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Kategorie: Film, Video, Audiovisuelles

4. März 2026

BAK: SIMON KOE­NIG WIRD NEUER LEI­TER DES DIENS­TES FILM­FÖR­DE­RUNG

Simon Koenig - Foto: © Nicholas Winter, 2016, https://www.stadtkinobasel.ch/galerie/2016/symposium_zur_schwierigkeit_des_vergessens/191

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat Simon Koenig (Bild) zum neuen Leiter des Dienstes Filmförderung ernannt. Er tritt seine Funktion am 11. Mai 2026 an. Simon Koenig folgt auf Patrizia Pesko.

24. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER BE­TON­PLAS­TI­KER, FO­TO­GRAF UND KUL­TUR­VER­MITT­LER JÜRG U. ERNST IST GE­STOR­BEN

Jürg U. Ernst im Film «Narrenbühl» - Foto: © Miriam Ernst, https://www.miriamernstfilms.com/

Der am 21. Juni 1950 in Grenchen als Sohn des surrealistischen Malers Hans-Ulrich Ernst geborene Betonplastiker, Fotograf, Kulturförderer und -vermittler Jürg U. Ernst (Bild) ist am 18. Februar 2026 in Schwarzenburg gestorben. Als Schöpfer des bis 2015 bestehenden Gnomengartens neben seinem Haus in Schwarzenburg wurde er weitherum bekannt. Mit einigen von Ernsts Skulpturen wurde 2017 in Schwarzenburg der Gnomenweg eingerichtet, der bis heute besteht und sich bei Einheimischen und Gästen grosser Beliebtheit erfreut. Im März 2022 ist der essayistische Dokumentarfilm «Narrenbühl» von Miriam Ernst, der Tochter des Künstlers, erschienen, der eine Drei-Generationen-Geschichte über Kreativität und Prägungen in einer Familie ist und u.a. Aufbau und Ende des Gnomengartens zeigt.

24. Februar 2026

VILLI HER­MANN ER­HÄLT DEN EH­REN­PREIS DES SCHWEI­ZER FILM­PREI­SES 2026

Bild: Villi Hermann - © RSI, Memory con Villi Hermann, 03.01.2025 - 15 min, https://www.rsi.ch/play/tv/il-quotidiano/video/memory-con-villi-hermann?urn=urn:rsi:video:2476375

Villi Hermann (Bild) wird mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2026 ausgezeichnet. «Der in Luzern geborene und heute in Lugano lebende Regisseur, Drehbuchautor und Produzent hat das Schweizer Filmschaffen in seiner über 50-jährigen Karriere massgeblich geprägt. Sein Werk zeichnet sich durch Mut, gesellschaftliches Engagement und künstlerische Finesse aus und weist ihn als internationale Referenz im Schweizer Filmschaffen aus», heisst es in der am Dienstag durch das Bundesamt für Kultur (BAK) verbreiteten Begründung.

22. Februar 2026

VA­LAIS / WAL­LIS: «CAFÉS SO­NORES: REN­CON­TRES AMOU­REU­SES» / «KLANG­CA­FÉS: LIE­BES­GE­SCHICH­TEN ZUM ZUHÖ­REN»

Cafés sonores : rencontres amoureuses - Et si les histoires d’amour nous racontaient le Valais autrement ?

De février à octobre 2026, la Médiathèque Valais propose Cafés sonores: rencontres amoureuses, une expérience sonore itinérante à travers le canton. Ce projet de médiation culturelle met en dialogue patrimoine oral, création artistique et participation locale en invitant la population valaisanne à prendre part à une écoute collective qui éclaire les dimensions sociales, culturelles et historiques des expériences amoureuses.

19. Februar 2026

MON­TREUX JAZZ ME­MO­RIES: «VERS-CHEZ-CLAUDE»

Montreux Jazz Memories - Chalet Claude Nobs © Ludovica Fracassi / EPFL

Une nouvelle mouture de podcasts réalisés par les étudiants de l’EPFL explore la mémoire du Montreux Jazz Festival. On y découvre notamment l’accès très exclusif au chalet de Claude Nobs et la manière dont le festival s’est progressivement ouvert aux musiques actuelles.

