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Kategorie: Politik und Gesellschaft

17. April 2026

«WEI­TER­DEN­KEN MIT PETER BICH­SEL»

Peter Bichsel_© by_Karin Widmer

Die BOA-Bibliothek Herzogenbuchsee zeigt in Zusammenarbeit mit dem Büro Bichsel vom 18. April bis am 9. Mai 2026 im Galerieraum die Ausstellung «Weiterdenken mit Peter Bichsel» zum Leben, Werk und Wirken des Schriftstellers Peter Bichsel. Im Fokus stehen Antworten auf die Frage: Was gibt uns Bichsel speziell zu den Themen «Schule» und «Demokratie» mit auf den Weg in der Gegenwart und in die Zukunft? Die Ausstellung steht zu den üblichen Öffnungszeiten der Bibliothek für den Besuch offen. Dazu gibt es Begleit-Veranstaltungen.

16. April 2026

«WIR UND DER KRIEG»

Soldat im Aktivdienst Die Ausrüstung des Kanoniers Willy Keller aus Teufen umfasst Uniformteile, Essgeschirr, Reglemente und persönliche Gegenstände. Kanonier-Ausrüstung von Willy Keller, Ordonnanz 1914–1949 © Schweizerisches Nationalmuseum

Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 17. April 2026 bis am 17. Januar 2027

16. April 2026

NEUE PRÄ­SEN­TA­TI­ON: «ZWI­SCHEN­STAND. SAMM­LUNG BÜHR­LE – EINE SAMM­LUNG UND IHRE AUS­STEL­LUN­GEN»

Paul Gauguin, La Route montante, 1884, Öl auf Leinwand, 46 x 38 cm, Sammlung Emil Bührle, Dauerleihgabe im Kunsthaus Zürich

Zwischen Rückblick und Ausblick: Das Kunsthaus Zürich präsentiert seit dem 10. April 2026 die Dauerleihgabe der Stiftung Sammlung E. G. Bührle «in einer klassischen Salonhängung und macht damit (fast) den gesamten Bestand neu erfahrbar», wie das Kunsthaus schreibt. In der Besprechung der «NZZ» ist zu lesen: «Die Sammlung Bührle wird lieblos wie ein Lagerbestand gezeigt. Das Kunsthaus Zürich präsentiert die Dauerleihgabe der Stiftung Bührle in einer dicht gedrängten Übersichtsschau. Die Werke sind nicht einmal angeschrieben.»

15. April 2026

SI­MO­NE FEL­BER, NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN DES HAU­SES DER VOLKS­MU­SIK IN ALT­DORF: «BEI UNS HABEN BO­DEN­STÄN­DI­GE KLÄN­GE GE­NAU­SO PLATZ WIE NEUE TÖNE»

Simone Felber – Foto © Christian Felber, https://ch-cultura.ch/?s=simone+felber / https://www.simonefelber.ch/

Das Haus der Volksmusik in Alt­dorf feiert seinen 20. Geburt­stag – «und das mit neuer Präsi­dentin, eigen­em Mag­a­zin und ein­er Vision: Das Kom­petenzzen­trum der Schweiz­er Volksmusik beweist damit, dass in jed­er Tradition immer auch ein Stück Auf­bruch steckt.», heisst es in der aktuellen Mitteilung aus Altdorf.
 

15. April 2026

«LAND­SCHAFT DES JAH­RES 2026»: LOR­ZE­N­E­BE­NE IM KAN­TON ZUG – VIEL­SEI­TI­GER FREI­RAUM IN DER SIED­LUNGS­LAND­SCHAFT

Bild: Landschaft des Jahres 2026: Lorzenebene - Fotonachweis: ©  KEYSTONE -SDA / Gaëtan Bally

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) zeichnet die Lorzenebene im Kanton Zug als «Landschaft des Jahres 2026» aus. Preisträgerinnen sind die Korporation Zug (stellvertretend für Landeigentümer:innen), der Kanton Zug, die Stadt Zug sowie die Gemeinden Baar, Cham und Steinhausen. Damit würdigt die SL-FP die «vorausschauende Raum- und Landschaftsplanung, dank der die Lorzenebene nicht überbaut, sondern mitten in der boomenden Stadtlandschaft als grüne Lunge erhalten wurde». «Durch kluges Verhandeln von Flächen, Interessen und Nutzung wurde der Wert der Lorzenebene vervielfacht. Heute ist mehr Raum für alle da – für Landwirtschaft, Bevölkerung und Natur», schreibt die Stiftung.

