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Monat: Mai 2025

31. Mai 2025

MU­SÉE RATH GENÈ­VE: «TIN­GUE­LY»

Jean à la base, 1988 Dannemois, France © Photographe : Laurent Condominas

Exposition Musée d’art et d’histoire Genève (MAHG), Musée Rath, jusqu’au 7 septembre 2025

31. Mai 2025

40 JAH­RE TRI­TO­NUS: «ES BE­GANN MIT DER SACK­PFEI­FE»

Urs Klauser beim Tritonus-Konzert auf der Kellerbühne St.Gallen 2015 - Foto: Samuel Forrer, CH-9320 Arbon - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Urs_Klauser#/media/Datei:Urs_Klauser_2015.jpg

Die Ostschweizer Gruppe Tritonus macht seit 40 Jahren historische Volksmusik. Was das heisst und wie die «alte» zur boomenden «neuen» und zur traditionellen Volksmusik steht: Peter Surber vom Magazin «Saiten» wollte es wissen und er machte einen Besuch beim Tritonus-Gründer Urs Klauser im ausserrhodischen Bühler.

Am 4. Juni 2025 präsentiert Tritons auf der Kellerbühne St.Gallen die Vorpremiere ihres Jubiläumsprogramms «Une und obe».

31. Mai 2025

ZUM TOD DES KE­NIA­NI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS UND KUL­TUR­WIS­SEN­SCHAFT­LERS NGU­GI WA THIONG’O

Bild: Ngũgĩ wa Thiong’o, 2019 - Foto: Library of Congress Life, https://www.flickr.com/photos/library-of-congress-life/48139052733/ - Lizenz: https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ng%C5%A9g%C4%A9_wa_Thiong%27o_2019_(48139052733).jpg?uselang=de

Der am 5. Januar 1938 geborene kenianische Schriftsteller und Kulturwissenschaftler Ngugi wa Thiong’o (Bild) ist am 28. Mai 2025 in Buford (Georgia, USA) gestorben. Er schrieb zunächst auf Englisch, seit 1977 aber in seiner Erstsprache Kikuyu, die von dem gleichnamigen Volk gesprochen wird. Ngugi galt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Afrikas. Sein literarisches Werk, das rund sechs Jahrzehnte umspannt, dokumentierte vor allem Kenias Wandel von einer Kolonie zu einer Demokratie. Ngugi lehrte Vergleichende Literaturwissenschaft unter anderem an der Yale University, der New York University und an der University of California, Irvine. (*)

31. Mai 2025

RUTH HUN­GER­BÜH­LER SA­VA­RY, SCHWEI­ZER SO­ZIO­LO­GIN, ETH­NO­LO­GIN, JOUR­NA­LIS­TIN, DO­ZEN­TIN UND EHE­MA­LI­GE LEI­TE­RIN DER AC­CA­DE­MIA DI­MI­T­RI, IST GE­STOR­BEN

Ruth Hungerbühler - Foto: adv

Die am 15. Januar 1953 geborene Schweizer Soziologin und Ethnologin Ruth Hungerbühler Savary (Bild) ist am 26. Mai 2025 gestorben. Sie war jahrelang Redaktorin bei Radio DRS 2 (heute SRF 2 Kultur); sie war Dozentin an der Facoltà Scienze della Comunicazione der Università della Svizzera italiana und hatte Lehraufträge an der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte betrafen familiensoziologische und Gleichstellungsthemen, später dann Themen der Medienkommunikation und Migration, zu denen sie verschiedene Forschungsprojekte leitete. Ruth Hungerbühler war Mitautorin der Bücher zur Geschichte von Radio und Fernsehen in der Schweiz. Während acht Jahren leitete sie die Accademia Teatro Dimitri (SUPSI). Sie war auch für den Aufbau der Forschungsabteilung der Accademia verantwortlich. Sie engagierte sich als Präsidentin bei «gemeinsamdenken.ch» und im Verein Geamondo für die Integration von Geflüchteten und anderen Migrant:innen mittels kultureller Projekte. (*)

