, Bibliotheken, Firmen und weiteren Institutionen legten leicht zu. Insgesamt bewegt sich der Deutschschweizer Buchmarkt seit Jahren seitwärts.

5. März 2026

DER DE­SIGN PREIS SCHWEIZ WIRD WEI­TER­HIN IN LAN­GEN­THAL VER­GE­BEN

Design Preis Schweiz

Der Design Preis Schweiz wird weiterhin in Langenthal verliehen. Die Stadt unterstützt den Wettbewerb von 2026 bis 2029 mit einem Beitrag in der Höhe von jährlich Fr. 30’000.00. Die nächste Preisverleihung findet am 5. und 6. November 2027 statt.

4. März 2026

BAK: SIMON KOE­NIG WIRD NEUER LEI­TER DES DIENS­TES FILM­FÖR­DE­RUNG

Simon Koenig - Foto: © Nicholas Winter, 2016, https://www.stadtkinobasel.ch/galerie/2016/symposium_zur_schwierigkeit_des_vergessens/191

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat Simon Koenig (Bild) zum neuen Leiter des Dienstes Filmförderung ernannt. Er tritt seine Funktion am 11. Mai 2026 an. Simon Koenig folgt auf Patrizia Pesko.

4. März 2026

DE­SIGN WEEK 2026: ZUM ZWEI­TEN MAL IN DER STADT ST.GAL­LEN

DesignWeek St.Gallen 2026

Zum zweiten Mal findet in St.Gallen vom 6. bis am 14. März 2026 die Design Week statt. Weshalb sie für die Branche wichtig ist und was das mit dem guten Ruf der Stadt zu tun hat, erklären Beat Lüscher und Kathrin Lettner von der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen sowie Samuel Zuberbühler von der Standortförderung St.Gallen im Gespräch mit dem Ostschweizer Magazin «Saiten».

4. März 2026

«SHARED MAT­TER»: JUN­GES SCHWEI­ZER DE­SIGN AN DER MILA­NO DE­SIGN WEEK 2026

Zwischen dem 20. und 24. April 2026 werden aufstrebende Designschaffende und Studios ihre Arbeit an der Milano Design Week präsentieren. Die Ausstellung «Shared Matter», die von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia kuratiert wird, schlägt nach drei erfolgreichen Ausgaben der «House of Switzerland Milano» (2023–2025) nun ein neues Kapitel auf, um Schweizer Design an einem neuen Ort und in einem überarbeiteten Format zu zeigen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Präsenz Schweiz umgesetzt.

4. März 2026

«THE FIRST HO­MO­SE­XU­ALS. DIE ENT­STE­HUNG NEUER IDEN­TI­TÄ­TEN 1869-1939»

Titel: Freundinnen Künstler:in & Beteiligte: Irène Zurkinden Entstehungszeit: 1937 Material / Technik: Öl auf Leinwand Masse: 92 x 73 cm Inventar-Nr.: Inv. G 1960.48 Objekt-ID: 579 Copyright: © Nachlass der Künstlerin / estate of the artist Creditline: Kunstmuseum Basel, Überweisung des Finanzdepartements Photo Credit: Max Ehrengruber

Ausstellung im Kunstmuseum Basel | Neubau, vom 7. März bis am 2. August 2026

4. März 2026

OLT­NER KA­BA­RETT-TAGE: DER AUTOR UND KA­BA­RET­TIST JESS JOCHIM­SEN AUS FREI­BURG (D) ER­HÄLT DAS COR­NI­CHON 2026

Jess Jochimsen - Foto: © Felix Groteloh

Jess Jochimsen (Bild), geboren 1970 in München, ist ein deutscher Kabarettist, Schriftsteller und Fotograf. Seit Mitte der 1990er‑Jahre steht er mit literarisch‑humorvollen Programmen auf der Bühne und verbindet dabei gesellschaftskritische Beobachtungen mit melancholischem Witz und musikalischen Elementen. Zu seinen bekannten Programmen und Büchern zählen unter anderem «Flaschendrehen», «Was sollen die Leute denken» und «Abschlussball», die ihm im deutschsprachigen Raum grosse Resonanz einbrachten. Jochimsen ist zudem für seine eindringlichen Fotografien bekannt, veröffentlichte mehrere Romane und war Mitbegründer des PEN Berlin.

