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Kategorie: Volkskultur

12. Oktober 2026

ZUM TOD DES FREI­BUR­GER CHOR­LEI­TERS MI­CHEL COR­PA­T­AUX

Image: Michel Corpataux, 2014 - Photo: © Nicolaas Repond, Choeur des Armaillis de la Gruyère, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1702899818018811&set=pcb.1702899861352140

Der Freiburger Chorleiter Michel Corpataux (Bild) ist am 10. Oktober 2026 im Alter von 85 Jahren gestorben, wie seine Familie in einer am Montag veröffentlichten Todesanzeige mitteilt. Der Musiker leitete u.a. den Chœur des armaillis de la Gruyère, den Chor Chanson du Pays de Gruyère und den Chœur mixte de Riaz. Michel Corpataux führte den auch international bekannten Chœur des Armaillis de la Gruyère 40 Jahre lang. Unter seiner Führung nahm dieser 1955 gegründete Männerchor 1976 seine regelmässige Tätigkeit wieder auf. Unter seiner Leitung pflegte der Chor nicht nur das traditionelle Repertoire (insbesondere die Werke von Abbé Bovet und den gregorianischen Gesang), sondern öffnete sich auch der klassischen und zeitgenössischen mehrstimmigen Musik. Zahlreiche Erfolge prägten die Laufbahn von Michel Corpataux mit diesem Ensemble, darunter der 1. Preis 1996 am Internationalen Franz-Schubert-Wettbewerb in Wien, der 2. Preis 2005 am internationalen Cornwall Males Voices Festival im Vereinigten Königreich und der 1. Preis der Jury am Montreux Choral Festival im Jahr 2015.

21. September 2026

IM OK­TO­BER 2026 KANN FREDY REICH­MUTH DEN DIES­JÄH­RI­GEN «GOL­DE­NEN VIO­LIN­SCHLÜS­SEL» ENT­GE­GEN­NEH­MEN

Fredy Reichmuth

Im Jahr 2026 wird Fredy Reichmuth (Bild) mit der renommierten Auszeichnung «Goldener Violinschlüssel» geehrt. Die Verleihungsfeier findet am 17. Oktober 2026 in Altdorf (UR) statt und würdigt «einen herausragenden Vertreter der Schweizer Volksmusik», wie die Organisator:innen schreiben.

16. September 2026

ME­MO­BA­SE: DIE FO­TO­GRA­FIEN UND TON­AUF­NAH­MEN VON PEI­DER LAN­SEL (GR) SIND ON­LINE VER­FÜG­BAR

Nachlass Peider Lansel, Transport da fain 1910:1925, Biblioteca Chesa Planta Samedan

Peider Lansel (1863-1943) war ein rätoromanischer Dichter, der sich für die Bewahrung der rätoromanischen Sprache und Kultur engagierte. Ein Teil seines Nachlasses wird im Archiv der Chesa Planta in Samedan aufbewahrt, darunter auch Fotografien (Glasplatten) aus dem Engadin der 1910er-Jahre sowie Tondokumente (Wachszylinder) mit Engadiner Volksliedern, aufgenommen um 1915. Diese Fotografien und Tonaufnahmen wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert und katalogisiert. Seit kurzem sind die Digitalisate nun auch auf der Plattform Memobase online zugänglich. Die Fotografien zeigen die Architektur und Natur des Engadins, aber auch Einheimische in Tracht oder bei der Arbeit sowie Porträtaufnahmen.

30. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 15/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

27. Juli 2026

«FRAU­EN UND DIE ALP­SAI­SON»

WNF, Frauen in der Alpsaison - Foto: © https://www.facebook.com/photo?fbid=1423658436449211&set=pcb.1423658473115874

Sonderausstellung World Nature Forum (WNF), Naters, bis im November 2026

29. Juni 2026

DER SCHWEI­ZER KUL­TUR­VER­MITT­LER, MU­SI­KER, PO­LI­TI­KER UND UN­TER­NEH­MER HEC­TOR HER­ZIG IST GE­STOR­BEN

Hector Herzig, 2017 - Foto: © SRF, https://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/radio-srf-musikwelle-hector-herzig-viel-herzblut-fuer-die-kulturfoerderung

Der Schweizer Kulturvermittler, Musiker, Politiker und Unternehmer Hector Herzig (Bild) ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Er war u.a. massgeblich an der  Lancierung der nationalen Musikinitative beteiligt, mit der das Schweizer Volk 2012 den neuen Verfassungsartikel «Musikalische Bildung» in die Bundesverfassung aufnahm.

