SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 09/2026 VON CH-CULTURA.CH
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Seit 2022 betreibt das Team um Brigitte und Matthias Balzer in Chur das Schweizer Online-Kulturmagazin «FRIDA»: «Ziel des Projektes ist es, dem Kulturjournalismus und der Kulturpublizistik neue Impulse zu verleihen. Wir verstehen uns als niederschwellige Plattform für Kulturvermittlung, welche die Teilhabe (…) breiter Bevölkerungsschichten ermöglicht. Deshalb sind seit Dezember 2023 alle Inhalte unseres Magazins frei zugänglich», heisst es auf der Webseite, die mittlerweile auf eine treue Leser:innenschaft von rund 2’500 Menschen zählen könne. Seit 2025 gibt es «FRIDA» auch in gedruckter Form: «Diese gedruckten Hefte sind (…) eine kuratierte Sammlung von jenen Online-Beiträgen, die über die Aktualität hinaus Bestand haben.»
Carlo Petrini (Bild), der am 22. Juni 1949 in Bra (Piemont) geborene italienische Publizist, Soziologe, Aktivist und Gründer der internationalen Slow-Food-Bewegung, ist am 21. Mai 2026 ebenda gestorben. Seit 1977 schrieb er in italienischen Zeitschriften über Essen und Trinken; er war an der Gründung der Zeitschrift «Gambero Rosso» beteiligt, die zunächst eine Monatsbeilage der Tageszeitung «Il Manifesto» war. Petrini gründete in den 1980er-Jahren die Gesellschaft der Freunde des Barolo. Der Auslöser zur Gründung von Slow Food war die Eröffnung einer McDonald’s-Filiale 1986 auf der von antiken und barocken Gebäuden umgebenen Piazza Navona in Rom. Als Protest dagegen organisierte Petrini ein öffentliches Spaghetti-Essen an der Spanischen Treppe. Am 9. Dezember 1989 folgte in Paris die Gründung der internationalen Bewegung Slow Food nach. In Turin rief er mit Slow Food den Salone del Gusto ins Leben und in Pollenzo die Università di Scienze Gastronomiche. Petrini war Mitherausgeber des Weltweinführers und des Weinführers «Vini d’Italia». Mit dem Restaurantführer «Osterie d’Italia» löste er eine Rückbesinnung auf die gastronomischen Traditionen Italiens aus. Er war Autor der linksliberalen Tageszeitung «La Repubblica». 2004 fand auf seine Initiative in Turin eine Konferenz des Bauernnetzwerks Terra Madre statt, das erste Welttreffen von fast 5’000 Bauern. (*)
Der Verein Medienqualität Schweiz (MQS) hat an seiner Generalversammlung vom 20. Mai 2026 beschlossen, den Verein per Ende 2026 aufzulösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 engagierte sich der MQS für die Förderung und Versachlichung der Diskussion über Medienqualität in der Schweiz. Zentrales Projekt war das Medienqualitätsranking, das in enger Zusammenarbeit mit renommierten universitären Instituten entwickelt und umgesetzt wurde und über Jahre hinweg wichtige empirische Grundlagen für die öffentliche Debatte lieferte.
Der 1946 in Zürich geborene frühere «Karussell»-Moderator (Fernsehen DRS), Journalist, Filmer und Kommunikations-Berater Urs Emmenegger (Bild) ist am 15. Mai 2026 gestorben. «Ab 1992 war Emmenegger am Aufbau regionaler Fernsehsender in Zürich beteiligt, darunter ‹RTV›, ‹Forum Züri› und ‹Züri 1›. Dabei bildete er zahlreiche junge Medienschaffende aus, die später bei SF DRS sowie bei privaten Radio- und Fernsehsendern Karriere machten», schreibt «zürich24» heute Donnerstag.