18. Februar 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN FILM­RE­GIS­SEURS FRE­DE­RICK WI­SE­MAN

Frederick Wiseman, 2005 - Foto: Charles Haynes, https://www.flickr.com/photos/87232391@N00/19360210/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frederick_Wiseman.jpg

Der am 1. Januar 1930 in Boston geborene US-amerikanische Regisseur Frederick Wiseman (Bild) ist am 16. Februar 2026 in Cambridge (Massachusetts) gestorben. Der Sohn einer Polin und eines Russen war nach seinem Jurastudium zunächst als Rechtsanwalt in Paris tätig. Ab 1967 arbeitete Wiseman auch als Filmregisseur. Er drehte für seine eigene Firma Zipporah Films über 40 Dokumentarfilme und realisierte auch zwei Spielfilme. Neben D. A. Pennebaker, Robert Drew und Richard Leacock gilt Frederick Wiseman als besonders wichtiger Pionier des US-amerikanischen Direct Cinema. Sein 1967 im Bridgewater State Hospital in Massachusetts gedrehter Film «Titicut Follies» war einer der kompliziertesten Zensurfälle in der Filmgeschichte und wurde erst 1991 vom Obersten Gericht für das Publikum freigegeben. Für seine Werke «Ex Libris – The New York Public Library» (2017) und «Un couple / A Couple» (2022) erhielt er Einladungen an den Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Wisemans letzte eigene Produktion war «Menus-Plaisirs – Les Troisgros» aus dem Jahr 2023. Als Schauspieler erschien er in Rebecca Zlotowskis Tragikomödie «Les enfants des autres» (2022) und in «Paris Murder Mystery» aus dem Jahr 2025. 2016 wurde Frederick Wiseman der Ehren-Oscar zuerkannt. (*)

17. Februar 2026

PREIS DER DEUT­SCHEN FILM­KRI­TIK 2025: SCHWEI­ZE­RIN SA­BI­NE TI­MO­TEO IN BER­LIN ALS BESTE DAR­STEL­LE­RIN AUS­GE­ZEICH­NET

Elf verschiedene Filme wurden in 14 Kategorien mit dem Preis der deutschen Filmkritik 2025 ausgezeichnet. Bester Spielfilm wurde Mascha Schilinskis «In die Sonne schauen». Die Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch wurde mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet, während das Berliner Kino-Projekt «SinemaTranstopia» den Innovationspreis erhielt. Die Schweizerin Sabine Timoteo (Bild) wurde als Beste Darstellerin ausgezeichnet für ihre Rolle im Kinofilm «Chaos und Stille» von Anatol Schuster.

14. Februar 2026

«SCHWEI­ZER ME­DI­EN­KUNST – PAX ART AWARDS 2025: LUKAS TRU­NI­GER, ISA­BELL BUL­LER­SCHEN, RHONA MÜH­LE­BACH»

Lukas Truniger, Lost in rasterized Translation, 2025, Hamcus showroom, Paris (F), courtesy of the artist

Ausstellung HEK (Haus der Elektronischen Künste), Münchenstein / Basel, vom 14. Februar bis am 19. April 2026

12. Februar 2026

DIE SSFV-GE­SCHÄFTS­LEI­TE­RIN NI­CO­LE BAR­RAS TRITT ZU­RÜCK

Bild: Nicole Barras - Foto: © SSFV

Nicole Barras (Bild) verlässt nach zwölf Jahren der SSFV-Leitung per Ende Juli 2026 den Verband Schweizer Syndikat Film und Video. «Der Vorstand dankt ihr sehr herzlich für ihr grosses Engagement sowie für die stets konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit», ist auf der SSFV-Webseite zu lesen.


7. Februar 2026

FMAC GENÈ­VE: VI­DEO­DA­TA­BA­SE – CAR­TES BLAN­CHES 2026

Image: Muda Mathis et Pipilotti Rist, Die Tempodrosslerin saust, 1989 © Collection du Fonds d'art contemporain de la Ville de Genève (FMAC) - Fonds André Iten

Regards croisés sur la collection vidéo du FMAC Genève – du 11 février au 26 avril 2026

30. Januar 2026

LÄSST SICH ENDE DES KINOS «CORSO» AM ZÜR­CHER BEL­LE­VUE AB­WEN­DEN?

Corso Theater Zürich. Architekten K. Knell und Ernst F. Burckhardt. in «Das Werk. Architektur und Kunst», Band 23 (1936): Nachweis (Public Domain) https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=wbw-002:1936:23::1465

Das denkmalgeschützte Zürcher Geschäftshaus «Corso» bedürfe altersbedingt einer umfassenden Sanierung: «Vertiefte Untersuchungen der Bausubstanz zeigten nun einen höheren Instandsetzungsbedarf als erwartet», steht in einer Medienmitteilung der Stadt Zürich zu lesen. Dies wirke sich auf Umfang, Dauer und Ausrichtung der Gesamtsanierung aus. In der Mitteilung wird erwähnt, der Kinobetrieb im «Corso» solle voraussichtlich noch bis ins Jahr 2029 weiterlaufen.

