«TOURS ET DÉTOURS. PHOTOGRAPHIES DE BERNARD DUBUIS»
Exposition Médiathèque Valais-Wallis, Martigny, du 12 juin 2026 jusqu’au 27 mars 2027 – Vernissage le 11 juin 2026 a 18h
Exposition Médiathèque Valais-Wallis, Martigny, du 12 juin 2026 jusqu’au 27 mars 2027 – Vernissage le 11 juin 2026 a 18h
Ausstellungsprojekt in der akku Kunstplattform Emmen, im Hans Erni Museum Luzern, in der Galerie Stans und im Tal Museum Engelberg.
Noemi Beza (Bild) ist eine 20-jährige Thurgauer Singer-Songwriterin; sie arbeitet neben der Musik als Pharma-Assistentin. Noemi wurde als Baby aus Äthiopien adoptiert und wuchs in einer musikaffinen Schweizer Familie auf. Nach ersten Erfolgen, Festival-Auftritten und Airplay-Platzierungen wurde sie Anfang Juni 2026 als «SRF 3 Best Talent» ausgewählt – ein Titel, der den Weg für einen möglichen Swiss Music Award ebnet. Mit der EP «You’ll Find Me There» verbindet Noemi Beza modernen Pop mit Indie-, Folk- und Country-Einflüssen und «bewegt sich thematisch zwischen persönlichem Wachstum und der Suche nach dem eigenen Platz», wie «Swissmade» (SRF 1) schreibt, wo Noemi Beza heute Samstag ab 14 Uhr zu hören ist.
Robert Ruoff (Bild), der langjährige Mitarbeiter des Schweizer Radios und Fernsehens DRS / SRF, ist am 2. Juni 2026 kurz vor seinem 82. Lebensjahr gestorben. Er ist in der Stiftsschule Engelberg zur Schule gegangen und hat an der Freien Universität Berlin Publizistik studiert. 1981 kam er zum Fernsehen DRS und arbeitete zuerst als Redaktor bei der «Rundschau», dann als Moderator und stellvertretender Leiter bei der «Tagesschau». Auch die «Freitagsrunde», Vorläuferin der heutigen «Arena», moderierte der TV-Journalist. Ruoff hat als Fernsehjournalist den politischen und publizistischen Stil des Schweizer Fernsehens in den 1980er- und 1990er-Jahren «wesentlich mitgeprägt», ist im «Klein Report» zu lesen. Später wurde Ruoff persönlicher Mitarbeiter von SRG-SSR-Generaldirektor Antonio Riva, Pressechef und Kommunikationsleiter SRF, Bereichsleiter Bildung SRF und dann Mitarbeiter von alt Bundesrat Adolf Ogi. Ruoff schrieb regelmässig für die «Medienwoche» und «infosperber.ch».
Jeweils am zweiten Juni-Wochenende öffnen die Welterbestätten in der Schweiz ihre Türen und laden dazu ein, Unbekanntes, Einzigartiges und Aussergewöhnliches zu entdecken. Wer mehr über das Welterbe in der Schweiz erfahren möchte, sollte sich das Wochenende vom 13. und 14. Juni 2026 dafür reservieren.
Die in Zürich lebende chinesische Künstlerin Jiajia Zhang (Bild) wird mit der fünften Ausgabe des Art Vontobel Contemporary Photography Prize – A New Gaze ausgezeichnet. Der Preis umfasst ein Preisgeld von CHF 20’000, die Realisierung einer Einzelausstellung sowie die Herausgabe eines Katalogs. Das neue, ortsspezifische und öffentlich zugängliche Werk wurde am heutigen 5. Juni 2026 in Zürich eröffnet.
CH Media baut das digitale Nachrichtenangebot aus: «Schweiz heute» heisst das soeben neu lancierte Newsportal. «Es rückt nationale und internationale Themen ins Zentrum – und verbindet diese mit den besten Geschichten aus den Regionen», verspricht CH Media. Gleichzeitig führt das Medien-Unternehmen ein neues Abo-Modell ein, «das den Zugriff auf die digitalen Angebote aller Tageszeitungen ermöglicht – ohne Aufpreis», wie in der Medienmitteilung zu lesen ist.