Die SRG-SSR hat erstmals eine systematische Analyse der Kulturleistungen in ihrem redaktionellen Angebot in Auftrag gegeben. Untersucht wurden Beiträge aus Fernsehen, Audio / Podcasts, Online-Artikeln und Social Media. «Die Ergebnisse zeigen: Die Kultur ist fest in den Programmen aller Regionaleinheiten verankert und nimmt einen hohen Stellenwert in allen Mediengattungen ein», schreibt die SRG-SSR heute. Die Studie mit dem Titel «Zwischen Jodeln, Jazz und Jugendliteratur» wurde vom Mileva Institut in Toffen (BE) erstellt. Bereits hat Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kultur- und Medienschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, zur Studie Stellung genommen.
Die Musikerin, Sängerin, Performerin und Komponistin Erika Stucky (Bild) erhält den Kunstpreis 2026 der Stadt Zürich. Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste geht an den Kulturjournalisten Thierry Frochaux.
Neu in den Vorstand des Vereins Fairmedia gewählt wurden die Berner Nationalrätin Christine Badertscher (Grüne), der Fundraising-Experte Jan Schudel und die Journalistin Mirjam Weidmann. Gleichzeitig verabschieden sich Guy Krneta und Susanne Sugimoto aus dem Vorstand. Der gemeinnützige Verein Fairmedia berät und unterstützt seit zehn Jahren Einzelpersonen und Organisationen, die von unfairer Medienberichterstattung betroffen sind. Derzeit wird ein Beratungsangebot für Betroffene von digitaler Gewalt aufgebaut, das ab Herbst 2026 in Betrieb geht.
Im Kaufleuten Zürich wurden gestern Dienstagabend die diesjährigen Zürcher Journalistenpreise verliehen. Sie zählen zu den wichtigsten Auszeichnungen des Berufsstands in der Deutschschweiz. Der Zürcher Karikaturist Felix Schaad (Bild) wurde für sein Lebenswerk geehrt. Victor Giaccobo hielt die Laudatio auf Felix Schaad.
Rund 20 Jahre lang haben private Medienhäuser und Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen in der deutschschweizerischen Medienbranche gestritten. Jetzt liegt eine Einigung vor. Die Mitgliederversammlung des Verlegerverbands Schweizer Medien (VSM) stimmt der neuen Branchenvereinbarung deutlich zu. Die freiwillige Vereinbarung mit der Gewerkschaft syndicom und dem Berufsverband impressum schafft einheitliche Mindestarbeitsbedingungen für die Medienbranche. Der VSM ruft seine Mitglieder auf, «die Branchenvereinbarung möglichst zu übernehmen».
Per 1. Oktober 2026 übernimmt Lena Berger (Bild) die Chefredaktion der «Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben. «Sie folgt auf Christian Peter Meier, der in Pension geht», schreibt die Zeitung am Dienstag «in eigener Sache». Derzeit ist Lena Berger beim «Beobachter» als Online-Blattmacherin und stellvertretende Chefredaktorin tätig.
Das Schweizer Recherche-Netzwerk «investigativ.ch» hat eine neue Co-Führung: Die beiden Investigativjournalisten Pasquale Ferrara («K-Tipp» / «Saldo») und Lukas Lippert («Beobachter») sind an der Mitgliederversammlung in Bern gewählt worden. «Das generationen- und redaktionsübergreifende Duo ergänzt den Vorstand von ‹investigativ.ch› und ist sehr motiviert, die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen», sagt Geschäftsführerin Eva Hirschi. Neu im Vorstand ist zudem Nina Blaser (SRF), sie folgt auf Fiona Endres (SRF), die aus beruflichen Gründen zurückgetreten ist.