28. Januar 2026

«QUI VIT EN­CO­RE» VON NI­CO­LAS WA­DIM­OFF GE­WINNT DEN PRIX DE SO­LEU­RE DER 61. SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE

GewinnerInnen Solothurner Filmtage 2026 Lara Anina Hofer, Luisa Zürcher, Erik Bernasconi, Nicolas Wadimoff

Der Prix de Soleure der 61. Solothurner Filmtage geht an den Dokumentarfilm «Qui vit encore» von Nicolas Wadimoff. «Becaària» von Erik Bernasconi gewinnt den Prix du Public. Als besten
Kurzfilm wählte das Publikum «Versuch, einen Baum in Zürich zu fällen» von Lara Alina Hofer, als besten Animationsfilm «Ich bin nicht sicher» von Luisa Zürcher.
Die 61. Ausgabe der Solothurner Filmtage ging am Mittwochabend mit der feierlichen «Soirée de clôture» zu Ende. Die Co-Leitung zieht eine erfreuliche Bilanz: Mit erneut rund 65’000 Eintritten
liegen die Besucher:innenzahlen auf dem Niveau des Vorjahres.

27. Januar 2026

SCHWEI­ZER FILM­PREIS 2026: IN SO­LO­THURN WUR­DEN DIE NO­MI­NIER­TEN BE­KANNT GE­GE­BEN

Nominierte Schweizer Filmpreis 2026

Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2026 wurden heute Dienstag im Rahmen der Nacht der Nominationen in Solothurn bekannt gegeben. Die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2026 findet am 27. März im Kongresshaus Zürich statt.

24. Januar 2026

SO­LO­THURN: JU­RY­PREIS «VI­SIO­NI» FÜR «NES­SU­NO VI FARÀ DEL MALE» VON DINO HODIC

An der «Notte delle Visioni» der 61. Solothurner Filmtage wurde im Stadttheater Solothurn am 24. Januar 2026 «Nessuno vi farà del male» von Dino Hodic (Bild) mit dem Jurypreis «Visioni» ausgezeichnet. Für den Preis, der Erst- und Zweitfilme würdigt, waren insgesamt sechs Filme nominiert. Der Preis ist mit 20’000 Franken dotiert.

24. Januar 2026

DER WEST­SCHWEI­ZER HU­MO­RIST, RADIO- UND TV-MANN, SCHAU­SPIE­LER UND MU­SI­KER ALAIN MON­NEY (ARIS­TI­DE PA­DY­GROS) IST GE­STOR­BEN

Alain Monney - Foto: © RTS, https://www.rts.ch/audio-podcast/2026/audio/l-artiste-genevois-alain-monney-est-decede-a-l-age-de-75-ans-29127758.html

Der am 12. Dezember 1951 in Carouge (GE) geborene Westschweizer Humorist, Komödiant, Komponist, Sänger, Musiker, Schauspieler, TV- und Radio-Produzent und Autor Alain Monney (Bild) ist am 22. Januar 2026 gestorben. Er war Mitgründer der Westschweizer Folk-Gruppe Aristide Padygros. 1984 stiess Monney zum Moderator:innenteam des neu gegründeten Radiosenders Couleur 3 in der französischsprachigen Schweiz. Dort entwickelte er Charaktere und wirkte an Sendungen mit, die die französischsprachige Schweizer Radiolandschaft nachhaltig prägen sollten: «Les Tatouages», «Les Naufragés du Rez-de-chaussée», «Professor Sacrain», «Carabine FM» … Sein Duo mit Gérard Mermet wurde mit dem Einstieg von Lolita (der legendären Moderatorin des Senders) zum Trio, mit dem sie die Sendung «Carabine FM» für das Fernsehen adaptierten. Nach der Zeit bei «Carabine FM» schufen Monney und Mermet unter den Pseudonymen Alain Bolet und Gérard Mérou die Fernsehserien «Américains Gladiateurs», «Les Pique-Meurons» und «Petit Silvant Illustré». 2010 schrieben sie die Fantasy-Krimiserie «L’Heure du Secret». Monney war auch Autor von acht Kinderbüchern, die von Jean-François Barbier illustriert wurden.

21. Januar 2026

WIN­TER­THUR: DIE FO­TO­STIF­TUNG SCHWEIZ WILL SICH «STRA­TE­GISCH UND OR­GA­NI­SA­TO­RISCH NEU AUF­STEL­LEN»

Vorschau zur kommenden grossen Ausstellung «Frauen. Fragen. Fotoarchive. » in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur (28.02.–14.06.2026) - Elisabeth Brühlmann, Marie Ottomann-Rothacher bei der Arbeit im Atelier von Hans Peter Klauser, Zürich, 1960 © Elisabeth Brühlmann Sarlo / Fotostiftung Schweiz

«Die Fotostiftung Schweiz stellt sich strategisch und organisatorisch neu auf. Mit einer mehrjährigen Transformation stärkt sie ihre Sammlungsarbeit, investiert in Digitalisierung und richtet ihre Ausstellungstätigkeit vermehrt extra muros aus.», schreibt die Stiftung in ihrer Medienmitteilung vom Dienstag. Damit soll «das fotografische Erbe der Schweiz dauerhaft gesichert, öffentlich zugänglich und als Referenz für Museen, Medien und Forschung noch besser nutzbar bleiben.» Seit ihrer Gründung 1971 engagiert sich die Fotostiftung «als führende Institution für die Erforschung und Vermittlung des visuellen Erbes der Schweiz». Im Auftrag des Bundes bewahrt sie in Winterthur eine umfassende Sammlung zur Schweizer Fotografie, u.a. mit rund 160 Archiven bedeutender Fotografinnen und Fotografen.