4. Juni 2026

DIE JOD­LE­RIN UND KUL­TUR­VER­MITT­LE­RIN NADJA RÄSS ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX MUSIK 2026

Nadja Räss © Pati Grabowicz

Das Bundesamt für Kultur (BAK) vergibt zum 13. Mal die Schweizer Musikpreise. Neben der Auszeichnung der Jodlerin und Kulturvermittlerin Nadja Räss (Bild) mit dem Schweizer Grand Prix Musik würdigt das BAK zehn weitere Schweizer Musikschaffende, Kollektive und Institutionen. Die Preisverleihung findet am 19. September 2026 anlässlich des Festivals Label Suisse in der Salle Paderewski im Casino de Montbenon in Lausanne statt. Die Schweizer Musikpreise werden vom Bundesamt für Kultur im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) verliehen. Der Schweizer Grand Prix Musik ist mit 100’000 Franken dotiert, die sieben Schweizer Musikpreise sind mit je 40’000 Franken und die drei Spezialpreise Musik mit je 25’000 Franken dotiert.

2. Juni 2026

«TRAME. CA­PO­LA­VO­RI DI ARTE TES­SI­LE. DA BALI A TIMOR»

TRAME Southern Bali. Balinese people. Silk, silver threads, dyes. First half of the 20th century. 127×115 cm. Breguet Collection. ©FCM:MUSEC, Lugano

Esposizione MUSEC Museo delle Culture, Villa Malpensata, Lugano, dal 11 giugno fino al 25 ottobre 2026

16. Mai 2026

MIT 50’000 FRAN­KEN DO­TIER­TER KUNST­PREIS 2026 DER STADT ZÜ­RICH GEHT AN ERIKA STU­CKY

Erika Stucky - Foto: © Mirco Taliercio

Die Musikerin, Sängerin, Performerin und Komponistin Erika Stucky (Bild) erhält den Kunstpreis 2026 der Stadt Zürich. Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste geht an den Kulturjournalisten Thierry Frochaux.

12. Mai 2026

«PA­TOIS­RO­MANDS.CH»: PLA­TE­FORME IN­TER­CAN­TO­NALE POUR SAU­VE­GAR­DER LES PA­TOIS DE SUISSE RO­MANDE

Président de Li Brëjoyoeü (en français « les brisoleurs »), groupe patoisant de Fully, Grand marché des terroirs alpins du Palp Festival © Cyril Perregaux

Les services de la culture des cantons du Valais, de Fribourg, de Vaud et du Jura dévoilent «Patoisromands.ch», une plateforme intercantonale inédite dédiée à la sauvegarde et à la valorisation des patois romands. Face à l’urgence de leur préservation, ce projet propose un espace numérique commun qui vise à renforcer leur visibilité, à fédérer les ressources et en faciliter l’accès, tant pour les locutrices et locuteurs que pour toutes les personnes qui désirent les découvrir ou se les réapproprier.

11. Mai 2026

LIVE AUS BIEL-BI­EN­NE: SRG-SSR ÜBER­TRÄGT DAS EID­GE­NÖS­SI­SCHE MU­SIK­FEST 2026 IN DIE GANZE SCHWEIZ

Eidg. Musikfest Biel_Bienne 2026 © SRG_SSR

Vom 14. bis am 17. Mai 2026 findet das 35. Eidgenössische Musikfest in Biel-Bienne statt. Die SRG-SSR begleitet das Fest gemeinsam mit ihren Regionaleinheiten als Hauptmedien-Partnerin und berichtet auf all ihren Kanälen direkt aus Biel-Bienne. Über 30 Stunden Live-Übertragungen auf den Online-Kanälen, moderierte Live-Sendungen in Radio und Fernsehen sowie verschiedene Formate im Nachgang des Fests sind Teil der umfassenden Berichterstattung.

