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Kategorie: Film, Video, Audiovisuelles

23. September 2025

ZUM TOD DER ITA­LIE­NI­SCHEN SCHAU­SPIE­LE­RIN CLAU­DIA CAR­DI­NA­LE

Claudia Cardinale, Cannes 2010 - Foto: Georges Biard - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Claudia_Cardinale_Cannes_2010.jpg

Die am 15. April 1938 in Tunis (damals französisches Protektorat Tunesien) geborene italienische Schauspielerin Claudia Cardinale (eigentlich Claude Joséphine Rose Cardinale) ist am 23. September 2025 in Nemours (Frankreich) gestorben. Sie zählte zu den herausragenden Filmdiven ihres Landes und spielte Haupt- und Nebenrollen in Filmklassikern wie «Otto e mezzo» (1963), «Il Gattopardo» (1963) und «C’era una Volta il West» (Spiel mir das Lied vom Tod, 1968). Für ihr Lebenswerk als Darstellerin erhielt Claudia Cardinale ungezählte Auszeichnungen, darunter eine Reihe von Verdienstorden der Italienischen Republik sowie zahlreiche Filmpreise wie den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig (1993), den David di Donatello (1997), den Goldenen Ehrenbären (2002) und den Preis für das Lebenswerk des Locarno Film Festivals (2011). (*) Nicht zu vergessen ist, dass sich Cardinale beseelt für Frauenrechte einsetzte, z.B. als Unesco-Botschafterin und Unterstützerin von #MeToo oder Time’s Up.

23. September 2025

ANI­TA WAS­SER WIRD NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN DER STIF­TUNG FO­CAL FÜR WEI­TER­BIL­DUNG IN FILM UND AU­DIO­VI­SI­ON

Anita Wasser - Foto: © FOCAL / Ayse Yavas, https://focal.ch/de/stiftung/team

Die Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision FOCAL hat eine neue Präsidentin gewählt: Anita Wasser (Bild) übernimmt per 1. Oktober 2025 das Amt der Stiftungsratspräsidentin von ihrem Vorgänger Mariano Tschuor. Dieser gab nach sechs Jahren bei FOCAL an der Stiftungsratssitzung im Frühjahr seinen Rücktritt per Ende September 2025 bekannt. In ihrer neuen Funktion repräsentiert Anita Wasser FOCAL nach aussen und unterstützt die strategische Entwicklung der Stiftung.

22. September 2025

DIE SRG-SSR IST MIT ACHT KO­PRO­DUK­TIO­NEN AM ZU­RICH FILM FES­TI­VAL (ZFF) PRÄ­SENT

Myriam et Joanna Kora et le chœur GoAndSing - «Melodie» (SRF, RSI, SRG), von Anka Schmid  - © https://www.reckfilm.ch/filme-de/melodie

Das Zurich Film Festival (ZFF) bringt Jahr für Jahr Filmgrössen und Glamour in die grösste Stadt der Schweiz. Am 25. September 2025 wird der grüne Teppich bereits zum 21. Mal ausgerollt. Die SRG-SSR ist als Medienpartnerin mit dabei und präsentiert acht Koproduktionen auf der grossen Leinwand.

16. September 2025

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN SCHAU­SPIE­LERS, RE­GIS­SEURS, FILM­PRO­DU­ZEN­TEN, FES­TI­VAL­GRÜN­DERS UND UM­WELT-AK­TI­VIS­TEN RO­BERT RED­FORD

