Im April 2025 wurde Matthias Haldemann (Bild) per sofort als Direktor des Kunsthauses Zug beurlaubt. Im Juni dann teilte das Kunsthaus mit, Haldemann bleibe «bis auf Weiteres operativ nicht tätig». «zentralplus.ch» berichtet heute Montag nun: «In einer exklusiven Stellungnahme erklärt Haldemann (…), dass ihm trotz bestehender Arbeitsunfähigkeit die Kündigung zugestellt worden sei. Er hält diese für ungültig und, falls sie dennoch gültig sei, für missbräuchlich. Bis heute habe die Kunstgesellschaft ihm keine plausiblen Gründe für die Beurlaubung und die nun erfolgte Kündigung genannt.»

Bild: Matthias Haldemann – © Kunsthaus Zug, aus Video, 2025
Silvia Graemiger, Präsidentin der Zuger Kunstgesellschaft, habe auf eine Stellungnahme zur mutmasslichen Kündigung von Haldemann gegenüber «zentralplus.ch» verzichtet, schreibt Michael Flueckiger.
«Bereits die Freistellung und die damit verbundene Kontroverse hatten Auswirkungen auf das Kunsthaus Zug. Mehrere Stiftungen und Vereine haben ihre Besorgnis über die Situation geäussert. Die Stiftung Sammlung Kamm, die dem Kunsthaus Werke der Wiener Moderne als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt, drückte ihr Unverständnis aus.», so «zentralplus.ch».
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Kommentare von Daniel Leutenegger