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Monat: August 2026

7. August 2026

SWISS POET­RY SLAM CHAM­PI­ON­SHIP: IANI­QUE SÄ­GES­SER REIST 2027 FÜR DIE SCHWEIZ AN DIE POET­RY-SLAM-EU­RO­PA-MEIS­TER:IN­NEN­SCHAF­TEN IN ANT­WER­PEN

Ianique Sägesser - Foto: © Nico Äbischer

Vor rund 400 Zuschauer:innen wurde am Sonntagabend am Lakelive Festival in Biel-Bienne die zweite Swiss Poetry Slam Championship ausgetragen. Die besten Poetry-Slammer:innen der vier Schweizer Sprachregionen traten im gesamtschweizerischen Finale gegeneinander an. Ianique Sägesser (Bern, Bild) setzte sich im finalen Stechen knapp gegen Remo Zumstein (Bern) und Elia Fidanza (Genève) durch und ist neuer Swiss Slam Champion 2026. «Mit einem sprachlich raffinierten Text über den Besuch eines botanischen Gartens verband Sägesser Pflanzenkunde mit einer subtilen, aber eindringlichen Kritik an faschistischen Strukturen der Gegenwart», schreiben die Organisator:innen. 2027 wird Ianique Sägesser die Schweiz an den Poetry Slam Europameisterschaften in Antwerpen in Belgien vertreten.

6. August 2026

ZUM TOD DES ITA­LIE­NI­SCHEN CAN­T­AU­TO­RE FRAN­CES­CO GUC­CI­NI

Francesco Guccini, 2016 - Foto: Niccolò Caranti, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Jaqen - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Francesco_Guccini_-_Lucca_Comics_%26_Games_2016_02.jpg

Francesco Guccini (Bild), der am 14. Juni 1940 in Modena geborene italienische Cantautore, Schriftsteller, Comicautor, Schauspieler und Komponist u.a. von Filmsoundtracks, ist am 6. August 2026 in Sambuca Pistoiese gestorben. Er wuchs zwischen den Bergen Pàvanas und Modena auf und zog danach nach Bologna. Nach ersten musikalischen Versuchen ab den späten 1950er-Jahren zwischen Rock ’n’ Roll und Beat, auch als Songwriter für andere Interpreten, debütierte der Musiker solistisch 1967 mit dem Album «Folk beat n. 1». Eine wichtige Inspirationsquelle war dabei Bob Dylan. Der Durchbruch gelang ihm 1972 mit dem vierten Album «Radici» und vor allem 1976 mit dem Album «Via Paolo Fabbri 43». In seiner über 50-jährigen Karriere veröffentlichte Guccini mehr als 20 Musikalben. Guccini gilt als einer der wichtigsten und beliebtesten Cantautori Italiens und prägte die Gattung des «Autorenlieds» ganz wesentlich mit. Seine Texte sind lyrisch herausragend und thematisch vielfältig, meistens leicht fatalistisch und häufig als Dokumente des Zeitgeists zu verstehen. Auch wenn er oft als sehr politisch engagiert wahrgenommen wurde, vermied er in seinen Texten weitestgehend offene politische Rhetorik zugunsten einer intimistischen Sprache. Guccini wurde vielfach ausgezeichnet, sowohl mit Musik- als auch mit Literaturpreisen. (*)

6. August 2026

«FAS­ZI­NA­TION RE­SO­NANZ: KLEINE IM­PULSE – GROSSE WIR­KUNG»

Sensorium Rüttihubelbad - Foto: © Manuel Stettler

Sonderausstellung im Sensorium Rüttihubelbad, Walkringen, bis am 31. Dezember 2026

6. August 2026

«URS STOOSS – OHNE DROHNE»

© Urs Stooss, «Square with blue Car», 2026, Pigmentdruck und Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm

Ausstellung Galerie da Mihi, Bern, Gerechtigkeitsgasse 36, vom 14. August bis am 26. September 2026 – Vernissage am 14. August, 18 bis 20 Uhr

6. August 2026

«PEDÄ SIE­GRIST – PIN­ZEK­TEN»