3. März 2026

DER ÖS­TER­REI­CHI­SCHE KA­RI­KA­TU­RIST UND KIN­DER­BUCH­AU­TOR LUIS MUR­SC­HETZ IST GE­STOR­BEN

Der am 7. Januar 1936 in Velenje (Untersteiermark) geborene österreichische Karikaturist und Kinderbuchautor Luis Murschetz (Bild) ist am 26. Februar 2026 in München gestorben, wie sein Zürcher Verlag Diogenes schreibt. Erste Zeichnungen von ihm erschienen in der «Süddeutschen Zeitung». Seit 1971 zeichnete Luis Murschetz als Nachfolger von Paul Flora politische Karikaturen für die Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit»; diese Tätigkeit endete 2010. Zwischen 1983 und 1996 leitete Murschetz sechs Mal die Klasse «Illustration» an der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg. 1972 erschien sein erstes Kinderbuch «Der Maulwurf Grabowski», das seitdem in zwölf Sprachen, darunter auch Japanisch, übersetzt wurde. 1998 erhielt Luis Murschetz das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. (*)

3. März 2026

«NI­CO­LAS DAR­ROT. FUZZY LOGIC»

Nicolas Darrot, «Yuki Otoko» Detail, 2025. Courtesy the artist und Galerie C; Foto: Nicolas Darrot.

Im Museum Tinguely, Basel, vom 5. März 2026 bis am 7. März 2027

3. März 2026

«ALL­MEN­DEN – GE­MEIN­SCHAFT­LICH HAN­DELN»

Der leere Hyspa-Platz im November 2025, Sicht von der Grossen Allmend Bern aus - Foto. DarKcHiP3 - Public Domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hyspaplatz.jpg

Jahresausstellung Architektur der Berner Fachhochschule BFH im Kornhausforum Bern, vom 4. bis am 20. März 2026

3. März 2026

«LES GRANDES INS­PI­RA­TIONS»

Vue de l’exposition Andriu Deplazes. Fièvre d’altitude dans le cadre du cycle d’expositions Les grandes inspirations, Musée d’art du Valais, Sion, 2026-2027
© Andriu Deplazes. Photo © Musées cantonaux du Valais, Sion / Olivier Lovey

Exposition Musée d’art du Valais, Sion-Sitten, jusqu’au 31 janvier 2027

3. März 2026

SO­LO­THUR­NER LI­TE­RA­TUR­TA­GE 2026 MIT RUND 70 AUTOR:INNEN UND ÜBER­SET­ZER:INNEN

48. Solothurner Literaturtage 2026 - Visual: Katja Rüfenacht & Patrick Savolainen

Vom 15. bis 17. Mai 2026 präsentieren rund 70 Autor:innen und Übersetzer:innen aus allen vier Sprachregionen sowie internationale Gäste auf verschiedenen Bühnen in der Solothurner Altstadt ihre aktuellen Werke und diskutieren zentrale literarische und gesellschaftspolitische Fragen der Gegenwart.

2. März 2026

«CA­RO­LINE TSCHU­MI & LUCIE KOH­LER. LES RES­TANTS DE LA CO­LÈRE DE DIEU»

© Caroline Tschumi, L’Appel à l’Ancien

Exposition Ferme-Asile, La Grenette, Sion-Sitten, jusqu’au 26 avril 2026

2. März 2026

«ADAM CRUCES & LOUISA GAGLIAR­DI. MERG­ERS AND AC­QUI­SI­TIONS»

Exposition Grange de la Ferme-Asile, Sion-Sitten, jusqu’au 28 juin 2026

2. März 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN BLUES-SÄN­GERS UND -GI­TAR­RIS­TEN JOHN P. HAM­MOND

John P. Hammond, 1980er-Jahre - Foto: Louis Ramirez, https://flickr.com/photos/91447/139791623/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:John_Hammond_JR.jpg

