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Kategorie: Information und Dokumentation

2. September 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE JOUR­NA­LIST, FO­TO­GRAF UND FES­TI­VAL-LEI­TER JEAN-FRAN­ÇOIS LEROY IST GE­STOR­BEN

Jean-François Leroy - Foto: Claude Truong-Ngoc, 2019 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jean-Fran%C3%A7ois_Leroy_par_Claude_Truong-Ngoc_septembre_2019.jpg

Der am 3. Oktober 1956 in Paris geborene französische Journalist und Fotograf Jean-François Leroy (Bild) ist am 31. August 2026 ebenda gestorben. Er war Mitgründer des Fotojournalismus-Festivals Visa pour l’image in Perpignan und ab 1989 dessen Leiter.

2. September 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: LA NOU­VELLE BCU-KUB OUVRE SES PORTES

la-bcu-en-vie--exterieur-dirnord.jpghttps:www.fr.ch:bcu:actualites:la-nouvelle-bcu-ouvre-ses-portes

Mardi 1er septembre 2026, la Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg-Freiburg (BCU-KUB) a ouvert les portes de son nouveau bâtiment à la rue Saint-Michel 6. Après six ans de travaux, elle offre un nouvel espace culturel, d’apprentissage, de découverte et de mémoire au cœur de la ville et du canton. Inauguration publique les 26-27 septembre 2026.

30. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 15/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

27. August 2026

DIE FO­TO­STIF­TUNG SCHWEIZ MACHT DIE BILD­WEL­TEN VON BAL­THA­SAR BURK­HARD ÖF­FENT­LICH ZU­GÄNG­LICH

Inv. Nr. BBU_A_01_04-24_01, Balthasar Burkhard, Landschaft & Blumen, 2007-2009, C-Print, PE-Papier, Vintage Abzug - © Vida Burkhard / Fotostiftung Schweiz

Balthasar Burkhard (1944-2010) gehört zu den bedeutenden Schweizer Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die mit dem Erhalt des fotografischen Kulturerbes beauftragete Fotostiftung Schweiz betreut sein Archiv seit 2022. Jetzt sind rund 2’800 Silbergelatineabzüge aus verschiedenen Werkgruppen aufgearbeitet und für die Öffentlichkeit zugänglich.

22. August 2026

«GER­TRUD VOG­LER: SO­ZIA­LE BRENN­PUNK­TE. FO­TO­GRA­FIEN AUS EINER ZEIT IM UM­BRUCH. 1975-2000»

Gertrud Vogler mit Kamera auf dem Gelände des Autonomen Jugendzentrums Zürich, Oktober 1981 (Foto: Michel Fries; SozArch F 5111-013-012)

Buch-Vernissage in der Zürcher Buchhandlung Never Stop Reading, am 26. August 2026, 19 Uhr

13. August 2026

SRG-SSR: 1,5 MIL­LIO­NEN RADIO- UND FERN­SEH­SEN­DUN­GEN AUF «ME­MO­BA­SE.CH» ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Einer der Beiträge auf Memobase dokumentiert den offiziellen Start des Farbfernsehens in der Schweiz am 1. Oktober 1968. (Bild: SRF)

Die SRG-SSR macht ihre Archivinhalte in enger Zusammenarbeit mit Memoriav, der Kompetenzstelle des audiovisuellen Kulturerbes der Schweiz, online zugänglich: Auf «Memobase.ch» können neu 1,5 Millionen Radio- und Fernsehsendungen aus den Archiven von RTR und SRF recherchiert werden. Damit erhalten Forschende, Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit einen einzigartigen Zugang zum audiovisuellen Erbe der Schweiz. Langfristig sollen auch die Bestände der RSI- und der RTS-Archive auf «Memobase.ch» integriert werden.

9. August 2026

WIE DER WOHL­HA­BEN­DE FLÜCHT­LING MI­CHE­LE MAGGI AUS MONZA IN DER SCHWEIZ DAS FUN­DA­MENT FÜR EIN IM­PE­RI­UM LEGTE

© Maggi-Werbung

Er flüchtete aus dem reaktionären Italien und hatte in der Schweiz als Unternehmer Erfolg. Nur so konnte sein verhaltensauffälliger Sohn Julius das Maggi-Imperium aufbauen. Dies zeigen neue Archivfunde.