© Pedä Sigrist, https://www.pedae.com/

«Hundert Viecher»: Ausstellung im Kulturmuseum Bern, Schützenweg 22, Vernissage: Donnerstag, 13. August, 18 bis 21 Uhr – Finissage: Samstag, 19. September 2026, 18 bis 21 Uhr – Offen: Do, Fr, Sa, 14 bis 18 Uhr

6. August 2026

«MUZI – BRI­CIO­LE»

Espace Libre, Visarte Biel-Bienne

Exposition Espace Libre, Visarte Biel-Bienne, 15.08 – 27.09.2026, Vernissage: 15.08.2026 16h00 
im Rahmen des Pasquart Sommerfests – 
Dans le cadre de la fête d’été du Pasquart

5. August 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE SCHRIFT­STEL­LER DI­DIER DE­CO­IN IST GE­STOR­BEN

Didie Decoin, 2009 - Foto: Esby, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Esby - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:P1080267_-_Didier_DECOIN.JPG

Der am 13. März 1945 in Boulogne-Billancourt geborene französische Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist Didier Decoin (Bild) ist am 5. August 2026 in Villejuif gestorben. Didier Decoin war der Sohn des Filmemachers Henri Decoin. Er begann seine Karriere als Journalist bei den Zeitungen «France Soir», «Le Figaro» und «VOD», und bei Radio Europe 1. Zur gleichen Zeit begann er zu schreiben. 1977 wurde er für den Roman «John l’enfer» mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Während er weiterhin eigene Werke schrieb, hatte er auch als Drehbuchautor für Film und Fernsehen Erfolg (Anpassungen und Skripte für Fernsehfilme wie die grossen Les Miserables, Der Graf von Monte Cristo, Balzac und Napoleon). Im Jahr 1995 wurde er Sekretär der Académie Goncourt. Seit 1995 war Decoin Mitglied der Académie Goncourt. 2020 wurde er Nachfolger des scheidenden Präsidenten Bernard Pivot. (*)

5. August 2026

«GE­SICHT ZEI­GEN»

«GESICHT ZEIGEN» Wechselausstellung zu Fürsorge und Zwang in der Schweiz, Anna Göldi Museum, Ennenda : Glarus

Wechselausstellung zu «Fürsorge und Zwang in der Schweiz», Anna Göldi Museum, Ennenda / Glarus, bis am 1. November 2026

5. August 2026

«DENK MAL GLA­RUS»

Pantenbrücke in Linthal, ca. 1903: Die neue Brücke wird über die alte gebaut - Foto: © Landesarchiv Glarus

«Baukultur im Glarnerland neu entdecken», Ausstellung zu Gast im Museum des Landes Glarus, Freulerpalast, Näfels, vom 22. August bis am 31. Oktober 2026

5. August 2026

«DURCH LEILA BOCK BIN ICH EINE GROSS­DEN­KE­RIN GE­WOR­DEN»

Anita Zimmermannn in der Remise Weinfelden - Foto: © https://sommeratelier.ch/

Diesen Sommer bespielt die St.Galler Künstlerin Anita Zimmermann (Bild) das Sommeratelier der Remise Weinfelden (TG). Der temporäre Arbeitsort wird zum Experimentierfeld für neue Arbeiten und zugleich zum Anlass, die eigene künstlerische Praxis wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. Denn in den vergangenen Jahren war Zimmermann vor allem mit ihrem Alter Ego Leila Bock präsent. Anabel Roque Rodríguez zeichnet auf «thurgaukultur.ch» ein feines farbiges Porträt der vielseitigen Künstlerin.

4. August 2026

«KUNST IST FREI – GE­LIEBT, VER­PÖNT, GE­FÜRCH­TET»

Ausstellung des Vereins für Bildende Kunst im Dreiländermuseum Lörrach 2026

Ausstellung des Vereins für Bildende Kunst im Dreiländermuseum Lörrach, bis am 30. August 2026

4. August 2026

«BA­DE­KU­REN IM ENT­DE­CKER­LAND»

Historische Postkarte des Kurhauses Bienenberg in Liestal / Sammlung Wunderlin

Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein: Ausstellung im Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal, bis am 3. Januar 2027

4. August 2026

«RAUM­FAHRT VIII – NE­FE­LI CHRY­SA AV­GE­RIS, PAULA SAN­TO­MÉ, SINA SCHÖPF»

Nefeli Chrysa Avgeris, Songs from within, 2023, Video, 13:03 min

Mit der Wiedereröffnung des Museums Langmatt in Baden wird dieses Jahr auch die Ausstellungsreihe «Raumfahrt» fortgesetzt. Seit 2017 zeigt das Format junge Schweizer Gegenwartskunst in den ehemaligen Kellerräumen des Museums und erschliesst dabei neue Perspektiven auf die Langmatt jenseits der historischen Wohnräume. Neu ergänzt ein ehemaliger Trocknungsraum die Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunst (Bis am 27. September 2026).

