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16. Februar 2026

«LE FOND DE L’AIR. LA DÉ­PEN­DENCE & FRIENDS»

© Jan van Oordt, aus der Serie Wasser im Wasser, 2021 (Bild Nr. 55/80)

Exposition Studiolo Residency 2026, Centre d’art Bienne / Kunsthaus Biel, du 20 février jusqu’au 31. décembre 2026 – Vernissage: 19 février 2026, 18 h

16. Februar 2026

«EVA DI­AL­LO. BOLOL 2025»

© Eva Diallo, Bolol 2025, 28’

Ausstellung im Photoforum Biel-Bienne, vom 20. Februar bis am 26. April 2026 – Vernissage am 19. Februar 2026, 18 Uhr

16. Februar 2026

PRO HEL­VE­TIA: AUS­GE­WÄHL­TE MU­SIK­SCHAF­FEN­DE FÜR «FAST FOR­WARD» 2026-2027

Marie DElprat - Foto: © Louane Nyga

«Fast Forward» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt fünf Projekte von Musikschaffenden aus der Schweiz, diesmal aus den Sparten aktuelle, experimentelle und elektronische Musik. Das zweijährige Programm richtet sich an «Mid-Career»-Musikschaffende (Soloprojekte oder kleine Formationen). Es hat zum Ziel, diese an einem Wendepunkt ihrer Laufbahn «substanziell und individuell zu fördern und so ihre langfristige Etablierung in der internationalen Szene zu ermöglichen».

15. Februar 2026

ZUM TOD DES FRAN­ZÖ­SI­SCHEN MU­SI­KERS UND KOM­PO­NIS­TEN MI­CHEL POR­TAL


Michel Portal, 2021 - Foto: Schorle, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Schorle - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trio_Michel_Portal_-_Lionel_Loueke_-_Christi_Joza_Orisha_11.jpg

Der am 27. November 1935 in Bayonne geborene französische Musiker und Komponist Michel Portal (Bild) ist am 12. Februar 2026 in Paris gestorben. Er spielte Klarinette, Bassklarinette, diverse Saxofone und Bandoneon und trat sowohl im Jazz als auch als klassischer Solist sowie mit Ensembles der Neuen Musik hervor. Als Bassklarinettist setzte er wichtige stilistische und technische Impulse. Portal, der mit baskischer Folklore aufwuchs, engagierte sich zu Beginn seiner musikalischen Karriere für die Klassische Musik und für die zeitgenössische europäische Konzertmusik. Angestossen durch ein Konzert von Dizzy Gillespie vertiefte er ab Mitte der 1960er-Jahre seine Jazzvorliebe; er spielte u. a. mit Jef Gilson, François Tusques, Jean-Luc Ponty, André Hodeir, Joachim Kühn, Anthony Braxton, Jack DeJohnette, Daniel Humair, Barre Phillips, John Surman, Bernard Lubat, Dave Liebman, Nguyên Lê, Sylvain Luc, Richard Galliano und Martial Solal. Seit Anfang der 1970er-Jahre war Portal einer der profilierten Vertreter des französischen Free Jazz. Ab 1975 schrieb Michel Portal zudem zahlreiche Filmmusiken. (*)

15. Februar 2026

«LÀ OÙ LES JOURS» – LEO­LIE GREET, MARTA MAR­G­NET­TI, ANA NAVAS, ALAN SCHMALZ

Image: © Alan Schmalz

Exposition CAN Centre d’art Neuchâtel, jusqu’au 12 avril 2026

15. Februar 2026

«JENS KRAU­ER. STREET PHO­TO­GRA­PHY»

Foto: © https://jenskrauer.com/about-jenskrauer

Ausstellung im Haus der Fotografie (IPFO) Olten, bis am 22. März 2026

15. Februar 2026

SIYU-AWARD 2026 MIT ALOIS-OT­TI­GER-GRANT

https://siyu-award.ch/de/

Gestiftet aus dem Legat des 2025 verstorbenen Fotografen Alois Ottiger steht der Grant für eine langfristige und nachhaltige Förderung des fotografischen Nachwuchses in der Schweiz. Er versteht sich nicht als einmalige Auszeichnung, sondern als kontinuierliche Investition in die künstlerische Entwicklung junger Talente. Der Alois-Ottiger-Grant möchte Freiraum schaffen – für Experiment, Vertiefung und Sichtbarkeit – und damit einen bleibenden Beitrag zur Vitalität und Vielfalt der Schweizer Fotoszene leisten.

