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Kategorie: Theater, Kabarett, Literatur

6. April 2026

DEM­NÄCHST IM KINO: «WAL­TER LIE­THA. DRUM SING I GRAD DRUM»

Gabriela Krapf, Walter Lietha, Corin Curschellas, 2025 - Foto: © https://walterlietha-film.ch/film.html

Am 16. April 2026 ist der Kinostart des Films «Walter Lietha. Drum sing i grad drum» des Regisseurs Stefan Haupt. Ab heute Ostermontag finden in der ganzen Deutschschweiz diverse Vorpremieren und Spezialveranstaltungen statt. Walter Lietha zählte in den 1970er-Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Kultur- und Musikszene. Als Sänger, Dichter, Komponist und kritischer Zeitgenosse schrieb er unzählige Mundartlieder und wurde so in der Deutschschweiz zu einer prägenden Stimme einer ganzen Generation.

4. April 2026

ZUM TOD DES BRI­TI­SCHEN CAR­TOO­NIS­TEN UND AU­TORS GLEN BAX­TER

Glen Baxter, 1992 - Foto: Noord-Hollands Archief, collectie Fotopersbureau De Boer, NL-HlmNHA_1478_36324K00_04, https://noord-hollandsarchief.nl/beelden/beeldbankdeboer/?mode=gallery&view=horizontal&rows=45&page=1&fq%5B%5D=search_s_metadata_id:%22L15591%22&sort=random%7B1775253320235%7D%20asc&filterAction - Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Glen_Baxter,_tekenaar,_1992_-_04.jpg

Der am 4. März 1944 in Leeds geborene britische Cartoonist und Autor Glen Baxter (Bild) ist am 29. März 2026 in London gestorben. Baxter entstammte einer Arbeiterfamilie und besuchte das Leeds College of Art. In London arbeitete er als Lehrer, begann zu zeichnen und veröffentlichte seine ersten Gedichte. Sein erstes Buch mit gesammelten Cartoons erschien 1977 unter dem Titel «Atlas» in den Niederlanden, zwei Jahre später in England. Neben den Cartoons schuf Baxter Bildromane wie das auch auf Deutsch erschienene «The Billiard Table Murders». Baxters Cartoons bestanden in der Regel aus einem Bild mit zugehöriger Bildunterschrift, deren absurder Witz erst durch die Kombination von Text und Bild entstand. Nach eigener Aussage hatten ihn Dadaisten und Surrealisten wie Max Ernst und René Magritte beeinflusst. Baxters Humor wurde mit dem der Monty Pythons und der Goon Show verglichen. Baxters Arbeiten erschienen u.a. in «The New Yorker»,«Vanity Fair», «Observer» und «The Independent on Sunday». (*)

2. April 2026

GARDI HUT­TER UND DIE KRAFT DES HU­MORS

Gardi Hutter 2026 Foto: © SRF: SRG_SSR

Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom heutigen Donnerstag, 13 Uhr

2. April 2026

DAMPF­ZEN­TRA­LE BERN: GE­SAM­TE LEI­TUNG VER­LÄSST DAS KUL­TUR­HAUS ENDE 2027

Dampfzentrale Bern – Foto: © Sabine Burger, https://www.flickr.com/photos/131711151@N05/albums/72157666768232165/with/29023529217

Mit Anneli Binder, Karin Bitterli und Roger Ziegler verlässt die gesamte Geschäftsleitung der Dampfzentrale Bern das Haus Ende 2027, wie sie gegenüber der «Hauptstadt» und den Berner Tamedia-Zeitungen mitteilt. Im August 2025 war bereits der gesamte Vorstand zurückgetreten. Noch in diesem Frühling will die Stadt Bern als Eigentümerin der Liegenschaft bekannt geben, wer den Betrieb in der Dampfzentrale ab 2028 übernehmen werde.

