ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

Kategorie: Politik und Gesellschaft

8. März 2026

DER DACH­VER­BAND SU­IS­SE­CUL­TU­RE SAGT «DANKE! DANKE! DANKE!»

suisseculture

Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, zeigt sich in seiner Mitteilung «erleichtert und hocherfreut über die heutige Ablehnung der SRG-SSR-Initiative. Der vollständige Kahlschlag bei der medialen und kulturellen Infrastruktur wurde verhindert. Die SRG-SSR bleibt der Schweiz als Kulturproduzentin, als Kulturvermittlerin und als wichtige Stimme der Kulturberichterstattung erhalten.» Das heutige Resultat sei ein «erneutes, klares Bekenntnis zu einer starken, digitalen und vielfältigen SRG-SSR und zum bewährten Schweizer Mediensystem». Der Verband bedankt sich bei der Stimmbevölkerung und den vielen, die die Nein-Kampagne «mit unermüdlichem, meist ehrenamtlichem Einsatz in den letzten Wochen und Monaten tatkräftig und mit grosser Kreativität unterstützten».

7. März 2026

MAF LAU­SAN­NE: «CEL­LU­LES»

Entrée MAF © Musée Artistes Femmes

L’ouverture du Musée Artistes Femmes (MAF) Lausanne est marquée par une exposition fondatrice intitulée «Cellules» et imaginée par sa directrice, Marie Bagi. Cette exposition se tiendra jusqu’au 4 juin 2026.

6. März 2026

ZUM TOD DES POR­TU­GIE­SI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS AN­TÓ­NIO LOBO AN­TU­NES

António Lobo Antunes, 2010 - Foto: Georges Seguin (Okki), https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Okki - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ormesson-Lobo_Antunes_20100329_Salon_du_livre_de_Paris_2.jpg

Der am 1. September 1942 in Benfica geborene portugiesische Psychiater und Schriftsteller António Lobo Antunes (Bild) ist am 5. März 2026 in Lissabon gestorben. Nach dem Medizinstudium wurde er 1970 zum Militär eingezogen und war von 1971-1973 während des Kolonialkrieges Militärarzt in Angola. Danach arbeitete er bis 1985 als Chefarzt und Psychiater in einer Nervenklinik in Lissabon. Unter der Salazar-Diktatur wurde Antunes Mitglied der Kommunistischen Partei und war deswegen auch im Gefängnis. Seit 1985 widmete er sich fast ausschliesslich dem Schreiben. Antunes gilt als einer der bedeutendsten portugiesischen Schriftsteller der Gegenwart. Er veröffentlichte mehr als drei Dutzend Bücher, überwiegend Romane. Seine Werke erschienen in rund 60 Sprachen. Er wurde über Jahre hinweg als Anwärter auf den Literaturnobelpreis angesehen. Seine Sujets waren Portugals Geschichte und Gegenwart, immer verbunden mit Angst, Gewalt, Tod, Krankheit, Trennungen, wobei sein Hauptaugenmerk auf dem Schicksal «normaler» Menschen und kleiner Randexistenzen lag. Atmosphärisch und psychologisch dicht und sprachlich unkonventionell kritisierte er die moderne Gesellschaft. Seine Erfahrungen im Kolonialkrieg verarbeitete er im Roman «Der Judaskuss» (Os Cus de Judas, 1979), mit dem er in Portugal den Durchbruch als Schriftsteller erreichte. 2007 wurde Antunes mit dem Prémio Camões ausgezeichnet, dem bedeutendsten Literaturpreis in der portugiesischsprachigen Welt. (*)

5. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS PETER SCHNEI­DER

Peter Schneider Schriftsteller

Der am 21. April 1940 in Lübeck geborene deutsche Publizist und Schriftsteller Peter Schneider (Bild) ist am 3. März 2026 in Berlin gestorben. Im Laufe der 1960er-Jahre machte Schneider eine politische Radikalisierung durch, die ihn zu einem der Wortführer und Organisatoren der Berliner Studentenbewegung werden liess. Seine Erzählung «Lenz» war ab 1973 zum Kultbuch der enttäuschten Linken geworden, da es ihr Lebensgefühl nach dem Scheitern ihrer Utopie und Revolte beschrieb. Schneider verfasste seitdem Romane, Erzählungen und Drehbücher, die häufig Schicksale von Angehörigen seiner Generation zum Thema hatten; daneben entstanden Werke über die Situation Berlins vor und nach der Wiedervereinigung. Seine 1982 erschienene Erzählung «Mauerspringer» brachte ihm auch international Bekanntheit und Anerkennung. Mit dem Roman um Antonio Vivaldi «Vivaldi und seine Töchter» (2019) schlug der Autor den Bogen zurück zu einem musikalischen Heroen seiner Kindheit: Sein Vater war der Dirigent und Komponist Horst Schneider. (*)

4. März 2026

«THE FIRST HO­MO­SE­XU­ALS. DIE ENT­STE­HUNG NEUER IDEN­TI­TÄ­TEN 1869-1939»

Titel: Freundinnen Künstler:in & Beteiligte: Irène Zurkinden Entstehungszeit: 1937 Material / Technik: Öl auf Leinwand Masse: 92 x 73 cm Inventar-Nr.: Inv. G 1960.48 Objekt-ID: 579 Copyright: © Nachlass der Künstlerin / estate of the artist Creditline: Kunstmuseum Basel, Überweisung des Finanzdepartements Photo Credit: Max Ehrengruber

Ausstellung im Kunstmuseum Basel | Neubau, vom 7. März bis am 2. August 2026

3. März 2026

«ALL­MEN­DEN – GE­MEIN­SCHAFT­LICH HAN­DELN»

Der leere Hyspa-Platz im November 2025, Sicht von der Grossen Allmend Bern aus - Foto. DarKcHiP3 - Public Domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hyspaplatz.jpg

Jahresausstellung Architektur der Berner Fachhochschule BFH im Kornhausforum Bern, vom 4. bis am 20. März 2026

28. Februar 2026

«NORA DAL CERO – STRAN­DED»

Bild aus der Serie «Stranded» von Nora Dal Cero - Foto: © Nora Dal Cero, https://www.noradalcero.ch/

Im historischen Haus Max Burkhardt in Arbon (TG) zeigt die Fotografin Nora Dal Cero vom 28. Februar bis am 22. März 2026 die Serien «Stranded» und «Summertime Sadness». Es geht um Umweltschutz, natürliche Ressourcen und Klimawandel.

28. Februar 2026

«SIMON STAR­LING – THE ARTIST, WEAR­ING A MASK OF ADOLPH MEN­ZEL, HOLDS PLAS­TER CASTS OF THE AM­BIDEX­TROUS GER­MAN PAINTER’S LEFT AND RIGHT HANDS (AND OTHER IN­TER­VEN­TIONS)»

Simon Starling, 2016 - Foto/ © Stefan Rohner, https/stefanrohner.ch/bio.html .jpg

Ausstellung Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten, vom 28. Februar bis am 5. Juli 2026

27. Februar 2026

«MARIA PIN­INS­KA BERES. UNDER THE PINK FLAG»

Maria Pinińska-Bereś, Transparent (Transparent), 1980, Dokumentation der Performance, Courtesy Archiv der Maria Pinińska-Bereś und Jerzy Bereś Foundation

Ausstellung im Kunstmuseum Luzern, vom 28. Februar bis am 14. Juni 2026

27. Februar 2026

«KERRY JAMES MAR­SHALL: THE HIS­TO­RIES | GESCHICHTE(N)»

Kerry James Marshall. The HistoriesAusstellungsansichten Kunsthaus Zürich, 2026© Kerry James Marshall, Foto: Franca Candrian, Kunsthaus Zürich

Ausstellung im Kunsthaus Zürich, vom 27. Februar bis am 16. August 2026

27. Februar 2026

GE­SUCHT: NACH­FOL­GE FÜR UTE HA­FER­BURG ALS GE­SCHÄFTS­FÜH­REN­DE IN­TEN­DANZ DES THEA­TER CA­SI­NOS ZUG

Ute Haferburg - Foto: Stadt Zug, 2022, https://www.stadtzug.ch/newsarchiv/1454323

Im Jahr 2022 trat Ute Haferburg (Bild) ihre Stelle als Geschäftsleitende Intendantin des Theater Casinos Zug an. «Sie bleibt bis zum Ende der nächsten Saison Intendantin (…) Doch per Sommer 2027 verlässt sie den Betrieb», schreibt am Donnerstagabend das Online-Portal «zentralplus.ch». Auf der Webseite des Theater Casinos Zug ist die Stelle «Geschäftsführende Intendanz (w/m/d) ab Saison 2027/28 mit Vorvertrag per 01.09.2026 (oder nach Vereinbarung)» ausgeschrieben.