15. Februar 2026

BE­RICHT ZUR «KUL­TUR­FÖR­DE­RUNG IM UM­FELD VON PRO­FES­SIO­NEL­LEM KUL­TUR­SCHAF­FEN UND LAI­EN­KUL­TUR»

Grafik: © Bericht «Kulturförderung im Umfeld von professionellem Kulturschaffen und Laienkultur»

Der Bericht der Arbeitsgruppe Laien- und Professionellenkultur der Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (KBK) untersucht, worin sich die Förderpraxis der Kantone im Umgang mit professionellem Kulturschaffen und Laienkultur unterscheidet. Fazit der Autoren Marius Risi und Ralph Aschwanden Ende 2025: die lebendige, heterogene Laienkultur der Schweiz bildet eine wichtige Grundlage des Kulturschaffens, der kulturellen Teilhabe und damit des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ihre gezielte Förderung erfordert differenzierte Ansätze und ein verstärktes Engagement der Kantone.

14. Februar 2026

«SCHWEI­ZER ME­DI­EN­KUNST – PAX ART AWARDS 2025: LUKAS TRU­NI­GER, ISA­BELL BUL­LER­SCHEN, RHONA MÜH­LE­BACH»

Lukas Truniger, Lost in rasterized Translation, 2025, Hamcus showroom, Paris (F), courtesy of the artist

Ausstellung HEK (Haus der Elektronischen Künste), Münchenstein / Basel, vom 14. Februar bis am 19. April 2026

14. Februar 2026

«DO­MINIQUE WHITE. ALL GREAT POW­ERS COL­LAPSE FROM THE CEN­TRE»

Ausstellung in der Kunsthalle Basel, bis am 17. Mai 2026

14. Februar 2026

«DIAM­BE. BEES BEINGS BEANS»

Diambe, Bees beings beans, Ausstellungsansicht, Kunsthalle Basel, 2026, Foto: Philipp Hänger / Kunsthalle Basel

Ausstellung in der Kunsthalle Basel, bis am 12. April 2026

14. Februar 2026

BERN: FLO­RI­AN WEISS WIRD NEUER GE­SCHÄFTS­LEI­TER UND PRO­GRAMM-VER­ANT­WORT­LI­CHER VON BE­JAZZ

Bild: Florian Weiss - Foto: © redom.ru

Der Verein BeJazz Bern gibt die Wahl von Florian Weiss (Bild) zum neuen Geschäftsleiter und Programmverantwortlichen bekannt. «Mit ihm gewinnt der Club eine erfahrene Persönlichkeit, die ab dem 1. April 2026 die künstlerischen Weichen für die kommenden Spielzeiten stellen wird», schreibt BeJazz.

14. Februar 2026

«KIRCH­NER. PI­CAS­SO»

Ernst Ludwig Kirchner (1880- 1938), Nackte liegende Frau, 1931, Öl auf Leinwand, 149,9 x 90,3 cm Kirchner Museum Davos, Schenkung Nachlass Ernst Ludwig Kirchner 1990 - Foto © Stephan Bösch 


Ausstellung im Kirchner Museum Davos, vom 15. Februar bis am 3. Mai 2026 – Vernissage am 15. Februar 2026, 11 bis 12.30 Uhr

13. Februar 2026

MU­SE­UM AP­PEN­ZELL: MAR­TI­NA OB­RECHT ÜBER­NIMMT AL­LEI­NI­GE MU­SE­UMS­LEI­TUNG


Martina Obrecht, Museumsleiterin - Foto: © Museum Appenzell

Das Museum Appenzell wird heute durch Birgit Langenegger und Martina Obrecht (Bild) in einer Co-Leitung geführt. Nach der Pensionierung von Birgit Langenegger Ende Oktober 2026 übernimmt Martina Obrecht ab dem 1. November 2026 die alleinige Leitung des Museums.