9. August 2026

«SU­SAN­NE WILLE VER­BÜN­DET SICH MIT DER ETH GEGEN BIG TECH»

Die SRG-SSR-Generaldirektorin Susanne Wille sagt im aktuellen Interview mit der «NZZ am Sonntag», wie sie Fernsehen und Radio in der Schweiz vor den internationalen Bots retten will.

5. August 2026

«DENK MAL GLA­RUS»

Pantenbrücke in Linthal, ca. 1903: Die neue Brücke wird über die alte gebaut - Foto: © Landesarchiv Glarus

«Baukultur im Glarnerland neu entdecken», Ausstellung zu Gast im Museum des Landes Glarus, Freulerpalast, Näfels, vom 22. August bis am 31. Oktober 2026

4. August 2026

«BA­DE­KU­REN IM ENT­DE­CKER­LAND»

Historische Postkarte des Kurhauses Bienenberg in Liestal / Sammlung Wunderlin

Zur Geschichte des Fremdenverkehrs zwischen Jura und Rhein: Ausstellung im Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal, bis am 3. Januar 2027

1. August 2026

HAN­NES BRIT­SCH­GI VER­LÄSST DEN POS­TEN ALS RE­DAK­TI­ONS­LEI­TER VON «IN­FOSPER­BER.CH»

© infosperber.ch

Urs P. Gasche, der Stifter der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information (SSUI), schreibt heute in der Online-Zeitung «Infosperber.ch», Hannes Britschgi verlasse aus familiären und gesundheitlichen Gründen seinen Posten als Redaktionsleiter von «Infosperber». Im November 2026 gebe er auch seine Aufgaben in der Stiftung SSUI ab. Seit Juli 2024 ist Britschgi deren Mitglied und seit Juli 2025 deren Präsident. 

22. Juli 2026

DER «AP­PEN­ZEL­LER VOLKS­FREUND» IM DI­GI­TA­LEN AR­CHIV

Appenzeller Volksfreund Nr.54, 5. Juli 1876, Organ für Wahrheit und Recht https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&d=AVF18760705-01.1.1&e=-------de-20--1--img-txIN--------0-----

Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.

22. Juli 2026

«IN­NER­RHO­DER SCHRIF­TEN» SIND NEU ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Silvia Sonderegger-Inauen: Dorfansicht Oberegg von Osten. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und der Saalgemeinschaft Oberegg. © 2018 Kanton Appenzell Innerrhoden, «Innerrhoder Schriften», Appenzell

Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.

11. Juli 2026

NEUES MIT­GLIED: VER­EIN NETZ­WERK FRAU­EN- UND GLEICH­STEL­LUNGS-GE­SCHICH­TE

Der Vorstand des Netzwerks Kulturerbe Schweiz hat beschlossen, den Verein Netzwerk Frauen- und Gleichstellungsgeschichte als 46. Mitglied aufzunehmen. «Frauen- und Gleichstellungsgeschichte ist ein zentraler Aspekt des kulturellen Erbes der Schweiz», heisst es in der entsprechenden Mitteilung.

10. Juli 2026

KAN­TON SO­LO­THURN: DAS BALLY-FIR­MEN­AR­CHIV UND DIE SCHUH­SAMM­LUNG WER­DEN PRO­VI­SO­RISCH GE­SCHÜTZT

Das Firmenarchiv und die Schuhsammlung von Bally sollen in ihrer Gesamtheit in Schönenwerd erhalten bleiben. © Bally-Schuhmuseum Schönenwerd

Der Solothurner Regierungsrat stellt das Firmenarchiv und die Schuhsammlung der Firma Bally provisorisch unter Schutz. Damit soll das für den Kanton Solothurn und die Region Schönenwerd historisch bedeutende Kulturgut langfristig erhalten bleiben.

7. Juli 2026

MEHR ALS 1’000 DRU­CKE: HIS­TO­RI­SCHE ST.GAL­LER BUCH-KUL­TUR IST JETZT ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

© https://www.e-rara.ch/nav/classification/31586477

Die Stiftsbibliothek St.Gallen und die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen schaffen gemeinsam einen Zugang zum st.gallischen Büchererbe bis 1805. Mehr als tausend Drucke aus dem heutigen Kantonsgebiet vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert stehen als frei zugängliche digitale Ausgaben zur Verfügung. Die beiden Bibliotheken haben das Projekt gemeinsam mit der Plattform e-rara.ch der ETH-Bibliothek erfolgreich abgeschlossen.

