VINZENZ HEDIGER NOMMÉ DIRECTEUR DE LA CINÉMATHÈQUE SUISSE
Vinzenz Hediger est nommé par le Conseil de fondation de la Cinémathèque suisse au poste de directeur. Il prendra ses fonctions le 1er janvier 2026.
Vinzenz Hediger est nommé par le Conseil de fondation de la Cinémathèque suisse au poste de directeur. Il prendra ses fonctions le 1er janvier 2026.
Die Winterthurer Tageszeitung «Der Landbote» (Tamedia) berichtet heute, die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ziehe sich Ende Jahr als Hauptsponsor der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur zurück, das Festival kämpfe deswegen um sein Überleben; die Verantwortlichen suchten bislang erfolglos nach neuen Geldgebern. Die finanziellen Nöte des Festivals seien bedrohlich gross geworden; das diesjährige Festival vom 4. bis 9. November 2025 könnte deshalb auch das vorerst letzte Kurzfilmfestival in Winterthur sein.
Der am 12. Mai 1936 in Berlin geborene Jazzmusiker und Komponist Klaus Doldinger (Bild) ist am 16. Oktober 2025 in Icking bei München gestorben. Beim breiten Publikum sind seine bekanntesten Werke die Titelmusik zum Film «Das Boot», zu den TV-Serien «Tatort», «Liebling Kreuzberg» sowie «Ein Fall für Zwei» und die Filmmusik zu «Die unendliche Geschichte». Auch die ikonische Film-Fanfare der Constantin AG, die in einer Vielzahl von deutschen Spielfilmen zu hören ist, stammt aus seiner Feder. Der Musikwelt bleibt er aber vor allem auch als begnadeter Jazzmusiker (Keyboard, Klarinette, Tenor- und Sopransaxofon), Arrangeur, Produzent und Bandleader in Erinnerung. Er gründete nacheinander die Bands The Feetwarmers, Oscar’s Trio, das Klaus Doldinger Quartett, Motherhood und Klaus Doldingers Passport mit Udo Lindenberg am Schlagzeug. Diese pionierhafte Band spielte Jazz-Rock und Fusion Music und galt als «deutsche Antwort auf Weather Report». Klaus Doldinger, der auch studierter Musikwissenschafter und Tonmeister war, galt als wichtiger Talentförderer in Deutschland und spielte international mit Jazz-Grössen wie Don Ellis, Johnny Griffin, Idrees Sulieman, Kenny Clarke, Donald Byrd oder Benny Bailey. Doldinger war musikalisch sehr vielfältig tätig, in den 1960er-Jahren schuf er auch Tanz- und Rock-Musik unter dem Pseudonym Paul Nero. Er veröffentlichte mehr als 50 Tonträger, schrieb rund 2’000 Stücke und stand gegen 5’000 Mal auf Bühnen in rund 50 Ländern. (*)
Über die Auffahrtstage vom 14. bis 17. Mai 2026 findet die 25. Photo Münsingen statt. Das Jubiläum wird in gewohntem Umfang mit vielen Fotoausstellungen von renommierten Fotografinnen und Fotografen, Fotoklubs aus dem In- und Ausland, Fotoworkshops und audiovisuellen Produktionen aufwarten. Das Programm wird anfangs 2026 bekannt gegeben. Die Ausgabe im Jahr 2026 wird auch die letzte Photo Münsingen sein. Aus personellen und finanziellen Gründen muss der beliebte und schweizweit bekannte Fotoevent im Schlossgutareal Münsingen eingestellt werden, wie die Organisator:innen heute mitteilen.
Nach der Verfilmung von «Zwingli» wagte sich der Zürcher Regisseur Stefan Haupt (Bild) an Weltliteratur, an Max Frischs «Stiller». Wie er es geschafft hat, das Werk voller Rückblenden und eingeschobener Geschichten, voller innerer Vorgänge auf die Leinwand zu bringen, sagte Haupt am Donnerstag im «Tagesgespräch» mit Ivana Pribakovic.
