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18. Oktober 2025

JUNGCK-KÜNSTLERINNENPREIS 2025: HAUPTPREIS GEHT AN BRIGITTE LUSTENBERGER – NICOLE HAMETNER UND ROMANA DEL NEGRO ERHALTEN ANERKENNUNGSPREISE

Die Empfängerinnen des Jungck-Künstlerinnenpreises 2025 sind Brigitte Lustenberger (Hauptpreis) sowie Nicole Hametner und und Romana Del Negro (Anerkennungspreise). Die Preisverleihung fand am 17. Oktober 2025 in der Galerie Beatrice Brunner in Bern statt. Der Hauptpreis ist mir 15’000 Franken dotiert. Je nach Bewerbungen kann die Jury zwei weitere Künstlerinnen mit einem Förder- oder Anerkennungspreis von je CHF 5’000.– auszeichnen. Die Stiftung möchte mit diesen Preisen Künstlerinnen für ihre Leistungen im Bereich der bildenden Künste auszeichnen oder ihre geplanten Projekte fördern. Berücksichtigt werden Künstlerinnen und Künstlerinnengruppen mit Werkplatz im Kanton Bern, welche selber nur über bescheidene Mittel verfügen oder deren Projekte aufgrund der fehlenden Mittel nicht realisiert werden können. Der Preis ist nicht an eine Altersgrenze gebunden. Die Ausschreibung für den Preis 2026 erfolgt im Frühjahr 2026.

© Brigitte Lustenberger, Between Mists of Memory, https://lufo.ch/news/

Bild: © Brigitte Lustenberger, Between Mists of Memory, https://lufo.ch/news/

Hauptpreis: 

Brigitte Lustenberger 

Brigitte Lustenberger (1969, lebt und arbeitet in Bern) überzeugt die Jury mit «ihrer facettenreichen Arbeit als Fotokünstlerin». «Konsequent erforscht und nutzt sie das Medium und erweitert es in unterschiedlichen Formaten und räumlichen Dimensionen. Mit ihrem sensiblen und kritisch reflektierenden Blick auf die Darstellung des weiblichen Körpers in Fotografie und Kunst, thematisiert sie Fragen des Sehens und Gesehenwerdens und macht Vergänglichkeit in ihrer Fragilität, Sinnlichkeit und Poesie sichtbar. Ihr eigener Körper ist dabei Subjekt und Sujet zugleich. Das Bildermachen wird zur performativen Geste.», ist in der Begründung zu lesen.
Die Jury ist «beeindruckt von der kontinuierlich hohen Qualität ihrer künstlerischen Arbeiten und vergibt ihr den mit 15’000.- dotierten Jungck-Künstlerinnenpreis als Anerkennung und Würdigung ihres aktuellen und weiteren Schaffens.»

https://lufo.ch/news/

Anerkennungspreis: 

Nicole Hametner

Nicole Hametner (1981, lebt und arbeitet in Bern) überzeugt die Jury des Jungck-Künstlerinnenpreises durch ihre Fotografie, «bei welcher sie technische Präzision mit künstlerischer Sensibilität verbindet». «Ihr Interesse an der Bildwerdung und ihre forschende Herangehensweise führen zu beeindruckenden und neuartigen Sichtweisen. Die Jury vergibt Nicole Hametner deshalb den mit 5‘000.- dotierten Anerkennungspreis und ist gespannt auf ihre weitere künstlerische Entwicklung.», schreibt das Gremium.

https://www.nicolehametner.ch/

Anerkennungspreis: 

Romana Del Negro 

Romana Del Negro (1968, lebt und arbeitet in Biel-Bienne) «inspiriert die Jury mit ihrer innovativen künstlerischen Umsetzung ihrer Arbeiten auf Papier. In einem aufwändigen Arbeitsprozess und mehrschichtigem Aufbau mit ganz unterschiedlichen Techniken wie Acryl, Tusche, Pigment, Sprayfarbe oder Cut Outs entwickelte die Künstlerin in den Jahren 2024 und 2025 die mehrteilige Serie ‹BLACK PLANTS›, die ein breites Spektrum von kreativen Arbeitsweisen aufzeigt.», wie es in der Begründung heisst.

Die Jury ist beeindruckt von «ihrer akribischen Herangehensweise und ihrer jahrelang konstanten künstlerischen Tätigkeit und vergibt ihr den mit 5’000.- dotierten Anerkennungspreis als Würdigung ihres Schaffens in der zeitgenössischen Kunst und darüber hinaus.»

https://romanadelnegro.kleio.com

Die Stiftung Frauenkunstpreis wurde 2001 von Matthias Jungck (1948-2018) gegründet.

Der Stiftungsrat hat beschlossen den Namen der Stiftung Frauenkunstpreis zu ändern. Mit der neuen Bezeichnung Jungck-Künstlerinnenpreis, gültig seit dem Jahr 2024, möchte die Stiftung auf den Stifter des Preises verweisen.

Mit dem Preis sollen Künstlerinnen im Bereich der bildenden Künste für die von ihnen eingereichten Werke oder Projekte ausgezeichnet werden. Berücksichtigt werden Künstlerinnen und Künstlerinnen-Gruppen mit Werkplatz im Kanton Bern, welche selber nur über bescheidene Mittel verfügen oder deren Projekte aufgrund der fehlenden Mittel nicht realisiert werden können. Ausnahmsweise werden auch Künstlerinnen mit Werkplatz ausserhalb des Kantons Bern berücksichtigt.

Stiftungsrat:

Till Bandi (Präsident)
Eleonora Slahor (Vizepräsidentin)
Els Marti (Geschäftsführerin)
Ursula Aebersold
Barbara Bandi
Claudia Probst
Katja Zellweger

Jury 2025:

Eva Bigler, Kunsthistorikerin, Künstlerische Leitung Kunsthaus Zofingen
Corinne Futterleib, Fotografin und Künstlerin
Anna Huber, Tänzerin und Choreographin
Sarah Hostettler, Dozentin Kunst und Design PHZH
Karin Jampen, Musikerin, Kreierende, Teaching Artist

Der Jury gehören ausschliesslich Frauen an. Die Jurymitglieder werden vom Stiftungsrat ernannt. Mitglieder des Stiftungsrates können nicht gleichzeitig der Jury angehören. Die Amtsdauer der Jurymitglieder beträgt drei Jahre. Eine Wiederwahl für höchstens eine weitere Amtszeit ist möglich.

Quelle / Kontakt:

https://www.jungckkünstlerinnenpreis.ch/info_de.html

Auf ch-cultura.ch u.a. erschienen:

DER JUNGCK-KÜNST­LER­IN­NEN­PREIS 2024 GEHT AN SE­LI­NA LUTZ (HAUPT­PREIS) SO­WIE LEA VET­TER UND SI­NA SCHÖPF (FÖR­DER­PREI­SE)
IN ZUG: «AU­GEN­BLICK MAL» 2024
«3 x 12»: BER­NER KUL­TUR­KA­LEN­DER 2021 ALS VOR­GE­SCHMACK AUF DIE «ZEIT DA­NACH»
Ber­ner Fo­to­prei­se 2013 an Mi­cha­el Bla­ser und Bri­git­te Lust­en­ber­ger
Fo­to­prei­se 2011 des Kan­tons Bern an Ni­co­le Ha­met­ner und An­dre­as Tscher­sich

#JungckKünstlerinnenPreis #MatthiasJungck #BrigitteLustenberger #NicoleHametner #RomanaDelNegro #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. Oktober 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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