«SCHATTENWESEN – VON DER GEISTERFOTOGRAFIE ZU DEN PHANTOMEN DES ALGORITHMUS»
Ausstellung im Fotomuseum Winterthur, vom 27. Juni bis am 11. Oktober 2026
Ausstellung im Fotomuseum Winterthur, vom 27. Juni bis am 11. Oktober 2026
Ausstellung im Fotomuseum Winterthur, vom 27. Juni bis am 11. Oktober 2026
Der 1957 in New York City geborene Schweizer Audiojournalist, Autor und Moderator Eric Facon (Bild zweiter von inks) stellt das 2008 erstmals ausgestrahlte Format «Kulturstammtisch» ein, wie er auf «Facebook» mitteilt. Seit 2020 war er Produzent des privaten Podcasts «Kulturstammtisch», der ehemaligen Radiosendung von Radio SRF, die er entwickelt und gestaltet hatte.
Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat hat Anfang Juni 2026 Bernard Maissen (Bild) zum neuen Präsidenten des Stiftungsrats gewählt, wie jetzt bekannt wird. Der ehemalige Direktor des Bundesamts für Kommunikation folgt auf Daniel Hitzig, der Anfang Mai zurückgetreten ist.
Das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden ernennt Raphael Gygax (Bild) zum neuen Direktor des Bündner Kunstmuseums. Er wird die Funktion am 1. August 2027 übernehmen.
Die am 4. Juli 1949 in Rijeka geborene jugoslawische bzw. kroatische Schriftstellerin und Journalistin Slavenka Drakulic (Bild) ist am 20. Juni 2026 gestorben. Slavenka Drakulic studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Soziologie an der Universität Zagreb. In den 1980er-Jahren war sie als Journalistin für verschiedene politische Zeitschriften (u. a. «NIN») tätig und veröffentlichte ihre ersten Bücher, die in ganz Jugoslawien erfolgreich waren. Mit ihren Texten trug sie zur öffentlichen Wahrnehmung feministischer Themen in Jugoslawien bei. In einem 1992 in der kroatischen Wochenzeitung «Globus» erschienenen Artikel wurden Slavenka Drakulic sowie vier weitere kroatische Schriftstellerinnen (Rada Ivekovic, Vesna Kesic, Jelena Lovric und Dubravka Ugrešic) wegen ihrer feministischen und gegenüber dem autoritären Regierungsstil des damaligen kroatischen Präsidenten Franjo Tudman kritischen Haltung als Landesverräterinnen verunglimpft. Ab den 1990er-Jahren schrieb Drakulic als Journalistin auch für internationale Tageszeitungen und Zeitschriften, darunter für die «Süddeutsche Zeitung», sowie regelmässig für die kroatische Zeitung «Jutarnji list». Slavenka Drakulic war eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Kroatiens; ihre Romane und Sachbücher wurden in viele Sprachen übersetzt, acht davon bisher ins Deutsche. (*)
Ausstellung im Geburtshaus von Zarli Carigiet, Trun – 27. Juni – 27. September 2026 / 27 da zercladur – 27 da settember 2026
Diesen Frühling hat die Generalversammlung von Wikimedia CH vier neue Vorstandsmitglieder gewählt: Daniel Senn, Mounir Krichane, Heidi Eisenhut und Dominik Landwehr treten die Nachfolge von Amandine Cabrio, Anna Jobin, Nawal Aït-Hocine und dem scheidenden Präsidenten Matthias Nepfer an. Dessen Amtszeit endete gemäss den Statuten nach sechs Jahren. Dominik Landwehr ist der neue Präsident. An der Vorstandssitzung vom 23. Juni 2026 hat Dominik Landwehr die Wahl zum neuen Präsidenten angenommen.
Suisseculture und Suisseculture Sociale begrüssen die parlamentarische Initiative 26.426: Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) setze damit ein wichtiges Signal. Sie biete die Möglichkeit, «eine seit Jahren dokumentierte Lücke in der sozialen Absicherung professioneller Kulturschaffender endlich gezielt zu schliessen».