Der am 9. Oktober 1927 in Zürich geborene Schweizer Fotograf René Groebli (Bild) ist am 5. Mai 2026 ebenda gestorben. Er führte ein Fotostudio für Industrie- und Werbefotografie und ein Unternehmen für Farbfotografie, Dye Transfer und Farblithos. Ebenso realisierte er freie künstlerische Fotoessays. (*) In der Darstellung von Bewegung durch Unschärfe, u.a. in den Bildbänden «Magie der Schiene» (1949) und «Das Auge der Liebe» (1954), war Groebli ein Pionier. Seine bahnbrechenden Techniken der Farbfotografie, dokumentiert in «Variation» (1965) und «Variation 2» (1971), erlangten internationale Beachtung. (**)
Über 100 Cartoonist:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Werke zum Thema «Presse- und Meinungsfreiheit» eingereicht, wovon 190 Cartoons bis am 17. Mai 2026 bei der «Bissfest!»-Ausstellung frei und kostenlos zugänglich in der Fussgängerzone von Baden gezeigt werden. Drei Cartoons von Tom Fiedler, Metabene und Schlorian wurden von der Jury ausgewählt; sie erhalten ein Preisgeld.
La remise du Prix international du dessin de presse à Genève s’accompagne traditionnellement d’une exposition de dessins de presse dans la plus belle galerie d’art du monde, le quai Wilson, au bord du Lac Léman. L’édition 2026 est consacrée à trois sujets d’actualité sous la plume de dessinateurs du monde entier: les nouveaux empires, l’impact de l’intelligence artificielle et les libertés attaquées. Cette exposition, réalisée en partenariat avec le réseau Cartooning for Peace, basé à Paris, est visible pendant tout le mois de mai.
La Fondation Freedom Cartoonists et la Ville de Genève décernent le Prix international du dessin de presse 2026 – le Kofi Annan Courage in Cartooning Award – à la dessinatrice palestinienne Safaa Odah et au dessinateur ougandais Jimmy «Spire» Ssentongo. Les lauréats, récompensés pour leur talent et leur courage, ont été désignés par un jury international présidé par Kenneth Roth, ancien directeur exécutif de Human Rights Watch. Patrick Chappatte, président de la Fondation Freedom Cartoonists, écrit: «Les lauréats du Prix 2026 incarnent le combat des caricaturistes pour la liberté avec, d’un côté, Spire, qui tient tête au pouvoir en Ouganda, et de l’autre, Safaa Odah, dont le travail poignant exprime une profonde humanité au cœur de l’enfer.»
Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast
Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat nimmt vom Rücktritt von Daniel Hitzig (Bild) als Präsident der Stiftung Kenntnis. Interimistisch übernehmen die beiden Co-Vizepräsidentinnen Franziska Engelhardt und Pia Guggenbühl das Präsidium. «Der Stiftungsrat dankt dem scheidenden Präsidenten Daniel Hitzig für sein engagiertes Wirken. Die Suche nach einer geeigneten Nachfolge ist eingeleitet», heisst es in der Meldung der Stiftung vom Freitag.
«La Liberté», «La Gruyère» et «La Broye Hebdo» formeront une rédaction commune sur trois sites – Tout en renouvelant son offre éditoriale, St-Paul Médias fusionne ses rédactions en une seule répartie à Fribourg, Bulle et Payerne. Cette restructuration s’accompagne de la suppression de 18 équivalents plein-temps.
Anlässlich des internationalen Tags der Pressefreiheit veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (RSF) die neue Rangliste der Pressefreiheit 2026. Daraus geht hervor, dass der Durchschnittswert für die Pressefreiheit aller Länder zusammen einen neuerlichen historischen Tiefstand erreicht hat. Zum ersten Mal seit der Einführung der Rangliste vor 25 Jahren befinden sich mehr als die Hälfte der bewerteten Länder in den Kategorien «schwierig» und «sehr schwierig». Der rechtliche Druck, der oft in Form sogenannter «Lawfare» («Rechtskrieg»; Kriegsführung mit juristischen Mitteln) auftritt, nimmt weltweit zu. Dies gilt in gewissem Masse auch für die Schweiz, die trotz nahezu unveränderter Situation in der Rangliste einen Platz gut macht. Das ist auch auf den Rückgang anderer Länder zu erklären.
