KINOLEGENDE BEKI PROBST – «D BEKI US BÄRN»
Radio SRF 3, «Focus», heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast
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Ausstellung im Haus der Elektronischen Künste (HEK) Münchenstein / Basel, vom 23. August bis am 16. November 2025
Die Stadt Thun verleiht dem bildenden Künstler Michael Streun den Kunstpreis 2025. Die Kulturinstitution Alte Oele wird mit dem Kulturstreuer ausgezeichnet. Den Kulturförderpreis teilen sich die Klangkünstlerin Lisa Mark sowie der Filmemacher Yannick Mosimann. Die öffentliche Preisverleihung findet am 21. November 2025 im KKThun statt.
Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) vergibt jährlich Stipendien für audiovisuelle Projekte. Die offizielle Bekanntgabe der zehn Gewinner:innen der SSA-Stipendien für audiovisuelle Werke 2025 fand im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Locarno 2025 statt.
Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, vom 28. August bis am 23. November 2025
An der Spitze des Palmarès der 78. Ausgabe des Locarno Film Festivals steht «Tabi to Hibi» von Sho Miyake. Ausserdem gewann «White Snail» von Elsa Kremser und Levin Peter den Spezialpreis der Jury, während der Pardo für die beste Regie an Abbas Fahdel für «Tales of the Wounded Land» ging. Die beiden Preise für die beste schauspielerische Leistung erhielten Manuela Martelli und Ana Marija Veselcic für «Bog nece pomoci» (God Will Not Help) von Hana Jušic sowie Marya Imbro und Mikhail Senkov, die Hauptdarsteller:innen von «White Snail». Der Pardo d’Oro im Concorso Cineasti del Presente wurde an «Tóc, giay và nuoc…» (Hair, Paper, Water…) von Nicolas Graux und Truong Minh Quý verliehen.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird den Spielfilm «Heldin» der Autorin und Regisseurin Petra Volpe bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood in der Kategorie «bester internationaler Film» einreichen. Im Dezember 2025 wird bekanntgegeben, ob «Heldin» in die Short List der für einen Oscar nominierbaren Filme aufgenommen wird.
È stato consegnato oggi al regista iraniano Mohammad Rasoulof il primo Premio Locarno Città della Pace, istituito dalla Città di Locarno in collaborazione con il Locarno Film Festival. Il riconoscimento è stato attribuito nell’ambito della Giornata della Diplomazia, promossa durante il Festival, e intende onorare figure del mondo culturale che si sono distinte nella promozione della pace, della diplomazia e del dialogo tra i popoli.
Ausstellung im Museum im Bellpark in Kriens, vom 24. August bis am 9. November 2025 – Vernissage am Samstag, 23. August 2025, 17 Uhr
Unternehmen mit Fernseh- und Abrufdiensten müssen seit dem 1. Januar 2024 mindestens 4% ihrer Bruttoumsätze für das Schweizer Filmschaffen investieren. Mit einem Faktenblatt informiert das Bundesamt für Kultur (BAK) über erste ermutigende Resultate dieser gesetzlichen Bestimmung.
Vom 6. bis 16. August 2025 wird die Piazza Grande zum 78. Mal Schauplatz des Locarno Film Festivals. Die SRG-SSR ist auch dieses Jahr Medienpartnerin und mit mehreren Koproduktionen im Programm vertreten. Im BaseCamp, dem Treffpunkt für junge Kunst- und Filmschaffende, engagiert sie sich zudem als «Creative-Partnerin». Auch Play Suisse ist vor Ort dabei und stellt eine Sonderkollektion mit Filmtiteln aus früheren Festivaljahrgängen zur Verfügung.
