IM «FOCUS»: CHRISTINE BRAND, KRIMIAUTORIN UND JOURNALISTIN
Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast
Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast
Pour sa 20e édition, BDFIL déploie jusque’au 10 mai 2026 une programmation exceptionnelle avec 16 expositions à découvrir au cœur de Lausanne. Le festival met à l’honneur l’autrice Mirion Malle, invitée d’honneur de cette édition anniversaire, et propose une plongée dans la bande dessinée québécoise, Pays Invité de cette édition.
Jane Mumford, Thelma Buabeng und Patti Basler stehen im «Millers» in Zürich auf der Bühne. Gastgeberin Andrea Fischer Schulthess führt durch einen Abend, der mit Humor und Schärfe Klischees hinterfragt. Ausstrahlung: Sonntag, 3. Mai 2026, 21.45 Uhr, SRF 1 und Play SRF
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 9. Mai 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Am Samstagabend wurde in Zürich im Kongresshaus der diesjährige Prix Walo verteilt. Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt der 80jährige Unternehmer, Musik- und Showmanager Freddy Burger. Der Publikumspreis ging an den 53jährigen SRF-Fernsehmoderator Nic Hartmann. Der Prix Walo des Vereins Show Szene Schweiz wurde dieses Jahr zum 50. Mal verliehen.
Eingabefrist: 7. Juli 2026, 23:59 Uhr – Clôture de l’Open Call: 7 juillet 2026, 23:59 h
Vom 8. bis am 31. Mai 2026 – Du 8 jusqu’au 31 mai 2026
Der Wettbewerb des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für wissenschaftliche Bilder 2026 würdigt zwanzig Werke – von der Vogelmaske bis zum unterirdischen Fluss. Seit zehn Jahren vereint der SNF-Wettbewerb über 3’800 Bilder, die überraschende Einblicke in die Forschung bieten.
325 gezeichnete Kurzgeschichten zum Thema «Freundschaft» sind aus aller Welt für den Basler Comic-Wettbewerb eingereicht worden. Ab dem 4. Mai 2026 ist die Mittlere Brücke in Basel mit Ausschnitten aus den Arbeiten der 20 Gewinner:innen beflaggt. Die 800 Jahre alte Rheinquerung wird damit zur Galerie unter freiem Himmel.
Ausstellung an der Badstrasse Baden, vom 2. bis am 17. Mai 2026 – Vernissage am 3. Mai 2026, 11 Uhr
Der Luzerner Stadtrat würdigt Ursula Hildebrand (Bild) für ihr umfassendes Wirken als Theaterschaffende mit dem Kunst- und Kulturpreis 2026 der Stadt Luzern. Die zwei Anerkennungspreise 2026 gehen an den Grafikdesigner Erich Brechbühl sowie an das Openair Funk am See.
Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat nimmt vom Rücktritt von Daniel Hitzig (Bild) als Präsident der Stiftung Kenntnis. Interimistisch übernehmen die beiden Co-Vizepräsidentinnen Franziska Engelhardt und Pia Guggenbühl das Präsidium. «Der Stiftungsrat dankt dem scheidenden Präsidenten Daniel Hitzig für sein engagiertes Wirken. Die Suche nach einer geeigneten Nachfolge ist eingeleitet», heisst es in der Meldung der Stiftung vom Freitag.
Nach 47 Jahren gibt Jacky Marti (Bild) die künstlerische Leitung des Estival Jazz in Lugano ab. «Eine insgeheim erwartete, nun aber symbolisch bedeutsame Nachricht: Für eines der repräsentativsten Festivals der Region, das als kostenlose Veranstaltung begann und im Laufe der Zeit zu einer internationalen Referenz geworden ist, geht eine Ära zu Ende», schreibt RSI dazu.
Suisseculture, der Dachverband der professionellen Schweizer Kulturschaffenden und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, «nimmt die Diskussionen um die Zukunft von Radio SRF 2 Kultur mit grosser Aufmerksamkeit zur Kenntnis», wie er schreibt: «Kultur gehört zum Kern des medialen Service public. Deshalb erwarten wir, dass die Kulturkanäle im Radio aufrechterhalten und weiterentwickelt werden»
Der am 23. Januar 1938 in Deutschbaselitz (Sachsen) als Hans-Georg Kern geborene deutsch-österreichische Kunstmaler, Bildhauer und Grafiker Georg Baselitz (Bild links) ist am 30. April 2026 gestorben. International bekannt wurde er in den 1970er-Jahren mit figurativen, expressiven Gemälden. Baselitz’ künstlerische Einflüsse ergaben sich aus einer Vielzahl von Inspirationen, wie Illustrationen der Sowjetzeit, manieristische Druckgrafiken und afrikanische Skulpturen. Die Zerstörung und das Leid des Zweiten Weltkrieges haben den Künstler nachhaltig beeinflusst. Das Thema der Zerstörung kehrt, nebst weiteren autobiografischen Gegebenheiten, in vielen seiner Arbeiten wieder. Ordnungen und Konventionen der Wahrnehmung mithilfe seiner Malerei zu stören, waren fortan ein wichtiges Leitmotiv in Baselitz’ Arbeiten. Ab 1969 malte er seine Motive so, dass sie auf dem Kopf stehen, was ihm zum Durchbruch verhalf und seine Werke bis heute unverkennbar macht. (*)
Der Luzerner Regierungsrat verleiht am 22. September 2026 den mit 10’000 Franken dotierten Anerkennungs- und Förderpreis 2026 an Urs-Beat Frei (Bild). Frei ist Konservator des Luzerner Stiftsschatzes; er wird für sein langjähriges Engagement für die Pflege und Vermittlung kirchlicher Kulturgüter geehrt, wie die Luzerner Staatskanzlei mitteilt. Urs-Beat Frei ist Spezialist für christliche Sakralkunst und -kultur, Autor, Berater und Kulturvermittler.