Robert Redford

Der am 18. August 1936 in Santa Monica (Kalifornien) geborene US-amerikanische Schauspieler, Filmregisseur, Filmproduzent, Festivalgründer und Umwelt-Aktivist Robert Redford (Bild) ist am 16. September 2025 in Sundance (Utah) gestorben. Redford zählte seit den späten 1960er-Jahren zu den populärsten Hollywood-Schauspielern und war zwischen 1973 und 1976 der Filmstar mit den höchsten Einspielergebnissen an den Kinokassen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen «Butch Cassidy and the Sundance Kid», «The Sting», «All the President’s Men», «Out of Africa», «The Horse Whisperer». Als Regisseur inszenierte Redford neun Spielfilme, er wurde für sein Regiedebüt «Ordinary People» 1981 mit dem Oscar ausgezeichnet. 2002 erhielt er einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk als Schauspieler, Filmemacher sowie als Gründer des Sundance Institutes, das seit Jahrzehnten das bedeutende Sundance Film Festival veranstaltet. Redford war auch als Umweltschützer aktiv und unterstützte unter anderem den Natural Resources Defense Council. (*)

14. September 2025

DIE PAX ART AWARDS 2025 GE­HEN AN LU­KAS TRU­NI­GER, ISA­BELL BUL­LER­SCHEN UND RHO­NA MÜH­LE­BACH – TA­LENT­FÖR­DER-PREI­SE ER­HAL­TEN KIM DA MOT­TA UND CHLOÉ NIE­DER­BER­GER

Bild: Lukas Truniger, Lost in rasterized Translation, 2025, courtesy of the artist

Mit diesen Auszeichnungen macht die Art Foundation Pax auf die digitale Kunst in der Schweiz aufmerksam. Die Preise, die sie in Zusammenarbeit mit dem HEK vergibt, sollen der Förderung von etablierten und aufstrebenden Schweizer Medienkunstschaffenden dienen. Neben dem Hauptpreis (CHF 30‘000) und zwei Förderpreisen (je CHF 15‘000) werden seit 2024 zusätzlich jeweils zwei junge Talente von Schweizer Kunsthochschulen mit einem Talentförderpreis (je CHF 1‘000) unterstützt. 2025 waren die Kunsthochschulen EDHEA (Schule für Gestaltung und Hochschule für Kunst) in Siders im Wallis und die ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) Partner. Die Pax Art Awards wurden am 11. September 2025 im HEK (Haus der Elektronischen Künste) Münchenstein / Basel zum achten Mal verliehen.

11. September 2025

LE GROUPE FRANÇAIS MU­SE­UM STU­DIO VEUT S’AP­PRO­PRIER CHAP­LIN’S WORLD À COR­SI­ER-SUR-VEVEY (VD)

Bild: Manoir de Ban, Wohnsitz Charlie Chaplins 1953–1977, Blick von Süden; Corsier-sur-Vevey, Kanton Waadt, Schweiz, 2024 - Foto: Llez, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Llez - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Manoir_de_Ban_-_Corsier-sur-Vevey_02.jpg

Museum Studio et le Groupe Fribourg sont entrés en discussions exclusives en vue d’acquérir d’une part, les 14 hectares de Chaplin’s World à Corsier-sur-Vevey (Suisse), incluant les droits scénographiques et droits associés auprès de la société CW Participations
et ses fondateurs, dont Philippe Meylan et Yves Durand; d’autre part, la société d’exploitation de Chaplin’s World et les aménagements associés auprès de By Grévin, filiale de la Compagnie des Alpes.

8. September 2025

FAN­TO­CHE 2025: RE­GIS­SEU­RIN LEA FAV­RE GE­WINNT MIT «QUI PART À LA CHAS­SE» DIE BEI­DEN HAUPT­PREI­SE «BEST FILM» UND «BEST SWISS»

Qui part à la chasse, Lea Favre, CH 2024

Mit der Preisverleihung und dem anschliessenden Screening einer Auswahl der Gewinner:innenfilme endete am Sonntag in Baden (AG) die 23. Ausgabe des internationalen Festivals für Animationsfilm Fantoche. Es war ein sehr erfolgreicher Abend für die Schweizer Animation: Regisseurin Lea Favre konnte sich mit «Qui part à la chasse» die beiden Hauptpreise «Best Film» und «Best Swiss» sichern. Rund 22’000 Eintritte wurden während der Festivalwoche verzeichnet.

