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Monat: Januar 2026

21. Januar 2026

WIN­TER­THUR: DIE FO­TO­STIF­TUNG SCHWEIZ WILL SICH «STRA­TE­GISCH UND OR­GA­NI­SA­TO­RISCH NEU AUF­STEL­LEN»

Vorschau zur kommenden grossen Ausstellung «Frauen. Fragen. Fotoarchive. » in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur (28.02.–14.06.2026) - Elisabeth Brühlmann, Marie Ottomann-Rothacher bei der Arbeit im Atelier von Hans Peter Klauser, Zürich, 1960 © Elisabeth Brühlmann Sarlo / Fotostiftung Schweiz

«Die Fotostiftung Schweiz stellt sich strategisch und organisatorisch neu auf. Mit einer mehrjährigen Transformation stärkt sie ihre Sammlungsarbeit, investiert in Digitalisierung und richtet ihre Ausstellungstätigkeit vermehrt extra muros aus.», schreibt die Stiftung in ihrer Medienmitteilung vom Dienstag. Damit soll «das fotografische Erbe der Schweiz dauerhaft gesichert, öffentlich zugänglich und als Referenz für Museen, Medien und Forschung noch besser nutzbar bleiben.» Seit ihrer Gründung 1971 engagiert sich die Fotostiftung «als führende Institution für die Erforschung und Vermittlung des visuellen Erbes der Schweiz». Im Auftrag des Bundes bewahrt sie in Winterthur eine umfassende Sammlung zur Schweizer Fotografie, u.a. mit rund 160 Archiven bedeutender Fotografinnen und Fotografen.

20. Januar 2026

«OU­VERT: IN DER RUHE LIEGT DIE ANGST»

Vebikus-Kunsthalle Schaffhausen, Erdgeschoss_1

Ausstellung in der Vebikus Kunsthalle Schaffhausen, vom 23. Januar bis am 1. März 2026

20. Januar 2026

AB­TRE­TEN­DE SRF-DI­REK­TO­RIN NA­THA­LIE WAPP­LER WIRD MIT­GLIED DES DEUT­SCHEN ME­DI­EN­RA­TES

Nathalie Wappler - Foto: © SRF : Gian Vaitl

SRF-Direktorin Nathalie Wappler (Bild) wird Mitglied im neuen, zentralen Medienrat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Die Wahl erfolgte gestern Montag durch die ARD-Gremienvertreter-Konferenz. Das sechsköpfige Aufsichtsgremium nimmt die ARD, das ZDF und das Deutschlandradio systemübergreifend in den Blick, analysiert die Auftragserfüllung und formuliert Impulse für dessen Weiterentwicklung. Nathalie Wappler startet mit dem Teilzeitmandat nach ihrem Austritt aus SRF im Frühling 2026.

20. Januar 2026

SRF MEL­DET ÄN­DE­RUN­GEN IM LI­TE­RA­TUR-AN­GE­BOT

Bild: © ch-cultura.ch

SRF organisiert ab diesem Jahr das Literaturangebot neu und präsentiert dem leseinteressierten Publikum neu fünf Audioangebote: «Diese sind neu unter der Marke ‹Literaturclub› gebündelt. Kern des neuen Angebots: ‹Literaturclub Interview›, ein Gespräch mit Bestsellerautorinnen und -autoren über ihre Neuerscheinungen; die erste Folge ist bereits online», schreibt SRF in der heutigen Medienmitteilung.

20. Januar 2026

VON THUN NACH WIEN: VE­RO­NI­CA FUS­ARO VER­TRITT DIE SCHWEIZ AM EU­RO­VI­SI­ON SONG CON­TEST (ESC) 2026

Veronica Fusaro Eurovision Song Contest 2026 Switzerland Copyright: SRF/Nils Sandmeier

Die 28-jährige Musikerin Veronica Fusaro (Bild) aus Thun nimmt für die Schweiz am grössten Musikwettbewerb der Welt teil. Der 70. Eurovision Song Contest findet dieses Jahr in Österreich statt. Die Schweiz tritt im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 gegen die internationale Konkurrenz an. Veronica Fusaro wohnt heute in der Stadt Bern.

