«Baukultur im Glarnerland neu entdecken», Ausstellung zu Gast im Museum des Landes Glarus, Freulerpalast, Näfels, vom 22. August bis am 31. Oktober 2026

Bild: Pantenbrücke in Linthal, ca.1903: Die neue Brücke wird über die alte gebaut – Foto: © Landesarchiv Glarus
Am 22. August 2026 eröffnet im Museum des Landes Glarus die Ausstellung «Denk Mal Glarus – Baukultur im Glarnerland». Sie widmet sich der Baukultur des Kantons und zeigt anhand ausgewählter Beispiele, weshalb Fragen zum Umgang mit dem baulichen Erbe aktueller denn je sind. Die Ausstellung entstand auf Einladung der kantonalen Fachstelle für Denkmalpflege und Ortsbildschutz und ist bis 31. Oktober 2026 in der Remise des Freulerpalasts zu sehen.
Baukultur geht alle an
Baukultur umfasst die gesamte gebaute Umwelt – von historischen Ortsbildern und Bauwerken über Industriebauten, Villen und Kirchen bis zu öffentlichen Räumen und Landschaften. Sie prägt die kulturelle Identität des Glarnerlands ebenso wie die Qualität dieses Lebensraums.
Gleichzeitig stellen Klimawandel, gesellschaftlicher Wandel und der Druck auf bestehende Bauten neue Fragen an den Umgang mit diesem Erbe. Denkmalpflege leistet dabei nicht nur einen Beitrag zur Bewahrung historischer Werte, sondern auch zu einer nachhaltigen Entwicklung.
Drei Perspektiven auf das bauliche Erbe
Die Ausstellung stellt gelungene Beispiele des Erhalts vor, erinnert an verlorene Bauwerke und richtet den Blick auf Orte, deren Zukunft heute offen ist. Sie lädt dazu ein, über den Wert der gebauten Umwelt und den zukünftigen Umgang damit ins Gespräch zu kommen.
Ein gemeinsames Projekt
«Denk Mal Glarus» wurde von den Kuratoren Reto Fuchs und Andreas Ruby auf Einladung der kantonalen Fachstelle für Denkmalpflege und Ortsbildschutz erarbeitet. Beiträge der Vereine Countdown 2030 und Klima Glarus ergänzen die Ausstellung.
Die Eröffnung findet am Samstag, 22. August 2026, von 12 bis 17 Uhr statt. Das Projektteam ist vor Ort und bietet Führungen sowie Gelegenheit zum Austausch
gl
Kontakt:

Bild: «Da hämmer ds Gschängg!» – Das vom Turnverein verpackte Rysläuferhus, Schwanden, 1993 – Foto: © Markus Zünd
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Kommentare von Daniel Leutenegger