Die am 16. März 1946 in Neuilly-sur-Seine als Patricia Porrasse geborene französische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin Guesch Patti (Bild) ist am 22. Juni 2026 in Paris gestorben. Patti hatte 1987 mit dem Song «Étienne» einen in mehreren europäischen Ländern erfolgreichen Hit. Das laszive Video sorgte nicht nur in Frankreich für einen Skandal; es wurde gleichzeitig mehrfach ausgezeichnet. Als Tänzerin gastierte Patti u.a. in der Mailänder Scala und arbeitete mit Choreografen wie Roland Petit und Maurice Béjart. Für «Die Schwächen der Frauen» (Elles) von Regisseur Luís Galvão Teles stand Guesch Patti 1997 erstmals als Schauspielerin in einem Kinofilm vor der Kamera. Bis zum Jahr 2010 folgten noch mehrere Mitwirkungen an Kino-, Kurz- und Fernsehfilmen. (*)
Exposition Maison du Dessin de Presse (MDDP), Morges, du 27 juin jusqu’au 27 septembre 2026
Exposition Musée Jenisch, Vevey, jusqu’au 16 août 2026
Der 1962 in Aarau geborene Schweizer Dieter Ammann (Bild) wird für die CD «glut – music for orchestra», die vom Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Jonathan Nott eingespielt wurde, mit der Auszeichnung «Komponist:in des Jahres» 2026 geehrt.
Die Aufnahmen wurden von Tonmeister Frédéric Angleraux realisiert und auf dem Label Schweizer Fonogramm von Graziella Contratto herausgegeben. Der Opus Klassik gilt als einer der wichtigsten Preise für klassische Musik in Deutschland; er wird von der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik Gemeinnützige GmbH ausgerichtet. Die Auswahl der Preisträger:innen in aktuell 30 Kategorien übernimmt jeweils eine unabhängige elfköpfige Fachjury aus Vertreter:innen der Musik- und Medienbranche.
Der am 4. April 1932 in Brooklyn (New York City) geborene US-amerikanische Talententdecker Clive Jay Davis (Bild) ist am 22. Juni 2026 in Manhattan (NYC) gestorben. Er war Gründer von Arista Records und CEO von J Records und wurde im Jahr 2000 Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame in der Kategorie «Non-Performer». Clive Davis war für über 300 Nr.1-Titel verantwortlich und Entdecker von zahlreichen Musiker:innen, darunter Pink Floyd, Bruce Springsteen, Whitney Houston, Patti Smith, Alicia Keys, Janis Joplin und Aerosmith. Davis erhielt den Grammy Trustees Award im Jahr 2000 und den President’s Merit Award bei den Grammys 2009. Im Jahr 2011 wurde das Theater im Grammy Museum als Clive Davis Theatre bezeichnet. (*)
Zur Jubiläumsausgabe des internationalen Literaturfestivals Leukerbad vom 26. bis und mit 28. Juni 2026 reisen 43 Autor:innen aus 18 Nationen ins Wallis. Publikum und Autor:innen aus aller Welt schätzen es gleichermassen, am letzten Juniwochenende in Leukerbad den Alltag für drei Tage hinter sich zu lassen, um Zeit zu haben für Geschichten und Gespräche in der Ruhe der Walliser Bergwelt. Ein Luxus, der im scharfen Gegensatz zu den globalen Entwicklungen steht, die in vielen der Bücher, um die es gehen wird, ihren Niederschlag finden.
Mit der Uraufführung von Livia Anne Richards neuem Stück «So viu Läbe» verabschiedet sich das Berner Theater Gurten in diesem Sommer definitiv von seinem Publikum. Nach 24 Jahren mit 12 Produktionen für bisher über 200’000 Besucher:innen endet damit eine aussergewöhnliche Schweizer Freilichttheater-Geschichte. Die Premiere findet am Mittwoch 24. Juni 2026 statt. Insgesamt sind 32 Vorstellungen bis Ende August 2026 geplant. Gespielt wird wie immer unter freiem Himmel auf der speziell für die Produktion errichteten Bühne auf dem Gurten.
Die Gewinner:innen 2026 des gemeinsamen Programms «Förderung für das Schreiben von Serien» der Kulturfonds Suissimage und Société Suisse des Auteurs (SSA) stehen fest.
La Fondation Visions du Réel annonce la nomination d’Anne Delseth au poste de directrice artistique et codirectrice du Festival international de cinéma Nyon. Membre du Comité de sélection depuis 2023 et figure reconnue du paysage cinématographique suisse et international, Anne Delseth prendra ses fonctions à la fin du mois d’août 2026. Elle succédera à Emilie Bujès, qui rejoindra la direction artistique du GIFF après neuf éditions ayant marqué l’histoire du Festival.