25. Februar 2026

«FRAU­EN. FRA­GEN. FO­TO­AR­CHI­VE»

Archivarbeit Fotostiftung Schweiz © Fotostiftung Schweiz / Johanna Bommer

Ausstellung Fotostiftung Schweiz, Winterthur, vom 28. Februar bis am 14. Juni 2026

25. Februar 2026

«MUR­TEN, AUS­GE­SCHLACH­TET. EIN SIEG WIRD IN SZENE GE­SETZT»

Ausstellung «MURTEN AUSGESCHLACHTET. Ein Sieg wird in Szene gesetzt» am 17. Februar 2026 im Bernischen Historischen Museum in Bern. Foto: Stefan Wermuth/Bernisches Historisches Museum

Ausstellung im Bernischen Historischen Museum, Bern, vom 25. Februar 2026 bis am 9. Mai 2027

24. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER BE­TON­PLAS­TI­KER, FO­TO­GRAF UND KUL­TUR­VER­MITT­LER JÜRG U. ERNST IST GE­STOR­BEN

Jürg U. Ernst im Film «Narrenbühl» - Foto: © Miriam Ernst, https://www.miriamernstfilms.com/

Der am 21. Juni 1950 in Grenchen als Sohn des surrealistischen Malers Hans-Ulrich Ernst geborene Betonplastiker, Fotograf, Kulturförderer und -vermittler Jürg U. Ernst (Bild) ist am 18. Februar 2026 in Schwarzenburg gestorben. Als Schöpfer des bis 2015 bestehenden Gnomengartens neben seinem Haus in Schwarzenburg wurde er weitherum bekannt. Mit einigen von Ernsts Skulpturen wurde 2017 in Schwarzenburg der Gnomenweg eingerichtet, der bis heute besteht und sich bei Einheimischen und Gästen grosser Beliebtheit erfreut. Im März 2022 ist der essayistische Dokumentarfilm «Narrenbühl» von Miriam Ernst, der Tochter des Künstlers, erschienen, der eine Drei-Generationen-Geschichte über Kreativität und Prägungen in einer Familie ist und u.a. Aufbau und Ende des Gnomengartens zeigt.

24. Februar 2026

«ICH BIN WAS­SER»: SCHWEI­ZER BEI­TRAG AN DER BI­EN­NA­LE IN VE­NE­DIG 2027

Je suis eau exhibition concept © StudioPaolaViganò

«Die Schweiz als Wasserschloss Europas»: dieses Narrativ greift die Ausstellung im Schweizer Pavillon an der 20. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale di Venezia im Jahr 2027 auf. Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat Paola Viganò zusammen mit StudioPaolaViganò und dem Projektteam nach einem zweistufigen Auswahlverfahren nominiert.

23. Februar 2026

«RADIO 32» ZIEHT ENDE 2026 VON SO­LO­THURN NACH AARAU

Ende 2026 verlegt «Radio 32» sein Studio von Solothurn nach Aarau. CH Media schreibt dazu in der heutigen Medienmitteilung: «Programm, Eigenständigkeit und regionale Ausrichtung des Senders bleiben unverändert. Die Verankerung in der Region Solothurn wird weiterhin sichergestellt.»

22. Februar 2026

VA­LAIS / WAL­LIS: «CAFÉS SO­NORES: REN­CON­TRES AMOU­REU­SES» / «KLANG­CA­FÉS: LIE­BES­GE­SCHICH­TEN ZUM ZUHÖ­REN»

Cafés sonores : rencontres amoureuses - Et si les histoires d’amour nous racontaient le Valais autrement ?