20. Januar 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE MO­DE­SCHÖP­FER UND -UN­TER­NEH­MER VA­LEN­TI­NO GA­RA­VA­NI IST GE­STOR­BEN

Valentino Garavani, 2014 - Foto: JoeJDunn - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valentino%2BGaravani%2BFranca%2BSozzani%2BNew%2BYork%2Bd4kXm3FV9lbx_(cropped).jpg

Der am 11. Mai 1932 in Voghera (Lombardei) geborene italienische Modeschöpfer und -unternehmer Valentino Garavani (Bild) – weltbekannt einfach als Valentino – ist am 19. Januar 2026 in Rom gestorben. Bekannt wurde Valentino ab Mitte der 1960er-Jahre mit eleganten Haute-Couture-Abendroben, die eine prominente Käuferschaft anzogen, und mit einem in seinen Kollektionen oft verwendeten leuchtenden Rot, dem sogenannten «Valentino-Rot». Nach der Übernahme durch eine Beteiligungsgesellschaft verliess Valentino sein Unternehmen, das unter anderer Leitung bis heute besteht, im Jahr 2008. Während seiner langen Karriere als Modedesigner kleidete Valentino zahlreiche Stars ein, darunter ab 1964 Jacqueline Kennedy Onassis, die er im Jahr 1968 auch für ihre Hochzeit mit dem griechischen Milliardär Aristoteles Onassis ausstattete. Neben seinem Erfolg in der Modewelt entwickelte sich Valentino ausserdem zu einem angesehenen Geschäftsmann. Das Unternehmen belieferte bald weltweit um die 560 Geschäfte und betrieb ca. 60 ausgewählte Boutiquen. Im Jahr 1991 fand eine Retrospektive zu seinem Modeschaffen im Kapitolischen Museum in Rom statt. In Begleitung dieser Veranstaltung entstand das Buch mit dem Titel «Valentino. Thirty Years of Magic», das seine Design-Kunst ausführlich dokumentiert. Des weiteren entwarf Valentino Damen-Parfüms und andere Accessoires. Valentino häufte über die Jahre ein immenses Privatvermögen an, zu dem auch ein beachtlicher Immobilien-Besitz gehörte. (*)

19. Januar 2026

«MAX VON MOOS. DIE AUF­SCHLÜS­SE­LUNG»

Max von Moos in seinem Atelier in der Villa Heimbach, im Rücken der «Totentanz» (1953), ca. 1955, Foto: Peter Ammon, https://maxvonmoos.ch/dokumentation/ / https://www.peter-ammon.ch/

Ausstellung im Kunsthaus Zug, vom 24. Januar bis am 25. Mai 2026 – Eröffnung am Freitag, 23. Januar 2026 von 18.30 bis 21 Uhr

19. Januar 2026

«MI­CHAEL STREUN – PA­RA­DI­G­MA»

© Michael Streun, «Der Damm», 2024, Öl auf Leinwand, 200 x 160 cm

Ausstellung Galerie da Mihi, Bern, bis am 28. Februar 2026

19. Januar 2026

«ALOIS LICHT­STEI­NER: SHIF­TING CO­LOURS»


© Alois Lichtsteiner, 2025

Ausstellung Galerie Kornfeld, Bern, bis am 28. Februar 2026

19. Januar 2026

GE­SUCHT: LEI­TUNG RÖ­MER­STADT AU­GUS­TA RAU­RICA (80-100 %)

Augusta Raurica - Das Theater im Sommer - Foto © Susanne Schenker / https://www.augustaraurica.ch/medien/medienbilder

Der Kanton Basel-Landschaft sucht per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung die Leitung der neuen Abteilung Römerstadt Augusta Raurica (80-100 %), die als Mitglied der Geschäftsleitung des Amts für Kultur auch die Kulturpolitik des Kantons Basel-Landschaft aktiv mitgestalten wird.