Un parcours en ville de Neuchâtel et une exposition au Muséum d’histoire naturelle mettent les grands singes à l’honneur. Davide Rivalta, sculpteur basé à Bologne en Italie, réinvestit la capitale cantonale avec ses sculptures animalières. Plus grandes que nature, celles-ci invitent à se questionner sur l’individualisation des êtres vivants et sur les liens qu’entretient l’homo sapiens avec les primates. En parallèle avec l’exposition en plein air, le Muséum offre des perspectives sur les dernières recherches scientifiques de l’Université de Neuchâtel. Le tout est à voir jusqu’au 20 septembre 2026.
Dans le canton de Neuchâtel, le temps ne se contente pas de passer: il se détermine, se conserve, se transmet et se raconte. Avec «Des étoiles aux atomes… L’Observatoire cantonal de Neuchâtel», quatre institutions majeures unissent leurs forces pour proposer, dès 2026, une vaste exploration de l’histoire de l’Observatoire cantonal de Neuchâtel et de la mesure du temps, à la croisée de l’astronomie, de l’horlogerie, de la chronométrie, de la physique et des arts.
Le Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel (MahN) et la Fondation Jacqueline Oyex s’associent pour célébrer l’art de la gravure. Cette année, la Distinction Jacqueline Oyex est décernée à Palais, galerie et éditeur d’estampes neuchâtelois, sur recommandation du MahN. Exposition jusqu’au 30 août 2026
Exposition Musée des Beaux-Arts Le Locle (MBAL), jusqu’au 6 septembre 2026
Exposition Photo Elysée, Lausanne, du 26 juin jusqu’au 1er novembre 2026
Exposition Photo Elysée, Lausanne, du 26 juin jusqu’au 1er novembre 2026
Ausstellung der Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G, bis am 6. September 2026
Die Merian-Gärten – Stammland und zugleich das grösste operative Engagement der Basler Christoph Merian Stiftung (CMS) – haben den erneuerten Arzneipflanzen-Garten wiedereröffnet. Damit rückt das einzigartige Nutzpflanzen-Sortiment in Unter Brüglingen in den Fokus. Zuvor hatte die Stiftung bis 2023 Vorder Brüglingen weiterentwickelt. Dort lag der Schwerpunkt auf der Neugestaltung der Zierpflanzen-Sammlungen und der Staudenbeete sowie dem Umbau der Neuen Scheune.
Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen, bis am 6. September 2026
An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek eröffnet. Ziel der Vorlage ist die Einführung des sogenannten «Dépôt légal numérique» (Pflichtexemplarrecht), welches die Sammlung elektronischer Publikationen aus der Schweiz durch die Nationalbibliothek gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig gesichert und verfügbar gemacht werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. Oktober 2026.
Die Verwertungsgesellschaft ProLitteris zeichnet die Journalist:innen Hans Stutz und Anabelle Bourquin mit dem ProLitteris-Preis 2026 aus: Ende Juni verleiht ProLitteris den mit 40’000 Franken dotierten Hauptpreis und einen Förderpreis von 10’000 Franken. Der jährliche Preis würdigt herausragende Leistungen in der Literatur und in der Kunst. Urheberrechte an Texten und Bildern prägen die Tätigkeit der Verwertungsgesellschaft ProLitteris. Dieses Jahr wird der ProLitteris-Preis im Bereich Journalismus vergeben. Die Preisverleihung findet am 27. Juni 2026 um 15.00 Uhr in St.Gallen statt.
Ausstellung im Kunsthaus Zofingen, vom 25. Juni bis am 2. August 2026 – Vernissage am Donnerstag, 25. Juni 2026, 19 Uhr
Die bisherige Co-Leiterin Janine Bürkli (Bild) übernimmt die alleinige Leitung des Kleintheaters Luzern. Im Februar 2026 hatte das Kleintheater informiert, dass Fabienne Mathis die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlässt. Der Stiftungsrat und die Co-Leiterin Janine Bürkli haben diese Veränderung genutzt, um die Strukturen zu analysieren und neu auszurichten. Als Resultat dieses Prozesses hat der Stiftungsrat Janine Bürkli zur alleinigen Theaterleiterin ernannt.
Suisseculture, der Dachverband der Schweizer Kulturschaffenden, nimmt Stellung zur gestrigen Medienmitteilung der SRG-SSR, mit der das Medienhaus über den Stand der Sparmassnahmen und des Transformations-Projekts «Enavant» informiert.
Mit dem Recherchestipendium «Atelier X» bietet die Albert Koechlin Stiftung Innerschweizer Kulturschaffenden aller Sparten im Rahmen von individuell gestaltbaren Projekten die Möglichkeit, bereichernde neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten.