DER ITALIENISCHE FOTOGRAF FRANCO FONTANA IST GESTORBEN
Der am 9. Dezember 1933 in Modena geborene italienische Fotograf Franco Fontana (Bild) ist am 29. August 2026 ebenda gestorben. Er war vor allem für seine abstrakten Farblandschaften auch international bekannt. Fontana begann in den 1950er-Jahren mit dem Fotografieren, als er als Dekorateur in einem Möbel-Ausstellungsraum arbeitete. 1961 trat er einem lokalen Amateurfotografie-Club in Modena bei. Diese Erfahrung sollte einen Wendepunkt in seiner Karriere darstellen, und Fontana hatte 1965 seine erste Einzelausstellung bei der Società Fotografica Subalpina in Turin sowie 1968 in der Galleria della Sala di Cultura in Modena. In der Folge nahm er an mehr als 400 Gruppen- und Einzelausstellungen teil. Sein erstes Buch, «Skyline», erschien 1978 in Frankreich bei Contrejour und in Italien bei Punto e Virgola. Fontana war künstlerischer Leiter des Toscana Fotofestivals. Seine frühen Innovationen in der Farbfotografie in den 1960er-Jahren waren stilistisch bahnbrechend. Laut der Kunstkritikerin Giuliana Scimé «zerstörte» Fontana «alle Strukturen, Praktiken und technischen Entscheidungen innerhalb der italienischen Tradition».