30. Juni 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: LES AR­CHIVES DE FRI-SON RE­JOIG­NENT LA BCU-KUB

FRI-SON https-::www.fri-son.ch:fr:blog:nos-archives-sen-vont-direction-la-bcu

La semaine dernière, la BCU a emporté 33 ans d’histoire de la salle de concerts Fri-Son, de ses débuts jusqu’en 2016, à la suite de la donation de ce fonds d’archives à l’Etat de Fribourg: contrats, factures, riders, VHS de concerts, affiches, correspondances, dossiers de presse, livres d’or et bien d’autres documents.

28. Juni 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 11/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

25. Juni 2026

DER NEUE PRÄ­SI­DENT DER STIF­TUNG SCHWEI­ZER PRES­SE­RAT HEISST BER­NARD MAIS­SEN

Bernard Maissen - Foto: © RTR, 2025, https://www.rtr.ch/cultura/sin-visita-tar-50-50-bernard-maissen-jau-sun-sursta-da-la-decisiun-dal-tribunal

Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat hat Anfang Juni 2026 Bernard Maissen (Bild) zum neuen Präsidenten des Stiftungsrats gewählt, wie jetzt bekannt wird. Der ehemalige Direktor des Bundesamts für Kommunikation folgt auf Daniel Hitzig, der Anfang Mai zurückgetreten ist.

24. Juni 2026

DO­MI­NIK LAND­WEHR IST DER NEUE PRÄ­SI­DENT VON WI­KI­ME­DIA CH

An der Generalversammlung wählten die Mitglieder von Wikimedia CH vier neue Vorstandsmitglieder (auf dem Foto von links nach rechts) Dominik Landwehr, Heidi Eisenhut, Mounir Krichane und Daniel Senn

Diesen Frühling hat die Generalversammlung von Wikimedia CH vier neue Vorstandsmitglieder gewählt: Daniel Senn, Mounir Krichane, Heidi Eisenhut und Dominik Landwehr treten die Nachfolge von Amandine Cabrio, Anna Jobin, Nawal Aït-Hocine und dem scheidenden Präsidenten Matthias Nepfer an. Dessen Amtszeit endete gemäss den Statuten nach sechs Jahren. Dominik Landwehr ist der neue Präsident. An der Vorstandssitzung vom 23. Juni 2026 hat Dominik Landwehr die Wahl zum neuen Präsidenten angenommen.

19. Juni 2026

ELEK­TRO­NI­SCHE PU­BLI­KA­TIO­NEN SOL­LEN LANG­FRIS­TIG GE­SI­CHERT UND VER­FÜG­BAR SEIN

Das Webarchiv Schweiz - Foto: © Simon Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek NB

An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek eröffnet. Ziel der Vorlage ist die Einführung des sogenannten «Dépôt légal numérique» (Pflichtexemplarrecht), welches die Sammlung elektronischer Publikationen aus der Schweiz durch die Nationalbibliothek gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig gesichert und verfügbar gemacht werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. Oktober 2026.

8. Juni 2026

DER SCHWEI­ZER FO­TO­GRAF ROLF WAL­TER JECK IST GE­STOR­BEN

Rolf Walter Jeck, 2015, https://www.youtube.com/watch?v=uyfiE0khQ8E

Der am 7. Februar 1935 geborene Basler Fotograf Rolf Walter Jeck-Zweifel (Bild) ist am 16. April 2026 gestorben, wie wir jetzt erfahren. Als Sohn des Fotografen Lothar Jeck wuchs er in einer Familie auf, deren Name eng mit der Basler Fotografie verbunden ist. Nach seiner Ausbildung trat er in das Familienunternehmen ein und übernahm das Geschäft 1962 gemeinsam mit seiner Ehefrau Verena. Bis zum Jahr 2000 führte er das traditionsreiche Fotohaus weiter und prägte dessen Entwicklung während fast vier Jahrzehnten. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Rolf Jeck während vieler Jahre für die Anliegen des Fotografenberufs und setzte sich innerhalb der Berufsverbände für die Förderung der professionellen Fotografie ein.