13. Februar 2026

AUS­STEL­LUNGS­PRO­JEKT «(H)ÄNNE UND DÄNNE» IN DREI GE­MEIN­DEN AM BO­DEN­SEE


Steckborn am Untersee, 2018 - Foto: JoachimKohler-HB, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%22Skyline%22_von_Steckborn_am_Untersee.jpg

Im Mai 2026 startet die erste Ausgabe des grenzüberschreitenden Ausstellungsprojekts «(h)änne und dänne» in drei Gemeinden am Bodensee. Erlebnisse gibt es dann auch auf dem Wasser.

13. Februar 2026

CAN­TON DU VA­LAIS: CON­VEN­TION TRI­PAR­TITES – BILAN PO­SI­TIF ET EX­TEN­SION À DE NOU­VELLES STRUC­TURES CULTU­RELLES

© Musikdorf Ernen, https://www.musikdorf.ch/de/allgemein/videos-fotos/fotogalerie

Le Service de la culture du canton du Valais tire un bilan positif des conventions tripartites pilotes mises en place pour la période 2023 – 2026 avec l’Association Musikdorf Ernen, l’Association Grand Mirific (PALP Festival) et la Ferme-Asile à Sion. Associant le canton, les communes-sièges et les structures culturelles concernées, ce dispositif démontre sa pertinence en matière de stabilité du financement, de développement à moyen terme et de simplification administrative. Une extension à de nouvelles structures est prévue dès 2026.

13. Februar 2026

«HAL­BIE­RUNGS­IN­ITIA­TI­VE»: DER STIF­TUNGS­RAT DES SCHWEI­ZER PRES­SE­RATS IST BE­SORGT

SRG.SSR

Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats nimmt die bevorstehende Volksabstimmung über die sogenannte «Halbierungsinitiative» «mit Sorge zur Kenntnis»: «Eine Annahme der Initiative hätte weitreichende negative Folgen, nicht nur für den medialen Service public in der mehrsprachigen Schweiz, sondern für den gesamten Medienplatz Schweiz. Ein Ja würde auch die Arbeit und die Finanzierung des Schweizer Presserats unmittelbar treffen und erschweren», schreibt der Rat heute.

13. Februar 2026

«EIN HÄU­FI­GER FEH­LER: BE­TROF­FE­NE WER­DEN ZU SCHWE­REN VOR­WÜR­FEN NICHT AN­GE­HÖRT»

Schweizer Presserat

Es ist eine journalistische Grundregel: Bei schweren Vorwürfen wird die betroffene Person oder Institution angehört. Juristinnen und Lateiner nennen es audiatur et altera pars. Auch im Journalismus ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem wird die Regel immer wieder missachtet und der Schweizer Presserat spricht immer wieder Rügen aus, weil die Anhörungspflicht verletzt worden ist. 

12. Februar 2026

ZUM TOD DES NIE­DER­LÄN­DI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS CEES NOOTE­BOOM

Cees Nooteboom, 2015 - Foto: Donostia Kultura c/o: Mikel López González, https://www.flickr.com/people/donostiakultura/ - https://www.flickr.com/photos/donostiakultura/17486828455/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cees_Nooteboom2.jpg?uselang=de