Die am 22. November 1969 in Rascht (Iran) geborene iranisch-französische Comiczeichnerin, Kinderbuch-Illustratorin, Filmemacherin, Malerin, Autorin und Aktivistin Marjane Satrapi (Bild) ist am 4. Juni 2026 in Paris gestorben. Weltweit wurde sie durch ihre Graphic-Novel-Autobiographie «Persepolis» bekannt. Die vier Bände erschienen in Frankreich zwischen 2000 und 2003; die englischen Übersetzungen folgten 2003 und 2004. Darin zeichnet und beschreibt sie in einfachen schwarz-weissen Einzelbildern ihre Kindheit in Iran und ihre Jugendjahre in Wien und Teheran. Sie verbindet ihre Lebensgeschichte eng mit der iranischen Geschichte und beschreibt die Auswirkungen der Politik der Revolutionswächter und der Regierung auf den Alltag der iranischen Jugend. Die Hauptfigur Marji erlebt darin den Sturz des Schahs, die Durchsetzung der Islamischen Republik, den Iran-Irak-Krieg und schliesslich das Exil in Europa. Das Werk wurde millionenfach verkauft, etablierte Satrapi als eine der international meistgelesenen iranischen Autorinnen und trug dazu bei, westliche Stereotype über die iranische Gesellschaft und Kultur aufzubrechen. Nach einer Erklärung ihres Umfelds starb sie «an Traurigkeit, ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens». Der Élysée-Palast würdigte Satrapi nach ihrem Tod als bedeutende Figur der französischen Kultur und als freiheitsliebende Künstlerin, deren Werk eine universelle Botschaft getragen habe. (*)
Aarau, die Aargauer Kantonshauptstadt, hat sich nach einem mehrmonatigen Bewerbungsverfahren gegen die Konkurrenz aus Bellinzona, Lugano (mit Locarno und Mendrisio) sowie Thun als «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» durchgesetzt.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) vergibt zum 13. Mal die Schweizer Musikpreise. Neben der Auszeichnung der Jodlerin und Kulturvermittlerin Nadja Räss (Bild) mit dem Schweizer Grand Prix Musik würdigt das BAK zehn weitere Schweizer Musikschaffende, Kollektive und Institutionen. Die Preisverleihung findet am 19. September 2026 anlässlich des Festivals Label Suisse in der Salle Paderewski im Casino de Montbenon in Lausanne statt. Die Schweizer Musikpreise werden vom Bundesamt für Kultur im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) verliehen. Der Schweizer Grand Prix Musik ist mit 100’000 Franken dotiert, die sieben Schweizer Musikpreise sind mit je 40’000 Franken und die drei Spezialpreise Musik mit je 25’000 Franken dotiert.
Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat Simona Caminada (Bild) einstimmig zur neuen Direktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) und in die Geschäftsleitung der SRG-SSR gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des zuständigen Nominationsausschusses gefolgt. Mit Simona Caminada übernimmt «eine erfahrene Medienschaffende mit tiefer Verankerung im rätoromanischen Raum die Leitung der SRG-SSR-Regionaleinheit mit Sitz in Chur», schreibt der Verwaltunsrat heute. Als weiterer Schritt in der umfassenden Transformation der SRG-SSR wurden gleichzeitig bei SRF, RTS und RSI sowie im überregionalen Bereich «Angebot» die Leitungsteams besetzt.
Der am 13. April 1951 in Greenville (South Carolina) geborene US-amerikanische Soul-Sänger Robert Peabo Bryson (Bild) ist am 2. Juni 2026 in Marietta (Georgia) gestorben. Balladen waren sein Spezialgebiet. Ab den späten 1970er-Jahren wurde er durch Duette mit Sängerinnen wie Natalie Cole, Roberta Flack und Melissa Manchester bekannt. Übertroffen wurden diese Erfolge noch durch die Welthits «Beauty and the Beast» (1991, mit Céline Dion) und «A Whole New World» (1992, mit Regina Belle), die beide aus Walt-Disney-Zeichentrickfilmen stammen und Bryson je einen Grammy einbrachten. (*)
Ausstellung im Museum Tinguely, Basel, vom 10. Juni bis am 8. November 2026 – Vernissage und Sommerfest am Dienstag, 9. Juni 2026, 18.30 Uhr
Seit rund zwei Monaten ist die digitale Plattform «e-spycher» des Regionalmuseums Chüechlihus Langnau online, wie hier bereits gemeldet wurde. Das Interesse ist gross: Bereits rund 50 Beiträge zeigen die Vielfalt des lokalen Wissens. Nun startet die nächste Phase des Citizen-Science-Projekts: Eine Gruppe von Co-Forschenden ist im ganzen Emmental unterwegs und sammelt gemeinsam mit der Bevölkerung Geschichten, Dialekte und Wissen aus dem Alltag. Ein nächster wichtiger Treffpunkt wird der Auftritt an der Ausstellung OGA in Langnau sein.