Das Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn hat im Auftrag des Regierungsrats zwölf Förderpreise 2026 und zwei Atelierstipendien in Paris 2027 vergeben. Die Feierlichkeiten der Preisvergabe finden am 2. Juni 2026 in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn statt.
«La Liberté», «La Gruyère» et «La Broye Hebdo» formeront une rédaction commune sur trois sites – Tout en renouvelant son offre éditoriale, St-Paul Médias fusionne ses rédactions en une seule répartie à Fribourg, Bulle et Payerne. Cette restructuration s’accompagne de la suppression de 18 équivalents plein-temps.
Anlässlich des internationalen Tags der Pressefreiheit veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (RSF) die neue Rangliste der Pressefreiheit 2026. Daraus geht hervor, dass der Durchschnittswert für die Pressefreiheit aller Länder zusammen einen neuerlichen historischen Tiefstand erreicht hat. Zum ersten Mal seit der Einführung der Rangliste vor 25 Jahren befinden sich mehr als die Hälfte der bewerteten Länder in den Kategorien «schwierig» und «sehr schwierig». Der rechtliche Druck, der oft in Form sogenannter «Lawfare» («Rechtskrieg»; Kriegsführung mit juristischen Mitteln) auftritt, nimmt weltweit zu. Dies gilt in gewissem Masse auch für die Schweiz, die trotz nahezu unveränderter Situation in der Rangliste einen Platz gut macht. Das ist auch auf den Rückgang anderer Länder zu erklären.
Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider hat im Kunstmuseum Bern das Jubiläumsjahr des Schweizer Museumspasses eröffnet und dabei dessen Erfolgsgeschichte Revue passieren lassen. Heute gehören über 500 Museen der «Passfamilie» an, die 1996 vom Bundesamt für Kultur, dem Verband Schweizer Museen sowie Schweiz Tourismus gegründet worden ist. Das Jubiläum wird ausgiebig gefeiert: In den kommenden Monaten werden in allen Landesteilen verschiedenste Prominente die Schweizer Museen besuchen und dabei vor Publikum ihre Lieblingswerke präsentieren. Im Herbst wird erstmals der Schweizer Museumspreis vergeben und damit ein Publikumsliebling unter den Museen ausgezeichnet. Mit drei karitativen Kooperationen soll im Jubiläumsjahr schliesslich auch die kulturelle Teilhabe gestärkt werden.
Die Stadt Bern vergibt die kulturelle Nutzung der Dampfzentrale nach einem selektiven Verfahren ab 2028 an den Verein Dampfzentrale mit seinem Konzept «Plan D». Das Angebot wurde im Rahmen einer Ausschreibung nach WTO-Übereinkommen von einem neunköpfigen Beurteilungsgremium einstimmig ausgewählt. Es dient als Grundlage für die Verhandlungen eines Leistungsvertrages für die Periode 2028 bis 2030.
Ausstellung im Haus der Fotografie, Olten, bis am 19. Juli 2026
«Anna Tumarkin Lectures in Philosophy» – so heisst die international erste Vorlesungsreihe, die ausschliesslich Frauen aufgrund ihrer herausragenden philosophischen Arbeit präsentiert. Dieses Jahr hat das Institut für Philosophie der Universität Bern Jennifer Lackey (Northwestern University, USA) eingeladen. Sie spricht am 4., 5. und 6. Mai 2026 darüber, dass Betroffene von schwerwiegenden Ungerechtigkeiten ein Recht auf Anerkennung ihres Schicksals haben.
Der am 23. Dezember 1942 in Port-au-Price geborene haitianisch-schweizerische Autor, Sprach- und Literaturwissenschaftler, Professor und Lehrer Jean-Raoul Austin de Drouillard (Bild) ist am 28. April 2026 in Basel gestorben, wie sein Verlag Lenos mitteilt. Am 4. Mai 2026 erscheint bei Lenos sein autofiktionaler Roman «Im falschen Leben. Eine Jugend».
Sylvia Winkelmann-Ackermann (Bild) wird ab August 2026 Leiterin der Geschäftsstelle Zweckverband grosse Kulturbetriebe. In dieser neu geschaffenen Funktion ist sie verantwortlich für den Aufbau und die Führung der Geschäftsstelle sowie für die fachliche und organisatorische Unterstützung der Delegiertenversammlung des Zweckverbands von Kanton und Stadt Luzern. Sie unterstützt die Delegierten in der strategischen Steuerung der angeschlossenen Kulturbetriebe.
