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30. März 2026

«AN­NA­TI­NA GRAF: IN­SIDE­OUT»

Annatina Graf, Weinende Männer, wütende Frauen 3, 2023 Acryl auf Baumwolle Masse: 60 x 80 cm Courtesy die Künstlerin Foto: Barbara Hess

Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, Neubau, bis am 05. Juli 2026

29. März 2026

«ANS LICHT – EIN­BLICK IN DIE SAMM­LUNG»

Käthe Kollwitz, Brot!, 1924 Kreidelithographie Masse: 40 x 32 cm Sammlung Kunsthaus Grenchen Schenkung Genossenschaft Migros Aare, 2021 © Kunsthaus Grenchen

Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, Villa Girard, bis am 28. Februar 2027

29. März 2026

L’IRAN ET L’UKRAINE BRIL­LENT AU TERME D’UN INOU­BLIABLE 40e FIFF

Cérémonie de clôture FIFF 2026 - Photo: Adrien Perritaz

Le 40e Festival International du Film de Fribourg (FIFF) se clôture sur un nouveau record d’affluence et plus de soixante salles combles. Lors d’une Cérémonie ponctuée par la
remise du premier Fribourg Cinema Award, prix à la carrière décerné à la cinéaste tunisienne Kaouther Ben Hania, cinq des douze longs métrages et trois des quinze courts de la Compétition internationale ont été primés. La satire iranienne «Divine Comedy» d’Ali Asgari décroche le Grand Prix 2026. Le Special Jury Award honore quant à lui le nigérian «My Father’s Shadow».

29. März 2026

«PER­SÖN­LICH» VON RADIO SRF 1 IST «SU­ISSE POD­CAST OF THE YEAR»

Alle Gewinnerinnen und Gewinner der Suisse Podcast Awards 2026 auf einem Bild - Foto: Suisse Podcast Awards, https:::www.instagram.com:p:DWeUsgXjWn7:

Am Freitag, 27. März 2026, wurden im Zürcher KinoKoni (aka Frame) die Suisse Podcast Awards 2026 verliehen. Nominiert waren 44 Schweizer Podcasts in elf Kategorien. Kriterien bei der Vergabe der Suisse Podcast Awards sind Reichweite, Relevanz, Singularität und Originalität. Der Podcast mit den insgesamt meisten Jury-Punkten wird zudem «Suisse Podcast of the Year». Als «Podcast of the Year» wurde dieses Mal die 50jährige Talkshow «Persönlich» von Radio SRF 1 ausgezeichnet.

29. März 2026

«MAX BILL (1908-1994): LA GRAM­MA­TI­CA DELLA BEL­LEZ­ZA»

Immagine: Max Bill, 1970 - Foto: Marcel Vogt, ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L19-0188-0203A /, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000253670 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Com_L19-0188-0203A.jpg

Esposizione m.a.x. museo, Centro Culturale Chiasso, 29 marzo – 12 luglio 2026

29. März 2026

FÜR URS HOSTETT­LER, LIE­DER­MA­CHER, AUTOR UND ER­FIN­DER VON SPIE­LEN

Urs Hostettler, 2024 - Foto: © Erwin Sigel, https://erwinsigel.com/old-concert/hostettler-diem-mentha/ - CC-BY-NC-ND 4.0

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 4. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast

28. März 2026

«MARC BAUER. FEAR RAGE DE­SI­RE, STILL STAN­DING»

Projektansicht © Marc Bauer, «Fear, Rage, Desire. Stil Standing», Kunstmuseum Basel 2026 - Foto: © Raphaela Graf

Installation im Kunstmuseum Basel | Neubau, bis am 2. Mai 2027

28. März 2026

«JOSÉ MUÑOZ. BRO­KEN VOICES»

© José Muñoz, Ohne Titel, 2024

Ausstellung im Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst, vom 28. März bis am 21. Juni 2026

28. März 2026

«NO TIME TO LOSE – VON STU­BE­TEN, DANCINGS UND DIS­COS»

Titelbild Ausstellung «No Time To Lose», Nidwaldner Museum 2025, Fotografie: Christian Hartmann

Ausstellung im Nidwaldner Museum, Salzmagazin, Stans, vom 28. März bis am 1. November 2026

28. März 2026

FERN­SE­HEN SRF 1 WÜR­DIGT DEN SCHWEI­ZER BAND­LEA­DER PEPE LI­EN­HARD

Pepe Lienhard - Foto: © SRF

Zum 80. Geburtstag von Pepe Lienhard (Bild) feiert Fernsehen SRF 1 den Schweizer Bandleader am Samstagabend, 28. März 2026, mit einer Dokumentation und einer anschliessenden «Kultnacht». Der Abend führt vom Tourabschluss-Konzert in Wien zurück durch acht Jahrzehnte Musikgeschichte und unvergessliche TV‑Momente.