De février à octobre 2026, la Médiathèque Valais propose Cafés sonores: rencontres amoureuses, une expérience sonore itinérante à travers le canton. Ce projet de médiation culturelle met en dialogue patrimoine oral, création artistique et participation locale en invitant la population valaisanne à prendre part à une écoute collective qui éclaire les dimensions sociales, culturelles et historiques des expériences amoureuses.

21. Februar 2026

DER PU­ER­TO-RI­CA­NISCH-US-AME­RI­KA­NI­SCHE KOM­PO­NIST, SÄN­GER, MU­SI­KER UND PRO­DU­ZENT WIL­LIE COLÓN IST GE­STOR­BEN

Willie Colón, 2023 - Foto: MerleEllaPatsy - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Willie_Col%C3%B3n_on_Trumpet.jpg

Der am 28. April 1950 in New York City geborene US-amerikanische Salsa-Musiker, Komponist, Sänger, Arrangeur, Bandleader und Musikproduzent Willie Colón (Bild) ist am 21. Februar 2026 ebenda gestorben. Willie Colón war ein Nuyorican, ein in New York geborener Sohn puerto-ricanischer Eltern. Der in der Bronx geborene Musiker wuchs nicht bei seinen Eltern, sondern mit seiner Grossmutter und seiner Tante auf. Durch sie war er von früh an mit der traditionellen Musik Puerto Ricos sowie mit anderer lateinamerikanischer Musik vertraut. Colón unterschrieb mit 15 Jahren einen Vertrag bei der Schallplatten-Firma Fania und gab dort sein erstes Album mit 17 Jahren heraus. Er arbeitete als Posaunist und unterstützender Sänger mit Künstler:innen wie Héctor Lavoe, Celia Cruz, Rubén Blades und Ray Barretto zusammen. Eines seiner Alben, «Siembra» – eine Koproduktion mit Blades – war lange Zeit die erfolgreichste Salsa-Platte aller Zeiten, bis ihn Jerry Rivera ablöste. (*) Willie Colón wurde immer wieder als «King of Salsa» bezeichnet.

20. Februar 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: DIE NEUE KUL­TUR­RE­GI­ON WIRD ARCIA RÉ­GION CUL­TU­REL­LE / ARCIA KUL­TUR­RE­GI­ON HEIS­SEN

© Arcia Région culturelle

Die künftige Kulturregion, die die Nachfolge der Agglomeration Fribourg-Freiburg und von Coriolis Infrastructures antreten wird, hat nun einen Namen: Arcia Région culturelle / Arcia Kulturregion

20. Februar 2026

KAN­TON SCHWYZ: UN­TER­STÜT­ZUNG FÜR SCHWY­ZER VER­LA­GE

© Kanton Schwyz

Die Kulturkommission des Kantons Schwyz schreibt eine Förderung für Verlage mit einem kulturellen Schwerpunkt aus. Damit soll ein Beitrag zur qualitativen Stärkung der Verlagsprogramme, der besseren Sichtbarkeit der Schwyzer Verlage und der Förderung der Schwyzer Literaturszene insgesamt geleistet werden.

20. Februar 2026

RO­MA­NO ZOPPI WIRD LEI­TER DER KUL­TUR­FACH­STEL­LE DER STADT CHUR

Romano Zoppi leitet ab 1. April 2026 die Kulturfachstelle der Stadt Chur

Romano Zoppi (Bild) leitet ab 1. April 2026 die Kulturfachstelle der Stadt Chur. Er löst Helena Mettler ab.