31. Mai 2025

EVA ROTT­MANN AUS ZÜ­RICH GE­WINNT MIT «FUCK­ING FUCK­ING SCHÖN» DEN SCHWEI­ZER KIN­DER- UND JU­GEND­BUCH­PREIS 2025

Bild: Eva Rottmann - Foto: © Sabina Bösch

Der diesjährige Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis geht an die Zürcher Autorin Eva Rottmann für ihr Jugendbuch «Fucking fucking schön», erschienen bei Jacoby & Stuart. Der mit 10’000 Franken dotierte Hauptpreis wurde heute an den Solothurner Literaturtage vom Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband SBVV, dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM sowie von den Solothurner Literaturtagen verliehen.

30. Mai 2025

175 JAH­RE KUNST­VER­EIN SO­LO­THURN: «FREUND­SCHAFT WEBT BAN­DEN»

Alexandre Perrier (1862–1936) Frühling am Genfersee, um 1905 Öl auf Leinwand, 126 x 175 cm
B I 141 Kunstmuseum Solothurn, Depositum des Kunstvereins Solothurn, Schenkung Leo Weber im Andenken an Otto Frölicher, 1914

Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, bis am 31. August 2025

30. Mai 2025

19. AUS­GA­BE VON «VICE­VER­SA LI­TE­RA­TUR – JAHR­BUCH DER SCHWEI­ZER LI­TE­RA­TU­REN» IST ER­SCHIE­NEN

Foto: © Viceversa Literatur 19 _ 2025

«Viceversa Literatur» ist ein «Jahrbuch der Schweizer Literaturen», das seit Mai 2007 jedes Jahr in drei verschiedenen Ausgaben erscheint: auf Deutsch beim Rotpunktverlag (Zürich), auf Französisch bei den Editions Zoé (Genf) und auf Italienisch bei den Edizioni Casagrande (Bellinzona). «Viceversa» entstand in der Nachfolge der Zeitschrift «Feuxcroisés» und hat zum Ziel, das literarische Schaffen der Schweiz über die Sprachgrenzen hinaus bekannt zu machen und den Kulturaustausch zu fördern. Die soeben erschienene diesjährige Ausgabe trägt den Titel «Entre-deux, Dazwischen, In bilico, Tranteren»

30. Mai 2025

SCHWEI­ZER PER­FOR­MAN­CE­PREIS 2025 – DIE NO­MI­NIER­TEN STE­HEN FEST

https://www.performanceartaward.ch/de

Die Jury des Performancepreises Schweiz 2025 hat die Nominierten ausgewählt, welche am 15. November 2025 ihre Beiträge im Neubau des Kunstmuseums Basel präsentieren werden. Der Performancepreis Schweiz soll die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst erhöhen, ihre Vielfalt und Qualität zeigen und ihre Anerkennung stärken.

30. Mai 2025

SI­BYL­LE HEI­NI­GER UND CRIS­TI­NA GAL­BIA­TI BIL­DEN DAS NEUE CO-PRÄ­SI­DI­UM BEIM VER­BAND T. THEA­TER­SCHAF­FEN SCHWEIZ

Sibylle Heiniger und Cristina Galbiati bilden das neuen Co-Präsidium von t. Theaterschaffen Schweiz. Sibylle Heiniger tritt damit die Nachfolge von Sandra Künzi an, die sich nach sieben Jahren aus dem Vorstand zurückzieht. t. Theaterschaffen Schweiz ist der Berufs- und Branchenverband aller Akteur:innen des professionellen freien Theaters.

30. Mai 2025

AN­DRE­AS RUS­SEN­BER­GER IST DER NEUE PRÄ­SI­DENT DES A*DS (BE­RUFS­VER­BAND AU­TORIN­NEN UND AU­TOREN DER SCHWEIZ)

Andreas Russenberger AdS

An der diesjährigen Generalversammlung des gesamtschweizerischen Berufsverbands A*dS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) wurden der Autor Andreas Russenberger (Bild) zum neuen Präsidenten und die literarische Übersetzerin Camille Logoz zur neuen Vizepräsidentin des Verbands gewählt.

