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31. August 2025

KUNSTMUSEUM BERN: GENAU 150 JAHRE NACH DER GRÜNDUNG DER «CORPORATION BERNISCHES KUNSTMUSEUM» ENTSCHEIDET SICH DIE ZUKUNFT DES HAUSES

Das Kunstmuseum Bern feiert im September 2025 das 150-jährige Jubiläum der «Corporation Bernisches Kunstmuseum» – der heutigen Stiftung Kunstmuseum Bern. Die Gründung der Corporation erfolgte durch den Kanton Bern, die Stadt Bern, die Burgergemeinde Bern, den Bernischen Kantonal-Kunstverein sowie die Bernische Künstlergesellschaft. Ihr Ziel war das Errichten eines Kunstmuseums in Bern sowie der spätere Betrieb. Ein wichtiger Unterstützer war der Künstler und damalige Grossrat Albert Anker. Genau 150 Jahre nach Unterzeichnung der Statuten entscheidet der Grosse Rat des Kantons Bern in seiner Herbstsession 2025 über die Zukunft der Institution.

Aussenansicht des Stettler-Baus des Kunstmuseum Bern, 1895 Foto: Hermann Völlger © Kunstmuseum Bern

Bild: Aussenansicht des Stettler-Baus des Kunstmuseum Bern, 1895 – Foto: Hermann Völlger © Kunstmuseum Bern

Stiftungsurkunde für das Kunstmuseum Bern, vereinbart zwischen dem Staat Bern, der Einwohnergemeinde Bern, der Burgergemeinde Bern, dem Bernischen Kantonalkunstverein und der Bernischen Künstlergesellschaft vom 10. September 1875

Bild: Stiftungsurkunde für das Kunstmuseum Bern, vereinbart zwischen dem Staat Bern, der Einwohnergemeinde Bern, der Burgergemeinde Bern, dem Bernischen Kantonalkunstverein und der Bernischen Künstlergesellschaft vom 10. September 1875

Der Kanton Bern und die Bernische Künstlergesellschaft begannen im Verlaufe des 19. Jahrhunderts mit dem Aufbau von Kunstsammlungen. 1849 wurden beide Sammlungen vereinigt und der Wunsch nach einem Kunstmuseum in Bern laut, um sie angemessen präsentieren zu können. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Werke an verschiedenen Standorten in der Stadt Bern provisorisch untergebracht. Ein Architekturwettbewerb wurde lanciert und die Pläne mangels Budgets wieder verworfen.

1869 unternahmen die Bernische Künstlergesellschaft und der Bernische Kantonal Kunstverein (ab 1919 Verein der Freunde Kunstmuseum Bern) einen weiteren Anlauf. Sie sammelten Gelder für einen Baufonds und setzten sich bei der Berner Regierung erfolgreich für ein Museum ein.

Im Grossen Rat wurde das Anliegen traktandiert und fand mit Albert Anker (1870-1874 Mitglied des Grossen Rates) einen starken Befürworter. Er wurde 1871 zum Präsidenten einer «Kommission für ein Kunstmuseum» ernannt, die sich auf die Suche nach Bauland und Geldern zur Finanzierung machte. Die Burgergemeinde Bern stellte wenig später ein Stück Land für den Bau unentgeltlich zur Verfügung. Als der Architekt Gottlieb Hebler (1817-1875) der Stadt Bern 1875 sein ganzes Vermögen für die Ausführung des Kunstmuseums vererbte, waren schliesslich die Mittel für die Realisierung beisammen.

«Corporation Bernisches Kunstmuseum» als Bauherrin

Als Trägerschaft für den Bau wurde die «Corporation Bernisches Kunstmuseum» gegründet mit dem Zweck, ein Gebäude zu erschaffen und zu erhalten, in dem die Sammlungen unter einem Dach vereinigt bewahrt, ergänzt und präsentiert werden können.

Am 10. September 1875 unterzeichneten die fünf Träger– der Kanton Bern, die Stadt Bern, die Burgergemeinde Bern, der Bernische Kantonal-Kunstverein sowie die Bernische Künstlergesellschaft – die Stiftungsurkunde.

Wenige Tage später – am 16. September 1875 – wurden die Statuten vom Grossen Rat genehmigt und damit war der Grundstein für ein Kunstmuseum in Bern gelegt.