Der Medienpreis Nordwestschweiz wurde dieses Jahr zum 28. Mal verliehen. Er zeichnet Journalistinnen und Journalisten sowie Berufsfotografinnen und Berufsfotografen für besondere Leistungen im Bereich des regionalen Journalismus und der regionalen Fotografie aus. Die Verleihung des Medienpreises 2025 in der Gesammtsumme von 15’000 Franken fand am Montagabend im Musik- und Kulturzentrum Don Bosco in Basel statt.
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Je ein Team aus dem Rätoromanischen Sprachraum und aus dem Tessin, drei Teams aus der Deutschschweiz und fünf Teams aus der Westschweiz sowie vier Medienschaffende aus der Deutschschweiz und ein Medienschaffender aus der Westschweiz teilen sich die diesjährigen nationalen Schweizer Medienpreise. Der Aargauer und Wahlberliner Mario Heller wird Swiss Press Photographer of the Year und Arnaud Robert aus Lausanne wird Swiss Press Journalist of the Year 2026.
Mit der heutigen Ausgabe präsentiert sich die 1981 gegründete, genossenschaftlich organisierte Schweizer Wochenzeitung «WOZ» mit neuem Layout und leichten redaktionellen Änderungen: Neu ist u.a. der zusätzliche Bereich «Gesellschaft». Neu hat die «WOZ» auch ein «Thema der Woche». Zudem erscheint wöchentlich in der Rubrik «Vorort» eine Reportage von einem aktuellen Schauplatz.
Die Interact Media Group AG (IMG) in Liebefeld (Köniz), Betreiberin des Newsportals «Nau.ch», übernimmt die Zeitungshaus AG, eine Tochtergesellschaft von Christoph Blochers Robinvest AG. Im Rahmen der Transaktion beteiligt sich Robinvest AG mit 15 Prozent an der IMG. Mit der Übernahme vereint die Gruppe 23 Gratiszeitungen mit einer Gesamtauflage von 700’000 Exemplaren unter einem Dach. Bereits vor einem Jahr übernahm die IMG den «BärnerBär», die grösste Berner Gratis-Wochenzeitung.
Ein- bis viermal pro Monat wird der Newsletter kostenlos ans angegebene E-Postfach geliefert. Er enthält eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten Tage und Wochen.
Sonderausstellung «Dagegenhalten! Carl Böcklis Karikaturen gegen den Totalitarismus … und was sie heute zu sagen haben» – Bis am 14. März 2027 im Museum Heiden (AR)
Die Dätwyler-Stiftung vergibt den Dätwyler-Preis dieses Jahr dreimal. Ausgezeichnet werden der Urner Kulturjournalist und Medienpionier Felix Schenker, die Musikerfamilie Gehrig aus Andermatt sowie die beiden Vereine Urner Ferien(s)pass und Sportpass Uri gemeinsam. Der Preis ist mit je CHF 20’000 dotiert. Die Dätwyler-Stiftung vergibt den Dätwyler-Preis in der Regel alle drei Jahre. Sie zeichnet damit Persönlichkeiten und Institutionen aus, «die durch herausragende Einzelleistungen oder durch langjähriges, nachhaltiges Wirken das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Kanton Uri entscheidend prägen». Der Stiftungsrat hat entschieden, den Preis 2026 dreimal zu vergeben.
Der Journalist Fabian Renz (Bild) übernimmt per 1. Juli 2026 die Chefredaktion der «Schweizer Musikzeitung» (SMZ). Renz ist seit 2010 beim «Tagesanzeiger» tätig, zuletzt als Leiter des Ressorts «Analyse und Meinung». Davor arbeitete er acht Jahre als Teamleiter im Bundeshaus. Seine journalistische Karriere begann 1999; ab 2006 war Renz als Bundeshaus-Korrespondent für verschiedene Medien tätig.