18. Januar 2026

«ON AIR»: VI­DEO­KUNST AM KUNST­HAUS GREN­CHEN

Alexander Hahn, CFL – Coded Fluorescent Light II – Ein Video-Rebus (Video-Still), 2025, 11‘12‘‘, Loop, 16:9, ortsspezifische Videoprojektion auf das Kunsthaus Frontfenster, Ton: Stereo, Courtesy der Künstler

Bis am 1. März 2026, jeweils ab 17 Uhr bis in die Nacht, vis-à-vis Bahnhof Grenchen Süd

17. Januar 2026

ENTER TECH­NIK­WELT DE­REN­DIN­GEN (SO): SWISS TAPE RE­COR­DER DAY 2026

© ENTER Technikwelt Derendingen, https://enter.ch/de/events/swiss-tape-recorder-day/

Den 15. Februar 2026 widmet die Enter Technikwelt in Derendingen (SO) von 10 bis 17 Uhr der goldenen Ära der Schweizer Tonbandgeräte und ihrer Hersteller, «deren Präzision und Klangqualität weltweit Massstäbe setzte», wie das Museum schreibt. Geboten werden u.a. Fachvorträge, Live-Demonstrationen und Spezialführungen rund um Studiotechnik, Aufnahmepraxis und ikonische Geräte.

17. Januar 2026

RE­STAU­RIER­TER FILM «BAU­ERN­KRIEG» VON ERICH LANG­JAHR KOMMT ALS RE­PRI­SE IN DIE KINOS

Der Film «Bauernkrieg» von Erich Langjahr aus dem Jahre 1998 wurde 2025 mit Hilfe von Memoriav (Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz) und mit Hilfe von Kantonen und Gemeinden restauriert und digitalisiert. Es ist der dritte digitalisierte Film von Langjahrs Bauern-Trilogie, zusammen mit «Sennen-Ballade» 1996 (Reprise im Kino 2023) und «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» 2002 (Reprise im Kino 2023). «Bauernkrieg» beginnt mit der Bauerndemonstration 1992 auf dem Europaplatz in Luzern und endet mit der grossen Bauerndemonstration auf dem Bundesplatz in Bern vor 30 Jahren. Der Deutschschweizer Kinostart ist am 29. Januar 2026.

16. Januar 2026

KI­NO­EIN­TRIT­TE 2025: SCHWEI­ZER FILME MIT RE­KORD-MARKT­AN­TEIL

Filmstill aus «Heldin» von Petra Volpe, © https://www.heldin-film.ch/#filmstills

Schweizer Filme haben in den Schweizer Kinos 2025 rund eine Million Eintritte erzielt und damit den höchsten Marktanteil seit knapp zwei Jahrzehnten erreicht. In einem insgesamt rückläufigen Kinomarkt entfiel knapp jeder zehnte Kinobesuch auf eine einheimische Produktion, wie die Zahlen von ProCinema zeigen. Der Schweizer Film konnte seine erfreuliche Entwicklung auch im Jahr 2025 fortsetzen. Mit 908’000 Eintritten verzeichnete er einen Marktanteil von 9.2%, was einem Plus von 2.1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein höherer Marktanteil wurde zuletzt nur im Jahr 2020 erreicht, als dieser inmitten der Pandemie aussergewöhnlich hoch lag. Damals fehlten jedoch aufgrund von Kinoschliessungen und Verschiebungen zahlreiche internationale Grossproduktionen. «Der aktuelle Erfolg ist deshalb besonders bemerkenswert, da er unter regulären Marktbedingungen erzielt wurde.», schreibt Swiss Films.

