Erstmals präsentiert SIYU ab dem 1. Oktober, 18.30 Uhr, und bis am 18. Oktober 2026 eine Werkschau seiner Fotografinnen und Fotografen: In der Photobastei Zürich zeigt der gesamtschweizerische Berufsverband für professionelle Fotografie die vielfältige Kunst seiner Mitglieder.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt 2027 und 2028 mit insgesamt rund 1,95 Millionen Franken 26 Provenienzforschungsprojekte von Museen und Sammlungen in der Schweiz. Die geförderten Vorhaben reichen von museumsübergreifenden Projekten und Kooperationen mit Herkunftsgemeinschaften über die Untersuchung menschlicher Überreste bis zur Erschliessung von Archiven und Datenbeständen.
Eine Ausstellung des Museums Strauhof und des Schweizerischen Literaturarchivs, im Strauhof Zürich, vom 2. Oktober 2026 bis am 3. Januar 2027 – Vernissage: 1. Oktober 2026, 18-21 Uhr Kirche St.Peter Zürich, mit Franz Hohler und Judith Keller
Die Albert Mountain Awards 2026 gehen an den Fotografen Robert Bösch, den Skitouren-App-Gründer Günter Schmudlach (beide aus der Schweiz), die Bergretterin Marion Poitevin aus Frankreich und den für Bergthemen engagierten Journalisten Gela Mtivlishvili aus Georgien. Die öffentliche Preisverleihung findet am 23. Oktober 2026 zum vierten Mal im ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern statt.
Der am 17. August 1937 in Uetikon am See geborene Schweizer Kunsthistoriker Felix Andreas Baumann (Bild) ist am 19. September 2026 gestorben. Baumann kam 1965 als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Kunsthaus Zürich. Von 1969 bis 1971 arbeitete er dort als Konservator und war anschliessend bis 1976 Vizedirektor des Hauses. Danach leitete er bis 2000 als Direktor das Kunsthaus Zürich. Er organisierte u.a. vielbeachtete Schauen zu Henri Matisse, Joan Miró, Salvador Dalí, Edgar Degas und Paul Cézanne. Zudem konnte Baumann den Sammlungsbestand erheblich erweitern. Hierzu gehörten der Aufbau einer Sammlung von Arbeiten des Dadaismus sowie Ankäufe von Werken der zeitgenössischen Künstler Jackson Pollock, Barnett Newman, Francis Bacon, Bruce Nauman, Joseph Beuys, Georg Baselitz, A. R. Penck, Martin Disler und Cy Twombly. Darüber hinaus hat Baumann die Werkgruppe des Malers Giovanni Segantini im Kunsthaus ausgebaut. Nach seinem Weggang vom Kunsthaus Zürich war Baumann an verschiedenen europäischen Museen mit der Konzeption von Ausstellungen betraut. (*)
Die Fotostiftung Schweiz in Winterthur startet ihr bislang grösstes Erschliessungsprojekt: Bis 2031 will sie rund 160 Archive konservatorisch sichern, digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das auf fünf Jahre angelegte Grossprojekt bildet den Kern der im Januar 2026 angekündigten strategischen Neuausrichtung der Stiftung. Ein vierköpfiges Co-Direktorium will mit einem Team von 20 Fachpersonen die konservatorische Aufarbeitung, digitale Sicherung und öffentliche Zugänglichkeit des visuellen Schweizer Kulturerbes grundlegend voranbringen.
«Wooden Churches, Open-Air Museums and Modern Architecture in Interwar East-Central Europe»: Ausstellung gta, ETH Zürich, vom 24. September bis am 4. Dezember 2026
Der Kunstkredit Basel-Stadt ehrt Monika Dillier (Bild) mit dem Kunstpreis 2026. Sie wird als Künstlerin gewürdigt, «die seit Jahrzehnten zeichnerisch-malerisch sowie installativ eine eigenständige Arbeit verfolgt». Der Kunstpreis wird in unregelmässigen Abständen verliehen und ist mit 20’000 Franken dotiert. Die öffentliche Preisverleihung findet am 24. September 2026 im Rahmen der Jahresausstellung des Kunstkredits in der Kunsthalle Basel statt.
Heute Donnerstagabend wurden im HEK (Haus der Elektronischen Künste) in Münchenstein / Basel die diesjährigen Pax Art Awards vergeben. Den mit 30’000 Franken dotierten Hauptpreis gewann der Künstler Yves Netzhammer. Weitere mit je 15’000 Franken und einem Werkankauf verbundene Preise gingen an Daniela Brugger und Tamara Janes.
Fruit d’une collaboration entre le Musée d’art et d’histoire (MAH) et l’Université de Genève, cette exposition au concept évolutif est le point d’orgue d’une campagne d’étude et de restauration de la peinture genevoise conservée au MAH. Pour refléter cette recherche, elle est accompagnée d’un catalogue raisonné qui identifie 82 œuvres produites entre 1444 et 1782. Cette exposition en mouvement se construit en trois actes: au fil du temps, les œuvres s’ajouteront progressivement les unes aux autres. (Dès le 26 septembre 2026).
Peider Lansel (1863-1943) war ein rätoromanischer Dichter, der sich für die Bewahrung der rätoromanischen Sprache und Kultur engagierte. Ein Teil seines Nachlasses wird im Archiv der Chesa Planta in Samedan aufbewahrt, darunter auch Fotografien (Glasplatten) aus dem Engadin der 1910er-Jahre sowie Tondokumente (Wachszylinder) mit Engadiner Volksliedern, aufgenommen um 1915. Diese Fotografien und Tonaufnahmen wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert und katalogisiert. Seit kurzem sind die Digitalisate nun auch auf der Plattform Memobase online zugänglich. Die Fotografien zeigen die Architektur und Natur des Engadins, aber auch Einheimische in Tracht oder bei der Arbeit sowie Porträtaufnahmen.
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