14. April 2026

«MAI­SONS-MÈRES, UN TOUR DU MONDE DES AR­CHI­TEC­TURES UTO­PIQUES ET CON­CRÈTES»

Panta Petrovic ©Mario Del Curto_LFdT_Maisons-meres 2026.jpg

Exposition La Ferme des Tilleuls, Renens (VD), jusqu’au 21 juin 2026

14. April 2026

DE­NI­SE BERT­SCHI IM SCHWEI­ZER PA­VIL­LON IN SÜD­KO­REA

Denise Bertschi © Gina Folly

Der Schweizer Pavillon präsentiert im Rahmen der Gwangju Biennale 2026 in Südkorea «STATE FICTIONS. Beyond  Blossoms and  Borders» von Denise Bertschi.

12. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 06/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

11. April 2026

SCHUL­MU­SE­UM BERN: OF­FE­NE SAMM­LUNG MIT 80’000 OB­JEK­TEN AUS FÜNF JAHR­HUN­DER­TEN

Kurt H. Hofer (1944-2017), der Gründer des Schulmuseum Bern, wollte seit seinem Eintritt ins Lehrerseminar Hofwil dereinst ein Schulmuseum schaffen und betreiben. So begann er damit, alles zu sammeln, was zur Schulkultur gehörte. In den 1990er-Jahren wurde es bei ihm zuhause zu eng, sodass ein neuer Platz für das stetig wachsende Archiv gefunden werden musste. Foto: © https://schulmuseumbern.ch/ueber-uns/

Eine «Historische Lernwelt», ein «SchulSchaulager» und eine «Forschungswerkstatt» sind die drei tragenden Leuchttürme des Schulmuseums Bern. An den zwei Standorten, Muhlernstrasse 9 und Sägestrasse 65 in Köniz bei Bern, widmet sich das Museum der Schweizer Schulgeschichte seit dem 17. Jahrhundert. Das «SchulSchaulager» wird am kommenden 1. Juni 2026 eröffnet. Diese Woche war das Schulmuseum Bern Thema der SRF-Fernsehsendung «Kulturplatz».

11. April 2026

NEUE SCHWEI­ZER UM­FRA­GE ZUM THEMA «LE­BENS­REA­LI­TÄT KUL­TUR»

Toni-Areal Zürich, Aussenfassade der Zürcher Hochschule der Künste, 2017 - Foto: Ricardo Gomez Angel ripato, https://unsplash.com/de/fotos/ein-schwarz-weiss-foto-einer-fensterwand-7E6IoZaAVv0 - Lizenz: Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Diagonal_filigree_(Unsplash).jpg

Am 13. April 2026 startet die Umfrage «Swiss Arts PULSE» zur Situation von Kultur- und Kreativschaffenden in der Schweiz. Die Umfrage wird von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK / ZCCE) in Zusammenarbeit mit Suisseculture und dem Forschungsteam LeeWas durchgeführt und durch Pro Helvetia finanziert.

10. April 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE DJ, RAP­PER, PRO­DU­ZENT, PARTY-OR­GA­NI­SA­TOR UND AK­TI­VIST AFRI­KA BAM­BAAT­AA IST GE­STOR­BEN

Afrika Bambaataa, 2009 - Foto: https://www.flickr.com/people/72538882@N00, https://www.flickr.com/photos/docmonstereyes/3501722651/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Afrika_Bambaataa_2009_IMG_8349.jpg?uselang=de