16. Januar 2026

DER LU­ZER­NER JOUR­NA­LIST UND KOM­MU­NI­KA­TI­ONS-FACH­MANN, ME­DI­EN- UND KUL­TUR­FÖR­DE­RER NI­KLAUS ZEIER IST GE­STOR­BEN

Niklaus Zeier - Foto: © Film Commission Lucerne & Central Switzerland

Der 71jährige Luzerner Journalist, Kommunikationsfachmann, Kulturförderer, Initiant und Medienpolitiker Niklaus Zeier (Bild) ist gestorben, wie zuerst «lu-wahlen.ch» berichtete. Er war 24 Jahre lang Kommunikationschef der Stadt Luzern. Zeier betätigte sich vor dem Engagement bei der Stadt u.a. als «Wärchhof»- und «Boa»-Präsident. Er war 1992 Mitgründer und dann 24 Jahre lang Präsident des international renommierten Comic-Festivals Fumetto. Während 15 Jahren präsidierte Niklaus Zeier die SRG Zentralschweiz, und auch bei der Film Commission Lucerne & Central Switzerland war Niklaus Zeier als Präsident engagiert am Werk. Niklaus Zeier ist in Luzern aufgewachsen, studierte in Freiburg Jura und war danach Journalist beim «Vaterland», bei der «Luzerner Zeitung» und der «Zuger Zeitung».

15. Januar 2026

TRE­AT­MENT-WETT­BE­WERB DES KAN­TONS ST.GAL­LEN: VIER MAL 15’000 FRAN­KEN FÜR KON­KRE­TI­SIE­RUNG VON GUTEN FILM­IDEEN

Die diesjährigen Gewinner des fünften Treatment-Wettbewerbs der Filmförderung des Kantons St.Gallen stammen aus Mels, Rorschach, Bühler und Steffisburg. Die ausgezeichneten Filmschaffenden erhalten jeweils 15’000 Franken, um ihre Filmideen weiter auszuarbeiten und zu konkretisieren.

14. Januar 2026

«VI­SIO­NI SO­NO­RE»: MUSIK UND SOUND AN DEN SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GEN 2026

Ab 2026 bringen die Solothurner Filmtage Musik, Sound und Film unter dem neuen Label «Visioni Sonore» zusammen: mit Konzerten, Liveshows, Film- & Musik-Formaten sowie gezielten Industry-Events rund um Musik im Film. Sonart, der grösste Berufsverband für Musiker:innen in der Schweiz, unterstützt das Programm aktiv.

14. Januar 2026

PU­BLI­KUMS­PREIS FÜR DEN BES­TEN SCHWEI­ZER ANI­MA­TI­ONS­FILM: DIE SE­LEK­TIO­NIER­TEN WERKE

GSFA_2026-solothurn-trickfilmwettbewerb

Der vom Groupement Suisse du Film d’Animation (GSFA) organisierte Wettbewerb für den besten Schweizer Animationsfilm findet am Samstag, 24. Januar 2026, um 14.45 Uhr im Rahmen der Solothurner Filmtage in der Reithalle und am Dienstag, 27. Januar, um 15.15 Uhr im Canva statt. Die Société Suisse des Auteurs (SSA) und Suissimage stiften den Publikumspreis für den besten Animationsfilm, der mit insgesamt 10’000 Franken dotiert ist.

14. Januar 2026

«PER­FORM!»: PRO HEL­VE­TIA UN­TER­STÜTZT VI­SU­EL­LE KÜNST­LER:INNEN UND KOL­LEK­TI­VE IM BE­REICH PER­FOR­MANCE

Logo Pro Helvetia vers.25 ch-cultura.ch

Mit «Perform!» unterstützt die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia visuelle Künstler:innen aus der Schweiz, die ihre Performancepraxis professionalisieren, vertiefen und weiterentwickeln wollen (z.B. durch eine Verlagerung von Ausstellungsräumen auf Bühnen, durch die Übersetzung von Live-zu-Video-Performances oder in den digitalen Raum).

12. Januar 2026

IRÈNE JACOB, MAX HUB­A­CHER, RABEA LÜTHI UND ES­THER GEMSCH ER­HAL­TEN SCHAU­SPIEL­PREI­SE PRIX SWISS­PER­FORM 2026

Schauspielpreise PRIX SWISSPERFORM 2026: (v.l.) Irène Jacob, Esther Gemsch, Max Hubacher und Rabea Lüthi. - Collage: © Solothurner Filmtage,

An den 61. Solothurner Filmtagen werden die Schauspielpreise Prix Swissperform 2026 an
Irène Jacob, Max Hubacher, Rabea Lüthi und Esther Gemsch verliehen. Die Preise würdigen «herausragende Schauspielleistungen in Schweizer Fernsehproduktionen» und sind mit jeweils 10’000 Franken dotiert. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 25. Januar 2026, im Landhaus Solothurn statt.