Der am 31. Juli 1933 in Den Haag geborene niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom (Bild) ist am 11. Februar 2026 auf der spanischen Insel Menorca gestorben. Sein Werk umfasst Romane, Novellen, Reiseberichte und Gedichte; er war auch als Journalist und Literaturkritiker tätig. In den Niederlanden wurde sein Debütroman «Philip und die anderen» von 1957 mit dem Anne-Frank-Preis ausgezeichnet; internationale Aufmerksamkeit erregte der Roman «Rituale» von 1980. In Deutschland erreichte der Autor mit der Veröffentlichung seiner Novelle «Die folgende Geschichte» 1991 ein breiteres Publikum. Nooteboom erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter zwei Ehrendoktorate, sowie 2009 den Prijs der Nederlandse Letteren, den wichtigsten in niederländischer Sprache. Seine Werke wurden weltweit übersetzt. (*)

12. Februar 2026

«BAU­KUL­TUR & GE­SELL­SCHAFT»: ICO­MOS-AUS­ZEICH­NUNG WIRD NEU AUS­GE­RICH­TET

Bild: 2025 ausgezeichnet: Hotel Restaurant Kreuz in Herzogenbuchsee. © Generationenhaus Kreuz Herzogenbuchsee

Die Auszeichnung «Historisches Hotel / Restaurant des Jahres» heisst neu «Baukultur & Gesellschaft». Neben der baulichen Qualität rücken auch Aspekte wie authentisches, qualitativ hochstehendes und nachhaltiges Gästeerlebnis, Service, regionale Vernetzung und Innovationskraft in den Fokus. Künftig will die Jury die Betriebe selbst nominieren. Zudem ist vorgesehen, thematische Schwerpunkte zu setzen. Um eine stärkere öffentliche Wirkung zu erzielen, sieht das neue Konzept ein Begleitprogramm mit Veranstaltungen und Publikationen vor. Geplant ist ein Zweijahresrhythmus.

12. Februar 2026

DER BUND FÖR­DERT TRA­DI­TIO­NEL­LES HAND­WERK

Bild: Schmieden eines Hufeisens in der Schmiede La Tzintre, Charmey (FR). © Margrit und Peter Üelinger

Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt den Erhalt von Wissen und Fertigkeiten des traditionellen Handwerks. Eine Wegleitung informiert über die Fördervoraussetzungen und -kriterien. Die geförderten Projekte sollen der Vernetzung, der Sichtbarkeit und der Weitergabe des Handwerks dienen. Gesuche können bis zum 30. Mai 2026 über die Förderplattform des BAK eingereicht werden.

12. Februar 2026

DIE SSFV-GE­SCHÄFTS­LEI­TE­RIN NI­CO­LE BAR­RAS TRITT ZU­RÜCK

Bild: Nicole Barras - Foto: © SSFV

Nicole Barras (Bild) verlässt nach zwölf Jahren der SSFV-Leitung per Ende Juli 2026 den Verband Schweizer Syndikat Film und Video. «Der Vorstand dankt ihr sehr herzlich für ihr grosses Engagement sowie für die stets konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit», ist auf der SSFV-Webseite zu lesen.


12. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER STIF­TUNGS­SEK­TOR WÄCHST WEI­TER UND ER­REICHT MIT 13’782 STIF­TUN­GEN EIN NEUES RE­KORD­HOCH

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Der Schweizer Stiftungssektor wächst weiter und erreichte Ende 2025 mit 13’782 Stiftungen ein neues Rekordhoch. Im Kanton Zürich gibt es die meisten Stiftungen und im Kanton Basel-Stadt die höchste Stiftungsdichte. Der Kanton Genf erzielt mit 31 Stiftungen das höchste Nettowachstum.

12. Februar 2026

FA­BRI­CE GYGI, HILAR STAD­LER UND TILLA THEUS ER­HAL­TEN DEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX KUNST / PRIX MERET OP­PEN­HEIM 2026

Prix Merkt Oppenheim 2026 © BAK Yumna Al-Arashi (Bilder 1-2), Lukas Lienhard (Bild 3) Grafik: Naima Schalcher / https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/aktuelles/aktuelles---archiv/aktuelles-2026/art-pmo-2026.html

Auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission zeichnet das Bundesamt für Kultur (BAK) in diesem Jahr Fabrice Gygi, Hilar Stadler und Tilla Theus mit dem Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim aus. Die Preisverleihung findet am 15. Juni 2026 in Basel in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt. Im Anschluss wird die Ausstellung Swiss Art Awards eröffnet.