2. Mai 2026

PRIX WALO: MA­NA­GER FRED­DY BUR­GER ER­HÄLT EH­REN­PREIS FÜR SEIN LE­BENS­WERK

Monika Kaelin, Vereinspräsidentin Show Szene Schweiz und seit 1998 Organisatorin der Preisverleihung Prix Walo, heute Samstag in der SRF-«Tagesschau» - Screenshot © SRF, 02.05.2026

Am Samstagabend wurde in Zürich im Kongresshaus der diesjährige Prix Walo verteilt. Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt der 80jährige Unternehmer, Musik- und Showmanager Freddy Burger. Der Publikumspreis ging an den 53jährigen SRF-Fernsehmoderator Nic Hartmann. Der Prix Walo des Vereins Show Szene Schweiz wurde dieses Jahr zum 50. Mal verliehen.

26. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 07/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

17. April 2026

ALT­DORF: DER DÄT­WY­LER-PREIS 2026 GEHT AN FELIX SCHEN­KER, DIE FA­MI­LIE GEH­RIG UND ZWEI VER­EI­NE IM FREI­ZEIT-BE­REICH

Felix Schenker

Die Dätwyler-Stiftung vergibt den Dätwyler-Preis dieses Jahr dreimal. Ausgezeichnet werden der Urner Kulturjournalist und Medienpionier Felix Schenker, die Musikerfamilie Gehrig aus Andermatt sowie die beiden Vereine Urner Ferien(s)pass und Sportpass Uri gemeinsam. Der Preis ist mit je CHF 20’000 dotiert. Die Dätwyler-Stiftung vergibt den Dätwyler-Preis in der Regel alle drei Jahre. Sie zeichnet damit Persönlichkeiten und Institutionen aus, «die durch herausragende Einzelleistungen oder durch langjähriges, nachhaltiges Wirken das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Kanton Uri entscheidend prägen». Der Stiftungsrat hat entschieden, den Preis 2026 dreimal zu vergeben.

15. April 2026

SI­MO­NE FEL­BER, NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN DES HAU­SES DER VOLKS­MU­SIK IN ALT­DORF: «BEI UNS HABEN BO­DEN­STÄN­DI­GE KLÄN­GE GE­NAU­SO PLATZ WIE NEUE TÖNE»

Simone Felber – Foto © Christian Felber, https://ch-cultura.ch/?s=simone+felber / https://www.simonefelber.ch/

Das Haus der Volksmusik in Alt­dorf feiert seinen 20. Geburt­stag – «und das mit neuer Präsi­dentin, eigen­em Mag­a­zin und ein­er Vision: Das Kom­petenzzen­trum der Schweiz­er Volksmusik beweist damit, dass in jed­er Tradition immer auch ein Stück Auf­bruch steckt.», heisst es in der aktuellen Mitteilung aus Altdorf.
 

14. April 2026

ZUM TOD DER IN­DI­SCHEN SÄN­GE­RIN ASHA BHOS­LE


Asha Bhosle, 2015 - Foto: Firoze Edassery - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ashaji.jpg

Die am 8. September 1933 in Satara (Britisch-Indien) als Asha Mangeshkar geborene indische Sängerin Asha Bhosle (Bild) ist am 12. April 2026 in Mumbai (Indien) gestorben. Asha Bhosle sang Ghazals, Bhajans sowie Lieder Rabindranath Thakurs und Kazi Nazrul Islams und war insbesondere für ihre Filmsongs bekannt. Gemeinsam mit ihrer älteren, 2022 verstorbenen Schwester Lata Mangeshkar, dominierte sie den weiblichen Playbackgesang indischer Filme über mehr als sechs Jahrzehnte und nahm Lieder für mehr als 1’000 Filme in vielen indischen Sprachen auf. (*)