6. September 2025

«CEMILE SAHIN: BB – BORN TO BLOOM»

Cemile Sahin, «BB – BORN TO BLOOM, Ausstellungsansicht, 2025. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, E. Sommer

Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, vom 6. September bis am 16. November 2025

6. September 2025

«PO­LI­SO­NUM: SU­PER­IM­PO­SI­TI­ON»


Bild: Polisonum - Foto Credit: © Mike Zenari / Polisonum / Cercle Cité

Ausstellungsraum *ALTEFABRIK Rapperswil-Jona, vom 6. September bis am 26. Oktober 2025

5. September 2025

LU­KAS BRU­HIN WUR­DE ALS NACH­FOL­GER VON AN­DRE­AS HÄUPT­LI ZUM NEU­EN PRÄ­SI­DEN­TEN DER SRG-SSR DEUTSCH­SCHWEIZ GE­WÄHLT

Lukas Bruhin - Foto: Mirco Rederlechner, https://www.rederlechner.com/

Der Regionalrat der SRG-SSR Deutschschweiz (SRG.D) hat am Donnerstag, 4. September 2025, Lukas Bruhin (Bild) aus Zürich zum neuen Präsidenten gewählt. Der Anwalt und Berater ist zudem Präsident von Swissmedic. Er tritt per sofort die Nachfolge von Andreas Häuptli an, der sein Amt per Ende März 2025 auf eigenen Wunsch abgegeben hat.

5. September 2025

DIE SRG-SSR OST­SCHWEIZ VER­LEIHT IH­REN RA­DIO- UND FERN­SEH­PREIS 2025 AN DIE DO­KU­MEN­TAR­FIL­ME­RIN SU­SAN­NA FAN­ZUN

Susanna Fanzun - Foto: © Mayk Wendt

Susanna Fanzun ist eine rätoromanische Dokumentarfilmschaffende. Sie arbeitet als selbstständige Filmregisseurin, Autorin und Produzentin. Neben mehreren Künstlerportraits hat Susanna Fanzun Filme zum Alltag im Alpenraum geschaffen. Dabei verknüpft sie lokale Geschichten über Kunst, Kindheit, Bauerntum, Alpwirtschaft, Architektur- und Ingenieurbaukunst mit globalen Themen. Sie findet die grossen Zusammenhänge in den kleinen Dingen des Alltags. – Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 6. November 2025, um 19 Uhr im Pfalzkeller St.Gallen statt. Der Anlass ist öffentlich.

3. September 2025

KUL­TUR KAN­TON BERN: IM ERS­TEN HALB­JAHR 2025 GE­SPRO­CHE­NE STI­PEN­DI­EN UND WERK­BEI­TRÄ­GE

Die Gruppe Weltalm Theater zeigt «It Depends» - Foto: © Sibylla Walpen

Mit Stipendien und Werkbeiträgen an Kulturschaffende setzt die Kulturförderung eigene, von weiteren Förderstellen unabhängige Förderakzente. Die aufgrund von Ausschreibungen und eingegangenen Bewerbungen vergebenen Stipendien sollen den Schaffensprozess unterstützen und stärken; sie sind als Auszeichnungen zu verstehen.

2. September 2025

AP­PEN­ZELL AUS­SER­RHO­DEN: RUND 1’500 HIS­TO­RI­SCHE ORTS­AUF­NAH­MEN DER 20 GE­MEIN­DEN SIND JETZT ON­LINE

Dorfplatz Gais, Hotel Krone mit singendem Chor auf Balkon, Café Conditorei zum Alpstein und Automobilen im Jahr 1927 (Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden, Ja.011-01-03-010-019)

Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden hat rund 1‘500 Aufnahmen der 20 Ausserrhoder Gemeinden online veröffentlicht. Diese Bilder sind in den Jahren 1921 bis 1940 von Foto Gross, St.Gallen, aufgenommen worden. Sie gehören zu einer Sammlung von rund 10‘000 Negativen der St.Galler Fotografendynastie mit Bezug zum Appenzellerland. Dieses bedeutende Bildarchiv wird seit Sommer 2016 vom Staatsarchiv für die Nachwelt erhalten.