12. Februar 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE CLOWN, DRA­MA­TI­KER, RE­GIS­SEUR UND THEA­TER­PÄD­AGO­GE PHIL­IP­PE GAU­LIER IST GE­STOR­BEN

Philippe Gaulier

Der am 4. März 1943 in Paris geborene französische Theaterprofessor, Dramatiker, Regisseur, Pädagoge und Meisterclown Philippe Gaulier (Bild) ist am 9. Februar 2026 gestorben. Er gründete die École Philippe Gaulier, eine französische Theaterschule in Étampes bei Paris. Nach seinem Studium bei Jean Vilar und Alain Cuny am Théâtre National Populaire und anschliessend bei Jacques Lecoq lehrte Gaulier an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq. Er war bekannt für seinen legendär furchteinflössenden Unterrichtsstil. Gaulier veröffentlichte mit «Der Peiniger» (Le Gégèneur) ein Buch, in dem er seine Gedanken zum Theater darlegte und das Übungen zur Entwicklung schauspielerischer Fähigkeiten enthielt. Gaulier hatte massgeblichen Einfluss auch auf das britische Theater, wo seine Lehre die Gründung zahlreicher Theatergruppen inspirierte. Zu Gauliers Schüler:innen zählen unter vielen andern Sacha Baron Cohen, Emma Thompson, Helena Bonham Carter und Roberto Benigni. (*)

11. Februar 2026

«IST PRO­FES­SIO­NEL­LES KUL­TUR­SCHAF­FEN IN DER SCHWEIZ ÜBER­HAUPT NOCH MÖG­LICH?»

suisseculture

Aktuell setzt sich der Kultur-Dachverband Suisseculture zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen und weiteren Kulturverbänden in mehreren Kampagnen aktiv gegen die Halbierungsinitiative ein, «die die SRG-SSR verkleinern will, vor allem aber das Schweizer Kulturschaffen und dessen Sichtbarkeit abschaffen will». «Die Initiative ist symptomatisch für die Angriffe gegen die Kultur und die Kürzungen im Bereich der Kultur, deren Resilienz erschöpft ist», schreibt Suisseculture heute. Und weiter: «Es stellt sich die Frage, ob in der Schweiz professionelles Kulturschaffen (…) überhaupt noch möglich ist.»

11. Februar 2026

«TRACKS AND TRACES – THOMAS HAURI, IZIDO­RA | LETHE, CHRIS­TELLE KAHLA, ANAS­TA­SIA PAVLOU»

Christelle Kahla, You‘re the Chain, You‘re the Rope, 2024. Courtesy: die Künstlerin. Foto: die Künstlerin

Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, vom 12. Februar bis am 10. Mai 2026

11. Februar 2026

«AL­FA­TIH. TIME LEAKS»

© alfatih, Origami crane offered by a bartender for good fortune, 2025

Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, vom 12. Februar bis am 10. Mai 2026

11. Februar 2026

BERN: MIT DÜR­REN­MATT-GAST­PRO­FES­SOR JA­ROS­LAV RUDIŠ AUF «LI­TE­RA­RI­SCHER ZUG­REI­SE DURCH MIT­TEL­EU­RO­PA»

Jaroslav Rudiš, Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur an der Universität Bern im Frühjahrssemester 2026 © Vojtěch Veškrna

Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš (Bild) lehrt im Frühjahrssemester 2026 an der Universität Bern. Als 24. Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessor für Weltliteratur wird er mit den Studierenden eine «literarische Zugreise durch Mitteleuropa» unternehmen.