20. Februar 2026

«GRA­TIS GIT’S NUR PRO­PA­GAN­DA»

Gratis gits nur Propaganda _ Bild: © Service Public Kollektiv

Service Public ist ein Kollektiv von Kulturschaffenden, das sich Anfang Februar 2026 formiert hat, um kreative Ideen gegen die «Halbierungsinitiative» zu sammeln. Entstanden ist dann innerhalb von bloss zwei Wochen ein Song mitsamt Videoclip mit dem eingängigen Titel «Lueg’s mal mit e chli Verstand a: Gratis git’s nur Propaganda». Rund 100 unabhängige Kulturschaffende haben sich daran beteiligt. Der Song erschien heute Freitag, 20. Februar 2026, um 11.30 Uhr. Weitere Aktionen des Kollektivs seien nicht ausgeschlossen, schreiben die Initiant:innen.  Die eidgenössische Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)», auch «Halbierungsinitiative» genannt, ist eine Volksinitiative in der Schweiz, die am 8. März 2026 Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet wird. Die Radio- und Fernsehabgabe hat im Jahr 2024 1,37 Milliarden Franken eingebracht. Davon gingen 1,25 Milliarden Franken an die SRG-SSR und 81 Millionen Franken an konzessionierte Lokalradios und Regionalfernsehen.

19. Februar 2026

DIE DEUT­SCHE KÜNST­LE­RIN HEN­RI­KE NAU­MANN IST TOT

Henrike Naumann, 2019 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Henrike_Naumann,_2019.jpg

Die 1984 in Zwickau geborene deutsche Installationskünstlerin Henrike Naumann (Bild) ist am 14. Februar 2026 in Berlin gestorben. Berühmt wurde sie durch ihre Arbeiten, mit denen sie Möbel und Inneneinrichtung mit politischen und gesellschaftlichen Themen verband. Ihre künstlerische Arbeit kombinierte Naumann mit Vortrags- und Lehrtätigkeit. Mit dem Vortrag «What comes after Postmodernism» in der Bundeskunsthalle Bonn reflektierte sie über ihre Arbeit auf der Kyiv Biennale 2023 und das Thema Kunst und Krieg. Für die Gestaltung des Deutschen Pavillons auf der 61. Biennale in Venedig, die von Mai bis November 2026 stattfindet, wurden Henrike Naumann und Sung Tieu von der Kuratorin Kathleen Reinhardt benannt. Das deutsche Institut für Auslandsbeziehungen, zuständig für den Deutschen Pavillon, teilte mit: «Mit Henrike Naumann verlieren wir nicht nur eine bedeutende Vertreterin der deutschen Gegenwartskunst, sondern auch eine warmherzige, wache und hoch engagierte Persönlichkeit.» (*)

19. Februar 2026

«WIE KLINGT DER KLI­MA­WAN­DEL?»

Bild: Wie tönt es aus einem schmelzenden Gletscher? - Foto: © Benjamin Buchan

In ihrem Hörstück «Klänge des Anthropozän» gehen Sarah Heinzmann und Noah Pilloud vom Berner Radio «RaBe» dem Klang der Klimakrise nach. Am kommenden Sonohr-Festival (27. Februar bis 1. März 2026 in Bern) wird es zum ersten Mal öffentlich zu hören sein. «Klänge des Anthropozän» wurde mit dem KatalysatOHR-Förderpreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Auf dem Berner Online-Portal «Journal B» berichtet Janine Schneider über das eindrückliche Hör-Projekt.

18. Februar 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN FILM­RE­GIS­SEURS FRE­DE­RICK WI­SE­MAN

Frederick Wiseman, 2005 - Foto: Charles Haynes, https://www.flickr.com/photos/87232391@N00/19360210/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frederick_Wiseman.jpg

Der am 1. Januar 1930 in Boston geborene US-amerikanische Regisseur Frederick Wiseman (Bild) ist am 16. Februar 2026 in Cambridge (Massachusetts) gestorben. Der Sohn einer Polin und eines Russen war nach seinem Jurastudium zunächst als Rechtsanwalt in Paris tätig. Ab 1967 arbeitete Wiseman auch als Filmregisseur. Er drehte für seine eigene Firma Zipporah Films über 40 Dokumentarfilme und realisierte auch zwei Spielfilme. Neben D. A. Pennebaker, Robert Drew und Richard Leacock gilt Frederick Wiseman als besonders wichtiger Pionier des US-amerikanischen Direct Cinema. Sein 1967 im Bridgewater State Hospital in Massachusetts gedrehter Film «Titicut Follies» war einer der kompliziertesten Zensurfälle in der Filmgeschichte und wurde erst 1991 vom Obersten Gericht für das Publikum freigegeben. Für seine Werke «Ex Libris – The New York Public Library» (2017) und «Un couple / A Couple» (2022) erhielt er Einladungen an den Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Wisemans letzte eigene Produktion war «Menus-Plaisirs – Les Troisgros» aus dem Jahr 2023. Als Schauspieler erschien er in Rebecca Zlotowskis Tragikomödie «Les enfants des autres» (2022) und in «Paris Murder Mystery» aus dem Jahr 2025. 2016 wurde Frederick Wiseman der Ehren-Oscar zuerkannt. (*)