4. August 2026

LA SO­PRA­NO GÉOR­GIEN­NE ANA ONIA­NI REÇOIT LA PLUS HAUTE DI­STINC­TION DE LA VER­BIER FE­STI­VAL ACA­DE­MY

VFA_260801_Prix-Paterno-_Ana_©-LaureN-Pasche

La Verbier Festival Academy a annoncé que la soprano géorgienne Ana Oniani est la lauréate du Prix Yves Paternot 2026, distinction décernée chaque année au jeune musicien le plus accompli et le plus prometteur de la Verbier Festival Academy.

3. August 2026

KURT MARTI LI­TE­RA­TUR­PREIS 2026: DIE FÜNF NO­MI­NIER­TEN WERKE STE­HEN FEST

Kurt Marti Literaturpreis BSV

Der Berner SchriftstellerInnen-Verein (BSV) schreibt alle zwei Jahre den Kurt Marti Literaturpreis aus. Die Auszeichnung ist mit CHF 10’000.- dotiert. Die Einreichungsfrist für die diesjährige Auszeichnung begann am 21. August 2025 und endete am 31. Januar 2026. Die Jury hat die folgenden fünf Werke für den Kurt Marti Literaturpreis 2026 nominiert:

3. August 2026

«AL­PHONSE LAYAZ. REN­CONTRES»

Exposition Espace Graffenried, Aigle, jusqu’au 13 septembre 2026

3. August 2026

«JO­SETTE TA­RA­MAR­CAZ. LE CHANT DES PISTES»

Vue d’exposition Josette Taramarcaz, Espace Graffenried, 2026 - Photo: © Dimitri Brooks

Exposition Espace Graffenried, Aigle, jusqu’au 13 septembre 2026

3. August 2026

ER­STER PREIS FÜR ALE­JAN­DRO LA­TOR­RE CAÑA­DAS BEIM CA­NA­RIAS IN­TER­NA­TIO­NAL SA­XO­PHO­NE COM­PE­TI­TION

Alejandro Latorre Cañadas - Foto: © @icruzfoto

Der spanische Saxofonist Alejandro Latorre Cañadas (Bild) überzeugte die Jury des Canarias International Saxophone Competition und konnte den diesjährigen Wettbewerb für sich entscheiden. Mit herausragenden Leistungen während des gesamten Wettbewerbs und einer eindrucksvollen Finaldarbietung gemeinsam mit dem Sinfonieorchester von Las Palmas de Gran Canaria überzeugte er die Jury und sicherte sich so die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs. Alejandro Latorre Cañadas studiert derzeit an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) den Master in Music Performance, Major Saxophone, in der Klasse von Lars Mlekusch.

3. August 2026

POR­TU­GAL: BER­NAR­DO FER­REI­RA GE­WINNT DEN ERS­TEN PREIS BEIM PRÉ­MIO JO­VENS MÚ­SI­COS

Bernardo Ferreira - Foto: © Alchymia Joana Pereira

Der portugiesische Cellist Bernardo Ferreira (Bild) hat bei der 39. Ausgabe des renommierten Prémio Jovens Músicos die höchste Kategorie (Nível Superior) für sich entschieden. Dies ist das Ergebnis der Finalrunden, die im portugiesischen Santa Comba Dão ausgetragen wurden. Ferreira studiert an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in der Klasse von Professor Thomas Grossenbacher im Master Music Performance, Major Violoncello.