29. Mai 2025

PRO­LIT­TERIS-PREI­SE 2025 GE­HEN AN KLAU­DIA SCHIF­FER­LE UND SVE­TA MORDOVS­KA­YA

Bild: Selbstportrait © Klaudia Schifferle, 1978, https://www.klaudiaschifferle.ch/biographie

Ende Juni 2025 verleiht ProLitteris den mit 40’000 Franken dotierten Hauptpreis und einen Förderpreis von 10’000 Franken. Der Preis würdigt jährlich herausragende Leistungen in der Literatur und in der Kunst. Dieses Jahr wird der ProLitteris-Preis in der bildenden Kunst vergeben. Die Preisträgerin des Hauptpreises wurde von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich aus Persönlichkeiten der gleichen Sparte zusammensetzt: Tobia Bezzola, Vanessa Billy, Beat Zoderer. Den Hauptpreis erhält die Künstlerin Klaudia Schifferle. Der Empfängerin des Hauptpreises oblag es, die Gewinnerin des Förderpreises zu bestimmen. Klaudia Schifferle wählte Sveta Mordovskaya.

29. Mai 2025

PA­ME­LA DÜRR GE­WINNT DEN SCHWEI­ZER PRIX AS­SI­TEY 2025

Bild: Pamela Dürr - Foto: zVg

Die ASSITEJ Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra, die Schweizer Sektion der Internationalen Vereinigung des Kinder- und Jugendtheaters, vergibt seit 2020 wieder jährlich den Schweizer PRIX ASSITEJ. Dieser Kulturpreis wird zur Auszeichnung künstlerischer/kultureller Leistungen im Bereich der Darstellenden Künste für ein junges Publikum an eine verdiente Persönlichkeit, Gruppe oder Institution verliehen. Aus den 24 Vorschlägen der ASSITEJ-Mitglieder wählte der Vorstand der ASSITEJ fünf Nominierungen für die Preisvergabe 2025. Die Bekanntgabe der Preisträgerin und die Preisverleihung fanden im Rahmen des Schweizer Theatertreffens 2025 im Theater Casino Zug statt. Gewonnen hat die St.Galler Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Pamela Dürr (Bild).

29. Mai 2025

ALT­DORF 2025 / 2026: STI­PEN­DI­UM FÜR KUL­TUR­SCHREI­BER:IN­NEN

Kulturen der Alpen Uri SAL_Landing

Mit einem dreimonatigen Stipendium bietet das Urner Institut Kulturen der Alpen an der Universität Luzern die Möglichkeit, die kulturellen Auswirkungen der Rolle Uris als europäisches Transitgebiet sichtbar zu machen. Das Programm lädt dazu ein, journalistisch-wissenschaftlich zu erkunden, wie der Verkehrskorridor zwischen Nord und Süd das kulturelle Selbstverständnis und die Lebensrealität prägt.

29. Mai 2025

BERG­STURZ

Blatten 2025 © Gigal Cartoons

Blatten im Lötschental (VS)

29. Mai 2025

ZU GAST: MAR­TI­NA GUHL, AR­CHI­TEK­TUR-PSY­CHO­LO­GIN

Martina Guhl - Foto: zVg

Radio SRF 1, «Gast am Mittag», heute Donnerstag, Auffahrt, 29. Mai 2025, 13 Uhr / Podcast

28. Mai 2025

SWISS MU­SIC AWARDS 2025: NE­MO MIT ZWEI BE­TON­KLÖT­ZEN

Nemo - Foto: © Pit Bühler, Swiss Music Awards 2025

Die Nacht der Schweizer Musikszene im Hallenstadion Zürich brachte emotionale Dankesreden, mitreissende Live-Performances nationaler und internationaler Künstler:innen sowie glückliche Gewinner:innen: Darunter Nemo, Patent Ochsner, Stubete Gäng, Dabu Fantastic, Kings Elliot und viele mehr. Und Zoë Më überraschte bei den diesjährigen Swisss Music Awards mit einer Song-Premiere.