Der Jahresbericht 2025 der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia liegt vor: Im Jahr 2025 unterstützte Pro Helvetia rund 6’800 Kunst- und Kulturvorhaben in der Schweiz und in 113 Ländern weltweit. «Die Stiftung leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des professionellen Schweizer Kunst- und Kulturschaffens sowie dessen internationaler Verbreitung. 2025 markierte zudem den Beginn der Kulturbotschaft 2025–2028, zu deren Umsetzung Pro Helvetia massgeblich beiträgt», schreibt die Stiftung.
Exposition Musée Charmey, jusqu’au 24 mai 2026
Exposition Château de Gruyères, jusque’au 7 juin 2026
Erfreuliche Zeilen aus dem Kunsthaus Steffisburg bei Thun: «Nachdem das ehemalige Bushaus altersschwach geworden und uns daher gekündigt worden ist und die bisherigen Akteure in die Jahre gekommen sind, mussten neue Lösungen her. Diese hatten wir im Ansatz gefunden mit Odilia Nowacki als neuer Leiterin und mit der Nutzung der ehemaligen Denner-Räume im Oberdorfmärit. Trotz allem war der Weiterbestand des Kunsthauses Steffisburg damit noch nicht gesichert (…). Nun hat die Gemeinde Steffisburg den Fortbestand gesichert mit einem jährlichen Beitrag von CHF 30’000.- für die nächsten drei Jahre und der Absicht, das Kunsthaus danach in das regionale Kulturförderprogramm einzubinden.»
«Alas» ist ein neues KI-Programm für Übersetzungen Deutsch-Rätoromanisch. Es wurde gemeinsam von der Universität Zürich und der Lia Rumantscha entwickelt und generiert auf Knopfdruck gratis Übersetzungen in jedes der fünf Idiome des Rätoromanischen sowie in die Schriftsprache Rumantsch Grischun.
Die fünf Projektteams des städtebaulichen Berner Studienauftrags stehen fest. Bis Ende 2026 sollen sie nun Vorschläge entwickeln, «wie das Museumsquartier Bern als bedeutendes Kulturareal nachhaltig gestärkt werden kann». Ende 2025 hat das Museumsquartier gemeinsam mit der Burgergemeinde Bern, der Stadt und dem Kanton Bern einen städtebaulichen Studienauftrag mit Projektvertiefungen ausgeschrieben. «Damit soll ein langfristiges städtebauliches und räumliches Zielbild für das Museumsquartier erarbeitet und für alle Beteiligten als verbindliche Handlungsanleitung für die künftige Infrastrukturentwicklung festgelegt werden», wie es auf der entsprechenden Webseite heisst.
Der Medienpreis Nordwestschweiz wurde dieses Jahr zum 28. Mal verliehen. Er zeichnet Journalistinnen und Journalisten sowie Berufsfotografinnen und Berufsfotografen für besondere Leistungen im Bereich des regionalen Journalismus und der regionalen Fotografie aus. Die Verleihung des Medienpreises 2025 in der Gesammtsumme von 15’000 Franken fand am Montagabend im Musik- und Kulturzentrum Don Bosco in Basel statt.
Die Dätwyler Stiftung und die Kunst- und Kulturstiftung Uri gehen künftig gemeinsame Wege in der Förderung des Urner Kunst- und Kulturschaffens. Sie schaffen mit dem Recherche-Atelier und dem Nachwuchspreis zwei neue Fördergefässe. Mit den beiden Förderungspreisen beabsichtigen die beiden Stiftungen, gezielt bestehende Lücken der Kulturförderung in Uri zu schliessen und neue Impulse zu ermöglichen. Ausgangspunkt der Zusammenarbeit ist der wachsende Bedarf nach flexiblen Förderformaten, insbesondere im professionellen Bereich.
Der Bundeshausredaktor Raphael Rauch sorgt mit einem Beitrag im «SonntagsBlick» vom 26. April 2026 für über 130 Kommentare in den eigenen Zeitungspalten sowie für grosse Empörung, Aufregung und Enttäuschung in sogenannten «sozialen Medien»: «SRF 2 vor dem Aus: Susanne Wille will ein ganzes Programm einsparen», lautet der Titel des Artikels. «Weil das frühere DRS 2 fast ein Drittel seines Publikums verloren hat, steht der Kultursender auf der Kippe», schreibt Rauch.
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 2. Mai 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Claude Witz (Bild) wird per 1. August 2026 die Geschäftsleitung des Schweizer Syndikats Film und Video (SSFV) übernehmen. Er verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Herstellungs- und Produktionsleiter für Kino- und Serienproduktionen in allen Schweizer Sprachregionen und ist seit über 25 Jahren in der Filmbranche tätig, zuerst in der Kamera-Abteilung und als Beleuchter, bevor er in die Produktion wechselte.