18. Februar 2026

BIEL-BI­EN­NE: KRE­DIT ZUR ER­WEI­TE­RUNG DER STÄD­TI­SCHEN KUNST­SAMM­LUNG UND UN­TER­STÜT­ZUNG VON BIE­LER KUNST­SCHAF­FEN­DEN

Romana De l Negro (*1968), Ikarus 1, Malerei - Tusche, Acryl, Pigment auf Papier - Erwerbungsjahr: 2025 - Foto: https://romanadelnegro.kleio.com/1_werke/309_ikarus-1

Der Gemeinderat von Biel-Bienne hat am 18. Februar 2026 einen Verpflichtungskredit von 200’000 Franken für die Jahre 2026 und 2027 genehmigt, um neue Werke von Kunstschaffenden zu erwerben, welche die städtische Kunstsammlung bereichern werden. Mit diesem Kredit können im Rahmen der von der Stadt Biel-Bienne definierten «Sammlungsstrategie» junge Werke von aufstrebenden oder etablierten Kunstschaffenden aus und in Biel-Bienne angekauft werden. Die Kunstsammlung der Stadt Biel stellt so «ein unvergleichliches Abbild der Vielfalt und Qualität der zeitgenössischen Kunst dar», wie der Gemeinderat heute schreibt.

18. Februar 2026

VIER MU­SE­EN IN DREI JAH­REN: DER SCHWEI­ZER JAC­QUES AYER ÜBER­NIMMT AUF­BAU UND LEI­TUNG IN BENIN

Jacques Ayer - Foto: © Institut d’histoire de l’art et muséologie, Université de Neuchâtel, https://www.unine.ch/iham/presentation/equipe/jacques-ayer/

Der Freiburger Paläontologe Jacques Ayer (Bild) wurde von der Regierung Benins zum Generaldirektor der Réunion des musées publics (RMP) ernannt. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Projekt: den Aufbau von vier Institutionen innerhalb von drei Jahren (zwischen 2026 und 2029), die der Aufwertung beninischer Kunstwerke gewidmet sind. Ayer hat seinen Posten im Januar 2026 angetreten. Ghania Adamo berichtet auf «swissinfo.ch».

15. Februar 2026

BE­RICHT ZUR «KUL­TUR­FÖR­DE­RUNG IM UM­FELD VON PRO­FES­SIO­NEL­LEM KUL­TUR­SCHAF­FEN UND LAI­EN­KUL­TUR»

Grafik: © Bericht «Kulturförderung im Umfeld von professionellem Kulturschaffen und Laienkultur»

Der Bericht der Arbeitsgruppe Laien- und Professionellenkultur der Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (KBK) untersucht, worin sich die Förderpraxis der Kantone im Umgang mit professionellem Kulturschaffen und Laienkultur unterscheidet. Fazit der Autoren Marius Risi und Ralph Aschwanden Ende 2025: die lebendige, heterogene Laienkultur der Schweiz bildet eine wichtige Grundlage des Kulturschaffens, der kulturellen Teilhabe und damit des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ihre gezielte Förderung erfordert differenzierte Ansätze und ein verstärktes Engagement der Kantone.

13. Februar 2026

CAN­TON DU VA­LAIS: CON­VEN­TION TRI­PAR­TITES – BILAN PO­SI­TIF ET EX­TEN­SION À DE NOU­VELLES STRUC­TURES CULTU­RELLES

© Musikdorf Ernen, https://www.musikdorf.ch/de/allgemein/videos-fotos/fotogalerie

Le Service de la culture du canton du Valais tire un bilan positif des conventions tripartites pilotes mises en place pour la période 2023 – 2026 avec l’Association Musikdorf Ernen, l’Association Grand Mirific (PALP Festival) et la Ferme-Asile à Sion. Associant le canton, les communes-sièges et les structures culturelles concernées, ce dispositif démontre sa pertinence en matière de stabilité du financement, de développement à moyen terme et de simplification administrative. Une extension à de nouvelles structures est prévue dès 2026.