28. Mai 2025

PRO HEL­VE­TIA / DAR­STEL­LEN­DE KÜNS­TE: DIE AUS­WAHL FÜR «COM­PASS» 2025-2027

Die Förderung «COMPASS» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt in den Jahren 2025 bis 2027 vier unabhängige Compagnien der darstellenden Künste aus der Schweiz. Das zweijährige Programm dient dazu, «das globale Netzwerk der Teilnehmenden zu stärken und internationale Tourneemöglichkeiten zu entwickeln», wie die Stiftung schreibt. Die Ausschreibung wird einmal pro Jahr durchgeführt. Die nächsten Gesuche können vom 1. Januar bis 1. März 2026 eingereicht werden.

28. Mai 2025

DAS «KUNST-BUL­LE­TIN» IN NEU­EM DE­SIGN

Juni-Ausgabe 2025 von «Kunst-Bulletin» - Foto: © Joëlle Bischof

Am Freitag erscheint die Juni-Ausgabe des «Kunst-Bulletin» – im neuen Design, das vom Zürcher Grafik-Studio NOI entwickelt wurde. Das «Kunst-Bulletin» wurde 1968 vom Schweizer Kunstverein gegründet und im Jahr 2008 zum letzten Mal grafisch überarbeitet. Neben dem gedruckten Magazin zeichnet das «Kunst-Bulletin» auch verantwortlich für «kunstbulletin.ch» und «artlist.net».

28. Mai 2025

JOUR­NA­LIS­TIN UND KOM­MU­NI­KA­TI­ONS-FACH­FRAU NI­CO­LE LA­MON WIRD VI­ZE-KANZ­LE­RIN UND BUN­DES­RATS-SPRE­CHE­RIN

Nicole Lamon, Bild aus Video https://www.youtube.com/live/A-eplm4KPxo, 20.05.2025

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Mai 2025 auf Antrag des Bundeskanzlers Nicole Lamon (Bild) zur Vize-Kanzlerin und Bundesrats-Sprecherin gewählt. Nicole Lamon, seit 2023 Inland-Chefin der Zeitung «Le Temps», wird ihre neue Tätigkeit als Vize-Kanzlerin, Bundesrats-Sprecherin und Leiterin des Bereichs Kommunikation und Strategie am 1. August 2025 aufnehmen.

28. Mai 2025

DER NEUE LEI­TER BEIM KUL­TUR­MARKT ZÜ­RICH HEISST GIU­LIA­NO SCHER­RER

Giuliano Scherrer (Bild) übernimmt ab dem 1. Juni 2025 die Co-Leitung beim Kulturmarkt Zürich. Er wird Nachfolger von Delphine Lyner, die den Kulturmarkt nach vier Jahren auf Ende Juni 2025 verlässt. Im Februar 2026 wird die bisherige Co-Leitung enden. Giuliano Scherrer wird ab dann den Kulturmarkt allein führen, da Co-Leiterin Christine Ginsberg nach sieben Jahren in dieser Funktion das Pensionsalter erreichen wird.

27. Mai 2025

SAMM­LUNG BÜHR­LE IM KUNST­HAUS ZÜ­RICH: UN­END­LI­CHE GE­SCHICH­TE

«Das Kunsthaus Zürich will die Bührle-Kunstsammlung selbst untersuchen, bezahlen soll die Öffentlichkeit. Prominente Stimmen kritisieren den Plan.», schreibt Kaspar Surber in seinem Kommentar in der aktuellen Ausgabe der «WOZ – Die Wochenzeitung». Und weiter: «Drei Millionen soll die Stadt jetzt zahlen, damit das Kunsthaus die Provenienzen der Bilder erforschen und neue Ausstellungen gestalten kann.»