8. Januar 2026

DAS ZU­RICH FILM FES­TI­VAL ZEICH­NET PETRA VOLPE IN LOS AN­GE­LES MIT EINEM «GOL­DE­NEN AUGE» AUS

Das Zurich Film Festival (ZFF) zeichnet die Schweizer Regisseurin Petra Volpe (Bild) am Montag, 12. Januar 2026, in Los Angeles für ihren Film «Heldin» mit dem «Goldenen Auge» aus. Die Ehrung erfolgt im Rahmen eines For-Your-Consideration-Screenings (FYC) ihres Films «Heldin» für Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS). «Heldin» steht auf der Oscar-Shortlist für den besten internationalen Film. Das Screening wird vom ZFF gehostet und in Zusammenarbeit mit dem US-Verleih Music Box Films im Soho House Los
Angeles organisiert. Petra Volpe wird die Auszeichnung persönlich entgegennehmen.

7. Januar 2026

KI­NO­START VON EDWIN BEELERS NEUEM FILM «DER MANN AUF DEM KIRCH­TURM»

Bild: Filmstill © Edwin Beeler, «Der Mann auf dem Kirchturm»

Am 15. Januar 2026 ist der Kinostart von «Der Mann auf dem Kirchturm» des 1958 in Rothenthurm geborenen Innerschweizer Filmemachers Edwin Beeler. Die Geschichte des neuen Films erzählt vom Kaminfeger eines Dorfes, der es liebt, auf Kirchtürmen in schwindelerregender Höhe zu arbeiten. Für seinen Enkel ist der Grossvater ein Glücksbringer und starker Mann. Er möchte ihm nacheifern und mehr über seine Herkunft erfahren. Doch Grossvaters Sturz vom Dach verändert alles. Was bleibt, sind offene Fragen zu einem generationenübergreifenden Trauma, zu männlicher Dominanz, weiblicher Unterordnung, zur eigenen Identität – und Schweigen. Der Enkel ergründet das stille Geheimnis der letzten Entscheidung seines Grossvaters – durch Erinnerungen, Bilder und Landschaften seiner Kindheit. «Der Mann auf dem Kirchturm» wird auch an den diesjährigen Solothurner Filmtagen gezeigt.

7. Januar 2026

DIE SCHWEI­ZER FIL­ME­MA­CHE­RIN TULA ROY IST GE­STOR­BEN

Tula Roy (Foto: Österreichisches Filmmuseum ÖFM © Eszter Kondor, https://www.filmmuseum.at/aktuelles/fotos_unserer_gaeste/gaeste_detail?gaeste_id=1697593825934

Die am 16. Dezember 1934 in Bueriis (Italien) geborene Schweizer Fotografin, Filmemacherin und Pionierin des Schweizer Films Tula Roy (Bild) ist am 23. Dezember 2025 in München gestorben, wie jetzt bekannt wird. Von ihr stammt einer der wichtigsten Filme über die Schweizer Frauengeschichte mit dem Titel «Eine andere Geschichte». Tula Roy war nach einer Ausbildung als Fotografin in Basel freiberuflich für Presse, Architektur und Industrie tätig. Nach Filmkursen an der F+F in Zürich und an der Hochschule für Gestaltung Zürich arbeitete sie als freischaffende Filmemacherin. Weiter hatte sie eine Lehrtätigkeit am Pestalozzianum in Zürich. Seit Mitte der 1970er-Jahre entstanden zahlreiche Filme, oft in Zusammenarbeit mit Kameramann Christoph Wirsing. 1975 realisierten Tula Roy und Christoph Wirsing ihren ersten Dokumentarfilm «Lady Shiva oder ‹Die bezahlen nur meine Zeit›», ein Porträt der Sexarbeiterin Irene Staub. Ihre Filme thematisieren Politik, Feminismus, Prostitution, körperliche und geistige Beeinträchtigung, Erziehung, Jugend und Sexualität. Tula Roy war Mitglied des Vereins CH-Filmfrauen. (*)

7. Januar 2026

SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE 2026: «PRIX D’HON­NEUR» GEHT AN MI­CHA­EL SENN­HAU­SER, FILM­JOUR­NA­LIST

Michael Sennhauser, 2025 - Foto: © https://sennhausersfilmblog.ch/michael-sennhauser/

Die Solothurner Filmtage ehren den Filmjournalisten Michael Sennhauser (Bild) mit dem «Prix d’honneur» ihrer 61. Ausgabe. Der Preis ist mit 10’000 Franken dotiert. In seiner über 30-jährigen Laufbahn als Filmkritiker hat Sennhauser unzählige Filme besprochen und die kulturelle Bedeutung der Filmkritik gestärkt. Der Preis wird am Donnerstag, 22. Januar 2026, im Landhaus Solothurn verliehen.