2. September 2025

BER­NER FILM­PREI­SE FÜR «ID­DU – RAC­CON­TI DELL’ISO­LA», «WIR ER­BEN» UND «LES COU­RA­GE­UX» – SPE­ZI­AL­PREIS FÜR ANI­MA­TOR ETI­EN­NE MO­RY

Die Berner Filmpreise 2025 gehen an die Dokumentarfilme «IDDU – Racconti dell’isola» und «Wir Erben» sowie an den Kinospielfilm «Les Courageux». Die Kulturförderung des Kantons Bern hat die Auszeichnungen zusammen mit der Berner Filmförderung vergeben, auf Empfehlung der Fachjury. Zudem ehrt sie den Animator Etienne Mory mit einem Spezialpreis im Bereich Animationsfilm. Die öffentliche Preisverleihung findet am Montag, 17. November 2025, im Theater Nebia in Biel-Bienne statt. Die ausgezeichneten Filme werden vom 20. bis 23. November 2025 im Rahmen von BE MOVIE gezeigt.

30. August 2025

BI­EN­NA­LE SON VA­LAIS 2025

2e édition | 30 août — 30 novembre 2025

29. August 2025

FES­TI­VAL KLANG MOOR SCHOP­FE 2025: KLANG­KUNST IN EIN­MA­LI­GER KUL­TUR­LAND­SCHAFT

Klang Moor Schopfe

Das Festival Klang Moor Schopfe präsentiert vom 4. bis am 14. September 2025 internationale Klangkunst in einer einzigartigen Kulturlandschaft: Das Appenzeller Hochmoor «Schopfe» am Fuss des Hirschbergs mit seiner spezifischen Tier- und Pflanzenwelt und den charakteristischen kleinen verstreuten Scheunen bildet das räumliche und akustische Umfeld. Zwölf ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Riedgras-Scheunen werden von den eingeladenen Künstler:innen mit ortsspezifischen audiovisuellen Installationen bespielt.

29. August 2025

FAN­TO­CHE 2025: «WORK, WORK, WORK»

FANTOCHE 2025

Über 250 Kurz- und Langfilme stehen auf dem diesjährigen Programm von Fantoche, das vom 2. bis am 7. September 2025 in Baden stattfindet. In seiner 23. Ausgabe widmet sich das Internationale Festival für Animationsfilm dem Animationsschaffen aus Estland und fragt im Fokus «9 to 5» nach der Bedeutung von Arbeit. An sechs Festivaltagen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, internationalen und nationalen Künstler:innen zu begegnen, einmalige Einblicke in deren Schaffen zu erhalten sowie aktuelle Langfilme aus aller Welt und die neusten Multimedia-Trends zu entdecken. Herzstücke von Fantoche sind der Internationale, der Schweizer und der Kinderfilm-Wettbewerb, dessen Preisverleihung am Sonntag, den 7. September ab 18 Uhr im TRAFO in Baden stattfinden wird.

28. August 2025

KAN­TON BERN: PRO­DUK­TI­ONS­BEI­TRAG FÜR KI­NO-SPIEL­FILM «MO­MEN­TE» VON MA­NO KHA­LIL

ano Khalil - Foto: Mohammed Sardar/Kushared, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Kushared, 2023 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mano_Khalil.jpg

Für den Kinospielfilm «Momente» des Berner Autors und Regisseurs Mano Khalil hat der Regierungsrat einen Produktionsbeitrag von 710’000 Franken bewilligt. Der abendfüllende Kinospielfilm wird während rund sechs Wochen in der Stadt Bern gedreht. Wichtige künstlerische und technische Positionen werden mit Berner Filmschaffenden besetzt.

