6. Mai 2026
«WOHIN – WOHER – WOMIT»
Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona, bis am 4. April 2027

Bild: KHZ Rapperswil-Jona, «wohin – woher – womit» – Foto: pd / Katharina Seleznova, 2026
Die Ausstellung «wohin – woher – womit» fragt, wie Räume für Erinnerung, Kunst, Identität und Zugehörigkeit entstehen können.
Engagierte Menschen aus Rapperswil-Jona und Umgebung haben gemeinsam mit dem Team des Kunst(Zeug)Hauses an dieser Ausstellung gearbeitet. Sie haben Werke ausgewählt, eigene Perspektiven eingebracht und Inhalte des Vermittlungsprogramms mitentwickelt. Ihre Stimmen prägen die Ausstellung wesentlich. So entsteht ein Ort des Austauschs: zwischen Kunstwerken und Betrachtenden, zwischen Besucher:innen und zwischen unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensrealitäten. Bedeutung entsteht im Dialog. Unterschiedliche Perspektiven eröffnen neue Zusammenhänge und weiten unseren Blick.
Mit Werken von ALMA, Vincenzo Baviera, Ueli Berger, Biefer/Zgraggen, Reto Boller, Lis Kocher, Luo Mingjun, Barbara Mühlefluh, Niklaus Rüegg, Verena Sieber-Fuchs, Roman Signer, Paul Stöckli, Studer/van den Berg, Hugo Suter und Martina Vontobel.
In Kooperation mit artefix kultur und schule, IntegrArte, der Kunstfabrik Wetzikon, dem Kurdischen Kulturverein Rapperswil-Jona sowie Olena Shliundt und Helen Zimmermann.
khz
Kontakt:
https://kunstzeughaus.ch/unser-programm/agenda/agenda/eventdetail/546/101/wohin-woher-womit
Mehr:
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«Erstmals» ist ein Wort, das bei der Beschreibung der neu eröffneten Sammlungsausstellung im Kunstzeughaus in Rapperswil-Jona gleich in mehfacher Hinsicht passt. Erstmals bestimmt nicht das Museumsteam selbst, welche Werke wie ausgestellt werden, sondern kulturell engagierte Menschen aus Rapperswil-Jona und Umgebung. Erstmals wird auch das Vermittlungsprogramm von diesen Beteiligten mitgestaltet. Erstmals gibt es einen ergänzenden Audioguide zur Ausstellung in Deutsch, Englisch, Kurdisch, Spanisch und Ukrainisch, der auch für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich ist. Erstmals sind einige Begleittexte an den Museumswänden aus Klebeschriften und teilweise in der Brailleschrift. Und erstmals kosten die Entwicklung und die Umsetzung der Sammlungsausstellung deutlich mehr als vorherige Ausstellungen, abgelehnt wurde dennoch keines der eingereichten Gesuche um finanzielle Unterstützung
Larisa Baumann
https://www.saiten.ch/das-miteinander-im-fokus-einer-kunstausstellung
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Kommentare von Daniel Leutenegger