Ausstellung im Kunstraum Engländerbau, Vaduz (LI), vom 12. August bis am 5. Oktober 2025
In der Fundaziun Nairs gibt es einen Wechsel in der Leitung: Der bisherige künstlerische Direktor, Clifford E. Bruckmann, hat seine Tätigkeit bei der Fundaziun Nairs Ende Juli 2025 beendet. Er hat in den letzten zwei Jahren nach der Pensionierung des langjährigen künstlerischen Direktors, Christof Roesch, «den Generationenwechsel in der Fundaziun Nairs eingeleitet und viele wertvolle neue künstlerische Impulse gegeben», wie der Stiftungsrat der Fundaziun Nairs schreibt. Ab dem 1. September 2025 wird die Kuratorin und Kulturmanagerin Josiane Imhasly (Bild) neue künstlerische Direktorin der Stiftung.
Die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden hat ihr Archiv mit einem eindrücklichen Bestand zur Geschichte der Säntis-Schwebebahn erweitert. Im Rahmen eines nationalen Projekts von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz, wurde das umfangreiche audiovisuelle Erbe der Säntis-Schwebebahn AG digitalisiert und archiviert. Fast ein Terabyte an Daten steht nun für Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die am 30. April 1931 in Mailand geborene italienische Schauspielerin Adriana Asti (Bild) ist am 31. Juli 2025 in Rom gestorben. Asti begann ihre schauspielerische Karriere am Stadttheater Bozen. Bald wechselte sie zum Piccolo Teatro in Mailand. Sie stand mit zahlreichen bekannten Kolleg:innen wie Lilla Brignone, Gianni Santuccio, Gino Cervi und Lea Padovani auf der Bühne, dies auch in ihrer folgenden Zeit am Teatro Stabile in Turin. Nach Arbeiten für das Radio und als Synchronsprecherin kamen auch vermehrt Angebote für den Film; ihren ersten hatte sie 1956 gedreht. Es folgten rund 70 Rollen, darunter viele für herausragende Regisseure wie Luchino Visconti, Franco Brusati und Bernardo Bertolucci, dessen Lebensgefährtin sie einige Jahre war. Für ihre Interpretationen gewann sie 1974 einen Spezial-«David di Donatello» sowie drei Silberne Bänder. Bis Ende der 1970er-Jahre war sie auch in einigen reinen Kommerzwerken zu sehen. (*)
Der am 4. Oktober 1941 in Waco (Texas) geborene US-amerikanische Regisseur, Theaterautor, Kunstmaler, Lichtdesigner, Bühnenbildner, Videokünstler und Architekt Robert Wilson (Bild) ist am 31. Juli 2025 in Water Mill (New York) gestorben. Ab 1966 machte Wilson in New York mit seinen Theaterperformances auf sich aufmerksam. Sein internationaler Durchbruch begann mit der 1970 uraufgeführten, 7stündigen Silent Opera «Deafman Glance», die in New York, Nancy, Rom, Paris und Amsterdam gastierte. 1976 erfolgte in Avignon die Uraufführung seiner Oper «Einstein on the Beach» mit Musik von Philip Glass und Lucinda Childs als leitender Choreografin und Tanzsolistin. 1979 inszenierte Wilson an der Schaubühne Berlin sein Stück «Death, Destruction & Detroit», für das er mit einer Einladung zum Berliner Theatertreffen ausgezeichnet wurde. Robert Wilson galt als einer der bedeutendsten Repräsentanten des internationalen Gegenwartstheaters. Aufgrund seiner Vielseitigkeit hat er Theater und Performance-Kunst grundlegend erneuert. (*) Wilson wurde mit unzähligen Preisen und Auszeichnungen geehrt, darunter der «Goldene Löwe» der Biennale Venedig (1993), der Europäische Theaterpreis (1997), die Goethe-Medaille (2014) und der Praemium Imperiale (2023).
Nächste Woche starten in Zürich die Dreharbeiten zu «Butterfly Stroke», dem neuen Film des italienisch-schweizerischen Regisseurs Denis Rabaglia, mit Judy Davis und Florence Hunt in den Hauptrollen. Gedreht wird in Zürich sowie in Grossbritannien. DCM bringt den Film 2026 in die Schweizer Kinos.