25. August 2025

KI­NO­LE­GEN­DE BE­KI PROBST – «D BE­KI US BÄRN»

Beki Probst - Foto: Oliver Möst © Berlinale 2014, https:::www.berlinale.de:de:presse:pressefotos:allgemeine_informationen:index.html

Radio SRF 3, «Focus», heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast

23. August 2025

«QUAN­TUM VI­SI­ONS. ER­KUN­DUNG DES UN­BE­STIMM­TEN»

Ayoung Kim, Delivery Dancer’ Sphere, 2022, courtesy of the artist

Ausstellung im Haus der Elektronischen Künste (HEK) Münchenstein / Basel, vom 23. August bis am 16. November 2025

20. August 2025

DER THU­NER KUNST­PREIS 2025 GEHT AN MI­CHA­EL STREUN – WEI­TE­RE AUS­ZEICH­NUN­GEN ER­HAL­TEN AL­TE OELE, LI­SA MARK UND YAN­NICK MO­SI­MANN

© Michael Streun

Die Stadt Thun verleiht dem bildenden Künstler Michael Streun den Kunstpreis 2025. Die Kulturinstitution Alte Oele wird mit dem Kulturstreuer ausgezeichnet. Den Kulturförderpreis teilen sich die Klangkünstlerin Lisa Mark sowie der Filmemacher Yannick Mosimann. Die öffentliche Preisverleihung findet am 21. November 2025 im KKThun statt.

17. August 2025

SSA-STI­PEN­DI­EN FÜR AU­DIO­VI­SU­EL­LE WER­KE: DIE GE­WIN­NER:IN­NEN 2025

SSA

Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) vergibt jährlich Stipendien für audiovisuelle Projekte. Die offizielle Bekanntgabe der zehn Gewinner:innen der SSA-Stipendien für audiovisuelle Werke 2025 fand im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Locarno 2025 statt.

16. August 2025

«IM HAUS DER GROS­SEN FRAU»

Olivia Abächerli, Ibu Silla, Video, 2019-21.

Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, vom 28. August bis am 23. November 2025

16. August 2025

LO­CAR­NO: DER JA­PA­NI­SCHE FILM «TA­BI TO HI­BI» VON SHO MI­YA­KE GE­WINNT DEN PAR­DO D’O­RO

Giona A. Nazzaro, seit 2021 künstlerischer Leiter des Locarno Film Festivals - Foto: Fabienne7Chords - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Giona_A._Nazzaro_%C2%A9_Locarno_Film_Festival.jpg

An der Spitze des Palmarès der 78. Ausgabe des Locarno Film Festivals steht «Tabi to Hibi» von Sho Miyake. Ausserdem gewann «White Snail» von Elsa Kremser und Levin Peter den Spezialpreis der Jury, während der Pardo für die beste Regie an Abbas Fahdel für «Tales of the Wounded Land» ging. Die beiden Preise für die beste schauspielerische Leistung erhielten Manuela Martelli und Ana Marija Veselcic für «Bog nece pomoci» (God Will Not Help) von Hana Jušic sowie Marya Imbro und Mikhail Senkov, die Hauptdarsteller:innen von «White Snail». Der Pardo d’Oro im Concorso Cineasti del Presente wurde an «Tóc, giay và nuoc…» (Hair, Paper, Water…) von Nicolas Graux und Truong Minh Quý verliehen.

12. August 2025

«HEL­DIN» VON PE­TRA VOL­PE SOLL DIE SCHWEIZ IM WETT­BE­WERB UM EI­NEN OS­CAR VER­TRE­TEN

Petra Volpe HELDIN

Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird den Spielfilm «Heldin» der Autorin und Regisseurin Petra Volpe bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood in der Kategorie «bester internationaler Film» einreichen. Im Dezember 2025 wird bekanntgegeben, ob «Heldin» in die Short List der für einen Oscar nominierbaren Filme aufgenommen wird.

11. August 2025

MO­HAM­MAD RA­SOU­LOF RI­CE­VE IL PRI­MO PRE­MIO LO­CAR­NO CIT­TÀ DEL­LA PA­CE

Immagine: Mohammad Rasoulof - Foto: @Locarno Film Festival / Ti-Press

È stato consegnato oggi al regista iraniano Mohammad Rasoulof il primo Premio Locarno Città della Pace, istituito dalla Città di Locarno in collaborazione con il Locarno Film Festival. Il riconoscimento è stato attribuito nell’ambito della Giornata della Diplomazia, promossa durante il Festival, e intende onorare figure del mondo culturale che si sono distinte nella promozione della pace, della diplomazia e del dialogo tra i popoli.