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 18. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Die fünf neusten Stellungnahmen des Schweizer Presserates:
Seit 1980 zeichnet die Stiftung Zürcher Journalistenpreis Texte aus, «die über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben und für herausragenden Journalismus stehen», wie sie am Freitag schreibt. In diesem Jahr hat sich die siebenköpfige Fachjury aus verschiedenen Schweizer Medienhäusern mit 201 eingereichten Arbeiten auseinandergesetzt. In der Hauptkategorie wurden folgende neun Arbeiten nominiert:
Die Nominierten für den diesjährigen Swiss Press Award wurden am Freitag bekannt gegeben. Insgesamt wurden 15 Teams und Einzelpersonen aus allen vier Sprachregionen der Schweiz ausgewählt – «ein starkes Zeichen für die Vielfalt und Qualität des Schweizer Journalismus», wie die Fondation Reinhardt-Von Graffenried schreibt. Es sei besonders erfreulich, dass in diesem Jahr auch ein Team aus dem rätoromanischen Sprachraum dazu gehört. Die Stiftung vergibt die nationalen Preise «für ausserordentliche Leistungen im Journalismus». Die Preisverleihung in Anwesenheit des Aussenministers Ignazio Cassis mit der Uraufführung des «Swiss Press Song 26» von Pasquale Aleardi und den Phonauten wird am 24. April 2026 ab 18 Uhr auf «www.swisspressaward.ch» live gestreamt.
«Seit 1999 gibt es die linke Zürcher Zeitung ‹P.S.›. Seit ihrer Gründung ist sie immer wieder in ihrer Existenz bedroht, und seit ihrer Gründung wurde sie immer wieder von ihren Leser:innen getragen. Darauf hoffen wir auch jetzt. Denn wir glauben, es braucht die linke Stimme mehr denn je», schreiben heute die seit 2015 für «P.S.» als Verlagsleiterin und Chefredaktorin tätige Min Li Marti (Bild) und ihr Nachfolger Sergio Scagliola. Die Lage sei ernst: «Um dieses Jahr zu überleben und um Massnahmen zu ergreifen, dass die Zukunft des ‹P.S.› gesichert ist, brauchen wir 200’000 Franken – und mittelfristig 300 Abonnent:innen mehr.»
Die Fondation Reinhardt von Graffenried hat heute Mittwoch die Gewinner:innen der Preise in allen Kategorien bekannt gegeben. Die Hauptgewinnerin oder der Hauptgewinner des Swiss Press Photo 26, der / die «Swiss Press Photographer of the Year», wird am 24. April 2026 in der Aula der Universität Bern auserkoren und erhält die Preissumme von 25’000.- Franken.
In der französischsprachigen Westschweiz wirkt sich die Medienkrise besonders gravierend aus – es droht eine Nachrichtenwüste zu entstehen. Jetzt sind CHF 1,8 Millionen an Fördermitteln zusammengekommen, um unabhängigen Journalismus in dieser akuten Krise zu stärken – bereitgestellt von einer starken Allianz bestehend aus Stadt Genf, Fondation Aventinus, Fondation Leenaards und FERS Stiftung. Das teilt der Media Forward Fund mit.
Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)
Die SRG-SSR muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Dafür ist wie im November 2025 angekündigt neben der grundlegenden Transformation des Unternehmens auch ein Stellenabbau von insgesamt 900 Vollzeitstellen nötig. Das Konsultationsverfahren vom 25. November bis 14. Dezember führte zu «keiner Reduktion des Gesamtumfangs des geplanten Stellenabbaus», wie die SRG-SSR heute Montag mitteilt.
Ab Sommer 2026 berichtet Curdin Vincenz (Bild) als neuer Italien-Korrespondent für SRF. Der 52-Jährige folgt damit auf Simona Caminada, die
ab Sommer 2026 Teil der Regionalredaktion Ostschweiz und Graubünden wird.