13. Februar 2026

«HAL­BIE­RUNGS­IN­ITIA­TI­VE»: DER STIF­TUNGS­RAT DES SCHWEI­ZER PRES­SE­RATS IST BE­SORGT

SRG.SSR

Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats nimmt die bevorstehende Volksabstimmung über die sogenannte «Halbierungsinitiative» «mit Sorge zur Kenntnis»: «Eine Annahme der Initiative hätte weitreichende negative Folgen, nicht nur für den medialen Service public in der mehrsprachigen Schweiz, sondern für den gesamten Medienplatz Schweiz. Ein Ja würde auch die Arbeit und die Finanzierung des Schweizer Presserats unmittelbar treffen und erschweren», schreibt der Rat heute.

12. Februar 2026

«BAU­KUL­TUR & GE­SELL­SCHAFT»: ICO­MOS-AUS­ZEICH­NUNG WIRD NEU AUS­GE­RICH­TET

Bild: 2025 ausgezeichnet: Hotel Restaurant Kreuz in Herzogenbuchsee. © Generationenhaus Kreuz Herzogenbuchsee

Die Auszeichnung «Historisches Hotel / Restaurant des Jahres» heisst neu «Baukultur & Gesellschaft». Neben der baulichen Qualität rücken auch Aspekte wie authentisches, qualitativ hochstehendes und nachhaltiges Gästeerlebnis, Service, regionale Vernetzung und Innovationskraft in den Fokus. Künftig will die Jury die Betriebe selbst nominieren. Zudem ist vorgesehen, thematische Schwerpunkte zu setzen. Um eine stärkere öffentliche Wirkung zu erzielen, sieht das neue Konzept ein Begleitprogramm mit Veranstaltungen und Publikationen vor. Geplant ist ein Zweijahresrhythmus.

12. Februar 2026

DER BUND FÖR­DERT TRA­DI­TIO­NEL­LES HAND­WERK

Bild: Schmieden eines Hufeisens in der Schmiede La Tzintre, Charmey (FR). © Margrit und Peter Üelinger

Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt den Erhalt von Wissen und Fertigkeiten des traditionellen Handwerks. Eine Wegleitung informiert über die Fördervoraussetzungen und -kriterien. Die geförderten Projekte sollen der Vernetzung, der Sichtbarkeit und der Weitergabe des Handwerks dienen. Gesuche können bis zum 30. Mai 2026 über die Förderplattform des BAK eingereicht werden.

12. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER STIF­TUNGS­SEK­TOR WÄCHST WEI­TER UND ER­REICHT MIT 13’782 STIF­TUN­GEN EIN NEUES RE­KORD­HOCH

25069_Stiftungsreport_26_Kerngrafiken_D_DEF_1_03

Der Schweizer Stiftungssektor wächst weiter und erreichte Ende 2025 mit 13’782 Stiftungen ein neues Rekordhoch. Im Kanton Zürich gibt es die meisten Stiftungen und im Kanton Basel-Stadt die höchste Stiftungsdichte. Der Kanton Genf erzielt mit 31 Stiftungen das höchste Nettowachstum.

11. Februar 2026

«IST PRO­FES­SIO­NEL­LES KUL­TUR­SCHAF­FEN IN DER SCHWEIZ ÜBER­HAUPT NOCH MÖG­LICH?»

suisseculture

Aktuell setzt sich der Kultur-Dachverband Suisseculture zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen und weiteren Kulturverbänden in mehreren Kampagnen aktiv gegen die Halbierungsinitiative ein, «die die SRG-SSR verkleinern will, vor allem aber das Schweizer Kulturschaffen und dessen Sichtbarkeit abschaffen will». «Die Initiative ist symptomatisch für die Angriffe gegen die Kultur und die Kürzungen im Bereich der Kultur, deren Resilienz erschöpft ist», schreibt Suisseculture heute. Und weiter: «Es stellt sich die Frage, ob in der Schweiz professionelles Kulturschaffen (…) überhaupt noch möglich ist.»