19. Januar 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN GI­TAR­RIS­TEN, PIA­NIS­TEN UND KOM­PO­NIS­TEN RALPH TOW­NER

Ralph Towner, 2022 - Foto: Tore Sætre, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Toresetre?uselang=de / https://setre.net/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ralph_Towner_Kongsberg_Jazzfestival_2022_(175145).jpg?uselang=de

Der am 1. März 1940 in Chehalis (Washington) geborene US-amerikanische Gitarrist, Pianist und Komponist Ralph Towner (Bild) ist am 18. Januar 2026 in seiner Wahlheimat Rom gestorben. Towner absolvierte eine klassische Trompetenausbildung und erlernte daneben autodidaktisch das Klavierspiel. Er absolvierte ab 1958 ein Kompositionsstudium an der University of Oregon und reiste 1963 für ein Studium des klassischen Gitarrenspiels zu Karl Scheit nach Wien. 1968 ging Ralph Towner als Gitarrist und Pianist nach New York City, wo er 1970 Mitglied des Paul Winter Consort wurde. 1972 gründete er mit Glen Moore, Collin Walcott und Paul McCandless die Gruppe Oregon, mit der er im Lauf der Jahre mehr als dreissig Alben einspielte. Daneben arbeitete er auch mit Musikern wie Keith Jarrett, Joe Zawinul und Wayne Shorter (Weather Report), Egberto Gismonti, Gary Burton, John Abercrombie, Gary Peacock, Jack DeJohnette, Jan Hammer, Eddie Gomez, Elvin Jones, Freddie Hubbard, dem Trio Azimuth, mit Maria Pia De Vito und 2009 im Duo mit Paolo Fresu. Towner trat weltweit auf, in Nord- und Südamerika, Asien, ganz Europa, Australien und Neuseeland. Towner komponierte auch Orchesterwerke, eine Solosuite für Gitarre sowie Kammermusik und Filmmusiken und er verfasste ein Buch über Spieltechnik und Improvisation auf der klassischen Gitarre. (*) Eine zentrale Rolle für die internationale Verbereitung von Ralph Towners Musik spielte die Münchner Plattenfirma ECM von Manfred Eicher.

18. Januar 2026

«VIC­TO­RINE MÜL­LER – JUST A MO­MENT»

Bild: Victorine Müller, Wandlungen II, 2016, Filmstill aus Zeichnungsvideo - © Victorine Müller

Bahnhof Olten, Dienstraum #28, Satelliten-Ausstellung zu «KOSMOS[KA·OS] – eine Raum(Zeit)reise» im Kunsthaus Zofingen (*), bis am 1. März 2026

18. Januar 2026

«WE CARE! GRENCHEN MAKES IT WORK.»

Julia Steiner, momentum IV, 2022 Gouache auf Papier Masse: 128 x 100 cm Courtesy die Künstlerin und Galerie Urs Meile Foto: Serge Hasenböhler

Ausstellung Villa Girard, Kunsthaus Grenchen, bis am 22. Februar 2026

18. Januar 2026

«JULIA STEI­NER: LICH­TER REGEN»

Julia Steiner, Iris (I see), seit 2008, alle verbrauchten Pinsel der Künstlerin Masse: Ø 100 cm Courtesy die Künstlerin und Galerie Urs Meile Foto: Serge Hasenböhler

Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, bis am 22. Februar 2026

18. Januar 2026

«ON AIR»: VI­DEO­KUNST AM KUNST­HAUS GREN­CHEN

Alexander Hahn, CFL – Coded Fluorescent Light II – Ein Video-Rebus (Video-Still), 2025, 11‘12‘‘, Loop, 16:9, ortsspezifische Videoprojektion auf das Kunsthaus Frontfenster, Ton: Stereo, Courtesy der Künstler

Bis am 1. März 2026, jeweils ab 17 Uhr bis in die Nacht, vis-à-vis Bahnhof Grenchen Süd

18. Januar 2026

7. LILU LICHT­FES­TI­VAL LU­ZERN – NEU MIT NACH­WUCHS-FOR­MAT LI­LULI­NO

Jellyworld Luzern 2025 - © Laila Bosco, https://lichtfestivalluzern.ch/

Noch bis am 25. Januar 2026 verwandelt das Lilu Lichfestival Luzern die Stadt bereits zum siebten Mal in ein leuchtendes Gesamtkunstwerk. Täglich von 18.00 bis 22.00 Uhr präsentieren nationale und internationale Kunstschaffende ihre Lichtinstallationen im öffentlichen Raum. Die siebte Ausgabe verbindet Bewährtes mit neuen Akzenten und setzt mit Formaten wie dem Lilulino gezielt Impulse für die Nachwuchs-Zukunft der Lichtkunst.