Der am 17. April 1957 in der Bronx (New York City) geborene Afrika Bambaata (Bild), bürgerlich Lance Taylor, ist am 9. April 2026 in Philadelphia gestorben. Er war ein ab den 1970er-Jahren aktiver New Yorker Hip-Hop-DJ und Gründer der weltweiten Organisation Zulu Nation. Weiterhin war er Party-Organisator der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Er zählte zu den stilprägenden Figuren der Anfangszeiten im Hip-Hop. Weltweites Ansehen errang er schon Anfang der 1980er mit dem frühen Hip-Hop-Klassiker «Planet Rock». Bambaataa arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Yellowman, UB40, Johnny Rotten von den Sex Pistols, James Brown, Leftfield, Gary Numan und DePoint zusammen. Durch Afrika Bambaataas Erfolg wurden auch seine Bands Planet Patrol, Soulsonic Force und Cosmic Force bekannt. Er brachte unter den Namen Time Zone, Shango, Hydraulic Funk, Khayan und Sirius B Platten heraus. Im Mai 2016 trat Afrika Bambaataa von der Führung der Zulu Nation zurück, nachdem ihm der bis in die 1970er-Jahre zurückreichende sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen worden war. (*) Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

9. April 2026

«FA­BRICE HYBER – HOMME DE TERRE»

Fabrice Hybers La Serrie, biografische Land- schaft meiner Eltern (work in progress), 2022 Installation im Schafgehege © La Vallée / Michaël Huard

Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau, Ittinger Museum, bis am 30. August 2026

9. April 2026

«FA­BRI­CE HYBER. L’AR­TIS­TE AGRI­CUL­TEUR»

Kunstvermittlungsraum «Ideenwald» im Kunstmuseum Thun - Foto: © David Aebi

Ausstellung im Kunstmuseum Thun, bis am 2. August 2026

9. April 2026

«MO­NEY­VER­SE»: «EIN BEI­TRAG ZUM ÖKO­NO­MI­SCHEN ALL­GE­MEIN­WIS­SEN DER BE­VÖL­KE­RUNG»

In vier sogenannten Geldwelten wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: historisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und persönlich. © Moneyverse Foto: Marc Guerraz

Schweizerische Nationalbank und Bernisches Historisches Museum eröffnen «Moneyverse»: Am Freitag, 10. April 2026, nimmt das neue Besuchszentrum der Nationalbank im Kaiserhaus Bern seinen Betrieb auf.

8. April 2026

«CEN­SURÉ! LA CULTURE ET L’IA SOUS SUR­VEIL­LANCE»

© Camera Museum Vevey - Musée suisse de l'appareil photographique

Exposition capsule Camera Museum Vevey – Musée suisse de l’appareil photographique, jusqu’au 21 juin 2026

4. April 2026

«LEGAL – IL­LE­GAL. GRAF­FI­TI, STREET ART & MU­RALS»

#openbridgeloerrach, https://www.loerrach.de/de/openbridge

Ausstellung im Dreiländermuseum, Lörrach (D), vom 22. April bis am 12. Juli 2026

3. April 2026

«AL­PI­NES ESS­KUL­TUR­ER­BE» KAN­DI­DIERT FÜR UNESCO-RE­GIS­TER

Brotbackfest «Lo Pan Ner» im Burghaus Erschmatt (VS). © Erlebniswelt Roggen Erschmatt

Die Schweiz hat diese Woche bei der UNESCO die multinationale Kandidatur «Alpines Esskulturerbe. Gemeinschaftlich getragene Bewahrungsprogramme» zur Aufnahme in das UNESCO-Register guter Praxisbeispiele zur Bewahrung des Immateriellen Kulturerbes eingereicht. Diese Kandidatur, die auf einem wiedererwachten Interesse an nachhaltiger Ernährung fusst, wird von Frankreich, Italien, Slowenien und der Schweiz gemeinsam eingereicht und von der Schweiz koordiniert.

