16. Mai 2026
MIT 50’000 FRANKEN DOTIERTER KUNSTPREIS 2026 DER STADT ZÜRICH GEHT AN ERIKA STUCKY
Die Musikerin, Sängerin, Performerin und Komponistin Erika Stucky (Bild) erhält den Kunstpreis 2026 der Stadt Zürich. Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste geht an den Kulturjournalisten Thierry Frochaux.

Bild: Erika Stucky – Foto: © Mirco Taliercio
Der Kunstpreis der Stadt Zürich geht im Jahr 2026 an Erika Stucky. Der Preis ist mit 50’000 Franken dotiert. Erika Stucky arbeitet national und international als Sängerin, Performerin, Komponistin und Akkordeonistin.
Seit Beginn ihrer Karriere lebt Erika Stucky überwiegend im Grossraum Zürich, tourt aber seit Jahren auch erfolgreich in Deutschland und Österreich. «Wo sie hinkommt, löst sie mit ihrer imposanten Stimme und beeindruckenden Bühnenpräsenz Begeisterung aus. Sie ist ein Urgestein der unverfrorenen Performance, eine Meisterin im Weiterführen und Brechen von Tradition sowie im Zusammenbringen von Menschen und Musik. Mit einer beispiellosen Unabhängigkeit und begnadeter Frechheit gegenüber dem Publikum, dem musikalischen Material und dessen Überlieferung, singt, tanzt und inszeniert sie sich», schreibt die Stadt Zürich.
Erika Stuckys eigenständiges und konsequentes Arbeiten wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt beispielsweise 2014 einen Schweizer Musikpreis und 2020 den Grand Prix Musik. «Der Zürcher Kunstpreis 2026 ist die konsequente und wichtige Bestätigung und Auszeichnung der Stadt, aus der sie die Kraft für ihr Schaffen schöpft und auf die sie mit ihren Produktionen, Zusammenarbeiten und Auftritten immer wieder zurückwirkt», heisst es in der Begründung.
Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste – dotiert mit 20’000 Franken – verleiht die Stadt Zürich dem Kulturjournalisten Thierry Frochaux. «Seit fast drei Jahrzehnten begleitet Thierry Frochaux die Zürcher Kulturlandschaft mit wachem Blick, grosser Kenntnis und unabhängiger Haltung. Frochaux leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Sichtbarmachung des vielfältigen kulturellen Angebots in Zürich», so die Stadt Zürich.
Sein Interesse gelte der gesamten Bandbreite von Theater, Tanz, Film und Musik – unabhängig von Bekanntheit, Budget oder öffentlicher Aufmerksamkeit. Jahr für Jahr besuche er eine beeindruckende Zahl von Produktionen und bleibe dabei stets nah an den Entwicklungen der lokalen Szene. «Damit ist er zu einer unverzichtbaren Stimme des kulturellen Lebens geworden und in besonderer Weise auszeichnungswürdig, gerade in einer Zeit, in der die Kulturberichterstattung zunehmend unter Druck steht», begründet die Stadt.
Quelle / Kontakt:

Bild: Thierry Frochaux – Foto: wnw
#KunstpreisStadtZürich2026 #ErikaStrucky #AuszeichnungKulturelleVerdiensteStadtZürich2026 #ThierryFrochaux #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+
Kommentare von Daniel Leutenegger