1. April 2026

OPEN CALL SWISS PER­FOR­MANCE AWARD 2026

Der Performancepreis Schweiz soll die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst erhöhen, ihre Vielfalt und Qualität zeigen und ihre Anerkennung stärken. Der national ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an Künstler:innen oder Kollektive, die sich durch Ausbildung, Arbeitsweise oder Präsentationspraxis in der Performancekunst verorten.


27. März 2026

LET­TE­RA LU­ZERN 2026: FEST IM NEU­BAD

© Lettera Luzern Literaturfest 2026

Literaturfest im Neubad Luzern, vom 27. bis am 29. März 2026

27. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN FILME- UND TV-MA­CHERS, AU­TORS, PRO­DU­ZEN­TEN, JU­RIS­TEN, PHI­LO­SO­PHEN, KÜNST­LERS UND KUL­TUR­VER­MITT­LERS ALEX­AN­DER KLUGE

Alexander Kluge, 2020 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)

26. März 2026

ST.GAL­LEN: LI­TE­RA­TUR­FES­TI­VAL WORT­LAUT 2026 MIT SCHWER­PUNKT­THE­MA «ÜBER:SET­ZEN»

Wortlaut 2026

Die 17. Ausgabe des St.Galler Literaturfestivals Wortlaut findet vom 27. bis 29. März 2026 statt. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr lautet «über:setzen». Insgesamt werden in St.Gallen 29 Veranstaltungen in der Lokremise, der Bibliothek Hauptpost, der Grabenhalle und der Stadtbibliothek Katharinen durchgeführt. Unter anderem treten folgende Autor:innen auf: Lukas Bärfuss, Martina Clavadetscher, Navid Kermani, Flurina Badel, Fabio Andina, Romain Buffat, Julia Weber, Jonas Lüscher, Laura Vogt, Nora Gomringer, Miriam Meckel, Helga Schubert, Katinka Ruffieux, Usama Al Shahmani und Vea Kaiser.

25. März 2026

KUL­TUR­VER­MITT­LER UND VER­LE­GER: MAT­THI­AS BURKI ER­HÄLT DEN IN­NER­SCHWEI­ZER KUL­TUR­PREIS 2026

Die Innerschweizer Kulturstiftung verleiht den Innerschweizer Kulturpreis 2026 an Matthias Burki (Bild). Damit würdigt der Stiftungsrat eine Persönlichkeit, die sich seit Jahrzehnten für die gesprochene Literatur einsetzt und der Mundartliteratur eine einzigartige Plattform verschafft. Mit seinem Verlag «Der gesunde Menschenversand» und seinem Engagement für das «Spoken Word» ermöglicht er auch einem jungen Publikum den Zugang zu Literatur, Sprache und Sprachkunst. Den Kleinverlag mit schweizweiter Ausstrahlung und Bedeutung führt er seit 1998 erfolgreich.

24. März 2026

SO­LO­THUR­NER LI­TE­RA­TUR­TA­GE: GE­WIN­NER:INNEN OPEN­NET 2026

Bilder (von links): Caroline Fankhauser, Silva Jäger und Michael Vogt - Fotos: © TSchaller, Lena Schmid und Vogt

Die Gewinner:innen des diesjährigen OpenNet-Schreibwettbewerbs der Solothurner Literaturtage sind bestimmt: Aus insgesamt 237 Einreichungen hat sich die OpenNet-Jury für die Texte von Caroline Fankhauser, Silvan Jeger und Michael Vogt entschieden.

22. März 2026

DIE DEUT­SCHE MU­SI­KE­RIN, SÄN­GE­RIN, KOM­PO­NIS­TIN, AU­TORIN UND PRO­DU­ZEN­TIN BET­TI­NA KÖS­TER IST GE­STOR­BEN


Bettina Köster, 1979 - Foto: Ganskörperfutter, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Eva-Maria_G%C3%B6ssling - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mania_D_ICC_Berlin_1979.jpg