28. März 2026

ZUM TOD DER US-AME­RI­KA­NI­SCHEN MA­LE­RIN, KON­ZEPT- UND IN­STAL­LA­TI­ONS-KÜNST­LE­RIN PAT STEIR

Pat Steir, 2014 - Foto: Jeffrey Beall, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Jeffrey_Beall - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pat_Steir.JPG

Die am 10. April 1938 in Newark (New Jersey) geborene US-amerikanische Kunstmalerin sowie Konzept- und Installations-Künstlerin Pat Steir (Bild) ist am 25. März 2026 in New York City gestorben. 1964 nahm Steir an der Ausstellung «Drawings» im Museum of Modern Art teil. Ihre erste Einzelausstellung fand 1964 in der Terry-Dintenfass-Galerie in New York statt, während sie als Illustratorin und Buchdesignerin tätig war. Pat Steir leitete von 1965 bis 1969 als künstlerische Direktorin Harper & Row und war Mitarbeiterin der feministischen Magazine «Printed Matter», «Heresies» und «Semio-Text». In den 1970er-Jahren arbeitete sie mit Buchstaben, Zahlen, Symbolen und Bildern. (*) Persönliche künstlerische Kontakte pflegte Pat Steir u.a. mit Sol LeWitt, Lawrence Weiner, Ines Martin, John Cage, Mary Heilmann,Elizabeth Murraym, Brice Marden und vielen anderen. Weltberühmt wurde sie vor allem durch ihre «Wasserfall-Bilder».

27. März 2026

SHIRA­NA SHAH­BA­ZI VER­ZAU­BERT GROSS­MÜNS­TER ZÜ­RICH MIT TEM­PO­RÄ­RER KUNST AM BAU

Zürcher Grosssmünster, März 2026 - Foto: © Fabian Guggenbühl, Hochbauamt Kanton Zürich @zurich_photography, https://www.instagram.com/p/DVxkAxRiP7_/?img_index=3

Seit Anfang 2025 und noch bis 2028 saniert das Hochbauamt des Kantons Zürich die Aussenhülle des Zürcher Grossmünsters. Dafür musste das Wahrzeichen der Stadt Zürich eingerüstet werden. Nun wird am Gerüst des Grossmünsters eine temporäre Intervention der Zürcher Künstlerin Shirana Shahbazi montiert. Die Gerüstverkleidung wird mit einer Collage aus verschiedenen Fotografien bespielt. Unterschiedliche Arten von Bildern überlagern sich und erzeugen komplexe Situationen und Bildräume, in denen immer wieder neue Bezüge entdeckt werden können. Die gewählte Farbigkeit orientiert sich an den Glasfenstern im Innenraum und taucht die Kirchenhülle für die Zeit der Intervention je nach Lichtsituation in unterschiedliche Farbstimmungen ein.

27. März 2026

SCHWEI­ZER MU­SIK­MARKT 2025: «WACHS­TUM SETZT SICH FORT»

© ifpi Schweiz

Der Schweizer Tonträgermarkt erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von knapp CHF 259 Mio. und wuchs damit um 4 % gegenüber 2024. «Massgebend für diese Entwicklung ist das Musikstreaming, dessen Umsatz um 5 % auf CHF 237 Mio. anstieg. Erfreulich entwickelte sich insbesondere der Vinylmarkt: Erstmals seit 2021 verzeichnete der Verkauf von LPs wieder ein klares Wachstum und stieg um 19 % auf CHF 5.1 Mio. Im Gegensatz dazu setzt sich der Rückgang bei den CD-Verkäufen seit nunmehr 25 Jahren fort; hier ist der Umsatz um 13 % auf CHF 8.4 Mio. gesunken. Weil sich der physische Markt insgesamt seitwärts bewegte, dominiert das Musikstreaming mit 92 % des Gesamtumsatzes den Schweizer Tonträgermarkt», heisst es in der heutigen Medienmitteilung der ifpi-Landesgruppe Schweiz.