27. Mai 2025

KAN­TON GRAU­BÜN­DEN VER­GIBT FÜNF BEI­TRÄ­GE FÜR GROS­SE PRO­JEK­TE VON MA­THI­AS BAL­ZER, MAR­TI­NA CA­LUO­RI, ANIK CA­SUTT, LI­SA COL­LOMB UND CHRIS HUN­TER

Anik Casutt - Foto Chur Unplugged

Der Kanton Graubünden hat zum 28. Mal einen Wettbewerb zur Förderung des professionellen Kulturschaffens für grosse Projekte ausgeschrieben. Aus den insgesamt 39 Gesuchen wurden fünf Projekte mit einem Werkbeitrag oder einem freien Stipendium von insgesamt 100’000 Franken ausgezeichnet.

27. Mai 2025

KUL­TUR­PREI­SE DER STADT CHUR FÜR GI­ON MA­THI­AS CA­VEL­TY, IRIS PENG, MI­GUE­LA TAMÒ, HAP­PY FOR RE­AL, NO­RA BER­TOGG UND AN­NI­NA HUN­ZI­KER

Schriftsteller Gion Mathias Cavelty (Bild), Produktionsleiterin Iris Peng und die bildende Künstlerin Miguela Tamò werden mit dem diesjährigen Anerkennungspreis der Stadt Chur ausgezeichnet. Drei Förderpreise gehen an die Rockband Happy for Real, die Sängerin Nora Bertogg und die Schauspielerin Annina Hunziker.

27. Mai 2025

SRF: SO­FI­KA YO­GA­RA­SA GE­WINNT CI­VIS VI­DEO AWARD IN DER KA­TE­GO­RIE SO­CIAL ME­DIA

Bild: Sofia Yogarasa - Foto: © SRF / zVg

Bei der CIVIS-Medienpreis-Verleihung am Montag, 26. Mai 2025, in Berlin wurde Sofika Yogarasa (Bild) mit dem CIVIS Video Award ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für ihren «rec.»-Beitrag «Jugendliche mit Migrationsgeschichte unterstützen ihre Eltern – Selbstverständlichkeit oder Überforderung?».

27. Mai 2025

EDITH FLÜ­CKI­GER ER­HÄLT DEN KUNST- UND KUL­TUR­PREIS 2025 DER STADT LU­ZERN

Edith Flückiger (Foto: Franz Xaver Brun)

Der Stadtrat von Luzern würdigt Edith Flückiger (Bild) für ihr umfassendes Wirken im Bereich Film mit dem Kunst- und Kulturpreis 2025 der Stadt Luzern. Die zwei Anerkennungspreise 2025 gehen an die Künstlerin Martina Lussi sowie den Entertainer und Autor Dominic Deville.

26. Mai 2025

ZUM TOD DES DEUTSCH-FRAN­ZÖ­SI­SCHEN FILM­RE­GIS­SEURS UND DO­KU­MEN­TAR­FIL­MERS MAR­CEL OP­HÜLS

Marcel Ophüls, 1996 – © SRF, https://www.srf.ch/play/tv/10-vor-10/video/handke?urn=urn:srf:video:0b65511e-2bb8-44ed-ac9d-a00d361b6882

Der am 1. November 1927 in Frankfurt am Main geborene deutsch-französische Filmregisseur und Dokumentarfilmer Marcel Ophüls ist am 24. Mai 2025 in Südwestfrankreich gestorben. Marcel Ophüls war der Sohn des deutsch-französischen Filmregisseurs Max Ophüls und der deutschen Stummfilmschauspielerin Hilde Wall. Er verbrachte einen Teil seiner Jugend auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in Frankreich und den Vereinigten Staaten. (*) Nach seiner Rückkehr nach Frankreich drehte Ophüls erst Spielfilme wie «Peau de Banane» mit Jean-Paul Belmondo und Jeanne Moreau (1963), bevor er sich für den Dokumentarfilm entschied. Max Ophüls griff in seinen Werken regelmässig die Verbrechen des Nationalsozialismus auf, so auch in «L’Empreinte de la Justice» (1976), den er als sein Meisterwerk betrachtete. «Hôtel Terminus: Zeit und Leben des Klaus Barbie» war eine rigorose Untersuchung über den «Schlächter von Lyon» und brachte ihm 1989 den Oscar für den besten Dokumentarfilm ein.

26. Mai 2025

DER ÖS­TER­REI­CHI­SCHE ME­DI­EN­MA­NA­GER HEL­MUT THO­MA IST GE­STOR­BEN

Bild: Helmut Thoma, 2009 - Foto: Manfred Werner - Tsui, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Tsui - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Helmut_Thoma,_Women%27s_World_Awards_2009.jpg

Der am 3. Mai 1939 in Wien geborene österreichische Medienmanager Helmut Thoma (Bild) ist am 3. Mai 2025 ebenda gestorben, wie jetzt bekannt wurde. In seiner Funktion als langjähriger Geschäftsführer von RTL Television in den 1980er- und 1990er-Jahren galt er als einer der Väter des Privatfernsehens in Deutschland. Mit seinem Gespür für die Medienlandschaft und seinen Programmentscheidungen machte Helmut Thoma RTL im Jahr 1993 mit einem Marktanteil von 18,9 % zum damals erfolgreichsten und profitabelsten Fernsehsender Europas. Ungeachtet der vielfältigen Kritik im Hinblick auf die Wahl der Programmformate und die Fokussierung auf Einschaltquoten wurde Helmut Thoma zum «Medien-Mann des Jahres 1989» gewählt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der «Goldenen Kamera» («Preis für die Bewegung im deutschen Fernsehen»; 1989) und dem «Bambi» (1990), dem «Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien» (1991), dem «Deutschen Medienpreis» (1992), dem «International Emmy Award» (1994) und dem «Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen» (1995). (*)

26. Mai 2025

ON­LINE-AN­BIE­TER NAU ME­DIA AG WIRD HAUPT­AK­TIO­NÄR BEIM «BER­NER BÄR»

BERNER BÄR _ NAU Bild: © https://www.nau.ch/blog/firma/nau-media-ag-wird-hauptaktionarin-beim-barnerbar-66995895

Die Nau Media AG beteiligt sich per 1. Juni 2025 mit einem wesentlichen Anteil an der Berner Medienhaus AG, der Verlegerin von Berns grösster Wochenzeitung «BärnerBär». Die Nau Media AG wird damit Hauptaktionärin, wie es in den Mitteilungen im «Berner Bär» und auf «nau.ch» heisst.

26. Mai 2025

RO­BERT WAL­SER ZEN­TRUM, BERN: MAR­CEL LEP­PER FOLGT AUF RE­TO SORG

Marcel Lepper, 2019 - Foto: Stephan Röhl - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marcel_Lepper_(49192144388)_(cropped).jpg#/media/File:Marcel_Lepper.jpg (Ausschnitt)

Die Robert Walser-Stiftung Bern hat den deutschen Literaturwissenschaftler Marcel Lepper (Bild) zum neuen Leiter des Robert Walser-Zentrums als Nachfolger des altershalber zurücktretenden Reto Sorg gewählt. Die mit einem Pensum von 70% dotierte Stelle wird erstmals in Kombination mit dem Institut für Germanistik der Universität Bern besetzt. Der Leiter des Robert Walser-Zentrums wird dort zu 20% tätig sein und ein Studienprogramm für Literatur und Berufspraxis aufbauen. Das Robert Walser-Zentrum verantwortet die Edition, die Übersetzung und die weltweite Vermittlung der Werke und des Nachlasses von Robert Walser und Carl Seelig.

26. Mai 2025

CASINOTHE­ATER WIN­TERTHUR: VIK­TOR GI­A­COB­BO UND PATRICK FREY TRETEN ZURÜCK

An der Generalversammlung des Casinotheaters Winterthur vom 15. Juni 2025 wird Viktor Giacobbo, Gründer und langjähriger Verwaltungsratspräsident der Casino Theater AG Winterthur, nach über 20 Jahren an der Spitze die Verantwortung weitergeben, wie das Haus mitteilt. Gleichzeitig tritt auch Patrick Frey zurück, der die Insitution über viele Jahre im Verwaltungsrat der Casino Immobilien AG, aber auch als Künstler mitgeprägt hat.