2. April 2026

GARDI HUT­TER UND DIE KRAFT DES HU­MORS

Gardi Hutter 2026 Foto: © SRF: SRG_SSR

Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom heutigen Donnerstag, 13 Uhr

2. April 2026

GE­NE­RA­TIO­NEN­WECH­SEL BEI DER LIN­KEN ZÜR­CHER ZEI­TUNG «P.S.»: SER­GIO SCA­GLIO­LA FOLGT AUF MIN LI MARTI

Min Li Marti, Nationalrätin, 2016 - Foto: https://www.parlament.ch/en/biografie?CouncillorId=4197 - Attribution: http://www.parlament.ch - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Min_Li_Marti_parlament_3084.jpg

«Seit 1999 gibt es die linke Zürcher Zeitung ‹P.S.›. Seit ihrer Gründung ist sie immer wieder in ihrer Existenz bedroht, und seit ihrer Gründung wurde sie immer wieder von ihren Leser:innen getragen. Darauf hoffen wir auch jetzt. Denn wir glauben, es braucht die linke Stimme mehr denn je», schreiben heute die seit 2015 für «P.S.» als Verlagsleiterin und Chefredaktorin tätige Min Li Marti (Bild) und ihr Nachfolger Sergio Scagliola. Die Lage sei ernst: «Um dieses Jahr zu überleben und um Massnahmen zu ergreifen, dass die Zukunft des ‹P.S.› gesichert ist, brauchen wir 200’000 Franken – und mittelfristig 300 Abonnent:innen mehr.» 

2. April 2026

BIEL-BI­EN­NE: BEI RE­GIO­NAL­FERN­SE­HEN «TE­LE­BIE­LIN­GUE» DROHT MAS­SEN­ENT­LAS­SUNG

Dass die Gassmann-Gruppe in Biel-Bienne die Konzession für das zweisprachige Regionalfernsehen «TeleBielingue» definitiv an den Konkurrenten «Canal B» verloren hat, dürfte nun nicht ganz überraschend drastische Folgen haben: Der Belegschaft wird per Ende Juli 2026 gekündigt. Entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat die Gassmann-Gruppe am Donnerstag bestätigt. Die Gassmann-Gruppe leitet ein Konsultationsverfahren ein. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Nicoletta Cimmino, die Publizistische Leiterin der Gassmann-Gruppe, das Haus verlässt, da ihre Stelle im Zuge der Reorganisationen gestrichen wird.

1. April 2026

BE­RUFS­VER­BAND VI­SA­R­TE: «KUNST IST AR­BEIT – UND MUSS FAIR ENT­LOHNT WER­DEN»

VISARTE Aktionstage 2026 HonorarLeitlinien

Visarte, der Berufsverband für visuelle Kunst Schweiz, publizierte jüngst die dritte Ausgabe der «Leitlinien – Honorare für Künstler:innen und Kurator:innen». Erfreulicherweise finden diese bei immer mehr Förderstellen Beachtung, dennoch bleibt noch viel zu tun. Im Jahr 2026 macht Visarte Schweiz gemeinsam mit den Visarte-Regionalgruppen mit diversen Aktionen auf die Missstände in der Branche aufmerksam.

31. März 2026

DER SCHWEI­ZER AR­CHI­TEKT UND DENK­MAL­PFLE­GER BERN­HARD FUR­RER IST GE­STOR­BEN

Bernhard Furrer - Foto: © Maren Schütze, Berlin

Der am 12. Dezember 1943 in St.Gallen geborene Schweizer Architekt und Denkmalpfleger Bernhard Furrer (Bild) ist am 24. März 2026 in Bern gestorben. In den Jahren 1979 bis 2006 war er Leiter der Denkmalpflege der Stadt Bern. Er war verantwortlich dafür, dass die Altstadt von Bern in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Von 1997 bis 2008 führte Furrer als Präsident die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege. Von 2000 bis 2012 war er Professor an der Accademia di Architettura der Università della Svizzera italiana in Mendrisio und Inhaber des Lehrstuhls «Recupero, Restauro, Trasformazione». Seit 2007 arbeitete Furrer als selbständiger Architekt.

27. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN FILME- UND TV-MA­CHERS, AU­TORS, PRO­DU­ZEN­TEN, JU­RIS­TEN, PHI­LO­SO­PHEN, KÜNST­LERS UND KUL­TUR­VER­MITT­LERS ALEX­AN­DER KLUGE

Alexander Kluge, 2020 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)

24. März 2026

«SAMM­LUNG DI­GI­TAL»: SKKG VER­ÖF­FENT­LICHT ERSTE ER­GEB­NIS­SE DER PRO­VE­NI­ENZ­FOR­SCHUNG

Bild: Screenshot © https://digital.skkg.ch/de/intro

Seit 2022 prüft ein Team von Provenienzforscher:innen die Gemäldesammlung, die Bruno Stefanini mehrheitlich in den 1990er-Jahren durch Schweizer Auktionshäuser ersteigert hat. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden fortan auf der Plattform «Sammlung digital» der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) publiziert. Den Auftakt bilden rund 220 Gemälde, zu denen Status, Provenienzketten und Forschungsdatenblätter veröffentlicht werden.

24. März 2026

SCHWEI­ZE­RI­SCHES BUN­DES­AR­CHIV (BAR) HAT DAS AR­CHI­VIN­FOR­MA­TI­ONS­SYS­TEM ER­SETZT

Blick in den Lesesaal des Schweizerischen Bundesarchivs, 1925 - Foto: © BAR

Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) hat nach 20 Jahren Betrieb sein Archivinformationssystem ersetzt und damit «einen entscheidenden Meilenstein seiner digitalen Transformation erreicht», wie es mitteilt.

24. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: «KUL­TUR­FA­BRIK» MUSS AUF­GRUND VON SI­CHER­HEITS­MÄN­GELN GE­SCHLOS­SEN WER­DEN

Bild: Kulturfabrik Biel-Bienne - Foto © https://www.biel-bienne.ch/de/news.html/29/news/6194

«Aufgrund erheblicher Sicherheitsrisiken» muss das Gebäude «Kulturfabrik» ab dem 1. Juli 2026 bis auf Weiteres geschlossen werden. Die Stadt Biel «setzt alles daran, Übergangslösungen zu finden, damit die Künstlerinnen und Künstler ihre Tätigkeit fortsetzen können», wie es in ihrer heutigen Medienmitteilung heisst.

23. März 2026

400 SEI­TEN ZUR BIL­DUNG IN DER SCHWEIZ

© https://www.skbf-csre.ch/bildungsbericht/bildungsbericht/

Der «Bildungsbericht Schweiz 2026» der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) liegt vor. Auf rund 400 Seiten bündelt er das aktuelle Wissen zum Schweizer Bildungssystem über alle Bildungsstufen hinweg – von der obligatorischen Schule bis zur Weiterbildung für Erwachsene. Der Bericht zeigt auf, «wie gut das Bildungssystem funktioniert und wo die Herausforderungen liegen».

23. März 2026

ON­LINE-PLATT­FORM «LE­SE­FO­RUM.CH» ZUM THEMA «LI­TE­RA­LI­TÄT IM FRÜ­HEN KIN­DES­AL­TER»

© leseforum.ch _ 2026_1_titel_fruehe_kindheit@2x

Der Verein «Leseforum Schweiz | Forum lecture suisse | Forum lettura svizzera» engagiert sich seit dreissig Jahren in der Schweiz für die Erforschung und Förderung von Literalität (Lesen, Schreiben und Mediennutzung) und betreibt seit 2010 die online-Plattform «leseforum.ch | forumlecture.ch | forumlettura.ch». Die Redaktion lädt Expertinnen und Experten persönlich ein, Beiträge aus Wissenschaft, Praxis und Kulturwissenschaft zu den geplanten Themen einzureichen, die an dieser Stelle erstmals publiziert werden. Diese Beiträge erscheinen in der Rubrik «Fokusartikel» entweder als wissenschaftliche oder als Praxisbeiträge. In der soeben veröffentlichten Ausgabe Nr 2026/1 geht es um das Thema «Literalität im frühen Kindesalter».