3. Juni 2026

WIS­SEN AUS DEM EM­MEN­TAL: «SPY­CHE­RE!» AUF FELD­FOR­SCHUNG

Seit rund zwei Monaten ist die digitale Plattform «e-spycher» des Regionalmuseums Chüechlihus Langnau online, wie hier bereits gemeldet wurde. Das Interesse ist gross: Bereits rund 50 Beiträge zeigen die Vielfalt des lokalen Wissens. Nun startet die nächste Phase des Citizen-Science-Projekts: Eine Gruppe von Co-Forschenden ist im ganzen Emmental unterwegs und sammelt gemeinsam mit der Bevölkerung Geschichten, Dialekte und Wissen aus dem Alltag. Ein nächster wichtiger Treffpunkt wird der Auftritt an der Ausstellung OGA in Langnau sein.

25. Mai 2026

AUS­SCHREI­BUNG NACH­WUCHS­PREIS «AU­DIO­VI­SU­EL­LES KUL­TUR­GUT»

PHONOGRAPH PLAYBACK IN EDISON LABORATORY MUSIC ROOM Aufnahmeteam, rechts Theo Wangemann (1855-1906). QUELLE: NPS EDIS IMAGE 29-430-003-N01 ca. Mai 1905, West Orange, New Jersey

Die Deutschland/Schweiz-Ländergruppe der IASA (Internationale Vereinigung der Schall- und audiovisuellen Archive) schreibt erstmals den Nachwuchspreis «Audiovisuelles Kulturgut» aus. Einsendeschluss ist am 30. Juni 2026.

24. Mai 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 09/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

22. Mai 2026

DER VER­EIN ME­DI­EN­QUA­LI­TÄT SCHWEIZ (MQS) STELLT SEINE TÄ­TIG­KEIT EIN

Verein Medienqualität Schweiz stellt seine Tätigkeit ein

Der Verein Medienqualität Schweiz (MQS) hat an seiner Generalversammlung vom
 20. Mai 2026 beschlossen, den Verein per Ende 2026 aufzulösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 engagierte sich der MQS für die Förderung und Versachlichung der Diskussion über Medienqualität in der Schweiz. Zentrales Projekt war das Medienqualitätsranking, das in enger Zusammenarbeit mit renommierten universitären Instituten entwickelt und umgesetzt wurde und über Jahre hinweg wichtige empirische Grundlagen für die öffentliche Debatte lieferte.

22. Mai 2026

BFS: 2025 GAB ES IN DER SCHWEIZ FAST 5 PRO­ZENT WE­NI­GER KUL­TUR­SCHAF­FEN­DE ALS IM VOR­JAHR

© Bundesamt für Statistik (BFS), https://www.facebook.com/StatDataCH

Das Bundesamt für Statistik (BFS) meldet: Im Jahr 2025 verringerte sich die Zahl der Kulturschaffenden in der Schweiz im Vergleich zu 2024 um 4,8%. Diese Abnahme ist mit jener während der Covid-19-Pandemie in den Jahren 2019-2020 vergleichbar. Sie betraf vor allem männliche Kulturschaffende sowie solche mit Schweizer Staatsangehörigkeit. In der lateinischen Schweiz fiel der Rückgang zudem stärker aus als in der Deutschschweiz. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse zu den Kulturschaffenden (2025) aus der aktualisierten Statistik der Kulturwirtschaft. Auch die Zahlen zur öffentlichen und privaten Kulturfinanzierung wurden aktualisiert (2023).

20. Mai 2026

DI­GI­TA­LE EDI­TI­ON ZB ZÜ­RICH: BRIEF­WELT VON HANS GEORG UND HER­MANN NÄ­GE­LI

Seiten aus dem Nachlass von Hans Georg Nägeli in der Zentralbibliothek Zürich ZB - Benedikt Merkle

Die erste digitale Edition der Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist online: Sie enthält Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli, die einen spannenden Einblick in die Briefwelt des Zürcher Musikverlegers und dessen Netzwerk gibt.

20. Mai 2026

«KUL­TUR IST ZEN­TRA­LER BE­STAND­TEIL DES AN­GE­BOTS DER SRG-SSR»

Symbolbild: Fête des Vignerons 2019 - Foto: © Jay Louvion / RTS

Die SRG-SSR hat erstmals eine systematische Analyse der Kulturleistungen in ihrem redaktionellen Angebot in Auftrag gegeben. Untersucht wurden Beiträge aus Fernsehen, Audio / Podcasts, Online-Artikeln und Social Media. «Die Ergebnisse zeigen: Die Kultur ist fest in den Programmen aller Regionaleinheiten verankert und nimmt einen hohen Stellenwert in allen Mediengattungen ein», schreibt die SRG-SSR heute. Die Studie mit dem Titel «Zwischen Jodeln, Jazz und Jugendliteratur» wurde vom Mileva Institut in Toffen (BE) erstellt. Bereits hat Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kultur- und Medienschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, zur Studie Stellung genommen.