26. Mai 2025

IM «FO­CUS»: KLAUS PE­TRUS, FO­TO­RE­POR­TER

Klaus Petrus - Foto- © SRF

Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr / Podcast

25. Mai 2025

DIE SCHWEI­ZER LI­TE­RA­TUR­VER­MITT­LE­RIN RUTH BIN­DE IST GE­STOR­BEN

Bild: Ruth Binde - Foto: © Béatrice Christen, https://arttv.ch/startseite/suche/?search=ruth+binde

Die am 7. März 1932 in Bern geborene Schweizer Literaturvermittlerin Ruth Binde (Bild) ist im Monat Mai 2025 in Zürich gestorben. Binde absolvierte eine Buchhändlerinnenlehre und wirkte in Zürich beim Aufbau des Diogenes Verlages mit. 1972 machte sie sich mit einer Presse- und PR-Agentur für kulturelle Mandate selbständig. 1985 rief sie das «Bernhard-Littéraire» ins Leben (Vorgänger des «Züri Littéraire»). 1998 erhielt Ruth Binde die Goldene Ehrenmedaille des Zürcher Regierungsrates für kulturelle Verdienste. 2017 erfolgte die Ehrung durch den Quartierverein Hottingen mit dem Goldenen Kleeblatt. 2018 erhielt sie den Stadttaler der Stadt Zürich. Ihre Autographensammlung befindet sich seit 2012 im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern (*).

25. Mai 2025

FE­RI­EN IM WILD­RO­MAN­TI­SCHEN EL­FEN­AU-PARK MIT­TEN IN BIEL-BI­EN­NE

Bilder: Villa Elfenau Biel/Bienne – Alle Fotos: © Studio Gataric Fotografie Zürich, https://www.studiogataric.ch/

Das neuste Angebot der Stiftung Ferien im Baudenkmal: Mitten in der Stadt Biel-Bienne, umgeben vom wildromantischen Elfenau-Park, liegt die herrschaftliche Villa Elfenau. Das 1862 erbaute Baudenkmal vereint Geschichte, Architektur und Erholung – und steht ab kommender Woche als stilvolle Ferienunterkunft für bis zu 8 Feriengäste zur Verfügung.

25. Mai 2025

ANN C. TEL­NAES: «ICH BIN NICHT DA, UM ZU ZEICH­NEN, WAS MEIN VOR­GE­SETZ­TER MIR SAGT»

Bild: Anne Telnaes, 2018 - Foto: https://www.flickr.com/people/30473186@N05 (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cartoonist_Ann_Telnaes_at_the_National_Press_Club,_Washington,_D.C._(29648253448).jpg

Die US-amerikanische Karikaturistin Ann C. Telnaes (Bild, *15. November 1960 in Stockholm, Schweden) weilte diesen Frühling in der Schweiz: U.a. war sie bei der Eröffnung ihrer noch laufenden Ausstellung im Maison du Dessin de Presse in Morges, bei Veranstaltungen mit Chappatte und beim Swiss Media Forum in Luzern dabei. Für ihre politischen Karikaturen wurde Anne C. Telnaes vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Pulitzer-Preis und dem Reuben Award. Sie kündigte als Karikaturistin dieses Jahr bei der «Washington Post» aus Protest gegen die Nichtveröffentlichung einer Karikatur zur Beziehung von «Washington-Post»-Eigner Jeff Bezos zu Donald Trump. Anouk Wenger hat mit ihr in Luzern ein lesenswertes Interview geführt, das auf «persoenlich.com» zu finden ist.