11. Februar 2026

KUL­TUR STADT BERN PU­BLI­ZIERT «LEIT­FA­DEN FÜR EINE DI­VER­SI­TÄTS­ORI­EN­TIER­TE KUL­TUR­FÖR­DE­RUNG»

Kultur Stadt Bern hat einen «Leitfaden für diversitätsorientierte Kulturförderung für öffentliche und private Trägerschaften» publiziert. «Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus einem mehrjährigen Prozess der diversitätsorientierten Öffnung zusammenfasst», schreibt die Stadt Bern in ihrer Medienmitteilung. Der Leitfaden halte das gewonnene Wissen fest und soll auch von anderen öffentlichen und privaten Kulturförderstellen genutzt werden können. «Das Hauptaugenmerk der Arbeitshilfe liegt auf der Projektförderung und der Arbeit mit Kommissionen und Jurys», hält die Stadt fest.

10. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST, RE­DAK­TOR, PU­BLI­ZIST UND HER­AUS­GE­BER KARL LÜÖND IST GE­STOR­BEN

Karl Lüönd - Foto: zVg

Der am 12. Mai 1945 in Flüelen geborene Schweizer Journalist, Redaktor, Publizist und Herausgeber Karl Lüönd ist am 9. Februar 2026 gestorben, wie «persönlich.com» berichtet.

7. Februar 2026

«AU COIN D’UNE RUE: UNE PER­SON­NA­LITÉ»

https://www.carouge.ch/musee-de-carouge/expositions-au-musee-de-carouge

Exposition Musée de Carouge, du 7 février jusqu’au 26 avril 2026

6. Februar 2026

VILLE DE GENÈ­VE: L’EN­QUÊTE PHO­TO­GRA­PHI­QUE DE FA­BI­EN SCOT­TI EST EN LIGNE

Citoyen © Fabien Scotti 4/5/2025

La Bibliothèque de Genève dévoile l’enquête photographique réalisée en 2025 par Fabien Scotti. Dans son enquête, il a enregistré tout un archipel de résistances aux grandes plateformes numériques, des pratiques autonomes reliées par des préoccupations communes, mais sans hiérarchie ni programme unifié. Ses clichés témoignent de ces formes multiples d’engagement dans un langage visuel et esthétique fort, proposant un récit à la frontière du documentaire et de la fiction.

6. Februar 2026

«PRÉ­SENCES»

L’image a été réalisée dans le cadre du projet CanOvis mené par l’IPRA et la Fondation Jean-Marc Landry. Grâce aux caméras nocturnes, les scientifiques ont analysé les fréquentes interactions entre les loups, les troupeaux de vaches et leurs systèmes de protection. © IPRA, Fondation Jean-Marc Landry

Exposition Musée de Bagnes, du 8 février jusqu’au 15 novembre 2026

1. Februar 2026

«KUNST­HAUS ZUG RÄUMT SEINE VER­WOR­RE­NE OR­GA­NI­SA­TI­ON AUF»

Aussenansicht Kunsthaus Zug, 2023 - Foto: Kommunikation KunsthausZug - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aussenansicht_Kunsthaus_Zug.jpg

… So lautet der Titel im Online-Portal «zentralplus.ch» zu den neusten Meldungen der Zuger Kunstinstitution. Der Bericht der Münchner Beratungsfirma Metrum legte erhebliche Mängel beim Kunsthaus Zug offen, unter anderem in der Führung. Nun sollen die verschiedenen Organisationen rund um das Kunsthaus entflochten werden. «Zu nischig, zu wenig Eigenmittel, ineffiziente Führung mit unklaren Verantwortlichkeiten: Das sind einige der Mängel, welche die Münchner Beratungsfirma Metrum dem Kunsthaus Zug attestiert. Um die Kulturinstitution auf Kurs zu bringen, stehen beim Kulturhaus einige Änderungen an. Dabei wird es unter anderem vom Kanton und der Stadt Zug unterstützt.», schreibt Michelle Keller.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>