Die am 15. Juni 1959 in Herford geborene deutsche Musikerin, Komponistin, Autorin und Musikproduzentin Bettina Köster (Bild) ist am 16. März 2026 in Capaccio Paestum (Italien) gestorben. Köster war von 1981 bis 1984 Sängerin und Haupttexterin der Band Malaria!, sie arbeitete anschliessend als Solokünstlerin. Köster war bekannt für ihre tiefe, warme, verrauchte Stimme, sie galt als «Hildegard Knef des Punk». Ihr Gesangsstil, androgynes Styling und das von Köster verkörperte Frauenbild liessen sie zur Ikone der queeren Subkultur werden. Im Jahr 2021 bezeichnete sie sich als «nicht binär». (*)

19. März 2026

KIM DE L’HO­RI­ZON IST UNTER DEN NO­MI­NIER­TEN FÜR DEN 51. MÜL­HEI­MER DRA­MA­TIK­PREIS

Kim de l’Horizon, 2022 - Foto: Harald Krichel, https://www.wikidata.org/wiki/Q640 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Kim_de_Horizon-62420.jpg

Die Auswahlgremien haben offiziell verkündet, welche Stücke dieses Jahr ins Rennen um den Mülheimer Dramatikpreis und den KinderStückePreis gehen.
Unter den Nominierten ist Kim de l’Horizon mit «Die kleinen Meerjungraun» der Bühnen Bern in der Regie von Alia Luque. Das Festival findet vom 16. Mai bis 6. Juni 2026 statt.

18. März 2026

DER ZÜR­CHER FILM­KRI­TI­KER UND SHOW­BUSI­NESS-JOUR­NA­LIST BENNY FURTH IST GE­STOR­BEN

Benny Furth - LIVE-NostalgikerInnen

Der 1932 geborene Zürcher Filmkritiker und Entertainement-Journalist Benny Furth (Bild) ist gestorben. Er veröffentlichte seine Besprechungen u.a. via «Facts», «Baslerstab» und «Art-TV». Furth war Redaktionsleiter des von Hazy Osterwald initiierten Ausgeh-Magazins «Music Monitor Live» und 2014 Gründer der Facebook-Gruppe «LIVE-NostalgikerInnen», – ein beliebtes Forum, das gemäss Selbstdarstellung «Fotos, Erinnerungen und Veranstaltungen des internationalen und Schweizer-Showbusiness’ aus den Jahren 1968 bis 1999 wieder aufleben lassen möchte, mit Bildern und Beiträgen jener Zeit» und «dazu noch über aktuelle Events, die nostalgisch angehaucht sind, berichtet.»

14. März 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER KUNST­MA­LERS, MU­SI­KERS, SCHAU­SPIE­LERS, RE­GIS­SEURS, AU­TORS UND ER­ZÄH­LERS TIM­MERMAHN

Timmermahn © timmermahn.ch

Der am 23. Oktober 1942 in Lausanne als Peter Klein geborene Maler, Zeichner und Plastiker, Musiker, Schauspieler, Erzähler, Regisseur, Theater- und Hörspielautor Timmermahn (Bild) ist am 14. März 2026 in Bern gestorben. Er hatte sich seinen Künstlernamen mit dem mahnenden «H» schon als 25-Jähriger zugelegt. Der Enkel des Basler Läckerli- und Bonbonfabrikanten André Klein lernte Schaufensterdekorateur und arbeitete danach als Kulissenmaler am Stadttheater Bern. Ab den 1960er-Jahren verdiente er sich sein Brot als Kunstmaler und genoss die Freiheiten des wilden Lebens. Unter anderem an der Seite von Künstlerfreunden wie dem Schweizer Bildhauer Bernhard Luginbühl oder der Mundartlegende Polo Hofer. Alle drei gelten als Urgesteine der Berner Kunstszene. Timmermahn lebte auf Kreta, in Holland, in Italien, im Tessin und 25 Jahre in einem alten Bauernhaus in Rüeggisberg, bis es ihn wieder in die Stadt Bern zog.

