Nach ausführlicher Prüfung der beiden Standort-Optionen Bundesplatz und Himmelrich hat der Stiftungsrat des Kleintheaters Luzern entschieden, «den Fokus für die weitere Planung auf den bisherigen, bewährten Standort Bundesplatz zu legen», wie es in der heutigen Medienmitteilung heisst.

Bild: Kleintheater Luzern – Foto: © Beat Allgaier
Eine Machbarkeitsstudie, welche die Luzerner Pensionskasse LUPK unter Beizug des Kleintheaters erstellte, zeige, «dass ein moderner Theaterbetrieb am Standort Bundesplatz realisierbar ist». Das Kleintheater prüfte dessen Tragbarkeit mittels einer qualifizierten Baukostenschätzung.
Die Stiftung schreibt: «Mit diesem klaren Entscheid können interne Ressourcen zielgerichtet und effizient eingesetzt werden. Insbesondere die zwecks Vergleichbarkeit angestrebte Synchronisation der Projekte erwies sich als personell und finanziell anspruchsvoll. Die grösste Herausforderung bleibt jedoch die Finanzierung der notwendigen Investitionen und der zu erwartenden höheren Betriebskosten am zukünftigen Standort.»
Den Gesamtaufwand zu Lasten des Kleintheaters wie mieterseitig induzierte Kosten im Edelrohbau, theaterspezifische Ausbaukosten sowie Kosten für Provisorium, Projektleitung sowie externe Expert:innen schätzt der Stiftungsrat heute auf rund 8 Millionen CHF.
Mit diesen Entscheidungsgrundlagen will der Stiftungsrat die «Voraussetzungen für ein modernes Kleintheater an historischer Stätte schaffen – ein Gewinn für die Luzerner Kulturlandschaft und alle Kunstschaffenden, die im Kleintheater eine Bühne finden».
Für die weiteren operativen Arbeiten in Bezug auf das Projekt «Neues Kleintheater Luzern am Bundesplatz» wurde Laura Hürlimann, Geschäftsführerin und Projektleiterin der Kreativagentur Gäggeligääl, engagiert.
cp
Kontakt:
https://www.kleintheater.ch/de
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Kommentare von Daniel Leutenegger