17. Januar 2026

10 JAHRE LICHT­FES­TI­VAL MUR­TEN – 10 ANS FES­TI­VAL DES LU­MIÈRES MORAT

https:::www.murtenlichtfestival.ch: _ Le Grand Bleu 2.0

Du 21 janvier au 1er février 2026, la petite cité médiévale se transformera à nouveau en une scène lumineuse dédiée à l’art, à l’émotion et à la rencontre. Entre clins d’œil aux éditions passées et nouvelles œuvres étincelantes d’artistes suisses et internationaux, le Festival promet une expérience inoubliable pour ce jubilé.

17. Januar 2026

ENTER TECH­NIK­WELT DE­REN­DIN­GEN (SO): SWISS TAPE RE­COR­DER DAY 2026

© ENTER Technikwelt Derendingen, https://enter.ch/de/events/swiss-tape-recorder-day/

Den 15. Februar 2026 widmet die Enter Technikwelt in Derendingen (SO) von 10 bis 17 Uhr der goldenen Ära der Schweizer Tonbandgeräte und ihrer Hersteller, «deren Präzision und Klangqualität weltweit Massstäbe setzte», wie das Museum schreibt. Geboten werden u.a. Fachvorträge, Live-Demonstrationen und Spezialführungen rund um Studiotechnik, Aufnahmepraxis und ikonische Geräte.

17. Januar 2026

DER FRAN­ZÖ­SISCH-SCHWEI­ZE­RI­SCHE DRA­MA­TI­KER, AUTOR UND MALER VALÈ­RE NO­VA­RI­NA IST GE­STOR­BEN

Valère Novarina (links) und Michel Butor, 2017 - Foto: Mirona Orvanian - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://fr.wikipedia.org/wiki/Val%C3%A8re_Novarina#/media/Fichier:Val%C3%A8re_Novarina_et_Michel_Butor.jpg

Der am 4. Mai 1942 in Chêne-Bougeries (GE) geborene schweizerisch-französische Schriftsteller, Essayist, Dramatiker, Theaterregisseur und Kunstmaler Valère Novarina (links im Bild) ist am 16. Januar 2026 in Neuilly-sur-Seine bei Paris gestorben. Er studierte Philosophie und Philologie an der Sorbonne. 1974 wurde sein erstes Theaterstück «L’Atelier volant» (deutsch Die fliegende Werkstatt) in einer Inszenierung von Jean-Pierre Sarrazac uraufgeführt. Zunächst abgelehnt von mehreren grossen Verlagen, erschien «Le Babil des classes dangereuses» (roman théâtral) 1978 bei Christian Bourgois. 1980 begann Novarina als gestische Fortführung des Schreibens öffentlich zu zeichnen und in der Folge auszustellen. Sein Aufstieg beim Theater begann 1986 mit «Le Discours aux animaux» (deutsch: Die Rede an die Tiere) in Paris am Théâtre des Bouffes du Nord im Rahmen des Festival d’Automne. 1986 inszenierte Valère Novarina erstmals selbst beim Festival von Avignon die Uraufführung seines Stücks «Le Drame de la vie» in einer von ihm gemalten Dekoration. Weitere Inszenierungen in Avignon folgten bis 2015. Seine Aufführungen liefen seit Mitte der 1990er-Jahre in grossen Pariser Theatern bis zu sechs Wochen en suite sowie auf Tourneen in ganz Frankreich und der Schweiz und erreichten Aufführungszahlen von bis zu hundert Vorstellungen. 2010/11 war Novarina Hausautor am Pariser Odéon – Théâtre de l’Europe. Im Kino wurden Texte von ihm in drei Filmen verwendet: «Zanzibar» von Christine Pascal (1989), «Soigne ta droite» (1987) und «Nouvelle vague» (1990) von Jean-Luc Godard. Für das Atelier de Création Radiophonique des Senders France Culture realisierte er «Le Théâtre des oreilles» (1980) und «Les Cymbales de l’homme en bois du limonaire retentissent» (1994). (*)