Wie an dieser Stelle mehrfach gemeldet, hat die Kulturfabrik Lyss (KUFA) turbulente Zeiten hinter sich: rückläufige Erträge, personelle Fluktuationen, Abgang des Geschäftsführers. Der Vorstand der KUFA «will nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden, der Gemeinde Lyss und den umliegenden Gemeinden die Zukunft anpacken und die finanzielle und betriebliche Stabilität sichern», wie er in der Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Am Montag hatte die KUFA die Vertreter:innen der umliegenden Gemeinden und weitere Finanzpartner:innen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.
SRF ruft am Dienstag, 9. Juni 2026, zum zweiten Mal den «Tag der Schweizer Literatur» aus. Im Zentrum steht dieses Jahr die Wechselwirkung zwischen der Schweizer Literatur und Sagen. «Das Publikum kann dabei nicht nur im Radio sowie online zuhören und lesen, sondern sich auch aktiv beim Verfassen einer Sage auf Radio SRF 1 einbringen», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilug.
«LiteraturSchweiz.ch» ist «die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur:innen, für Literaturinteressierte, Autor:innen, Illustrator:innen, Lesende und alle, die es werden wollen», wie das mehrsprachige Angebot über sich schreibt. Sie ging diesen Frühling in neuer Form online, wie hier mehrfach gemeldet wurde. Nun sucht der Vorstand von «LiteraturSchweiz.ch» per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung «eine engagierte Person» für die Geschäftsführung (30%) und eine ebenso engagierte Person als Mitarbeiter:in Kommunikation und Redaktion (20%).
Esposizione MUSEC Museo delle Culture, Villa Malpensata, Lugano, dal 11 giugno fino al 25 ottobre 2026
Hoch über dem Vierwaldstättersee erhebt sich das historische Wohnhaus Buochholz mit einem eindrücklichen Panorama auf die Rigi, die Hochflue und das Dorf Brunnen. Erbaut im Winter 1348/49, gilt es als eines der ältesten Holzhäuser der Zentralschweiz. Ab dieser Woche öffnet es seine Türen als authentisches Ferienhaus und macht damit ein einzigartiges Stück Baugeschichte unmittelbar erlebbar.
Der am 23. September 1928 in Palmira (Mendoza, Argentinien) geborene argentinische Künstler Julio Le Parc (Bild) ist am 30. Mai 2026 in Paris gestorben. Er war ein berühmter pionierhafter Kinetischer Künstler und bekannter Vertreter der Op-Art. Julio Le Parc gehörte neben François Morellet, Horacio Garcia Rossi, Francisco Sobrino, Joël Stein und Yvaral im Jahr 1960 zu den Mitbegründern der Künstlergruppe Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV). Er besuchte die Escuela de Bellas Artes de Buenos Aires. Im Jahr 1958 ging er nach Paris. Er arbeitete dort im Atelier von Victor Vasarely. Julio Le Parc schuf vor allem lichtkinetische Objekte und Mobiles mit Lichtreflektoren. Sein Ziel war es, visuelle Phänomene durch Experimente anschaulich zu machen. Neue Technologien sollten eingesetzt werden, um das Verhältnis von Licht und Bewegung auf eine innovative Art und Weise darzustellen. Die Betrachtenden sollten durch Elemente, die in seinen Objekten manipuliert und beliebig bewegt werden konnten, zu aktiver Mitarbeit angeregt werden. (*)
Die Europäische Kommission hat in der breit angelegten Untersuchung «Study on the discoverability of diverse European cultural content in the digital environment» analysiert, wie sichtbar kulturelle Inhalte im digitalen Raum tatsächlich sind. Die Studie, erarbeitet von einem internationalen Forschungskonsortium, kommt zu einem klaren Schluss: «Nicht das Angebot entscheidet, sondern die Auffindbarkeit». «Die Dynamiken, die auf europäischer Ebene sichtbar werden, betreffen die Schweiz in besonderer Weise. Denn die Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Musik gehört wird, wirken auch hier, treffen jedoch auf einen Markt, der durch mehrere Sprachräume zusätzlich fragmentiert ist», schreiben IndieSuisse, SONART – Musikschaffende Schweiz und der Schweizer Musikrat in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung vom 1. Juni 2026.