6. Januar 2026

ZUM TOD DES UN­GA­RI­SCHEN FILM­RE­GIS­SEURS BÉLA TARR

Béla Tarr, 2012 - Foto: Soppakanuuna - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:B%C3%A9la_Tarr.jpg

Der am 21. Juli 1955 in Pécs geborene ungarische Filmregisseur Béla Tarr (Bild) ist am 6. Januar 2026 gestorben. Sein Opus magnum «Satanstango» zählt für viele Kritiker:innen zu den bedeutendsten Werken der Filmgeschichte. Charakteristisch für seine Filme wurden lange Einstellungen, die nicht selten die komplette Länge einer 35-mm-Rolle (rund elf Minuten) dauern. So besteht «The Man from London» in zweieinhalb Stunden aus nur 29 Einstellungen. Alle seine Filme ab «Verdammnis» (1988) entstanden in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller László Krasznahorkai, der 2025 den Literatur-Nobelpreis erhielt. Weitere beständige Mitarbeiter waren Mihály Víg (Musik), Gyula Pauer (Set- und Kostümdesign), Gábor Medvigy (Kamera) sowie Tarrs Ehefrau Ágnes Hranitzky (Schnitt und Ko-Regie). 2018 wurde Tarr in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt. 2023 erhielt Tarr den Ehrenpreis der European Film Academy. (*)

6. Januar 2026

DIE GEN­FER KO­MI­KE­RIN, SCHAU­SPIE­LE­RIN UND SCHRIFT­STEL­LE­RIN CLAU­DE-INGA BAR­BEY IST GE­STOR­BEN

Claude-Inga Barbey - Foto: © RTS, https://www.rts.ch/info/culture/spectacles/2026/article/claude-inga-barbey-figure-de-l-humour-romand-s-eteint-a-64-ans-29100622.html

Die am 21. Januar 1961 in Genf geborene Schweizer Komikerin, Schauspielerin und Schriftstellerin Claude-Inga Barbey (Bild) ist am 3. Januar 2026 ebenda gestorben. Von 1978 bis 1980 besuchte Barbey die Genfer Schauspielschule (ESAD) und spielte auf verschiedenen Genfer Theaterbühnen. 1992 trat sie erstmals als Komikerin im Radio Suisse Romande in Erscheinung. 2000 erschien ihr erstes belletristisches Werk, ein Erzählband. Im Dezember 2021 wurde einer ihrer Video-Sketches, veröffentlicht von der Tageszeitung «Le Temps», heftig kritisiert und Barbey wurde des Rassismus bezichtigt. (*)

5. Januar 2026

DER SCHWEI­ZER SCHAU­SPIE­LER HANS-JOA­CHIM FRICK IST GE­STOR­BEN

Hans-Joachim Frick als Jori Weiss in der Soap «Lüthi & Blanc» - Foto: © SF / Eric Bachmann

Der am 13. März 1935 in Rüti (ZH) geborene Schweizer Schauspieler Hans-Joachim Frick (Bild) ist am 19. Dezember 2025 gestorben, wie jetzt bekannt wurde. Er war langjähriges Ensemblemitglied des Stadttheaters Bern. Auch am Berner Theater an der Effingerstrasse war er regelmässig zu sehen. Zudem spielte er meist kleinere Nebenrollen in Fernsehfilmen («Lüthi und Blanc», «Sommer, Wein und harte Nüsse» oder im Schweizer «Tatort») und in Kinofilmen («Das Boot ist voll» von Markus Imhoof, «Aschenbrüder» von Steve Walker oder «Ein klarer Fall» von Rolf Lyssy).

29. Dezember 2025

ME­DI­EN­STIM­MEN ZUM TOD DER FRAN­ZÖ­SI­SCHEN SCHAU­SPIE­LE­RIN, SÄN­GE­RIN UND TIER­SCHÜT­ZE­RIN BRI­GIT­TE BAR­DOT

Die am 28. September 1934 in Paris geborene französische Schauspielerin, Sängerin und Tierschützerin Brigitte Bardot (Bild) ist am 28. Dezember 2025 in Saint-Tropez gestorben. Bardot galt besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren als internationales Sexsymbol. Meistens wurde sie als hedonistische, sexuell freizügige und selbstbewusste Schönheit besetzt und prägte damit im Kino einen neuen Frauentyp in der Anfangszeit der Sexuellen Revolution. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen «Et Dieu… créa la femme» (Und immer lockt das Weib), «La Vérité» (Die Wahrheit), «Le Mépris» (Die Verachtung) und «Viva Maria!». Als Sängerin veröffentlichte sie mehrere Alben und zahlreiche Singles. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere 1973/1974 zog sich Bardot aus dem Showgeschäft zurück und widmete sich ab dann vor allem dem Tierschutz. (*)

27. Dezember 2025

FU­MET­TO COMIC FES­TI­VAL LU­ZERN ZEIGT SCHWEI­ZER CO­MICS IN SHANG­HAI

Fumetto in Shanghai

Nach der erfolgreichen Ausstellung «Once Upon A Page» im Kunstmuseum der Tsinghua-Universität in Peking wird diese Schau nun in erweiterter Form in Shanghai gezeigt. Das Shanghai Minsheng Art Museum präsentiert bis am 4. Juni 2026 gemeinsam mit der Schweizer Botschaft und dem Fumetto Comic Festival Luzern die Ausstellung «Tales of Now: Contemporary Swiss Comics from the Fumetto Festival». Die Ausstellung versammelt nahezu 500 Arbeiten von über 20 Künstler:innen aus der deutschsprachigen Schweiz und sie zelebriert den Comic als eigenständige Kunstform – «facettenreich, experimentell, gesellschaftlich relevant», wie Fumetto schreibt.