17. Januar 2026

RE­STAU­RIER­TER FILM «BAU­ERN­KRIEG» VON ERICH LANG­JAHR KOMMT ALS RE­PRI­SE IN DIE KINOS

Der Film «Bauernkrieg» von Erich Langjahr aus dem Jahre 1998 wurde 2025 mit Hilfe von Memoriav (Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz) und mit Hilfe von Kantonen und Gemeinden restauriert und digitalisiert. Es ist der dritte digitalisierte Film von Langjahrs Bauern-Trilogie, zusammen mit «Sennen-Ballade» 1996 (Reprise im Kino 2023) und «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» 2002 (Reprise im Kino 2023). «Bauernkrieg» beginnt mit der Bauerndemonstration 1992 auf dem Europaplatz in Luzern und endet mit der grossen Bauerndemonstration auf dem Bundesplatz in Bern vor 30 Jahren. Der Deutschschweizer Kinostart ist am 29. Januar 2026.

17. Januar 2026

«MEHR LICHT. VIDEO IN DER KUNST»

Mehr_Licht_Kunstmuseum Solothurn

Eine Kooperation von Aargauer Kunsthaus und Kunstmuseum Solothurn: Kunstmuseum Solothurn, vom 18. Januar bis am 17. Mai 2026 – Aargauer Kunsthaus, vom 31. Januar bis am 25. Mai 2026

16. Januar 2026

«FLASH! PE­TI­TE HI­STOI­RE DE LA PHO­TO­GRA­PHIE AL­LU­MÉE»

© Raymond Meier, Pedestrians #70, du Portfolio Twelve Photographs, 1975-1992

Exposition Musée suisse de l’appareil photographique, Cameramuseum Vevey, jusqu’au 22 février 2026

16. Januar 2026

PU­BLI­CA­TION: «UN SIÈCLE DE RADIO-TÉ­LÉ­VI­SION: LE SER­VICE PU­BLIC AU­DIO­VI­SUEL EN SUISSE RO­MANDE»

Dans «Un siècle de radio-télévision», François Vallotton retrace l’histoire de la radio et de la télévision en Suisse romande et examine les enjeux contemporains du service public. Le livre est enrichi grâce à Memobase, qui offre un accès aux archives radiophoniques et télévisuelles mentionnées dans l’ouvrage ainsi qu’à de nombreuses ressources documentant le patrimoine audiovisuel suisse.

16. Januar 2026

KI­NO­EIN­TRIT­TE 2025: SCHWEI­ZER FILME MIT RE­KORD-MARKT­AN­TEIL

Filmstill aus «Heldin» von Petra Volpe, © https://www.heldin-film.ch/#filmstills

Schweizer Filme haben in den Schweizer Kinos 2025 rund eine Million Eintritte erzielt und damit den höchsten Marktanteil seit knapp zwei Jahrzehnten erreicht. In einem insgesamt rückläufigen Kinomarkt entfiel knapp jeder zehnte Kinobesuch auf eine einheimische Produktion, wie die Zahlen von ProCinema zeigen. Der Schweizer Film konnte seine erfreuliche Entwicklung auch im Jahr 2025 fortsetzen. Mit 908’000 Eintritten verzeichnete er einen Marktanteil von 9.2%, was einem Plus von 2.1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein höherer Marktanteil wurde zuletzt nur im Jahr 2020 erreicht, als dieser inmitten der Pandemie aussergewöhnlich hoch lag. Damals fehlten jedoch aufgrund von Kinoschliessungen und Verschiebungen zahlreiche internationale Grossproduktionen. «Der aktuelle Erfolg ist deshalb besonders bemerkenswert, da er unter regulären Marktbedingungen erzielt wurde.», schreibt Swiss Films.