Der am 18. März 1947 in Portland (Oregon) geborene US-amerikanische Künstler und Illustrator Drew Struzan (Bild) ist am 13. Oktober 2025 gestorben. Er wurde vor allem durch seine Filmplakate bekannt. Im Jahr 1965 begann er seine Ausbildung zum Illustrator am Art Center College of Design in Los Angeles, einer der führenden Design-Schulen weltweit. Zunächst entwarf er Covers für verschiedene Musikalben. Unter anderem erstellte er die Covers für das Black-Sabbath-Album «Sabbath Bloody Sabbath» und für Alice Coopers «Welcome to My Nightmare». 1975 begann er mit dem Design von Filmplakaten. Zuerst entwarf er Plakate für diverse B-Movies, aber 1977 kam schliesslich sein grosser Durchbruch, als er das Plakat für «Krieg der Sterne» entwerfen durfte. Durch diesen Erfolg wurden andere Filmstudios auf ihn aufmerksam und er bekam nun häufiger den Auftrag, Plakate zu erstellen. Insgesamt schuf er über 150 Filmplakate, darunter Plakate für die Filmreihen «Indiana Jones», «Star Wars», «Police Academy» und für viele andere. 2013 entstand mit «Drew: The Man Behind The Poster» eine Dokumentation über ihn. (*)
Fotos, Filme, Töne und Videos prägen unser kollektives Gedächtnis und lassen uns Geschichte unmittelbar und emotional erleben. Aus diesem Grund trägt der Kanton Graubünden seit Jahren aktiv dazu bei, sein reiches audiovisuelles Gedächtnis zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neu fliesst dieses Kulturerbe in das nationale Übersichtsinventar von Memoriav ein.
Der Film «Heldin» («Late-Shift») der 1970 in Suhr geborenen italienisch-schweizerischen Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe ist auf der Shortlist der Feature Film Selection 2026 der 38. European Film Awards, die am 17. Januar 2026 in Berlin vergeben werden.
Die SRG-SSR gab heute Dienstag den Namen ihrer künftigen nationalen Streaming-Plattform bekannt: Play+. Im Herbst 2026 sollen zum ersten Mal alle Video- und Audioinhalte von RSI, RTR, RTS und SRF sowie von Play Suisse auf einer einzigen Plattform zusammengeführt werden – live, zeitversetzt und on demand. «Sie wird dem Publikum in der ganzen Schweiz eine neue digitale Heimat bieten. Der Name Play+ steht für das Versprechen der Plattform: ein Plus für mehr Inhalte, mehr Schweiz und mehr Service public», heisst es in der Medienmitteilung der SRG-SSR.
Ausstellung im Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 60, Zürich, bis am 2. Februar 2026
Der Prix SSA / Suissimage 2025 des Schweizer Wettbewerbs beim Festival Animatou in Genf wurde am 10. Oktober 2025 an «Qui part à la chasse» von Lea Favre verliehen. Der mit CHF 5’000 dotierte Preis wurde durch die Entscheidung einer Jury bestimmt, die sich aus Annabel Sebag, Verleiherin (FR), Raman Djafari, Illustrator, Animator und Regisseur (DE) sowie Pierre Omer, Musiker (CH) zusammensetzte.
Die am 5. Januar 1946 als Diane Hall in Los Angeles geborene US-amerikanische Schauspielerin, Filmregisseurin und -produzentin Diane Keaton (Bild) ist am 11. Oktober 2025 ebenda gestorben. International bekannt wurde sie durch die Rolle der Kay Adams, der Frau von Michael Corleone in Francis Ford Coppolas Mafiaepos «The Godfather» («Der Pate», 1972) sowie dessen Fortsetzungen «Der Pate – Teil II» und «Der Pate III». Für ihre Darstellung der Annie Hall in Woody Allens «Annie Hall» («Der Stadtneurotiker», 1977) wurde sie 1978 als beste Hauptdarstellerin mit einem Oscar und einem Golden Globe ausgezeichnet. (*)
Der Zürcher Filmpreis 2025 wird in drei Kategorien verliehen: Kurzfilm, langer Dokumentarfilm und langer Spielfilm. Eine Fachjury hat entschieden, welche der eingereichten Werke eine Auszeichnung erhalten. Pro Kategorie werden der beste Film sowie je zwei herausragende Leistungen ausgezeichnet. Die Übergabe der «Lupe» findet am Dienstag, 21. Oktober 2025, statt.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 11. Oktober 2025, 11.03 Uhr / Podcast
Heute Samstagabend wurden im Zürcher Opernhaus die Hauptpreise der Wettbewerbe des 21. Zurich Film Festivals verliehen. Die «Goldenen Augen» gehen an «FATHER» von Tereza Nvotová im Spielfilm-Wettbewerb und an «I LOVE YOU, I LEAVE YOU» des Zürchers Moris Freiburghaus im Dokumentarfilm-Wettbewerb. Damit geht das «Goldene Auge» im Dokumentarfilm-Wettbewerb zum ersten Mal an einen Schweizer. Der Film von Freiburghaus erhielt auch den Publikumspreis.