13. März 2026

DIE WEB­SEI­TE «VICE­VER­SA LI­TE­RA­TUR – LIT­TÉ­RA­TU­RE – LET­TE­RA­TURA – LIT­TE­RA­TURA» WIRD NICHT MEHR AK­TUA­LI­SIERT

viceversa literatur.ch

Nach 15jähriger Tätigkeit im Netz wurde «www.culturactif.ch» 2012 zur viersprachigen Website «viceversaliteratur.ch». Als Online-Schwester des Literaturjahrbuchs «Viceversa» widmete sich die Plattform den Schweizer Literaturen. Das Projekt des Vereins Viceversa Literatur (ehemaliger Service de Presse Suisse) publizierte wöchentlich neue Beiträge: Rezensionen, themenzentrierte Artikel, Interviews u. a. mehr. Bis im August 2025 war Ruth Gantert verantwortlich für die Gesamtredaktion der Plattform «Viceversa Literatur». Auf der Webseite ist nun zu lesen, diese werde nicht mehr aktualisiert. Weiter gehe es auf der Plattform «LiteraturSchweiz», die «im Frühling 2026 aufgeschaltet wird».

10. März 2026

«ELLA MAIL­LART. RÉ­CITS PHO­TO­GRA­PHIQUES»

Ella Maillart, Bergères tangoutes au 108 tresses, 1935, Qinghai, République de Chine © Succession Ella Maillart et Photo Elysée, Lausanne

Exposition Photo Elysée, Plateforme 10, Lausanne, jusqu’au 1 novembre 2026

8. März 2026

FÜR MAX RÜD­LIN­GER («ICH BIN NIE­MAND»)

Bild: Max Rüdlinger - Foto: Privat - zVg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 13 Uhr / Wiederholung am Samstag, 14. März 2026, 11.03 Uhr / Podcast

6. März 2026

ZUM TOD DES POR­TU­GIE­SI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS AN­TÓ­NIO LOBO AN­TU­NES

António Lobo Antunes, 2010 - Foto: Georges Seguin (Okki), https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Okki - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ormesson-Lobo_Antunes_20100329_Salon_du_livre_de_Paris_2.jpg

Der am 1. September 1942 in Benfica geborene portugiesische Psychiater und Schriftsteller António Lobo Antunes (Bild) ist am 5. März 2026 in Lissabon gestorben. Nach dem Medizinstudium wurde er 1970 zum Militär eingezogen und war von 1971-1973 während des Kolonialkrieges Militärarzt in Angola. Danach arbeitete er bis 1985 als Chefarzt und Psychiater in einer Nervenklinik in Lissabon. Unter der Salazar-Diktatur wurde Antunes Mitglied der Kommunistischen Partei und war deswegen auch im Gefängnis. Seit 1985 widmete er sich fast ausschliesslich dem Schreiben. Antunes gilt als einer der bedeutendsten portugiesischen Schriftsteller der Gegenwart. Er veröffentlichte mehr als drei Dutzend Bücher, überwiegend Romane. Seine Werke erschienen in rund 60 Sprachen. Er wurde über Jahre hinweg als Anwärter auf den Literaturnobelpreis angesehen. Seine Sujets waren Portugals Geschichte und Gegenwart, immer verbunden mit Angst, Gewalt, Tod, Krankheit, Trennungen, wobei sein Hauptaugenmerk auf dem Schicksal «normaler» Menschen und kleiner Randexistenzen lag. Atmosphärisch und psychologisch dicht und sprachlich unkonventionell kritisierte er die moderne Gesellschaft. Seine Erfahrungen im Kolonialkrieg verarbeitete er im Roman «Der Judaskuss» (Os Cus de Judas, 1979), mit dem er in Portugal den Durchbruch als Schriftsteller erreichte. 2007 wurde Antunes mit dem Prémio Camões ausgezeichnet, dem bedeutendsten Literaturpreis in der portugiesischsprachigen Welt. (*)

6. März 2026

NACH 55 JAH­REN: MUM­MEN­SCHANZ SAGT «ADIEU!»