26. Dezember 2025

DIE GE­WIN­NER:INNEN DER SWISS GAME AWARDS 2025

«Herdling», © Okomotive, https://www.okomotive.ch/presskit/herdling/images/image.png

Auf dem YouTube-Kanal der Swiss Game Developers Awards (SGDA) wurden die besten Schweizer Games des zu Ende gehenden Jahres bekanntgegeben. Den Hauptpreis gewann das Zürcher Studio Okomotive mit «Herdling». Okomotive konnte bereits internationale Erfolge feiern mit den «Far»-Spielen. Die SGDA-Auszeichnungen werden seit 2013 vergeben.

25. Dezember 2025

VILLE DE NEU­CH­TEL: LA TOUR DU FAN­TAS­TIQUE

Tour des prisons Neuchâtel. © Tourisme neuchâtelois https://www.j3l.ch/de/P49670/erlebnisse/kultur-museen/kulturerbe/der-gefaengnisturm-tour-des-prisons

La Tour du Fantastique porte parfaitement son nom: Elle a transformé les anciennes prisons et la tour médiévale de la ville
 de Neuchâtel en espace d’évasion artistique et culturelle international. L’exposition inaugurale de la Tour du Fantastique est consacrée à John Howe et présente, sur quatre étages, plus de 250 dessins et peintures dans un parcours et une scénographie totalement inédits. John Howe est l’un des artistes les plus reconnus et plébiscités à l’international, entre autres pour son interprétation picturale de l’œuvre littéraire de Tolkien, présentée dans des éditions illustrées, reprise au cinéma par Peter Jackson, sur les plateformes TV, ou encore dans les jeux de plateau et les jeux vidéo. (Jusqu’au 18 octobre 2026)

17. Dezember 2025

ZUM TOD VON ROSA VON PRAUN­HEIM – DEUT­SCHER FILM- UND THEA­TER­RE­GIS­SEUR, AUTOR UND AK­TI­VIST

Rosa von Praunheim, 2018 - Foto: Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJK_16033_Rosa_von_Praunheim_(Berlinale_2018)_crop.jpg

Rosa von Praunheim (Bild), der am 25. November 1942 in Riga als Holger Radtke geborene deutsche Film- und Theaterregisseur, Produzent, Autor, Professor für Regie sowie Aktivist, öffentlicher Wegbereiter und Mitbegründer der LGBTQ-Bewegung in Deutschland, ist am 17. Dezember 2025 in Berlin gestorben. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films und wird auch den Autoren- und Avantgardefilmern zugerechnet. In über 50 Jahren drehte er über 150 Kurz- und Langfilme vorrangig mit queeren Sujets. Sein filmischer Output ist enorm; durch sein künstlerisches Schaffen über viele Jahrzehnte hinweg wurde Rosa von Praunheim zu dem Namen, der symbolisch für den deutschen queeren Film steht. Auch international gilt er als bedeutungsvoller und Grundlagen schaffender Pionier des queeren Kinos. (*)

17. Dezember 2025

PETRA VOL­PES FILM «HEL­DIN» IST AUF DER OSCAR-SHORT­LIST

Petra Volpes «HELDIN» (LATE SHIFT) wurde für die Shortlist der 98. Academy Awards in der Kategorie «International Feature Film» selektioniert. Dies gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt. Der Spielfilm, produziert von Zodiac Pictures, ist einer der 15 Beiträge, die nun die Chance auf eine Nomination für den Oscar als besten internationalen Film haben.

17. Dezember 2025

ÜBER 17’000 UN­TER­SCHRIF­TEN ZUR RET­TUNG VON SWIS­S­IN­FO UND SRG-SSR-AUS­LAND­MAN­DAT

Über 17’000 Menschen haben die Petition zum Erhalt des Auslandmandats der SRG-SSR unterzeichnet. Die Initiant:innen haben die Petition heute bei der Bundeskanzlei eingereicht – am Tag der Ständeratsdebatte zum Entlastungspaket 27. Das Auslandmandat umfasst Swissinfo.ch und tvsvizzera.it sowie die Partnerschaft mit 3sat und TV5Monde und sichert damit die internationale Sichtbarkeit der Schweiz.

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