Die Schweizer Filmproduzentin Anne Walser (Bild) wurde am 21. Zurich Film Festival am Freitag für die Literaturverfilmung «STILLER» sowie für ihre aussergewöhnliche Karriere mit dem Career Achievement Award ausgezeichnet. Anne Walser zählt zu den profiliertesten Filmproduzentinnen der Schweiz und hat sich mit zahlreichen nationalen und internationalen Projekten einen Namen gemacht. Seit 2007 ist sie Partnerin und Mitinhaberin der C-FILMS AG in Zürich, wo sie gemeinsam mit Geschäftspartner Peter Reichenbach Spielfilme, TV-Serien und Dokumentationen von der Stoffentwicklung über Finanzierung und Produktion bis zur Premiere verantwortet.
Derzeit laufen in Bern und Umgebung die Dreharbeiten für die SRF-Kino-Koproduktion «Momente». Regisseur Mano Khalil inszeniert das Ensembledrama mit Sabine Timoteo, Jalal Altawil, Ismail Zagros und Heidi Maria Glössner in den Hauptrollen.
«Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet Drehbuchautor:innen und Regisseur:innen neue technologische Möglichkeiten – bringt aber auch rechtliche Herausforderungen mit sich»: Der ARF/FDS (Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz / Association suisse des réalisateurs·trices et scénaristes) bezieht daher Stellung zum Einsatz von KI-Systemen im Filmschaffen.
Derzeit laufen im Kanton Uri die Dreharbeiten für die SRF-Kino-Koproduktion «Erosion». Regisseur Michael Koch inszeniert die Geschichte über einen Neurochirurgen, der in eine existenzielle Krise gerät. Die Hauptrolle übernimmt Peter Sarsgaard, die Kamera führt Armin Dierolf.
Der am 10. Dezember 1921 in Wien geborene österreichisch-US-amerikanischer Schriftsteller, Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer Georg Stefan Troller (Bild) ist am 27. September 2025 in Paris gestorben. Seit 1949 hatte er seinen Lebensmittelpunkt in Frankreich. Seine subjektive Befragungsweise von Prominenten und anderen Personen wurde zum Vorbild ungezählter Journalist:innen, Dokumentarfilmer:innen und Talkshow-Moderator:innen. (*)
Exposition Espace Arlaud, Lausanne, jusqu’au 9 novembre 2025
Am 11. Oktober 2025 wird in St.Niklausen (OW) das LUMEUM in der ehemaligen Schwimmhalle des Klosters Bethanien offiziell eröffnet. Mit der dauerhaften 360°-Lichtprojektion «Niklaus & Dorothee Alive – eine immersive Reise» ist in Obwalden ein besonderer Erlebnisraum entstanden, der Geschichte, Kunst und Technologie verbindet.
Die am 15. April 1938 in Tunis (damals französisches Protektorat Tunesien) geborene italienische Schauspielerin Claudia Cardinale (eigentlich Claude Joséphine Rose Cardinale) ist am 23. September 2025 in Nemours (Frankreich) gestorben. Sie zählte zu den herausragenden Filmdiven ihres Landes und spielte Haupt- und Nebenrollen in Filmklassikern wie «Otto e mezzo» (1963), «Il Gattopardo» (1963) und «C’era una Volta il West» (Spiel mir das Lied vom Tod, 1968). Für ihr Lebenswerk als Darstellerin erhielt Claudia Cardinale ungezählte Auszeichnungen, darunter eine Reihe von Verdienstorden der Italienischen Republik sowie zahlreiche Filmpreise wie den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig (1993), den David di Donatello (1997), den Goldenen Ehrenbären (2002) und den Preis für das Lebenswerk des Locarno Film Festivals (2011). (*) Nicht zu vergessen ist, dass sich Cardinale beseelt für Frauenrechte einsetzte, z.B. als Unesco-Botschafterin und Unterstützerin von #MeToo oder Time’s Up.
