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11. Januar 2012

«Baba Himalaya» ist gestorben

Einst erforschte er das damals noch völlig unbekannte Himalaya-Gebirge, später wurden seine Studien zu geologischen Standardwerken. Im Alter von 101 Jahren ist «Baba Himalaya», Augusto Gansser (Bild), nun am 9. Januar 2012 in Massagno (Tessin, Schweiz) gestorben.

Bild oben: Der Geologe und Himalaja-Experte Augusto Gansser kurz vor seinem hundertsten Geburtstag – Foto: Vera Markus -> Galerie 

Bild unten: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Augusto_Gansser_ETH-Bib_Dia_022-005.jpg&filetimestamp=20091016175049

Gansser

«Vater des Himalaja» im Alter von 101 Jahren gestorben

von Simone Ulmer  

Der Schweizer Geologe und ehemalige ETH- und Uni-Professor Augusto Gansser ist am 9. Januar 2012 im Alter von 101 Jahren gestorben. Er starb in seinem Haus bei Lugano, wie der «Corriere del Ticino» heute berichtete.

Seine wunderbar strahlenden blauen Augen bestachen einst selbst die Mönche in Tibet: Sie beherbergten den jungen und frischpromovierten Geologen Augusto Gansser 1936 bei seiner eigenmächtigen und gefährlichen Expedition durch Tibet. Das Land war für Fremde verschlossen und hätte man ihn ertappt, wäre er zum Tode verurteilt worden.

Die Magie des heiligen Bergs Kailas zog Gansser jedoch so in seinen Bann, dass er die Gefahr auf sich nahm und als tibetischer Mönch verkleidet, Geologenhammer und Kompass in seiner Mönchskutte versteckt, Tibet bereiste und erforschte. Dabei machte Gansser bahnbrechende Entdeckungen: Er entdeckte südlich des Kailas sogenannte Ophiolite, den Boden des einstigen Tethys-Ozeans, der Indien und Asien vor Millionen von Jahren voneinander trennte.

Im Laufe seines langen Lebens hat Gansser in der Geologie des Himalajas grosse Pionierarbeit geleistet. Dafür war er 1983 von der pakistanischen Universität Peshawar mit dem Titel «Baba Himalaya» (Vater des Himalaja) geehrt worden. Noch nach seinem Ruf als Geologie-Professor an die ETH Zürich 1958 und dem Beenden seiner Lehrtätigkeit 1977 bereiste und erkundete Gansser geologisch unerforschte Gebiete auf der ganzen Welt.

Auch wenn sich die strahlenden Augen Ganssers nun für immer geschlossen haben, hinterlässt er den Geowissenschaften einen reichen Wissensschatz von seinen unzähligen Exkursionen und Feldarbeiten, vor allem aus dem Himalaja, besonders aus Bhutan.

Die geologische Karte, die der einstige Abenteurer und Wissenschaftler von Bhutan erstellt hat und seine Bücher über den Himalaja und Bhutan, gelten heute noch als Referenzwerke.

Seine «privaten» Erinnerungen an seine Zeit als Weltenbummler hielt der leidenschaftliche Geologe, Zeichner und Fotograf in reichbebilderten Büchern fest. «Erinnerungen sind das wichtigste im Leben, besonders jetzt, da ich ziemlich alt geworden bin», sagte Gansser in einem Gespräch kurz vor seinem 100. Geburtstag.

Quelle:

http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/120111_Augusto_Gansser_Tod_su/index

Mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Augusto_Gansser

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=decfc564-9495-4764-9800-0a7fb3f6a873

Radio DRS 1 im Jahr 2010 zum 100. Geburtstag von Augusto Gansser

Der bekannte Schweizer Geologe Augusto Gansser war Gast beim Schah von Persien, war Professor, Ehemann einer Frau, die er über alles liebte, und Vater von sechs Kindern, die rund um die Erde zur Welt kamen. Am 28. Oktober 2010 feierte er seinen 100. Geburtstag.

In seinem Haus in der Nähe von Lugano erzählen er und seine Tochter Ursula aus seinem reichen und höchst ungewöhnlichen Leben.

srf

Redaktion: Christine Schulthess

Link:

http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/menschenundhorizonte/2010/11/101031_menschen_und_horizonte.mp3&sg=10000082&sh=10156238&type=popup&skin=srdrs

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 11. Januar 2012
  • Umwelt / Mitwelt

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