16. Januar 2026

KUNST AUF ZEIT: AR­TO­THEK WIN­TER­THUR

© Artothek Winterthur

Seit diesem Januar können Winterthurer:innen mit einer Mitgliederkarte der Winterthurer Bibliotheken Kunstwerke aus dem städtischen Kunstinventar und aus der Sammlung der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) ausleihen. Rund 70 Gemälde, Fotografien, Zeichnungen und Druckgrafiken stehen für eine dreimonatige Ausleihe zur Verfügung. In dieser Artothek werden ab März 2026 auch zehn Werke aus der Sammlung der SKKG zu finden sein.  

16. Januar 2026

TEX­TIL­MU­SE­UM ST.GAL­LEN UND DI­REK­TO­RIN MAN­DA­NA ROOZ­PEI­KAR GEHEN AB ENDE MONAT GE­TRENN­TE WEGE

Mandana Rooozpeikar, 2022 - Foto: Michael Rast, https://michaelrast.com/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mandana_Roozpeikar_2022.jpg

Die Direktorin Mandana Roozpeikar (Bild) und das Textilmuseum St.Gallen geben überraschend ihre schon sehr baldige Trennung bekannt – die Direktorin verlässt das Haus bereits Ende Januar 2026. Grund seien «unterschiedliche Auffassungen zur strategischen Ausrichtung», schreibt Mirjam Rombach auf «Hochparterre.ch». Nach «intensiven Gesprächen» haben sich der Vorstand des Vereins Textilmuseum und dessen Direktorin Mandana Roozpeikar «darauf geeinigt, ihr Arbeitsverhältnis zu beenden». Laut Pressemitteilung erfolgt die kurzfristige Trennung «einvernehmlich».

16. Januar 2026

DER LU­ZER­NER JOUR­NA­LIST UND KOM­MU­NI­KA­TI­ONS-FACH­MANN, ME­DI­EN- UND KUL­TUR­FÖR­DE­RER NI­KLAUS ZEIER IST GE­STOR­BEN

Niklaus Zeier - Foto: © Film Commission Lucerne & Central Switzerland

Der 71jährige Luzerner Journalist, Kommunikationsfachmann, Kulturförderer, Initiant und Medienpolitiker Niklaus Zeier (Bild) ist gestorben, wie zuerst «lu-wahlen.ch» berichtete. Er war 24 Jahre lang Kommunikationschef der Stadt Luzern. Zeier betätigte sich vor dem Engagement bei der Stadt u.a. als «Wärchhof»- und «Boa»-Präsident. Er war 1992 Mitgründer und dann 24 Jahre lang Präsident des international renommierten Comic-Festivals Fumetto. Während 15 Jahren präsidierte Niklaus Zeier die SRG Zentralschweiz, und auch bei der Film Commission Lucerne & Central Switzerland war Niklaus Zeier als Präsident engagiert am Werk. Niklaus Zeier ist in Luzern aufgewachsen, studierte in Freiburg Jura und war danach Journalist beim «Vaterland», bei der «Luzerner Zeitung» und der «Zuger Zeitung».

15. Januar 2026

«SEIT ÜBER 20 JAH­REN GIBT ER DER SCHWEI­ZER WI­KI­PE­DIA EIN GE­SICHT»

Diego Hättenschwiler (Bildmitte) - Foto: Christoph Braun, 2019, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Christoph_Braun, - Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=76330894

Heute Donnerstag kann Wikipedia den 25. Geburtstag feiern. «Diego HaDi Hättenschwiler gibt Kurse für Einsteigerinnen und Einsteiger und sorgt dafür, dass Schweizer Themen auf der digitalen Enzyklopädie qualitativ einwandfrei erscheinen und toll bebildert sind. Diego Hättenschwiler ist kein unsichtbares Heinzelmännchen, wie viele seiner Wikipedianer Kollegen und Kolleginnen. Seit HaDi für sein Engagement 2021 den WikiSwiss Award erhielt und 2022 zum einzigen Schweizer ‹Wikipedia Kulturbotschafter› gekürt wurde, ist er auch zum Gesicht der Schweizer Wikipedia geworden.», sagt und schreibt Reto Widmer in einem empfehlenswerten Beitrag auf «srf.ch».