Die Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision FOCAL hat eine neue Präsidentin gewählt: Anita Wasser (Bild) übernimmt per 1. Oktober 2025 das Amt der Stiftungsratspräsidentin von ihrem Vorgänger Mariano Tschuor. Dieser gab nach sechs Jahren bei FOCAL an der Stiftungsratssitzung im Frühjahr seinen Rücktritt per Ende September 2025 bekannt. In ihrer neuen Funktion repräsentiert Anita Wasser FOCAL nach aussen und unterstützt die strategische Entwicklung der Stiftung.
Das Zurich Film Festival (ZFF) bringt Jahr für Jahr Filmgrössen und Glamour in die grösste Stadt der Schweiz. Am 25. September 2025 wird der grüne Teppich bereits zum 21. Mal ausgerollt. Die SRG-SSR ist als Medienpartnerin mit dabei und präsentiert acht Koproduktionen auf der grossen Leinwand.
Der am 18. August 1936 in Santa Monica (Kalifornien) geborene US-amerikanische Schauspieler, Filmregisseur, Filmproduzent, Festivalgründer und Umwelt-Aktivist Robert Redford (Bild) ist am 16. September 2025 in Sundance (Utah) gestorben. Redford zählte seit den späten 1960er-Jahren zu den populärsten Hollywood-Schauspielern und war zwischen 1973 und 1976 der Filmstar mit den höchsten Einspielergebnissen an den Kinokassen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen «Butch Cassidy and the Sundance Kid», «The Sting», «All the President’s Men», «Out of Africa», «The Horse Whisperer». Als Regisseur inszenierte Redford neun Spielfilme, er wurde für sein Regiedebüt «Ordinary People» 1981 mit dem Oscar ausgezeichnet. 2002 erhielt er einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk als Schauspieler, Filmemacher sowie als Gründer des Sundance Institutes, das seit Jahrzehnten das bedeutende Sundance Film Festival veranstaltet. Redford war auch als Umweltschützer aktiv und unterstützte unter anderem den Natural Resources Defense Council. (*)
Mit diesen Auszeichnungen macht die Art Foundation Pax auf die digitale Kunst in der Schweiz aufmerksam. Die Preise, die sie in Zusammenarbeit mit dem HEK vergibt, sollen der Förderung von etablierten und aufstrebenden Schweizer Medienkunstschaffenden dienen. Neben dem Hauptpreis (CHF 30‘000) und zwei Förderpreisen (je CHF 15‘000) werden seit 2024 zusätzlich jeweils zwei junge Talente von Schweizer Kunsthochschulen mit einem Talentförderpreis (je CHF 1‘000) unterstützt. 2025 waren die Kunsthochschulen EDHEA (Schule für Gestaltung und Hochschule für Kunst) in Siders im Wallis und die ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) Partner. Die Pax Art Awards wurden am 11. September 2025 im HEK (Haus der Elektronischen Künste) Münchenstein / Basel zum achten Mal verliehen.
Museum Studio et le Groupe Fribourg sont entrés en discussions exclusives en vue d’acquérir d’une part, les 14 hectares de Chaplin’s World à Corsier-sur-Vevey (Suisse), incluant les droits scénographiques et droits associés auprès de la société CW Participations
et ses fondateurs, dont Philippe Meylan et Yves Durand; d’autre part, la société d’exploitation de Chaplin’s World et les aménagements associés auprès de By Grévin, filiale de la Compagnie des Alpes.
Mit der Preisverleihung und dem anschliessenden Screening einer Auswahl der Gewinner:innenfilme endete am Sonntag in Baden (AG) die 23. Ausgabe des internationalen Festivals für Animationsfilm Fantoche. Es war ein sehr erfolgreicher Abend für die Schweizer Animation: Regisseurin Lea Favre konnte sich mit «Qui part à la chasse» die beiden Hauptpreise «Best Film» und «Best Swiss» sichern. Rund 22’000 Eintritte wurden während der Festivalwoche verzeichnet.
Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, vom 6. September bis am 16. November 2025
Ausstellungsraum *ALTEFABRIK Rapperswil-Jona, vom 6. September bis am 26. Oktober 2025
Der Regionalrat der SRG-SSR Deutschschweiz (SRG.D) hat am Donnerstag, 4. September 2025, Lukas Bruhin (Bild) aus Zürich zum neuen Präsidenten gewählt. Der Anwalt und Berater ist zudem Präsident von Swissmedic. Er tritt per sofort die Nachfolge von Andreas Häuptli an, der sein Amt per Ende März 2025 auf eigenen Wunsch abgegeben hat.