9. August 2025

«COR­TIS & SON­DER­EG­GER – OPEN STU­DIO»

Cortis & Sonderegger, 11.06.2021, aus der Werkserie „Studio“, Fotografie, 2021

Ausstellung im Museum im Bellpark in Kriens, vom 24. August bis am 9. November 2025 – Vernissage am Samstag, 23. August 2025, 17 Uhr

9. August 2025

ZUR IN­VES­TI­TI­ONS­PFLICHT IN DAS SCHWEI­ZER FILM­SCHAF­FEN: DAS BAK IN­FOR­MIERT ÜBER ERS­TE RE­SUL­TA­TE

Filmförderung Action! Clapperboard

Unternehmen mit Fernseh- und Abrufdiensten müssen seit dem 1. Januar 2024 mindestens 4% ihrer Bruttoumsätze für das Schweizer Filmschaffen investieren. Mit einem Faktenblatt informiert das Bundesamt für Kultur (BAK) über erste ermutigende Resultate dieser gesetzlichen Bestimmung.

5. August 2025

PRE­MIE­RE IN LO­CAR­NO: «THE DEAL» ALS ERS­TE SCHWEI­ZER SE­RIE AUF DER PIAZ­ZA GRAN­DE

Film Festival Locarno - Foto: Fritz Geller-Grimm, 2005, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Dysmachus - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Locarno_fg1.jpg

Vom 6. bis 16. August 2025 wird die Piazza Grande zum 78. Mal Schauplatz des Locarno Film Festivals. Die SRG-SSR ist auch dieses Jahr Medienpartnerin und mit mehreren Koproduktionen im Programm vertreten. Im BaseCamp, dem Treffpunkt für junge Kunst- und Filmschaffende, engagiert sie sich zudem als «Creative-Partnerin». Auch Play Suisse ist vor Ort dabei und stellt eine Sonderkollektion mit Filmtiteln aus früheren Festivaljahrgängen zur Verfügung.

3. August 2025

«LUI­GI AR­CHE­T­TI – CON­NECT­ED IS­LANDS»

Bild: © Luigi Archetti

Ausstellung im Kunstraum Engländerbau, Vaduz (LI), vom 12. August bis am 5. Oktober 2025

3. August 2025

JO­SIA­NE IM­HAS­LY IST AB SEP­TEM­BER 2025 DIE NEUE KÜNST­LE­RI­SCHE DI­REK­TO­RIN DER FUN­D­A­ZI­UN NAIRS IN SCUOL (GR)

Josiane Imhasly - Foto: © Herbert Weber, https://www.josianeimhasly.ch/kontakt/

In der Fundaziun Nairs gibt es einen Wechsel in der Leitung: Der bisherige künstlerische Direktor, Clifford E. Bruckmann, hat seine Tätigkeit bei der Fundaziun Nairs Ende Juli 2025 beendet. Er hat in den letzten zwei Jahren nach der Pensionierung des langjährigen künstlerischen Direktors, Christof Roesch, «den Generationenwechsel in der Fundaziun Nairs eingeleitet und viele wertvolle neue künstlerische Impulse gegeben», wie der Stiftungsrat der Fundaziun Nairs schreibt. Ab dem 1. September 2025 wird die Kuratorin und Kulturmanagerin Josiane Imhasly (Bild) neue künstlerische Direktorin der Stiftung.

