18. Juni 2012
Junger Schweizer Kameramann gewinnt Preis in Deutschland
Beim Deutschen Kamerapreis 2012 wurde am 16. Juni 2012 in Köln der Schweizer Kameramann und Regisseur Jan Mettler mit dem Förderpreis für seine Kameraleistung im Kurzfilm «Eddy» ausgezeichnet. Drei von der Schweiz koproduzierte Spiel- und Dokumentarfilme erhielten Nominationen für ihre Kameraarbeit.

Bild: «Eddy» von Mats Frey
Der Zürcher Kameramann und Regisseur Jan Mettler erhielt am 16. Juni in Köln
für seine Kameraleistung im Kurzfilm «Eddy» den Förderpreis des Deutschen
Kamerapreises 2012. Dieser von der Film- und Medienstiftung Nordrhein Westfalen
ausgerichtete Preis ist mit 5’000 Euro dotiert. 460 eingereichte Beiträge
wurden von Juroren in sechs Kategorien bewertet. «Eddy» von Mats Frey ist 2011
als Diplomfilm an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) entstanden.
Studium in Zürich und Ludwigsburg
Der 28jährige Winterthurer Jan Mettler studierte an der ZHdK, welche er 2010
mit dem Diplomfilm «Ronaldo» (Schweizer Kurzfilmpreis in Solothurn 2011)
abschloss. Zurzeit setzt er seine Ausbildung als Kameramann an der Filmakademie
Baden-Württemberg in Ludwigsburg fort.
Drei Schweizer Koproduktionen für den
Kamerapreis nominiert
Der Deutsche Kamerapreis wird seit 2002 in sechs Kategorien ausgerichtet: Kinospielfilm, Fernsehfilm/Dokudrama, Fernsehserie, Kurzfilm, Bericht/Reportage, Dokumentarfilm/ Dokumentation und vergibt zwei mit 5’000 Euro dotierte Förderpreise an Nachwuchstalente.
Unter den Nominierten befinden sich Kameramänner von drei Schweizer Koproduktionen: Markus Förderer, der Kameramann des Films «Hell» von Tim Fehlbaum erhielt den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Bester Spielfilm. Nominiert waren auch Fred Kelemen für den von der Zürcher Firma Vega Film koproduzierten Film «The Turin Horse» von Belà Tarr sowie Markus Winterbauer und Börres Weiffenbach für den von maximage Zürich mitproduzierten Dokumentarfilm «Raising Resistance».
sf
Kontakt:
http://www.swissfilms.ch/de/information_publications/news/-/id_news/4657/teaser/1
Kommentare von Daniel Leutenegger