2. August 2026

ZUM TOD DER ÖS­TER­REI­CHI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LE­RIN MO­NI­KA HEL­FER

Monika Helfer, 2023 - Foto: Armei-Marie, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Amrei-Marie - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Monika_Helfer_(2023).jpg

Die am 18. Oktober 1947 in Au (Vorarlberg) geborene österreichische Schriftstellerin Monika Helfer (Bild) ist am 2. August 2026 gestorben. Sie hat Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Hörspiele und Theaterstücke veröffentlicht. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Thema ihrer Bücher sind oft schwierige Familienbeziehungen, wobei sie einen besonderen Fokus auf die Kinderperspektive legte. «Die Figuren in Monika Helfers Büchern haben Mut, Überlebenswillen und den gesunden Trotz eines Kindes, nämlich den Trotz, sich von gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Kategorisierungen nicht beirren zu lassen», so 2016 Dorothea Zanon in ihrer Laudatio anlässlich der Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse. (*) Besondere Bekanntheit erreichte Helfers Roman-Trilogie «Die Bagage», «Vati» und «Löwenherz».
Im Jahr 2020 erhielt Monika Helfer den Solothurner Literaturpreis.

2. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 13/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

2. August 2026

ZUM TOD DER ITA­LIE­NISCH-US-AME­RI­KA­NI­SCHEN TÄN­ZE­RIN, CHO­REO­GRA­FIN UND MA­LE­RIN SI­MO­NE FORTI

Simone Forti, 2015 - Foto: Jason Underhill - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Simone_Forti,_2015.jpg

Die am 25. März 1935 in Florenz geborene US-amerikanische Tänzerin, Choreografin des modernen Tanzes und expressionistische Kunstmalerin Simone Forti (Bild) ist am 29. Juli 2026 in Los Angeles gestorben. Sie begründete den Minimalismus im Tanz und entwickelte ein neues Körperbewusstsein. Ihre Tanzkonstruktion «Huddle» von 1961 wird als das bahnbrechende Stück für die Entwicklung der Performance angesehen. Simone Forti arbeitete u. a. zusammen mit den Choreograf:innen Anna Halprin, Merce Cunningham, Martha Graham und Trisha Brown und mit Musikern und Performern wie La Monte Young, Richard Maxfield, Charlemagne Palestine, Terry Riley und Yoko Ono.

2. August 2026

«DE PIERRE À IMAGE. LA LI­THO­GRA­PHIE À L’ÈRE POST­DI­GI­TAL»

© https://museeforel.ch/exposition/de-pierre-a-image-la-lithographie-a-lere-postdigitale/

Exposition Musée Alexis Forel, Morges, jusqu’au 1 novembre 2026

1. August 2026

«FRAN­ÇOIS PORT­MANN: CON­TRASTES. FAUNE SAU­VAGE ENTRE VILLE ET NA­TURE»

Exposition Pro Natura Centre Champ-Pittet, jusqu’au 6 septembre 2026

1. August 2026

«QUI VIT LÀ? – WER LEBT HIER?»

Exposition Pro Natura Centre Champ-Pittet, jusqu’au 1 novembre 2026

1. August 2026

PAYERNE: «LES JAR­DINS IMA­GI­NAIRES DE L’AB­BA­TIALE»

Abbatiale de Payerne, jusqu’au 31 août 2026 – Jeu de piste sensoriel pour les familles

1. August 2026

EXPO AVE­N­CHES 2026: «LA NUIT»

expoavenches26-c-avenches-tourisme

Durant tout l’été, les rues du centre de la vieille ville d’Avenches s’animent d’une exposition sur le thème de la Nuit. Près d’une vingtaine d’artistes renommés investissent une fontaine, un monument, une place ou encore un jardin avec des oeuvres monumentales et poétiques.

1. August 2026

HAN­NES BRIT­SCH­GI VER­LÄSST DEN POS­TEN ALS RE­DAK­TI­ONS­LEI­TER VON «IN­FOSPER­BER.CH»

© infosperber.ch

Urs P. Gasche, der Stifter der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information (SSUI), schreibt heute in der Online-Zeitung «Infosperber.ch», Hannes Britschgi verlasse aus familiären und gesundheitlichen Gründen seinen Posten als Redaktionsleiter von «Infosperber». Im November 2026 gebe er auch seine Aufgaben in der Stiftung SSUI ab. Seit Juli 2024 ist Britschgi deren Mitglied und seit Juli 2025 deren Präsident. 

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