20. März 2026

RÜCK­GA­BE VON BENIN-KUNST­WER­KEN: «EIN NOT­WEN­DI­GER SCHRITT DER HIS­TO­RI­SCHEN AUF­AR­BEI­TUNG»

Anhängermaske, Uhunmwu-Ẹkuẹ Königliche Gilde der Bronzegiesser am Hof von Benin Nigeria, Königtum Benin, Edo, 19. Jh., Gelbguss

Die Stadt Zürich hat entschieden, die Eigentumsrechte von elf Objekten im
Museum Rietberg an die Bundesrepublik Nigeria zu übertragen. «Die Objekte stammen aus dem Königreich Benin und sind für die Nachkommen
des Königtums und für Nigeria von herausragender kultureller Bedeutung», ist in der heutigen Mitteilung zu lesen. Zeitgleich mit dem Museum Rietberg restituieren auch das Völkerkundemuseum der Universität Zürich (VMZ) und das Musée d’ethnographie de Genève (MEG) geplünderte Werke aus dem Königtum
Benin an Nigeria.

20. März 2026

TASKFORCE CUL­TU­RE ZUM EP27: «WER KUL­TUR SCHWÄCHT, SCHWÄCHT DIE SCHWEIZ»

Taskforce Culture

Die Taskforce Culture nimmt den Schlussentscheid des Parlaments zum Entlastungspaket 2027 (EP27) «mit grosser Sorge zur Kenntnis», wie sie in ihrer heutigen Medienmitteilung schreibt. Zwar habe das Parlament das Kürzungspaket gegenüber dem bundesrätlichen Vorschlag abgeschwächt und einzelne problematische Kürzungen korrigiert. Doch auch in dieser Form bleibe das EP27 «ein falscher politischer Prioritätenentscheid – und weiterhin schädlich für die Kultur». Die Taskforce Culture ist ein sparten- und verbandsübergreifender Zusammenschluss von über 100 Schweizer Kulturverbänden und -organisationen.

19. März 2026

«LES PRIX DU COU­RAGE»

«LES PRIX DU COURAGE» Image: © https://mddp.ch/2026/02/09/les-prix-du-courage/

Du 21 mars au 24 mai 2026, la Maison du Dessin de Presse à Morges expose les dessins des lauréats des Prix du courage Kofi Annan 2024 et Robert Russell 2025: Sanitary Panels (Inde), Zunzi (Hong Kong) et Zehra (Turquie) –
Vernissage le 21 mars à 11h

17. März 2026

1’000 SCHWEI­ZER KUL­TUR­SCHAF­FEN­DE GABEN AUS­KUNFT ÜBER IHRE BE­RUFS­REA­LI­TÄT

Die Umfrage «From creativity to profession» des Studienangebots Kulturmanagement der Universität Basel im Auftrag von Migros-Kulturprozent Sparx zeigt: «Im Kulturbereich gibt es keine einheitliche Definition von Professionalität, und die Wege der Professionalisierung sind so vielfältig wie die einzelnen Kunstsparten. Was ein Grossteil der Schweizer Kulturschaffenden verbindet: Sie kämpfen mit finanzieller Unsicherheit, sind auf Mehrfachbeschäftigung angewiesen und arbeiten in Teilzeitpensen. Für ihre Professionalisierung wünschen sie sich mehr Wissen in den Bereichen Management, Fundraising und Organisation sowie starke Netzwerke». Dazu schreiben die Initiant:innen der Umfrage: «Es braucht ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen aller Akteur:innen – Ausbildungsstätten, Verbände, Förderinstitutionen und die Kulturschaffenden selbst – um diese Lücken anzugehen.»

17. März 2026

«PHOTO ENARD – UN RE­GARD PLU­RIEL SUR LE JURA»

Le maniement du masque à gaz sur la place de l’étang à Delémont avant l'éclatement de la Seconde Guerre mondiale, par Enard frères. (Photo / Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont.)