Foto: Noe Flum/MUMMENSCHANZ Stiftung

Nach 55 Jahren Theatergeschichte: Die Abschiedstournee von Mummenschanz startet am 3. Dezember 2026 im Theater 11 in Zürich und führt bis Ende 2027 durch die ganze Schweiz. Geplant sind über 100 Vorstellungen in 25 Orten in allen Landesteilen.

5. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS PETER SCHNEI­DER

Peter Schneider Schriftsteller

Der am 21. April 1940 in Lübeck geborene deutsche Publizist und Schriftsteller Peter Schneider (Bild) ist am 3. März 2026 in Berlin gestorben. Im Laufe der 1960er-Jahre machte Schneider eine politische Radikalisierung durch, die ihn zu einem der Wortführer und Organisatoren der Berliner Studentenbewegung werden liess. Seine Erzählung «Lenz» war ab 1973 zum Kultbuch der enttäuschten Linken geworden, da es ihr Lebensgefühl nach dem Scheitern ihrer Utopie und Revolte beschrieb. Schneider verfasste seitdem Romane, Erzählungen und Drehbücher, die häufig Schicksale von Angehörigen seiner Generation zum Thema hatten; daneben entstanden Werke über die Situation Berlins vor und nach der Wiedervereinigung. Seine 1982 erschienene Erzählung «Mauerspringer» brachte ihm auch international Bekanntheit und Anerkennung. Mit dem Roman um Antonio Vivaldi «Vivaldi und seine Töchter» (2019) schlug der Autor den Bogen zurück zu einem musikalischen Heroen seiner Kindheit: Sein Vater war der Dirigent und Komponist Horst Schneider. (*)

4. März 2026

OLT­NER KA­BA­RETT-TAGE: DER AUTOR UND KA­BA­RET­TIST JESS JOCHIM­SEN AUS FREI­BURG (D) ER­HÄLT DAS COR­NI­CHON 2026

Jess Jochimsen - Foto: © Felix Groteloh

Jess Jochimsen (Bild), geboren 1970 in München, ist ein deutscher Kabarettist, Schriftsteller und Fotograf. Seit Mitte der 1990er‑Jahre steht er mit literarisch‑humorvollen Programmen auf der Bühne und verbindet dabei gesellschaftskritische Beobachtungen mit melancholischem Witz und musikalischen Elementen. Zu seinen bekannten Programmen und Büchern zählen unter anderem «Flaschendrehen», «Was sollen die Leute denken» und «Abschlussball», die ihm im deutschsprachigen Raum grosse Resonanz einbrachten. Jochimsen ist zudem für seine eindringlichen Fotografien bekannt, veröffentlichte mehrere Romane und war Mitbegründer des PEN Berlin.

3. März 2026

«NI­CO­LAS DAR­ROT. FUZZY LOGIC»

Nicolas Darrot, «Yuki Otoko» Detail, 2025. Courtesy the artist und Galerie C; Foto: Nicolas Darrot.

Im Museum Tinguely, Basel, vom 5. März 2026 bis am 7. März 2027

3. März 2026

SO­LO­THUR­NER LI­TE­RA­TUR­TA­GE 2026 MIT RUND 70 AUTOR:INNEN UND ÜBER­SET­ZER:INNEN

48. Solothurner Literaturtage 2026 - Visual: Katja Rüfenacht & Patrick Savolainen

Vom 15. bis 17. Mai 2026 präsentieren rund 70 Autor:innen und Übersetzer:innen aus allen vier Sprachregionen sowie internationale Gäste auf verschiedenen Bühnen in der Solothurner Altstadt ihre aktuellen Werke und diskutieren zentrale literarische und gesellschaftspolitische Fragen der Gegenwart.