La chanteuse vaudoise de 19 ans Lady O (Oriana Piccard) a remporté samedi soir l’édition 2026 de l’émission «The Voice» sur TF1. Coachée par Florent Pagny, elle est la première artiste suisse à triompher dans ce télécrochet français.
«Il matrimonio nelle foto di Donetta e della Fotostiftung Schweiz»: Esposizione Fondazione Archivio fotografico Roberto Donetta, Casa Rotonda, Corzonesco-Casserio, dal 14 giugno all’11 ottobre 2026 (sa-do: ore 14-17) oppure si appuntamento telefonando allo 091 87 112 63. Catalogo con testi di Antonio Mariotti, Anna Lisa Galizia e Luigi Lorenzetti – Vernissage: sabato 13 giugno alle ore 17
Esposizione Pinacoteca cantonale Giovanni Züst, Rancate, fino al 23 agosto 2026
Esposizione Museo Casa Rusca, Locarno, fino al 28 giugnio 2026
Esposizione Fondazione Marguerite Arp, Locarno-Solduno, fino al 1° novembre 2026
Esposizione Museo Castello San Materno, Ascona, fino al 26 agosto 2026
Esposizione Museo Villa dei Cedri, Bellinzona, fino al 2 agosto 2026
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 6. Juni 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Der am 8. Juli 1921 in Paris als Edgar Nahoum geborene französische Philosoph, Soziologe und Autor Edgar Morin (Bild) ist am 29. Mai 2026 ebenda gestorben. Er war Directeur de recherche am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris. Bekannt wurde er besonders durch sein Konzept des komplexen Denkens. Während der Besetzung Frankreichs durch deutsche und italienische Truppen im Zweiten Weltkrieg übernahm Nahoum angesichts der Nazi-Kollaboration der Pétain-Regierung eine aktive Rolle in der französischen Résistance. 1941 trat er der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei und ging in den Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Der damit verbundenen Lebensgefahr wegen legte er seinen jüdischen Familiennamen ab und wirkte unter dem Decknamen Morin. Dieses Pseudonym behielt er später bei und wurde unter diesem Namen bekannt. Das umfangreiche Archiv Morins befindet sich seit 2001 im Institut mémoires de l’édition contemporaine (IMEC) und wurde vom Autor selbst fortlaufend ergänzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würdigte Edgar Morin anlässlich des Todes als Widerstandskämpfer, Schriftsteller und «Denker des Jahrhunderts». (*)
MASI Lugano, Palazzo Reali, Via Canova 10, fino al 20 settembre 2026
Esposizioni Teatro dell’architettura Mendrisio (TAM), fino al 20 dicembre 2026
Exposition Fondation Pierre Gianadda, Vieil Arsenal, Martigny, jusqu’au 30 novembre 2026
Die Schauspielerin Christine Vouilloz wird mit dem diesjährigen Kulturpreis des Kantons Wallis-Valais ausgezeichnet. Die Förderpreise gehen an die Klangkünstlerin Rachel Morend, den Digitalkünstler Jonas Wyssen sowie den Illustrator und Grafiker Ludovic Chappex. Der diesjährige Spezialpreis wird dem Verein «Cellules poétiques» in Martigny-Martinach verliehen. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 6. November 2026, um 19.00 Uhr, in der Aula de la Tuilerie in Saint-Maurice statt.
Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv, Zürich, vom 4. Juni bis am 6. September 2026 – Vernissage am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18 Uhr
Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv, Zürich, vom 4. Juni bis am 30. August 2026 – Vernissage am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18 Uhr
Ausstellung Shedhalle Eisenwerk, Frauenfeld, vom 4. Juni bis am 4. Juli 2026 – Vernissage am Donnerstag, 4. Juni 2026, 18.30 Uhr – Research Lab im «Shed»: 29. bis 31. Mai 2026