3. August 2025

KAN­TON AP­PEN­ZELL AUS­SER­RHO­DEN: DAS AR­CHIV DER SÄN­TIS­BAHN IST GE­SI­CHERT

Lutzemann, Heinrich Gemalte Bergstation einer geplanten Säntisbahn auf einer Fotografie vom Gross Schnee, 1907, Fotografie mit Zeichnung, schwarzweiss Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, KB-035505_36. Public domain. Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CH-KBAR_-_Gemalte_Bergstation_einer_geplanten_S%C3%A4ntisbahn_auf_einer_Fotografie_vom_Gross_Schnee_-_KB-035505_36.tif

Die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden hat ihr Archiv mit einem eindrücklichen Bestand zur Geschichte der Säntis-Schwebebahn erweitert. Im Rahmen eines nationalen Projekts von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz, wurde das umfangreiche audiovisuelle Erbe der Säntis-Schwebebahn AG digitalisiert und archiviert. Fast ein Terabyte an Daten steht nun für Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung.

2. August 2025

DIE ITA­LIE­NI­SCHE SCHAU­SPIE­LE­RIN ADRIA­NA AS­TI IST GE­STOR­BEN

Adriana Asti, 1972 - Foto: Radiocorriere, unknown author - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adriana_Asti.jpg

Die am 30. April 1931 in Mailand geborene italienische Schauspielerin Adriana Asti (Bild) ist am 31. Juli 2025 in Rom gestorben. Asti begann ihre schauspielerische Karriere am Stadttheater Bozen. Bald wechselte sie zum Piccolo Teatro in Mailand. Sie stand mit zahlreichen bekannten Kolleg:innen wie Lilla Brignone, Gianni Santuccio, Gino Cervi und Lea Padovani auf der Bühne, dies auch in ihrer folgenden Zeit am Teatro Stabile in Turin. Nach Arbeiten für das Radio und als Synchronsprecherin kamen auch vermehrt Angebote für den Film; ihren ersten hatte sie 1956 gedreht. Es folgten rund 70 Rollen, darunter viele für herausragende Regisseure wie Luchino Visconti, Franco Brusati und Bernardo Bertolucci, dessen Lebensgefährtin sie einige Jahre war. Für ihre Interpretationen gewann sie 1974 einen Spezial-«David di Donatello» sowie drei Silberne Bänder. Bis Ende der 1970er-Jahre war sie auch in einigen reinen Kommerzwerken zu sehen. (*)

31. Juli 2025

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE RE­GIS­SEUR, THEA­TER­AU­TOR, BÜH­NEN­BILD­NER UND BIL­DEN­DE KÜNST­LER RO­BERT WIL­SON IST GE­STOR­BEN

Bild: Robert Wilson mit seiner Installation «A House for Edwin Denny», 2015 - Foto: 0wl464 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Robert_Wilson_(director)?uselang=de#/media/File:Portrait_of_Robert_Wilson_with_his_installation_%22A_House_for_Edwin_Denby%22.jpg

Der am 4. Oktober 1941 in Waco (Texas) geborene US-amerikanische Regisseur, Theaterautor, Kunstmaler, Lichtdesigner, Bühnenbildner, Videokünstler und Architekt Robert Wilson (Bild) ist am 31. Juli 2025 in Water Mill (New York) gestorben. Ab 1966 machte Wilson in New York mit seinen Theaterperformances auf sich aufmerksam. Sein internationaler Durchbruch begann mit der 1970 uraufgeführten, 7stündigen Silent Opera «Deafman Glance», die in New York, Nancy, Rom, Paris und Amsterdam gastierte. 1976 erfolgte in Avignon die Uraufführung seiner Oper «Einstein on the Beach» mit Musik von Philip Glass und Lucinda Childs als leitender Choreografin und Tanzsolistin. 1979 inszenierte Wilson an der Schaubühne Berlin sein Stück «Death, Destruction & Detroit», für das er mit einer Einladung zum Berliner Theatertreffen ausgezeichnet wurde. Robert Wilson galt als einer der bedeutendsten Repräsentanten des internationalen Gegenwartstheaters. Aufgrund seiner Vielseitigkeit hat er Theater und Performance-Kunst grundlegend erneuert. (*) Wilson wurde mit unzähligen Preisen und Auszeichnungen geehrt, darunter der «Goldene Löwe» der Biennale Venedig (1993), der Europäische Theaterpreis (1997), die Goethe-Medaille (2014) und der Praemium Imperiale (2023).