Exposition Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont, jusqu’au 2 août 2026

14. März 2026

DER DEUT­SCHE PHI­LO­SOPH UND SO­ZIO­LO­GE JÜR­GEN HA­BER­MAS IST GE­STOR­BEN

Jürgen Habermas, 2008 - Foto: Wolfram Huke, http://wolframhuke.de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:JuergenHabermas_crop1.jpg?uselang=de#/media/File:JuergenHabermas.jpg

Der am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geborene deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas (Bild) ist am 14. März 2026 in Starnberg gestorben. Er zählte zur zweiten Generation der Frankfurter Schule und war zuletzt Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt am Main. Habermas ist einer der weltweit meistrezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart. In der akademischen Fachwelt wurde er durch Arbeiten zur Sozialphilosophie mit diskurs-, handlungs- und rationalitätstheoretischen Beiträgen bekannt, mit denen er die Kritische Theorie auf einer neuen Basis weiterführte. Neben den fachspezifischen Diskursen engagierte sich Habermas öffentlich in aktuellen politischen Debatten z.B. über die Eugenik, die Religion, die Verfassung Europas, die Pandemie-Massnahmen und die Waffenlieferungen an die überfallene Ukraine. (*) Habermas hat mehr als 50 Bücher veröffentlicht.

13. März 2026

«CI­VI­LI­ZA­TION – UNSER LEBEN IM FOKUS»

Olaf Otto Becker, Point 660, 2, 08/2008 67°09’04’’N, 50°01’58’’W, Altitude 360M aus der Serie Above Zero. Tourist:innen in der Arktisregion, die von gut geheizten Kreuzfahrtschiffen aus, kurze Ausflüge auf das Eis unternehmen. 2008, © Olaf Otto Becker 


Ausstellung im Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 60, Zürich, bis am 19. Juli 2026

11. März 2026

«LUC DE­LA­HAYE. LE BRUIT DU MONDE»

Luc Delahaye, A Rally of the Opposition Candidate Alexander Milinkevich, 2006 © Courtesy de Luc Delahaye et de la galerie Nathalie Obadia, Paris / Bruxelles

Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 31 mai 2026

11. März 2026

«SAL­VA­TO­RE VI­TA­LE. SA­BO­TA­GE»

Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 31 mai 2026

10. März 2026

«ELLA MAIL­LART. RÉ­CITS PHO­TO­GRA­PHIQUES»

Ella Maillart, Bergères tangoutes au 108 tresses, 1935, Qinghai, République de Chine © Succession Ella Maillart et Photo Elysée, Lausanne

Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 1 novembre 2026

10. März 2026

VIN­CENT IN­EI­CHEN BE­LEBT IM SOM­MER 2026 DIE «KUNST­RE­SI­DENZ DER FÜNF­TEN SCHWEIZ»

Eine Skulptur von Vincent Ineichen aus seiner Ausstellung "Espace domestiqué" in Reims 2024. zVg

Der Auslandschweizer Bildhauer und Medienkünstler Vincent Ineichen wird im Sommer 2026 in Brunnen (SZ) arbeiten: Die «Kunstresidenz der Fünften Schweiz» bringt im Ausland lebende Schweizer Kunstschaffende zurück in ihr Herkunftsland. Die Initiative feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Melanie Eichenberger berichtet auf «swissinfo.ch» über den Künstler Ineichen und über die Perspektiven der Kunstresidenz für Auslandschweizer:innen.

9. März 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN FOLK- UND ROCK-SÄN­GERS, GI­TAR­RIS­TEN UND SONG­WRI­TERS COUN­TRY JOE MC­DO­NALD

Country Joe McDonald, 2007 - Foto: Thom C, https://www.flickr.com/photos/38008469@N00/1811206487/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Country_Joe_McDonald_at_Passim.jpg

Der am 1. Januar 1942 als Joseph McDonald geborene US-amerikanische Folk- und Rocksänger, Gitarrist und Songwriter Country Joe McDonald (Bild) ist am 7. März 2026 in Berkley (Kalifornien) gestorben. 1965 gründete er die Gruppe Country Joe and the Fish; er wurde 1969 bekannt durch seinen Auftritt auf dem Woodstock-Festival mit dem «Fish»-Cheer und dem «I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag». In seiner jahrzehntelangen Musikerlaufbahn brachte er rund 40 Musikalben heraus und schrieb Hunderte von Songs. (*)

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