13. April 2026

«ANNO 1811 – DIE AN­FÄN­GE DER BLAS­MU­SIK IN DER SCHWEIZ»


Blick in die Aussstellung - Foto: © Klingendes Museum Bern

Sonderausstellung im Klingenden Museum Bern, vom 18. April 2026 bis im März 2027

12. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 06/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

3. April 2026

«AL­PI­NES ESS­KUL­TUR­ER­BE» KAN­DI­DIERT FÜR UNESCO-RE­GIS­TER

Brotbackfest «Lo Pan Ner» im Burghaus Erschmatt (VS). © Erlebniswelt Roggen Erschmatt

Die Schweiz hat diese Woche bei der UNESCO die multinationale Kandidatur «Alpines Esskulturerbe. Gemeinschaftlich getragene Bewahrungsprogramme» zur Aufnahme in das UNESCO-Register guter Praxisbeispiele zur Bewahrung des Immateriellen Kulturerbes eingereicht. Diese Kandidatur, die auf einem wiedererwachten Interesse an nachhaltiger Ernährung fusst, wird von Frankreich, Italien, Slowenien und der Schweiz gemeinsam eingereicht und von der Schweiz koordiniert.

24. März 2026

«WER­NER MEIER: EIN LEBEN IN FAR­BEN UND KLÄN­GEN»

Werner Meier - Foto: zVg

Ausstellung im Museum für Lebensgeschichten, Speicher (AR), bis am 14. November 2026

23. März 2026

VOLKS­KUL­TUR­FEST OB­WALD ER­HÄLT VOM KAN­TON OB­WAL­DEN 210’000 FRAN­KEN FÜR DIE FES­TI­VALS 2026 BIS 2028

Bodäständix, Los Cimarrones, Heinz Della Torre, Daria Occhin - Foto: © Volkskulturfest Obwald, 2025

Der Kanton Obwalden unterstützt das Volkskulturfest Obwald weiterhin finanziell. Der Trägerverein erhält für die nächsten drei Festivals der Jahre 2026 bis 2028 einen Gesamtbeitrag von 210’000 Franken. «Das Volkskulturfest Obwald ist mit seiner nationalen Ausstrahlung ein fester Bestanteil des Obwaldner Kulturlebens. Der Regierungsrat unterstützt den Anlass für drei Jahre und spricht dafür jährlich 70’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Somit setzt der Kanton Obwalden seine Unterstützung des Musikfestivals auf dem Niveau der vergangenen Jahre fort.», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.

22. März 2026

ZUM TOD DER IRI­SCHEN FOLK­SÄN­GE­RIN DO­LO­RES KEANE (DE DANNAN)

Dolores Keane während eines Auftritts von De Dannan beim Trowbridge Folk Festival 1985 - Foto: Tony 1212, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Tony_1212 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:D-keane-1985_Restored.jpg

Die am 28. September 1953 in Sylane bei Tuam (County Galway, Irland) geborene irische Folksängerin Dolores Keane (Bild) ist am 16. März 2026 in Caherlistra gestorben. Sie war zunächst Mitbegründerin der irischen Band De Dannan und startete kurz darauf ihre Solokarriere. In den 1990er-Jahren erlangte sie grosse Bekanntheit, pausierte dann jedoch ihre Karriere, ehe sie ab Mitte der 2010er-Jahre wieder auftrat. Keane ist weltweit bekannt für ihre tiefe, melodische Stimme. Ihre Aufnahmen von Liedern wie Dougie MacLeans «Caledonia», Frank A. Faheys «Galway Bay», Paul Bradys «The Island» und Donagh Longs «Never Be the Sun» gelten als einige der bekanntesten Interpretationen im Irish Folk. Berühmt ist Keane nicht nur für ihre Solokarriere, sondern auch für ihr Mitwirken bei der erfolgreichen Folk-Anthologie «A Woman’s Heart», die sie zusammen mit anderen bekannten irischen Sängerinnen aufnahm. (*)