27. Februar 2026

GE­SUCHT: NACH­FOL­GE FÜR UTE HA­FER­BURG ALS GE­SCHÄFTS­FÜH­REN­DE IN­TEN­DANZ DES THEA­TER CA­SI­NOS ZUG

Ute Haferburg - Foto: Stadt Zug, 2022, https://www.stadtzug.ch/newsarchiv/1454323

Im Jahr 2022 trat Ute Haferburg (Bild) ihre Stelle als Geschäftsleitende Intendantin des Theater Casinos Zug an. «Sie bleibt bis zum Ende der nächsten Saison Intendantin (…) Doch per Sommer 2027 verlässt sie den Betrieb», schreibt am Donnerstagabend das Online-Portal «zentralplus.ch». Auf der Webseite des Theater Casinos Zug ist die Stelle «Geschäftsführende Intendanz (w/m/d) ab Saison 2027/28 mit Vorvertrag per 01.09.2026 (oder nach Vereinbarung)» ausgeschrieben.

20. Februar 2026

KAN­TON SCHWYZ: UN­TER­STÜT­ZUNG FÜR SCHWY­ZER VER­LA­GE

© Kanton Schwyz

Die Kulturkommission des Kantons Schwyz schreibt eine Förderung für Verlage mit einem kulturellen Schwerpunkt aus. Damit soll ein Beitrag zur qualitativen Stärkung der Verlagsprogramme, der besseren Sichtbarkeit der Schwyzer Verlage und der Förderung der Schwyzer Literaturszene insgesamt geleistet werden.

19. Februar 2026

«PHÄ­NO­MEN MÜNCH­HAU­SEN»

Bild: Münchhausen, Buchillustration Philipp Sporrer, 1872

Ausstellung im Strauhof Zürich, vom 20. Februar bis am 6. April 2026 – Vernissage am 19. Februar 2029, 18.30 Uhr, Lavatersaal

19. Februar 2026

CO­RIN­NE DES­AR­ZENS ER­HÄLT DEN MIT 40’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX LI­TE­RA­TUR 2026

Corinne Desarzens - Foto: © https://www.buchjahr.uzh.ch/solothurn23/

Das Bundesamt für Kultur (BAK) würdigt das Werk der Schriftstellerin Corinne Desarzens (Bild) mit der höchsten Auszeichnung für Literatur in der Schweiz. Der Spezialpreis Übersetzung geht in diesem Jahr an Christian Viredaz. Sieben Werke, die im vergangenen Literaturjahr erschienen sind, werden mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. Mai 2026, im Rahmen der Solothurner Literaturtage in Anwesenheit der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.

12. Februar 2026

ZUM TOD DES NIE­DER­LÄN­DI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS CEES NOOTE­BOOM

Cees Nooteboom, 2015 - Foto: Donostia Kultura c/o: Mikel López González, https://www.flickr.com/people/donostiakultura/ - https://www.flickr.com/photos/donostiakultura/17486828455/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cees_Nooteboom2.jpg?uselang=de

Der am 31. Juli 1933 in Den Haag geborene niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom (Bild) ist am 11. Februar 2026 auf der spanischen Insel Menorca gestorben. Sein Werk umfasst Romane, Novellen, Reiseberichte und Gedichte; er war auch als Journalist und Literaturkritiker tätig. In den Niederlanden wurde sein Debütroman «Philip und die anderen» von 1957 mit dem Anne-Frank-Preis ausgezeichnet; internationale Aufmerksamkeit erregte der Roman «Rituale» von 1980. In Deutschland erreichte der Autor mit der Veröffentlichung seiner Novelle «Die folgende Geschichte» 1991 ein breiteres Publikum. Nooteboom erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter zwei Ehrendoktorate, sowie 2009 den Prijs der Nederlandse Letteren, den wichtigsten in niederländischer Sprache. Seine Werke wurden weltweit übersetzt. (*)

12. Februar 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE CLOWN, DRA­MA­TI­KER, RE­GIS­SEUR UND THEA­TER­PÄD­AGO­GE PHIL­IP­PE GAU­LIER IST GE­STOR­BEN