Susanna Fanzun ist eine rätoromanische Dokumentarfilmschaffende. Sie arbeitet als selbstständige Filmregisseurin, Autorin und Produzentin. Neben mehreren Künstlerportraits hat Susanna Fanzun Filme zum Alltag im Alpenraum geschaffen. Dabei verknüpft sie lokale Geschichten über Kunst, Kindheit, Bauerntum, Alpwirtschaft, Architektur- und Ingenieurbaukunst mit globalen Themen. Sie findet die grossen Zusammenhänge in den kleinen Dingen des Alltags. – Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 6. November 2025, um 19 Uhr im Pfalzkeller St.Gallen statt. Der Anlass ist öffentlich.
Mit Stipendien und Werkbeiträgen an Kulturschaffende setzt die Kulturförderung eigene, von weiteren Förderstellen unabhängige Förderakzente. Die aufgrund von Ausschreibungen und eingegangenen Bewerbungen vergebenen Stipendien sollen den Schaffensprozess unterstützen und stärken; sie sind als Auszeichnungen zu verstehen.
Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden hat rund 1‘500 Aufnahmen der 20 Ausserrhoder Gemeinden online veröffentlicht. Diese Bilder sind in den Jahren 1921 bis 1940 von Foto Gross, St.Gallen, aufgenommen worden. Sie gehören zu einer Sammlung von rund 10‘000 Negativen der St.Galler Fotografendynastie mit Bezug zum Appenzellerland. Dieses bedeutende Bildarchiv wird seit Sommer 2016 vom Staatsarchiv für die Nachwelt erhalten.
Die Berner Filmpreise 2025 gehen an die Dokumentarfilme «IDDU – Racconti dell’isola» und «Wir Erben» sowie an den Kinospielfilm «Les Courageux». Die Kulturförderung des Kantons Bern hat die Auszeichnungen zusammen mit der Berner Filmförderung vergeben, auf Empfehlung der Fachjury. Zudem ehrt sie den Animator Etienne Mory mit einem Spezialpreis im Bereich Animationsfilm. Die öffentliche Preisverleihung findet am Montag, 17. November 2025, im Theater Nebia in Biel-Bienne statt. Die ausgezeichneten Filme werden vom 20. bis 23. November 2025 im Rahmen von BE MOVIE gezeigt.
Das Festival Klang Moor Schopfe präsentiert vom 4. bis am 14. September 2025 internationale Klangkunst in einer einzigartigen Kulturlandschaft: Das Appenzeller Hochmoor «Schopfe» am Fuss des Hirschbergs mit seiner spezifischen Tier- und Pflanzenwelt und den charakteristischen kleinen verstreuten Scheunen bildet das räumliche und akustische Umfeld. Zwölf ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Riedgras-Scheunen werden von den eingeladenen Künstler:innen mit ortsspezifischen audiovisuellen Installationen bespielt.
Über 250 Kurz- und Langfilme stehen auf dem diesjährigen Programm von Fantoche, das vom 2. bis am 7. September 2025 in Baden stattfindet. In seiner 23. Ausgabe widmet sich das Internationale Festival für Animationsfilm dem Animationsschaffen aus Estland und fragt im Fokus «9 to 5» nach der Bedeutung von Arbeit. An sechs Festivaltagen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, internationalen und nationalen Künstler:innen zu begegnen, einmalige Einblicke in deren Schaffen zu erhalten sowie aktuelle Langfilme aus aller Welt und die neusten Multimedia-Trends zu entdecken. Herzstücke von Fantoche sind der Internationale, der Schweizer und der Kinderfilm-Wettbewerb, dessen Preisverleihung am Sonntag, den 7. September ab 18 Uhr im TRAFO in Baden stattfinden wird.
Für den Kinospielfilm «Momente» des Berner Autors und Regisseurs Mano Khalil hat der Regierungsrat einen Produktionsbeitrag von 710’000 Franken bewilligt. Der abendfüllende Kinospielfilm wird während rund sechs Wochen in der Stadt Bern gedreht. Wichtige künstlerische und technische Positionen werden mit Berner Filmschaffenden besetzt.