Die Zürcher Unternehmerin und alt Nationalrätin Doris Fiala (Bild) präsidiert neu den Verwaltungsrat des Zurich Film Festival (ZFF). «In ihrer Funktion repräsentiert sie das ZFF und hilft, dieses noch stärker mit Politik und Wirtschaft zu vernetzen», heisst es in der heutigen Medienmitteilung des Festivals. Doris Fiala folgt auf Roger Crotti, der sein Amt niedergelegt hat.
Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, Ausstellungsstrasse 60, bis am 26. Oktober 2025
Exposition Fondation Fellini pour le cinéma, Maison du diable, Sion / Sitten, jusqu’au 20 septembre 2025
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten dreiunddreissig Tage aus Schweizer Perspektive
Der am 11. Februar 1949 in Kirchbarkau bei Kiel geborene deutsche Cartoonist, Maler, Autor, Satiriker, Filmregisseur, Schauspieler und Sänger Ernst Kahl (Bild) ist am 5. Juli 2025 in Schwabstedt bei Flensburg gestorben. Einem grösseren Publikum war Kahl als Vertreter der Komischen Kunst bekannt, vor allem durch seine satirischen Illustrationen. Seine Cartoons, Bilder und Bildergeschichten erschienen unter anderem in «pardon», «konkret», «Titanic», «Kowalski», «stern», «Süddeutsche Zeitung», «Der Feinschmecker» und «Natur». Das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover zeigte 1994 eine grosse Einzelausstellung. 1995 eröffnete die Galerie für Komische Kunst Caricatura in Kassel mit der Werkschau «121 Meisterwerke – Ernst Kahl und die Kunst». Das Caricatura-Museum in Frankfurt am Main zeigte 2019 zu Ernst Kahls 70. Geburtstag eine Ausstellung unter dem Titel «Vergessene Katastrophen». (*)
Rund um Zürich laufen die Dreharbeiten für die SRF-Kino-Koproduktion «Plitschplatsch Forever!». Regisseurin Natascha Beller inszeniert das Drehbuch von Sabina Gröner über Freundschaft und den Mut, für eine grössere Sache einzustehen. Mit Neah Hefti, Alva Maurer und Zazie Mawete in den Hauptrollen.
Nach zehn Jahren unter dem Dach der «NZZ» übernimmt eine neue Eigentümergruppe rund um Festival-Direktor Christian Jungen das Zurich Film Festival (ZFF). Neben Jungen gehören Vizedirektorin Reta Guetg sowie Unternehmer und Moderator Max Loong, «NZZ am Sonntag»-Gründer und langjähriger ZFF-Präsident Felix E. Müller und Finanzfachmann Marek Skreta zur neuen Trägerschaft. Die «NZZ» veräussert das ZFF per Juli 2025 im Rahmen eines Management-Buyouts. Das zum ZFF gehörende Kino Frame wird neu vom Kinounternehmen Kinokoni betrieben. Die Zusammenarbeit zwischen Festival und Frame bleibe bestehen, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag.
Der Streaming-Trend in Europa hält an. Doch wie verfügbar sind Schweizer Titel auf europäischen Plattformen? Swiss Films publiziert eine Längsschnittstudie, die Antworten liefert und neue Fragen aufwirft.