19. Mai 2026

«GE­SICHT DER SCHWEIZ»: FO­TO­KÜNST­LER CHRIS­TI­AN SCHOLZ SCHENKT NA­TIO­NAL­BI­BLIO­THEK EINE EDI­TI­ON SEI­NER POR­TRAIT-SAMM­LUNG

Auswahl von Portraitmotiven: Hans Josephson (Serie Künstler), Carla Caviezel (Serie Engadinerinnen), Doris Leuthard (Serie Politikerinnen), Pater Fridolin Wüthrich (Serie Ganzkörperportraits) - © Christian Scholz, Zürich © Foto: Flurin Bertschinger, NB, 2026

Die Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) erhält eine bedeutende Schenkung zur Erweiterung ihrer umfassenden Sammlung an fotografischen Portraits: Der Zürcher Fotokünstler Christian Scholz (*1951) überlässt dem Bund eine komplette Edition des Œuvres «501 – Portraitwerk Schweiz. Ein künstlerisches Programm». Bekannte Schweizer Persönlichkeiten sind darin zu entdecken, aber auch viele Unbekannte, die sich in ihrer Gesamtheit zu einem reich modulierten «Gesicht der Schweiz» zusammenfügen.

13. Mai 2026

DER SCHWEI­ZER JU­RIST, KUL­TUR­FÖR­DE­RER UND -VER­MITT­LER JO­HAN­NES F. FULDA IST GE­STOR­BEN

Johannes Fulda (links) und Hans-Jörg Heusser in der Villa Bleuler, 1993 - Foto: SIK-ISEA

Der am 9. April 1937 geborene, in Maienfeld (GR) aufgewachsene und in Kilchberg (ZH) wohnhaft gewesene Jurist, Kunstsammler, Kulturförderer und -vermittler, Autor und frühere Generalsekretär des ETH-Rates Johannes Friedrich Fulda-Schaller (Bild links) ist am 29. April 2026 gestorben. Er war der erste Präsident der 1992 gegründeten Stiftung Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, der er neun Jahre lang vorstand. Bereits 1986 trat er dem Vorstand des Trägervereins von SIK-ISEA bei, aus dem später der Förderverein hervorging. 2022 hat Johannes Fulda seine bedeutende Sammlung von 17 Werken der in Chur geborenen Kunstmalerin Angelika Kauffmann (1741-1807) dem Bündner Kunstmuseum geschenkt.

11. Mai 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER FO­TO­GRA­FEN RO­LAND ISE­LIN

02 Roland Iselin, Jackie60@Mother‘s, New York, 1998 Aus der Werkgruppe „Human Resources" © Roland Iselin-Archiv / Fotostiftung Schweiz

Der am 17. Juli 1958 in Kreuzlingen geborene renommierte Schweizer Fotograf Roland Iselin ist am Montag, dem 4. Mai 2026, nach langer Krankheit gestorben. «Mit einer sich stets weiterentwickelnden Bildsprache und grosser Sensibilität für die Möglichkeiten des fotografischen Mediums setzte er sich mit Eigenheiten des menschlichen Daseins auseinander», schreibt die Fotostiftung Schweiz. Sie verwaltet Roland Iselins Archiv und wird ihren Teil zur Sichtbarmachung des Lebenswerks von Roland Iselin leisten, wie die Stiftung mitteilt.

11. Mai 2026

«WIR, SAI­SON­NIERS…»

Italienerinnen und Italiener bei der Einreise in Brig 1953. Fotografie: Hermann Freytag © Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich

«Zürich 1931–2026 | Eine Ausstellung über sichtbare Arbeit und unsichtbar gemachtes Leben»: Photobastei Zürich, bis am 21. Juni 2026

10. Mai 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 08/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

9. Mai 2026

«LE VIT­TI­ME DEL LA­VO­RO: UN FOCUS»

Vincenzo Vela, «Le vittime del lavoro» (dett.), 1882-83 — © Confederazione Svizzera, Museo Vincenzo Vela, foto: Mauro Zeni