14. März 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER KUNST­MA­LERS, MU­SI­KERS, SCHAU­SPIE­LERS, RE­GIS­SEURS, AU­TORS UND ER­ZÄH­LERS TIM­MERMAHN

Timmermahn © timmermahn.ch

Der am 23. Oktober 1942 in Lausanne als Peter Klein geborene Maler, Zeichner und Plastiker, Musiker, Schauspieler, Erzähler, Regisseur, Theater- und Hörspielautor Timmermahn (Bild) ist am 14. März 2026 in Bern gestorben. Er hatte sich seinen Künstlernamen mit dem mahnenden «H» schon als 25-Jähriger zugelegt. Der Enkel des Basler Läckerli- und Bonbonfabrikanten André Klein lernte Schaufensterdekorateur und arbeitete danach als Kulissenmaler am Stadttheater Bern. Ab den 1960er-Jahren verdiente er sich sein Brot als Kunstmaler und genoss die Freiheiten des wilden Lebens. Unter anderem an der Seite von Künstlerfreunden wie dem Schweizer Bildhauer Bernhard Luginbühl oder der Mundartlegende Polo Hofer. Alle drei gelten als Urgesteine der Berner Kunstszene. Timmermahn lebte auf Kreta, in Holland, in Italien, im Tessin und 25 Jahre in einem alten Bauernhaus in Rüeggisberg, bis es ihn wieder in die Stadt Bern zog.

12. Januar 2026

MU­SI­KANT UND KOM­PO­NIST FRANZ «BAAZ­LI» MAN­SER WIRD MIT DEM IN­NER­RHO­DER KUL­TUR­PREIS GE­EHRT

Franz Manser (Bild: ID·MANSER)

Franz «Baazli» Manser (Bild) erhält den Innerrhoder Kulturpreis. Er wird damit für sein langjähriges Schaffen und Wirken in der Appenzeller Volksmusik ausgezeichnet.

11. Dezember 2025

DAS JO­DELN WUR­DE SO­EBEN IN DAS IM­MA­TE­RI­EL­LE KUL­TUR­ER­BE DER UNESCO AUF­GE­NOM­MEN

© Gody Studer, 2014

Die UNESCO hat heute das Jodeln in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen: «Als emblematischer Gesang der Schweiz umfasst der Jodel eine grosse Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und ist tief in der Bevölkerung verankert.», heisst es in der entsprechenden Mitteilung.

1. Dezember 2025

CO­RIN CUR­SCHEL­LAS ER­HÄLT DEN MIT 200’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN PREIS DER STIF­TUNG J. E. BRAN­DEN­BER­GER

Corin Curschellas bei der Preisverleihung - Foto: © Annette Boutellier / Brandenberger-Stiftung, 2025

Der Preis der J. E. Brandenberger-Stiftung fürs Jahr 2025 wurde in Bern an Corin Curschellas (Bild) verliehen, «in Anerkennung ihres besonderen und anhaltenden Einsatzes für die Förderung, die Weiterentwicklung, das Erhalten und die Weitergabe von schweizerischen Traditionen mit dem Ziel, dieses wertvolle Kulturerbe auch für zukünftige Generationen lebendig zu halten», wie die Stiftung schreibt. Der Preis ist mit 200’000 Franken dotiert und damit einer der höchstdotierten Kulturpreise der Schweiz.


30. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 27/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

18. November 2025

«MON­GO­LEI – EI­NE REI­SE DURCH DIE ZEIT»

Porträt von Dschingis Khan, Sh. Sainzul, 2022, Chinggis Khaan National Museum

Ausstellung im Museum Rietberg Zürich, bis am 22. Februar 2026

14. November 2025

KUL­TUR- UND FREI­ZEIT­VER­HAL­TEN IN DER SCHWEIZ: «RÜCK­ZUG INS PRI­VA­TE NACH DER PAN­DE­MIE»