11. Februar 2026

«NANCY LUPO. TOM»

© Nancy Lupo, Disko, Kunstverein Kevin, Wien, 2025, https://nancylupo.com/disko - Foto: Flavio Plasciano

Ausstellung in der Stadtgalerie Bern, vom 13. Februar bis am 4. April 2026 – Eröffnung am Donnerstag, 12. Februar 2026, ab 18 Uhr

11. Februar 2026

KUL­TUR STADT BERN PU­BLI­ZIERT «LEIT­FA­DEN FÜR EINE DI­VER­SI­TÄTS­ORI­EN­TIER­TE KUL­TUR­FÖR­DE­RUNG»

Kultur Stadt Bern hat einen «Leitfaden für diversitätsorientierte Kulturförderung für öffentliche und private Trägerschaften» publiziert. «Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus einem mehrjährigen Prozess der diversitätsorientierten Öffnung zusammenfasst», schreibt die Stadt Bern in ihrer Medienmitteilung. Der Leitfaden halte das gewonnene Wissen fest und soll auch von anderen öffentlichen und privaten Kulturförderstellen genutzt werden können. «Das Hauptaugenmerk der Arbeitshilfe liegt auf der Projektförderung und der Arbeit mit Kommissionen und Jurys», hält die Stadt fest.

10. Februar 2026

«DAS VOLLE LEBEN. ALTE MEIS­TER VON DUC­CIO BIS LI­O­TARD»

Johannes Dünz Die vier Jahreszeiten: Sommer, o. D. Öl auf Leinwand 58 × 78 cm Kunstmuseum Bern, Staat Bern Foto: Kunstmuseum Bern

Ausstellung im Kunstmuseum Bern, vom 13. Februar bis am 27. September 2026 – Eröffnung am Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.30 Uhr

10. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST, RE­DAK­TOR, PU­BLI­ZIST UND HER­AUS­GE­BER KARL LÜÖND IST GE­STOR­BEN

Karl Lüönd - Foto: zVg

Der am 12. Mai 1945 in Flüelen geborene Schweizer Journalist, Redaktor, Publizist und Herausgeber Karl Lüönd ist am 9. Februar 2026 gestorben, wie «persönlich.com» berichtet.

10. Februar 2026

DI­GI­TA­LE BE­STAN­DES­AUF­NAH­ME DES WERKS VON KÜNST­LER KARL SCHMID (1914-1998)

© Karl Schmid, Der geteckte Tisch, 1955, Vorbereitendes Gemälde für einen Wandteppich - Foto: Fondazione Karl Schmid, Locarno, Svizzera - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:K.Schmid_Der_geteckte_Tisch.jpg

Die Kunststiftung Karl Schmid erstellt derzeit ein digitales Werkverzeichnis des Künstlers Karl Schmid (1914–1998). Bis heute wurden rund 1’000 Werke (Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen) sowie mehr als 32 Kunst-am-Bau-Projekte in der Region Zürich (Stadt und Kanton), im Kanton Zug und im Tessin identifiziert und katalogisiert. Gesucht sind nun weitere Hinweise zum Werk von Karl Schmid.

10. Februar 2026

SCHWEI­ZE­RI­SCHE LY­RI­SCHE GE­SELL­SCHAFT PRO LY­RI­CA LAN­CIERT NEUEN LY­RIK­PREIS

Logo Lyrik Preis © Pro Lyrica

Die seit bald vierzig Jahren bestehende Schweizerische Lyrische Gesellschaft Pro Lyrica lanciert einen neuen Lyrikpreis: Der dieses Jahr erstmals ausgeschriebene und ab jetzt zweijährlich vergebene Lyrikpreis soll das Bestreben von Pro Lyrica stärken, Lyrik in ihrer ganzen Breite zu fördern und der kulturell interessierten Gesellschaft mit Publikationen zugänglich zu machen.

10. Februar 2026

MO­DE­RA­TI­ON RADIO SRF 1: DA­MI­AN BETSCHART FOLGT AUF MA­RI­ET­TA TO­MA­SCHETT

Damian Betschart, 2026 - Foto: © SRF / Raphael Diethelm

Ab Mai 2026 stösst Damian Betschart zum Moderationsteam von Radio SRF 1. Der Moderator aus der Zentralschweiz wird unter anderem im «Nachtexpress», in der «Jukebox» sowie am Nachmittag zu hören sein. Der Neuzugang erfolgt aufgrund der Pensionierung von Marietta Tomaschett.