24. Mai 2025

MU­SE­UM MU­ZOO IN LA CHAUX-DE-FONDS ER­HÄLT EU­RO­PÄI­SCHEN NACH­HAL­TIG­KEITS­PREIS

Bild: © https://muzoo.ch/, 2022

Im Rahmen der diesjährigen European Museum of the Year Awards (EMYA) wurde das Museum MUZOO von La Chaux-de-Fonds (NE) am Samstag in Byalystok (Polen) mit dem Meyvaert-Museumspreis für ökologische Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

24. Mai 2025

EH­REN­PREIS PRIX WALO FÜR EMIL STEIN­BER­GER

SternSockelTäfeli Kopie © Prix Walo

Am Samstagabend wurde in Zürich der diesjährige Prix Walo verteilt. Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt der 92jährige Kabarettist Emil Steinberger, der ebenfalls für den Dokfilm «Typisch Emil» ausgezeichnet wurde. Der Publikumspreis ging an SRF-Fernsehmoderator Röbi Koller, der in diesem Frühling zum letzten Mal die SRF-Sendung «Happy Day» moderiert hat. Der Prix Walo des Vereins Show Szene Schweiz wurde dieses Jahr zum 49. Mal verliehen.

24. Mai 2025

«RO­MAN SI­GNER. FIL­ME»

Roman Signer
Haus mit Rakete (Gonten), 1981 Fotografie / photography Courtesy the artist


Ausstellung in der Kunsthalle Appenzell, vom 25. Mai bis am 14. September 2025

24. Mai 2025

«KLANG DER ER­DE. KE­RA­MIK IN DER ZEIT­GE­NÖS­SI­SCHEN KUNST»

Ausstellungsansicht, Klang der Erde. Keramik in der zeitgenössischen Kunst, Kunstmuseum Appenzell, 25.5. – 14.9.2025, Foto: Stefan Rohner Exhibition view, Sound of the Earth. Ceramics in Contemporary Art, Kunstmuseum Appenzell, 25.5. – 14.9.2025, photo: Stefan Rohner Werke im Bild (links nach rechts) / Works in picture (left to right) Martin Chramosta, FUR, 2022, Courtesy Martin Chramosta Nicole Cherubini, Lethykos Amphora, 2007, Courtesy of the artist, Galerie Michael Janssen and Friedman Benda, New York Martin Chramosta, Caccia, 2022, Courtesy Martin Chramosta

Ausstellung im Kunstmuseum Appenzell, vom 25. Mai bis am 14. September 2025

24. Mai 2025

«FO­TO­ATE­LIER WOL­GEN­SIN­GER – MIT VIER AU­GEN»

Luzzi und Michael Wolgensinger, Damenbeine mit Katze, Werbeaufnahme für Vis- cose Swiss SA, Emmenbrücke, 1940er-Jahre, Stadtarchiv Zürich, © Balz Strasser, Evilard

Ausstellung im Museum für Gestaltung, Toni-Areal, Zürich, bis am 7. September 2025

23. Mai 2025

ZUM TOD DES BRA­SI­LIA­NI­SCHEN FO­TO­GRA­FEN UND UM­WELT­AK­TI­VIS­TEN SE­BAS­TIÃO SAL­GA­DO

Sebastião Salgado, 2016 - Foto: Fernando Frazão/Agência Brasil, http://agenciabrasil.ebc.com.br/geral/foto/2016-10/camara-de-comercio-franca-brasil-premia-sebastiao-salgado - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/br/deed.en - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Sebasti%C3%A3o_Salgado#/media/Datei:Sebasti%C3%A3o_Salgado_01.jpg

Der am 8. Februar 1944 in Aimorés (Bundesstaat Minas Gervais, Brasilien) geborene brasilianische Fotograf, Fotojournalist und Umweltaktivist Sebastião Salgado (Bild) ist am 23. Mai 2025 in Paris gestorben. Salgado gehörte zu den engagierten Fotografen in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotografie. 2019 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet und er war damit erst der zweite Bildkünstler, der diese renommierte Auszeichnung erhielt. (*) Salgado stellte mehrmals auch in der Schweiz aus.

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