15. Januar 2026

TRE­AT­MENT-WETT­BE­WERB DES KAN­TONS ST.GAL­LEN: VIER MAL 15’000 FRAN­KEN FÜR KON­KRE­TI­SIE­RUNG VON GUTEN FILM­IDEEN

Die diesjährigen Gewinner des fünften Treatment-Wettbewerbs der Filmförderung des Kantons St.Gallen stammen aus Mels, Rorschach, Bühler und Steffisburg. Die ausgezeichneten Filmschaffenden erhalten jeweils 15’000 Franken, um ihre Filmideen weiter auszuarbeiten und zu konkretisieren.

15. Januar 2026

NACH VIER JAH­REN UMBAU: WIE­DER­ERÖFF­UNG IM MÄRZ 2026 DES CEN­TRE CUL­TU­REL SU­IS­SE (CCS) IN PARIS

© Margot Montigny, https://prohelvetia.ch/de/press-release/umbau-ccs-in-paris/

Nach vierjähriger Umbauphase öffnet das Centre culturel suisse (CCS) am 26. März 2026 im Herzen des Marais-Viertels in Paris wieder seine Türen. Die vom französisch-schweizerischen Architektenduo ASBR (Paris) und Truwant+Rodet+ (Basel) renovierten Räumlichkeiten sollen einen neuen Treffpunkt für das kulturelle Leben der Schweiz bilden. 

15. Januar 2026

DER WAK­KER­PREIS 2026 DES SCHWEI­ZER HEI­MAT­SCHUT­ZES GEHT AN DIE GE­MEIN­DE BRIG-GLIS

Der Schweizer Heimatschutz schreibt heute: «Die Walliser Gemeinde Brig-Glis fördert eine kulturell und sozial bereichernde Nutzung ihres baukulturellen Erbes. Sie verbindet damit Tradition und Innovation auf beispielhafte Weise. Durch die sinnvolle Nutzung historischer Bauten, die Integration zeitgenössischer Architektur und die Anpassung der Stadträume an das veränderte Klima, positioniert sich die alpine Stadt als resilienter und innovativer Lebensraum.» Dies würdigt der Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis 2026.

14. Januar 2026

LAN­DIS & GYR STIF­TUNG: ATE­LIER-, REISE- UND WERK­STI­PEN­DI­EN 2026-2028

Geschäftsstelle der Landis & Gyr Stiftung in Zug – Foto: © https://www.lg-stiftung.ch/page/de/kontakt/geschaeftsstelle/

Seit Gründung der Landis & Gyr Stiftung 1971 fördert diese das professionelle zeitgenössische Kunst- und Kulturschaffen in der Schweiz. «Unser Fokus liegt dabei auf der Unterstützung von Künstler:innen, die in der Schweiz leben und bereits bedeutende Beiträge zur Kulturszene geleistet haben. Mit unserem Engagement wollen wir die Vielfalt und Qualität der Schweizer Kunst- und Kulturlandschaft nachhaltig stärken. Dem Stiftungsstandort Zug und seinem Kulturschaffen sind wir besonders verbunden.», schreibt die Stiftung auf ihrer Webseite. Derzeit sind Atelier-, Reise- und Werkstipendien der Stiftung für den Zeitraum von 2026 bis 2028 ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist am Samstag, 31. Januar 2026.

14. Januar 2026

«VI­SIO­NI SO­NO­RE»: MUSIK UND SOUND AN DEN SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GEN 2026

Ab 2026 bringen die Solothurner Filmtage Musik, Sound und Film unter dem neuen Label «Visioni Sonore» zusammen: mit Konzerten, Liveshows, Film- & Musik-Formaten sowie gezielten Industry-Events rund um Musik im Film. Sonart, der grösste Berufsverband für Musiker:innen in der Schweiz, unterstützt das Programm aktiv.