9. Februar 2026

«DIE MIS­SI­ON DES KÜNST­LERS – ZEIT­GE­NÖS­SI­SCHE SICHT­WEI­SEN AUF FER­DI­NAND HOD­LER»

Isabelle Pilloud - Foto: © https://hodler.emf.ch/index-de.html#artistes

Wanderausstellung zum 130-jährigen Jubiläum der Berufsfachschule Freiburg-Fribourg: L’Atelier Stadt Freiburg-Fribourg (bis am 28. Februar 2026) / Abtei Caunes Minervois, Carcassonne, Frankreich (5. Juni bis 30. September 2026) / Brodbeck-Stiftung, Catania, Italien (2. April bis 2. Mai 2027)

9. Februar 2026

DER GHA­NAI­SCHE GI­TAR­RIST, KOM­PO­NIST, SÄN­GER, LIED­TEX­TER, BAND­LEA­DER UND PRO­DU­ZENT EBO TAY­LOR IST GE­STOR­BEN

Ebo Taylor, 2013 - Foto: Sylvain lasco, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sylvain_lasco - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ebo_Taylor.jpg

Der am 6. Januar 1936 in Cape Coast geborene ghanaische Gitarrist, Komponist, Sänger, Liedtexter, Bandleader und Produzent Ebo Taylor (Bild), der seit den 1960er-Jahren als massgeblicher Vertreter des Musikstils Highlife gilt, ist am 7. Februar 2026 in Saltpond gestorben. Taylor verband traditionelle ghanaische Rhythmen und Liedformen mit Jazz-Harmonik, Funk-Grooves und Elementen des entstehenden Afrobeat und trug so wesentlich zur Popularisierung des Highlife in und ausserhalb Ghanas bei. Seine ästhetische Entwicklung war von einer transatlantischen Wechselwirkung geprägt: In London arbeitete er eng mit der afrikanischen Musikszene, darunter Fela Kuti, zusammen, integrierte Jazz-Idiome in Highlife-Strukturen und prägte dadurch Klang und Selbstverständnis einer Generation ghanaischer Gruppen. In Ghana wurde Taylor zugleich zu einem gefragten Arrangeur und Produzenten und er arbeitete mit namhaften Künstlern wie Pat Thomas und C. K. Mann. Nach einer produktiven Solophase verlegte er seinen Schwerpunkt für längere Zeit auf die Studioarbeit für andere und auf den Unterricht an der University of Ghana. 2010 leitete sein international beachtetes Comeback mit dem Album «Love & Death» eine späte Karrierephase ein, die ihm ein neues Publikum erschloss. (*)

9. Februar 2026

ÜBER­AR­BEI­TE­TES «MU­SIK­MA­GA­ZIN» AUF RADIO SRF 2 KUL­TUR UND ON­LINE

Theresa Beyer, Leiterin Musikredaktion SRF 2 Kultur - Foto: © SRF / Matthias Willi

SRF hat das «Musikmagazin» überarbeitet: Neu präsentiert sich die Audiosendung mit erweitertem Moderationsteam und erneuertem, genreübergreifendem Konzept. Die erste Sendung ist bereits online.

9. Februar 2026

MUM­MEN­SCHANZ ER­HÄLT DEN MIT 40’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN GROS­SEN KUL­TUR­PREIS DER ST.GAL­LI­SCHEN KUL­TUR­STIF­TUNG

Mummenschanz feiern ihren 40. Geburtstag

Die St.Gallische Kulturstiftung zeichnet die international erfolgreiche Schweizer Maskentheatergruppe Mummenschanz mit dem Grossen Kulturpreis aus. Seit mehr als 50 Jahren verzaubert die Gruppe mit ihrer Art des visuellen Theaters und des Maskenspiels ihr Publikum.

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