Der am 13. November 1942 in New York City geborene US-amerikanische Blues-Sänger und -Gitarrist John Paul Hammond (Bild) ist am 28. Februar 2026 gestorben. Hammond gehörte seit dem Beginn der 1960er-Jahre zu den herausragenden Figuren des akustischen Blues. Er entdeckte für sich die Nische des Gitarrespielers mit Mundharmonika, der klassischen Blues aus den 1930er- bis 1950er-Jahren spielte. Aufnahmen aus den 1990er-Jahren beweisen aber auch die Fähigkeiten Hammonds als Bandleader und E-Gitarrist. Seit seinem Debütalbum, herausgegeben 1963 auf Vanguard Records, nahm John P. Hammond insgesamt 33 Langspielplatten auf. Hammond erhielt 1985 einen Grammy Award und war für vier weitere nominiert. Zuletzt erschien das Album «Rough & Tough». Hammond spielte oder nahm Platten auf mit Jimi Hendrix (der entdeckt wurde, während er in Hammonds Band spielte), Eric Clapton, Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Duane Allman, Michael Bloomfield, J. J. Cale, Tom Waits, The Band, Charlie Musselwhite, Robbie Robertson, Levon Helm, David Bromberg, John Lee Hooker, Dr. John, Bob Dylan und vielen anderen. Als Produzent war er u.a. für George Benson, Alberta Hunter, Adam Makowicz, Stevie Ray Vaughan, Bob Dylan (Bootleg Series 1–3), Michael Bloomfield und Bruce Springsteen tätig. (*)

2. März 2026

DIE BACH-ME­DAIL­LE DER STADT LEIP­ZIG GEHT 2026 AN DIE J.S. BACH-STIF­TUNG ST.GAL­LEN

Mit der Auszeichnung Bach-Medaille würdigt die Stadt Leipzig ein in der internationalen Bach-Pflege einzigartiges Langzeitprojekt: Seit 2006 verfolgt die Schweizer Stiftung das Ziel, in monatlich stattfindenden Konzerten das gesamte Vokalwerk Johann Sebastian Bachs (1685-1750) aufzuführen. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des Bachfestes Leipzig 2026 am 15. Juni.

1. März 2026

«LIN MAY SAEED»

Lin May Saeed, Ameisenbär/Anteater, 2018 Styropor, Stahl, Acrylfarbe, Holzkohle
130 × 224 × 49 cm

Ausstellung in der Kunsthalle Bern, vom 6. März bis am 10. Mai 2026 – Vernissage am 5. März 2026, 18 Uhr

1. März 2026

«EDGAR CALEL»

Ausstellung in der Kunsthalle Bern, vom 6. März bis am 10. Mai 2026 – Vernissage am 5. März 2026, 18 Uhr

1. März 2026

«FOKUS. HANS FISCH­LI (1909-1989)»

Hans Fischli Zellengebilde 89, 1930 Tusche und Farbstift auf Papier 26,5 × 20,5 cm Nachlass Hans Fischli © Nachlass Hans Fischl

Ausstellung im Rahmen von «Kosmos Klee. Die Sammlung», Zentrum Paul Klee (ZPK) , Bern, bis am 3. Mai 2026

1. März 2026

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1. März 2026

DER SCHWEI­ZER BLUES- UND JAZZ-VER­AN­STAL­TER LOUIS VAN DER HAE­GEN IST GE­STOR­BEN

Louis van der Haegen - Foto: © Blues Festival Basel / Kevin D. Müri / https://www.facebook.com/louis.vanderhaegen.3

Der am 24. Mai 1934 im Urnerland geborene Louis Jean van der Haegen (Bild) ist am 24. Februar 2026 gestorben. Van der Haegen war während Jahrzehnten höchst engagiert als Blues- und Jazzveranstalter zunächst in Luzern und dann im Raum Basel tätig. Er gründete zusammen mit Gleichgesinnten den Jazzclub Aesch/Pfeffingen und betätigte sich als Musikchef beim Jazz-Weekend in Reinach. Van der Haegen war im Jahr 2000 der Initiant und langjährige Präsident und zuletzt Ehrenpräsident des Blues Festivals Basel, lancierte den Swiss Blues Award und pflegte beste Verbindungen sowohl zu internationalen Stars und Managements als auch zu aufstrebenden Talenten von fern und nah. Van der Haegen betreute jahrelang auch das Management von Othella Dallas. Beruflich war Louis Van der Haegen einer der Wegbereiter der Solarenergie in der Schweiz.

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