Esposizione Museo Vincenzo Vela, Ligornetto, fino al 10 gennaio 2027

9. Mai 2026

BRAN­CHEN­VER­EIN­BA­RUNG: VER­BES­SER­TE AR­BEITS­BE­DIN­GUN­GEN FÜR RUND 4’000 ME­DI­EN­SCHAF­FEN­DE


Neue Technik im maz, Schweizer Kompetenzzentrum für Journalismus und Kommunikation, Luzern - Foto: © https://www.maz.ch/news/das-maz-macht-rebranding

Rund 20 Jahre lang haben private Medienhäuser und Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen in der deutschschweizerischen Medienbranche gestritten. Jetzt liegt eine Einigung vor. Die Mitgliederversammlung des Verlegerverbands Schweizer Medien (VSM) stimmt der neuen Branchenvereinbarung deutlich zu. Die freiwillige Vereinbarung mit der Gewerkschaft syndicom und dem Berufsverband impressum schafft einheitliche Mindestarbeitsbedingungen für die Medienbranche. Der VSM ruft seine Mitglieder auf, «die Branchenvereinbarung möglichst zu übernehmen».

8. Mai 2026

JETZT ON­LINE: DIE NEUE WEB­SEI­TE «LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ – LIT­TÉ­RA­TURE­SU­IS­SE – LET­TE­RA­TURA­SVIZ­­ZERA – LIT­TE­RA­TURA­SVIZ­RA»

LiteraturSchweiz.ch

Die neu konzipierte und gestaltete Webseite «LiteraturSchweiz.ch» ist jetzt online: «‹LiteraturSchweiz› ist die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur*innen, für Literaturinteressierte, Autor*innen, Illustrator*innen, Lesende und alle, die es werden wollen. ‹LiteraturSchweiz› vernetzt, informiert, strahlt aus.», ist auf der Startseite zu lesen. Die hier bereits mehrfach angekündigte drei- bis fünfsprachige Website ist gegliedert in die Rubriken «LiteraturLandschaft», «LiteraturFenster», «LiteraturLexikon» und «LiteraturSchweiz».

7. Mai 2026

ST.GAL­LEN: STIF­TUNG IN­TER­NET AR­CHI­VE SWITZ­ER­LAND HAT IHRE AR­BEIT AUF­GE­NOM­MEN

© https://internetarchive.ch/

Die Stiftung Internet Archive Switzerland hat am 5. Mai 2026 in St.Gallen ihre Tätigkeit als gemeinnützige Organisation aufgenommen. Der Kanton St.Gallen schreibt dazu in einer Medienmitteilung: «Die Stiftung gehört zum Internet Archive: eines der grössten und bedeutendsten digitalen Archive weltweit. Auch im Stiftsarchiv St.Gallen ist die Tradition der Informationssicherung tief verwurzelt. Vor diesem Hintergrund wird während des St.Gallen Symposiums bis am 10. Mai im Eingangsbereich des Stiftsarchivs eine Präsentation des Internet Archive Switzerland gezeigt».

7. Mai 2026

ZUR AR­CHI­VIE­RUNG VON SO­CIAL-MEDIA-IN­HAL­TEN UND WEB­SEI­TEN

Das Webarchiv Schweiz - Foto: © Simon Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek NB

Die neuste Ausgabe von «arbido», der Schweizer Online-Fachzeitschrift für Archiv, Bibliothek und Dokumentation, befasst sich mit der Archivierung von Social Media-Inhalten und Webseiten, die immer mehr Bedeutung erhält. Konkrete Beispiele aus der Archivpraxis werden vorgestellt. Zudem wird auf die rechtlichen und technologischen Herausforderungen bei der Übernahme und Archivierung dieser Inhalte eingegangen.

5. Mai 2026

LENA BER­GER HEISST DIE KÜNF­TI­GE CHEF­RE­DAK­TO­RIN DER «LU­ZER­NER ZEI­TUNG»

Lena Berger - Foto: © Christian Schnur / «Beobachter»

Per 1. Oktober 2026 übernimmt Lena Berger (Bild) die Chefredaktion der «Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben. «Sie folgt auf Christian Peter Meier, der in Pension geht», schreibt die Zeitung am Dienstag «in eigener Sache». Derzeit ist Lena Berger beim «Beobachter» als Online-Blattmacherin und stellvertretende Chefredaktorin tätig.

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