2024 Kultur Freizeit BFS 2025

Im Jahr 2024 gingen die Besuche in Kultureinrichtungen und die Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände im Vergleich zu 2019 zurück. Die grosse Ausnahme waren Festivals. Nahezu 80% der Bevölkerung würden gerne mehr Kulturbesuche unternehmen, sehen sich jedoch vor allem durch Zeit- und Geldmangel eingeschränkt. Individuellere Freizeitbeschäftigungen sind im Aufschwung: Digitale Tätigkeiten sowie kreative Hobbys im Amateurbereich haben stark zugenommen, insbesondere bei den 15- bis 29-Jährigen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zeichnet erstmals ein Bild des postpandemischen Kultur- und Freizeitverhaltens in der Schweiz. Es stellt einen «Rückzug ins Private nach der Pandemie» fest.

7. November 2025

«AR­TE WAL­SER. LA TRA­DI­ZIO­NE DI BO­SCO GU­RIN»

Esposizione Museo delle Culture (MUSEC), Lugano, Villa Malpensata, Spazio Cielo, fino al 1° marzo 2026

3. November 2025

ZUM TOD VON ÉRIK MAR­CHAND, DEM BRE­TO­NISCH-FRAN­ZÖ­SI­SCHEN SÄN­GER, MU­SI­KER, FOR­SCHER, SAMM­LER UND MU­SIK­VER­MITT­LER

Érik Marchand, 2016 - Foto: Kergourlay, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Kergourlay - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erik_Marchand_Brest_2016.jpg

Érik Marchand (Bild), geboren am 2. Oktober 1955 in Paris und gestorben am 30. Oktober 2025 in Rumänien, war ein französischer Sänger und Musiker bretonischer Herkunft. In den 1970er-Jahren erhielt er Gesangsunterricht von Manuel Kerjean, Marcel Guilloux und Yann-Fañch Kemener, und er erlernte zudem das Spiel auf der bretonischen Klarinette (treujenn gaol). Als Gründer und Leiter der Kreiz Breizh Akademi widmete er sich dem Sammeln und Weitergeben musikalischer Traditionen und der Förderung einer globalen Musik-Perspektive. Er erkundete ein breites Spektrum musikalischer Erfahrungen, um eine populäre Musik zu schaffen, die tief in der Tradition verwurzelt und gleichzeitig offen für kulturelle Fusionen ist (rumänische Musik von Taraf de Caransebes, rockige Musik mit Rodolphe Burger, dem ehemaligen Frontmann der Band Kat Onoma, Jazz mit Jacques Pellen usw.). (*)

2. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 25/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

30. Oktober 2025

«CHARLES FRÉ­GER. CHA­RI­VA­RI»

NÜNICHLINGLER,Ziefen,Basel-Landschaft,2024©️Charles Fréger

Ausstellung im Zeughaus Teufen, vom 1. November 2025 bis am 1. März 2026 – Eröffnung am 1. November 2025 um 17 Uhr

29. Oktober 2025

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE FOLK-MU­SI­KER, SÄN­GER, SAMM­LER, FOR­SCHER UND VER­MITT­LER JEAN BLAN­CHARD (LA BAM­BO­CHE) IST GE­STOR­BEN

radio nova https://podcasts.nova.fr/radio-nova-le-reservoir/202202031615-jean-blanchard-s-all-folk

Der am 19. September 1948 geborene französische Folk-Pionier Jean Blanchard (Bild) ist am 28. Oktober 2025 gestorben. Er war Spezialist für den Dudelsack aus Zentralfrankreich, spielte zudem u.a. Geige, Akkordeon und Banjo; er war ein begeisternder Sänger und gab mit seiner Band La Bamboche unvergessliche Konzerte auch in der Schweiz in Folkcubs und an Folkfestivals. Vor allem aber war er ein unermüdlicher Entdecker, Forscher, Sammler, Anreger und Vermittler im Bereich der Musik aus dem Volk.