31. Juli 2025

NÄCHS­TE WO­CHE STAR­TEN IN ZÜ­RICH DIE DREH­AR­BEI­TEN FÜR «BUT­TER­FLY STRO­KE» VON DE­NIS RA­BA­GLIA

Foto v.l.n.r.: Marco Barberi (Kamera), Judy Davis (Rolle Ruth), Denis Rabaglia (Regie), Florence Hunt (Rolle Lori), Foto@Turnus Film

Nächste Woche starten in Zürich die Dreharbeiten zu «Butterfly Stroke», dem neuen Film des italienisch-schweizerischen Regisseurs Denis Rabaglia, mit Judy Davis und Florence Hunt in den Hauptrollen. Gedreht wird in Zürich sowie in Grossbritannien. DCM bringt den Film 2026 in die Schweizer Kinos.

30. Juli 2025

DO­RIS FIA­LA IST DIE NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN DES ZU­RICH FILM FES­TI­VAL (ZFF)

Doris Fiala - Foto: © Christos Tzikas / Zurich Film Festival, https://mailings.zff.com/m/15116898

Die Zürcher Unternehmerin und alt Nationalrätin Doris Fiala (Bild) präsidiert neu den Verwaltungsrat des Zurich Film Festival (ZFF). «In ihrer Funktion repräsentiert sie das ZFF und hilft, dieses noch stärker mit Politik und Wirtschaft zu vernetzen», heisst es in der heutigen Medienmitteilung des Festivals. Doris Fiala folgt auf Roger Crotti, der sein Amt niedergelegt hat.

29. Juli 2025

«CINÉ-PAS­SION – IN­TER­NA­TIO­NALE FILM­PLA­KATE»

Bild: Jan Tschichold, Die Frau ohne Namen, 1927 © Nadine und Oliver Tschichold

Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, Ausstellungsstrasse 60, bis am 26. Oktober 2025

27. Juli 2025

«SI­NA ÖST­LUND – OB­SCU­RA»

Image: Sina Östlund - Photo: © https://www.fondation-fellini.ch/fr/news/fondation-fellini/vernissage-de-l-exposition-photographique--sina-ostlund-obscura-781, 2025

Exposition Fondation Fellini pour le cinéma, Maison du diable, Sion / Sitten, jusqu’au 20 septembre 2025

12. Juli 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 19/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten dreiunddreissig Tage aus Schweizer Perspektive

9. Juli 2025

DER DEUT­SCHE CAR­TOO­NIST, MA­LER, AU­TOR UND SÄN­GER ERNST KAHL IST GE­STOR­BEN

Ernst Kahl - Foto: © Norbert Otto, https://www.kunstmann.de/autor/ernst-kahl-306/p-0/pressemappe.pdf

Der am 11. Februar 1949 in Kirchbarkau bei Kiel geborene deutsche Cartoonist, Maler, Autor, Satiriker, Filmregisseur, Schauspieler und Sänger Ernst Kahl (Bild) ist am 5. Juli 2025 in Schwabstedt bei Flensburg gestorben. Einem grösseren Publikum war Kahl als Vertreter der Komischen Kunst bekannt, vor allem durch seine satirischen Illustrationen. Seine Cartoons, Bilder und Bildergeschichten erschienen unter anderem in «pardon», «konkret», «Titanic», «Kowalski», «stern», «Süddeutsche Zeitung», «Der Feinschmecker» und «Natur». Das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover zeigte 1994 eine grosse Einzelausstellung. 1995 eröffnete die Galerie für Komische Kunst Caricatura in Kassel mit der Werkschau «121 Meisterwerke – Ernst Kahl und die Kunst». Das Caricatura-Museum in Frankfurt am Main zeigte 2019 zu Ernst Kahls 70. Geburtstag eine Ausstellung unter dem Titel «Vergessene Katastrophen». (*)

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