Philippe Gaulier

Der am 4. März 1943 in Paris geborene französische Theaterprofessor, Dramatiker, Regisseur, Pädagoge und Meisterclown Philippe Gaulier (Bild) ist am 9. Februar 2026 gestorben. Er gründete die École Philippe Gaulier, eine französische Theaterschule in Étampes bei Paris. Nach seinem Studium bei Jean Vilar und Alain Cuny am Théâtre National Populaire und anschliessend bei Jacques Lecoq lehrte Gaulier an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq. Er war bekannt für seinen legendär furchteinflössenden Unterrichtsstil. Gaulier veröffentlichte mit «Der Peiniger» (Le Gégèneur) ein Buch, in dem er seine Gedanken zum Theater darlegte und das Übungen zur Entwicklung schauspielerischer Fähigkeiten enthielt. Gaulier hatte massgeblichen Einfluss auch auf das britische Theater, wo seine Lehre die Gründung zahlreicher Theatergruppen inspirierte. Zu Gauliers Schüler:innen zählen unter vielen andern Sacha Baron Cohen, Emma Thompson, Helena Bonham Carter und Roberto Benigni. (*)

11. Februar 2026

BERN: MIT DÜR­REN­MATT-GAST­PRO­FES­SOR JA­ROS­LAV RUDIŠ AUF «LI­TE­RA­RI­SCHER ZUG­REI­SE DURCH MIT­TEL­EU­RO­PA»

Jaroslav Rudiš, Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur an der Universität Bern im Frühjahrssemester 2026 © Vojtěch Veškrna

Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš (Bild) lehrt im Frühjahrssemester 2026 an der Universität Bern. Als 24. Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessor für Weltliteratur wird er mit den Studierenden eine «literarische Zugreise durch Mitteleuropa» unternehmen.

10. Februar 2026

SCHWEI­ZE­RI­SCHE LY­RI­SCHE GE­SELL­SCHAFT PRO LY­RI­CA LAN­CIERT NEUEN LY­RIK­PREIS

Logo Lyrik Preis © Pro Lyrica

Die seit bald vierzig Jahren bestehende Schweizerische Lyrische Gesellschaft Pro Lyrica lanciert einen neuen Lyrikpreis: Der dieses Jahr erstmals ausgeschriebene und ab jetzt zweijährlich vergebene Lyrikpreis soll das Bestreben von Pro Lyrica stärken, Lyrik in ihrer ganzen Breite zu fördern und der kulturell interessierten Gesellschaft mit Publikationen zugänglich zu machen.

9. Februar 2026

MUM­MEN­SCHANZ ER­HÄLT DEN MIT 40’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN GROS­SEN KUL­TUR­PREIS DER ST.GAL­LI­SCHEN KUL­TUR­STIF­TUNG

Mummenschanz feiern ihren 40. Geburtstag

Die St.Gallische Kulturstiftung zeichnet die international erfolgreiche Schweizer Maskentheatergruppe Mummenschanz mit dem Grossen Kulturpreis aus. Seit mehr als 50 Jahren verzaubert die Gruppe mit ihrer Art des visuellen Theaters und des Maskenspiels ihr Publikum.

5. Februar 2026

DER SO­LO­THUR­NER LI­TE­RA­TUR­PREIS 2026 GEHT AN MO­NI­KA RINCK AUS DEUTSCH­LAND

Monika Rinck © Ute Rinck

Die Verleihung des Solothurner Literaturpreises findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 11.30 Uhr im Stadttheater
Solothurn im Rahmen der Solothurner Literaturtage statt. Die dreiköpfige Jury bestehend aus Florian Bissig, Marie Caffari und Ralph Müller würdigt die deutsche Autorin Monika Rinck für ihr literarisches Œuvre. Der Preis ist mit 15’000 Franken dotiert.

5. Februar 2026

LEI­TUNG KLEIN­THEA­TER LU­ZERN: FA­BI­EN­NE MA­THIS GEHT, JA­NI­NE BÜR­KLI BLEIBT

JanineBürkli Kleintheater Luzern - Marco Sieber

Seit Sommer 2023 leiten Janine Bürkli (Bild) und Fabienne Mathis das Kleintheater Luzern gemeinsam. Im Sommer 2026 wird es eine Veränderung in der Co-Leitung geben: Fabienne Mathis wird die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlassen. Janine Bürkli behält ihre Leitungsposition bei. Der Stiftungsrat definiert gemeinsam mit Janine Bürkli in den nächsten Wochen die künftige Leitungsstruktur. Weder der aktuelle Spielbetrieb noch das Neubauprojekt am Bundesplatz seien von dieser personellen Veränderung direkt betroffen, schreibt der Stiftungsrat. Er werde im Sommer im Detail über die künftige Leitungsstruktur im Kleintheater informieren.

5. Februar 2026

THUN: DIE SCHWEI­ZER KÜNST­LER:IN­NEN­BÖR­SE FEI­ERT 2026 IHR 50-JAHR-JU­BI­LÄ­UM

Künstlerbörse Thun 2025 Foto © Sabine Burger

70 Künstler:innen und Formationen präsentieren an der diesjährigen Schweizer Künstler:innenbörse in Thun vom 15. bis 18. April 2026 Ausschnitte aus ihren Produktionen. Auftreten werden unter anderem Lara Stoll, Cenk, schön&gut, Trummer, Christoph Simon, Jane Mumford, Famiglia Dimitri u.v.m. Zelebriert wird das 50-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung mit Highlights wie dem vielfältig besetzten Eröffnungsabend sowie mit einer Vertikal-Dance-Show am Turm des KKThun. 

4. Februar 2026

THE­ATER BASEL: CAMERON ARENS WIRD NEUER OPERN- UND CAST­ING-DI­REK­TOR

Cameron Arens - Foto: © Felix Grunschloss

Ab der Spielzeit 2026/2027 wechselt Jean Denes an das Grand Théâtre de Genève. Cameron Arens (Bild) wird neuer Opern- und Casting-Direktor am Theater Basel.

30. Januar 2026

DIE LETZ­TEN 15 FI­LIA­LEN VON EX LI­BRIS WER­DEN BIS ENDE 2026 GE­SCHLOS­SEN

Ex Libris Aarau – Foto: © https://www.exlibris.ch/de/ueber-uns/newsroom/fotos-und-logos/

«Die Migros-Gruppe bündelt ihr Online-Angebot für Bücher: Das Buchgeschäft von Ex Libris wird schrittweise auf Galaxus überführt. Die 15 Filialen von Ex Libris werden bis Ende Jahr geschlossen. Damit führt die Migros die Transformation vom stationären Buchhändler zum führenden Online-Anbieter konsequent weiter», steht in der Migros-Medienmitteilung vom Freitag unmissverständlich zu lesen.

30. Januar 2026

SAA­DET TÜR­KÖZ ER­HÄLT DEN KUL­TUR­PREIS DES KAN­TONS ZÜ­RICH 2026

Saadet Türköz - Foto: © Anuar Duisenbinov

Der Kulturpreis des Kantons Zürich geht 2026 an die Musikerin Saadet Türköz; die beiden Förderpreise erhalten der Illustrator und Autor Nando von Arb und das Kollektiv volumes. Dies hat der Zürcher Regierungsrat gestützt auf Empfehlungen der kantonalen Kulturförderungskommission entschieden. Mit einer Goldenen Ehrenmedaille ehrt er zudem das Lebenswerk von Ursula Bienz als Leiterin des Figurentheaters Winterthur.

27. Januar 2026

AUTOR TOM KUM­MER ÜBER FAKT, FAKE, JOUR­NA­LIS­MUS UND LI­TE­RA­TUR

Tom Kummer, 2026 - Foto: © SRF

Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom 27. Januar 2026 / Podcast

25. Januar 2026

LES 67 ÉCRI­VAIN·ES 2026 EN RÉ­SI­DENCE À LA FON­DA­TION JAN MI­CHALSKI

Après une brève pause hivernale, les résidences d’écriture ont repris. Cette année, ce sont 67 poètes, romancièr·es, essayistes ou encore traducteur·rices du monde entier qui seront accueilli·es pour un séjour de travail à la Fondation Jan Michalski à Montricher (VD).

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