4. Oktober 2025

JOD­LE­RIN NAD­JA RÄSS KANN DEN «GOL­DE­NE­NEN VIO­LIN­SCHLÜS­SEL 2025» ENT­GE­GE­GEN NEH­MEN

Am 18. Oktober 2025 wird der 1979 geborenen Jodlerin und Gesangspädagogin Nadja Räss (Bild) der «Goldene Violinschlüssel 2025» verliehen. Nadja Räss aus dem Kanton Schwyz ist eine der vielseitigsten, besten und kreativsten Jodlerinnen der Schweiz. Sie interpretiert nicht nur neue – vielfach eigene – Kompositionen, sondern singt auch unterschiedliche Arten von mündlich und schriftlich überlieferten Schweizer Naturjodeln und Jodelliedern. Das Singen wurde Nadja Räss buchstäblich in die Wiege gelegt. In ihrer frühsten Kindheit ist sie durch die Verwandtschaft väterlicherseits in Kontakt mit dem Appenzeller Naturjodel gekommen, auch im Elternhaus im Kanton Schwyz war der Jodelgesang omnipräsent. Bald schon stand für Nadja fest: «Wenn ich gross bin, werde ich Jodlerin».

6. August 2025

LEI­TUNG MU­SIK­FES­TI­VAL AL­PEN­TÖ­NE ALT­DORF: BEN­NO MU­HEIM FOLGT AUF PI­US KNÜ­SEL

Benno Muheim, 2025 - Foto: Tom Davis, https://www.benheur.ch/projekte/download/?portfolioCats=16

2025 ist die letzte Ausgabe von Pius Knüsel als Geschäftsführer des Alpentöne Musikfestivals. Es ist seine vierte. Benno Muheim, Kulturschaffender und Musiker aus Uri, tritt seine Nachfolge an.

20. Juli 2025

ZEIT­REI­SE: DAS SCHWIN­GER­LAND GLA­RUS

Schwingfest 1931 in Glarus - Foto: Hans Jakob Schönwetter. Original im Landesarchiv Glarus Landesarchiv / Staatskanzlei

Ende August 2025 findet in Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF 2025 Glarnerland+) statt. Die Tradition des Schwingsports und seine gesellschaftliche Bedeutung sind tief verwurzelt im Kanton Glarus. Das zeigt eine Zeitreise im Landesarchiv zu den Glarner Schwingfesten von anno dazumal.

12. Juli 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 19/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten dreiunddreissig Tage aus Schweizer Perspektive

10. Juli 2025

DER OST­SCHWEI­ZER AU­TOR, JOUR­NA­LIST UND WITZ­WEG-MIT­GRÜN­DER PE­TER EG­GEN­BER­GER IST GE­STOR­BEN

Peter Eggenberger, 2024 - Foto: © Andreas Butz, https://www.verlagshaus-schwellbrunn.ch/shop/druss-ond-drii.html

Im Alter von 86 Jahren ist Peter Eggenberger (Bild) am 2. Juli 2025 an seinem Wohnort in Au (SG) gestorben. Der lange Jahre in Wolfhalden (AR) lebende Peter Eggenberger machte sich einen Namen als Autor zahlreicher Bücher und unzähliger Medienberichte. «Mit seinem profunden Wissen über das Land und seiner Liebe zu den Leuten war er Botschafter einer ganzen Region», schreibt Verleger Marcel Steiner in der Mitteilung des Verlagshauses Schwellbrunn. Eggenberger war auch Mitgründer des Witzweges zwischen Heiden und Walzenhausen. Mit dem Klischee des besonders witzigen Appenzellers setzte sich Peter Eggenberger im Standardwerk «Der Appenzeller Witz» auf ebenso fachkundige wie vergnügliche Art auseinander.

23. Juni 2025

LA 15ÈME ÉDI­TION DE L’EN­QUÊTE PHO­TO­GRA­PHIQUE FRI­BOUR­GEOISE A ÉTÉ CON­FIÉE À THADDÉ CO­MAR

Thaddé Comar © Etat de Fribourg - Staat Freiburg - Hugo Varaldi

«Renversement» – La quinzième édition de l’Enquête photographique fribourgeoise explorera les pratiques carnavalesques du canton de Fribourg-Freiburg

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