Aktuelle Aussenansicht des Kunstmuseum Bern in der Hodlerstrasse mit dem Stettler-Bau im Vordergrund und dem Erweiterungsbau von Atelier 5 aus dem Jahr 1983 Foto: Markus Mühlheim © Kunstmuseum Bern

Bild: Aktuelle Aussenansicht des Kunstmuseum Bern an der Hodlerstrasse mit dem Stettler-Bau im Vordergrund und dem Erweiterungsbau von Atelier 5 aus dem Jahr 1983 – Foto: Markus Mühlheim © Kunstmuseum Bern

Das Museum wurde von Stadtbaumeister Eugen Stettler entworfen. Im Frühling 1876 begannen die Bauarbeiten und am 9. August 1879 fand die feierliche Eröffnung statt. Die Sammlung umfasste zu diesem Zeitpunkt rund 300 Werke.

Heute zählt die Sammlung des Kunstmuseum Bern rund 75‘000 Werke – darunter mehr als 4‘000 Gemälde und Skulpturen sowie rund 70‘000 Handzeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Videos und Filme.

Die «Corporation Bernisches Kunstmuseum» wurde 1917 in die gemeinnützige Stiftung Kunstmuseum Bern umgewandelt, welche das Museum nach wie vor als Eigentümerin betreibt, weiterentwickelt und für die ihr anvertrauten Sammlungen verantwortlich ist.

Werke aus den Anfängen zu besichtigen

Aus Anlass dieses Jubiläums präsentiert das Kunstmuseum Bern eine kleine Auswahl von acht Werken. Sie gewähren einen Einblick in die Anfänge der Sammlung. Die Zusammenstellung widerspiegelt den Zeitgeist der Epoche, in der Berner Künstler vom 15. Jahrhundert bis zur damaligen Gegenwart im Mittelpunkt standen, aber auch bereits Schweizer Künstler (und einzelne Künstlerinnen) aus verschiedenen Landesteilen in den Blick genommen wurden. Präsentiert werden u. a. Albert Ankers «Die Andacht des Grossvaters» und das berühmte «Selbstbildnis (Der Zornige)» von Ferdinand Hodler.

Rendering, Siegerprojekt «Eiger», Blick vom Waisenhausplatz Visualisierung: Studio Blomen, Zürich © Schmidlin Architekten

Bild: Rendering, Siegerprojekt «Eiger», Blick vom Waisenhausplatz Bern – Visualisierung: Studio Blomen, Zürich © Schmidlin Architekten

Der Grosse Rat entscheidet im September über die Zukunft des Kunstmuseums Bern

150 Jahre nach der Gründung der «Corporation Bernisches Kunstmuseum» für den Bau des Museums könnte sich die Geschichte wiederholen. Denn der Grosse Rat (Kantonsparlament) wird anlässlich seiner Herbstsession im September 2025 debattieren, wie es mit der Zukunft des Kunstmuseums Bern weitergehen wird und über den Projektierungskredit zur Erneuerung entscheiden.

Das heutige Gebäudeensemble des Kunstmuseum Bern besteht aus dem Altbau von Eugen Stettler aus dem Jahr 1879 und einer Erweiterung von Atelier 5 von 1983. Es benötigt dringend eine Sanierung und Erneuerung. Mit dem Siegerprojekt des internationalen Architekturwettbewerbs «Eiger» haben Schmidlin Architekten nach Ansicht der Museums-Verantwortlichen eine zukunftsfähige Lösung ausgearbeitet. Damals wie heute ist eine gemeinschaftliche Finanzierung von öffentlicher Hand, der Wirtschaft und Privaten geplant.

cp

Kontakt:

https://www.kunstmuseumbern.ch/de

Albert Anker Die Andacht des Grossvaters, 1893 Öl auf Leinwand, 62,5 x 91,6 cm Kunstmuseum Bern © Kunstmuseum Bern

Bild: Albert Anker, Die Andacht des Grossvaters, 1893, Öl auf Leinwand, 62,5 x 91,6 cm, Kunstmuseum Bern – © Kunstmuseum Bern

Ferdinand Hodler Selbstbildnis (Der Zornige), 1881 Öl auf Leinwand, 73 x 53 cm Kunstmuseum Bern © Kunstmuseum Bern

Bild: Ferdinand Hodler, Selbstbildnis (Der Zornige), 1881, Öl auf Leinwand, 73 x 53 cm, Kunstmuseum Bern – © Kunstmuseum Bern

#KunstmuseumBern #150JahreKunstmuseumBern #ZukunftKunstmuseumBern #GrosserRatKunstmuseumBern #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 31. August 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie, Politik und Gesellschaft

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