14. Januar 2026

PU­BLI­KUMS­PREIS FÜR DEN BES­TEN SCHWEI­ZER ANI­MA­TI­ONS­FILM: DIE SE­LEK­TIO­NIER­TEN WERKE

GSFA_2026-solothurn-trickfilmwettbewerb

Der vom Groupement Suisse du Film d’Animation (GSFA) organisierte Wettbewerb für den besten Schweizer Animationsfilm findet am Samstag, 24. Januar 2026, um 14.45 Uhr im Rahmen der Solothurner Filmtage in der Reithalle und am Dienstag, 27. Januar, um 15.15 Uhr im Canva statt. Die Société Suisse des Auteurs (SSA) und Suissimage stiften den Publikumspreis für den besten Animationsfilm, der mit insgesamt 10’000 Franken dotiert ist.

14. Januar 2026

«PER­FORM!»: PRO HEL­VE­TIA UN­TER­STÜTZT VI­SU­EL­LE KÜNST­LER:INNEN UND KOL­LEK­TI­VE IM BE­REICH PER­FOR­MANCE

Logo Pro Helvetia vers.25 ch-cultura.ch

Mit «Perform!» unterstützt die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia visuelle Künstler:innen aus der Schweiz, die ihre Performancepraxis professionalisieren, vertiefen und weiterentwickeln wollen (z.B. durch eine Verlagerung von Ausstellungsräumen auf Bühnen, durch die Übersetzung von Live-zu-Video-Performances oder in den digitalen Raum).

14. Januar 2026

ICMA: TON­HAL­LE-OR­CHES­TER MIT «BEI­SPIEL­LO­SER PRÄ­ZI­SI­ON»

© Tonhalle-Orchester Zürich / Alpha Classics 1127

Die Aufnahme von Mahlers Sinfonie Nr. 5 mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi erhält den renommierten International Classical Music Award (ICMA).

13. Januar 2026

DIE FÜNF NO­MI­NIE­RUN­GEN ZUM PRIX AS­SI­TEJ SCHWEIZ / SU­IS­SE / SVI­Z­ZERA / SVI­Z­RA 2026

Prix ASSITEJ

Die Schweizer Sektion des internationalen Fachverbandes für Kinder- und Jugendtheater ASSITEJ vergibt jährlich den Prix ASSITEJ Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra. Dieser Kulturpreis wird zur Auszeichnung künstlerischer oder kultureller Leistungen im Bereich der Darstellenden Künste für ein junges Publikum an eine verdiente Persönlichkeit, Gruppe oder Institution verliehen. Für die Nominierungen 2026 bezog sich der Vorstand der ASSITEJ Schweiz / Suisse / Svizzera / Svizra auf vielfältige Vorschläge der Verbandsmitglieder.

13. Januar 2026

«GOLD­EN GROWTH TO­GETH­ER»

© Nicole Henning, SINGING GIRL Erstellungsdatum- 2024 Material & Technik- Acryl auf Leinwand Masse- 145 x 115 cm, https-::www.goldrausch.art:nicole-henning : https-::portfolio.nicole-henning.org:

Goldrausch-Gruppenausstellung, Untere Zäune 3, 8001 Zürich, bis am 23. Januar 2026, Do / Fr 14 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung

13. Januar 2026

«SAM POR­RITT. ONE THING AFTER AN­OTH­ER (DRAW­INGS 2005-2025)»

(Drawings 2005–2025)», Ausstellungsansicht, 2025. Photo: Kunst Halle Sankt Gallen, E. Sommer.

Ausstellung in der Kunst Halle Sankt Gallen, bis am 15. Februar 2026

13. Januar 2026

ZÜR­CHER JOUR­NA­LIS­TEN­PREIS: AUF HAN­NES BRIT­SCH­GI FOLGT NINA JE­CKER ALS STIF­TUNGS­RATS-PRÄ­SI­DEN­TIN

Nina Jecker - Foto: «Basler Zeitung BAZ»

Der Stiftungsrat des Zürcher Journalistenpreises hat heute Dienstag Nina Jecker (Bild) einstimmig zur neuen Präsidentin der Stiftung gewählt. Sie folgt auf Hannes Britschgi, der während zwölf Jahren als Jurypräsident und dann als Präsident der Stiftung gewirkt hat und per 31. Januar 2026 zurücktritt.

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