Der am 21. Juni 1932 in Buenos Aires geborene argentinische Pianist, Komponist, Arrangeur und Dirigent Boris Claudio «Lalo» Schifrin (Bild) ist am 26. Juni 2025 in Los Angeles gestorben. Zu seinen bekanntesten Kompositionen zählen die Titelthemen zu «Mission: Impossible», «Starsky & Hutch» und «Mannix». Schifrin absolvierte u.a. das Conservatoire de Paris, wo er bei Olivier Messiaen und Charles Koechlin studierte. Sein Studium finanzierte er, indem er in Pariser Nachtclubs als Jazz-Pianist auftrat. Er arbeitete später mit Musikgrössen wie Gato Barbieri, Astor Piazzolla, Dizzy Gillespie, Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, Stan Getz und Count Basie zusammen. Von 1987 bis 1992 war er musikalischer Direktor des Philharmonischen Orchesters von Paris. Er dirigierte viele der bedeutendsten Sinfonieorchester der Welt wie das London Philharmonic Orchestra und das London Symphony Orchestra, die Wiener Symphoniker und das Los Angeles Philharmonic Orchestra. 2003 dirigierte er das Orchestre de la Suisse Romande in Genf. 2018 wurde Lalo Schifrin der Ehrenoscar für sein Lebenswerk zugesprochen. (*)
Der Regisseur Claude Barras wird mit dem Kulturpreis 2025 des Kantons Wallis ausgezeichnet. Die Förderpreise gehen an die Schauspielerin Estelle Bridet, die Musikerin Justine Tornay sowie den Schriftsteller Samuel Schnydrig. Der Spezialpreis wird dem Frauenstimmen-Festival verliehen. Die Preisverleihung findet am Freitag, 21. November 2025, im Kulturzentrum SOSTA in Leuk statt.
Die Mitglieder von Cinésuisse haben Fabien Fivaz (Bild) zum neuen Präsidenten von Cinésuisse gewählt. Cinésuisse setzt sich als Dachverband der schweizerischen Film- und Audiovisionsbranche für die gemeinsamen Interessen der Mitgliederverbände ein.
Ausstellung im Museum Tinguely Basel, bis am 2. November 2025
Ausstellung im Schaulager Basel, Müchenstein, vom 15. Juni bis am 16. November 2025
Der Pardo d’Onore ist der Ehrenleopard des Locarno Film Festivals. Er wird dem international anerkannten und gefeierten US-amerikanischen Regisseur Alexander Payne (Bild) im Rahmen der 78. Festivalausgabe am Freitagabend, 15. August 2025, verliehen. Payne wird zudem seine Filme «The Descendants» (2011) und «Nebraska» (2013) persönlich vorstellen und an einem öffentlichen Gespräch mit dem Festivalpublikum teilnehmen.
Exposition Centre d’art Bienne / Ausstellung Kunsthaus Biel: 08.06.-31.08.2025
SRF verfilmt mit «Blind» einen Bestseller der Schweizer Krimiautorin Christine Brand. In Bern sind soeben die Dreharbeiten des Krimi-Thrillers angelaufen. In der Hauptrolle des blinden Barkeepers ist Sven Schelker zu sehen. SRF setzt die Serien-Adaption zusammen mit der Produktionsfirma Zodiac Pictures um. Die Ausstrahlung ist für 2026 geplant.
Die am 9. Oktober 1936 in Neuilly-sur-Seine geborene französische Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin Nicole Croisille (Bild) ist am 4. Juni 2025 in Paris gestorben. Berühmt wurde sie insbesondere durch das Chanson «Un Homme et une Femme», das sie zusammen mit Pierre Barouh für den gleichnamigen Film von Claude Lelouch sang. Sie war Chevalière de la Légion d’honneur und Commandeur de l’ordre des Arts et des Lettres.
Die Gewinner:innen 2025 des gemeinsamen Programms «Förderung für das Schreiben von Serien» der Kulturfonds Suissimage und Société Suisse des Auteurs stehen fest.
Die britische Schauspielerin Emma Thompson (Bild) wird im Rahmen des 78. Locarno Film Festivals mit dem Leopard Club Award ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Freitagabend, 8. August 2025, auf der Piazza Grande statt. Am selben Abend feiert auch Thompsons neuester Film – der mit Spannung erwartete Thriller «The Dead of Winter» unter der Regie von Brian Kirk – seine Weltpremiere.
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 10. August 2025
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 10. August 2025
Derzeit werden in Winterthur die Dreharbeiten zu Petra Volpes erstem englischsprachigen Kinofilm «Frank & Louis» abgeschlossen: Die bewegende Geschichte einer Männerfreundschaft in einem Hochsicherheitsgefängnis. Ein international renommierter Cast steht vor der Kamera.