27. März 2026

SCHWEI­ZER FILM­PREIS 2026: QUARTZ-TRO­PHÄ­EN FÜR «HEL­DIN» UND «I LOVE YOU, I LEAVE YOU»

Film Quartz Schweiz

Heute Freitagabend wurden in Zürich die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2026 verkündet. In den beiden Hauptkategorien zeichnete die Schweizer Filmakademie den Spielfilm «Heldin» und den Dokumentarfilm «I Love You, I Leave You» aus.

27. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: DIE KON­ZES­SI­ON FÜR RE­GIO­NAL­FERN­SE­HEN «CANAL B» IST BE­STÄ­TIGT

© Canal B Biel-Bienne

Der geplante Bieler Regionalsender «Canal B» erhielt 2024 eine Konzession des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit einem öffentlichen Dienstleistungsauftrag. Aufgrund zweier Rekurse konnte die Ausstrahlung der Programme noch nicht beginnen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die zweite Beschwerde der bisherigen Konzessionärin «TeleBielingue» nun abgewiesen, wie «Canal B» am Freitag mitteilte. Der neue regionale Fernsehsender aus Biel-Bienne, dem Grand Chasseral und dem Seeland soll am 1. Juli 2026 starten, wie «Canal B» am Freitag auf seiner Webseite schreibt.

27. März 2026

LET­TE­RA LU­ZERN 2026: FEST IM NEU­BAD

© Lettera Luzern Literaturfest 2026

Literaturfest im Neubad Luzern, vom 27. bis am 29. März 2026

27. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN FILME- UND TV-MA­CHERS, AU­TORS, PRO­DU­ZEN­TEN, JU­RIS­TEN, PHI­LO­SO­PHEN, KÜNST­LERS UND KUL­TUR­VER­MITT­LERS ALEX­AN­DER KLUGE

Alexander Kluge, 2020 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)

26. März 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE CAN­TAU­TO­RE GINO PAOLI IST GE­STOR­BEN

Gino Paoli, 2010 - Foto: Elena Torre, https://www.flickr.com/photos/10022299@N08 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gino_Paoli_2010.jpg

Der am 23. September 1934 in Monfalcone geborene italienische Cantautore und Politiker Gino Paoli (Bild) ist am 24. März 2026 in Genua gestorben. Neben eigenen Erfolgen schrieb Paoli im Lauf seiner Karriere zahlreiche Songs, die von anderen Interpret:innen gesungen wurden, etwa Claudio Villa, Ornella Vanoni, Luigi Tenco, Gianni Morandi, Patty Pravo, Franco Battiato oder auch Marco Masini. Er galt als Wegbereiter von Lucio Dalla, den er 1964 kennenlernte und förderte, aber auch von Francesco De Gregori und Francesco Guccini. Nach einer gemeinsamen Tournee mit Ornella Vanoni erschien 1985 ein erfolgreiches Livealbum, 1986 schrieb Paoli zusammen mit Zucchero die beiden Songs «Come il sole all’improvviso» und «Con le mani». Zusammen mit den Jazzmusikern Enrico Rava, Danilo Rea, Flavio Boltro, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto veröffentlichte Paoli 2007 das Jazzalbum «Milestones. Un incontro in jazz». 1987 trat Gino Paoli als Kandidat der Kommunistischen Partei Italiens für die Wahl in die Abgeordnetenkammer an und wurde dabei ins Parlament gewählt. (*)

26. März 2026

«SPY­CHE­RE» – DAS EM­MEN­TAL SAM­MELT SEIN WIS­SEN

https://regionalmuseum-langnau.ch/aktuell/spychere/

Das Regionalmuseum Chüechlihus Langnau im Emmental lanciert sein neues partizipatives Projekt mit Ausstellung und digitaler Plattform.

26. März 2026

ST.GAL­LEN: LI­TE­RA­TUR­FES­TI­VAL WORT­LAUT 2026 MIT SCHWER­PUNKT­THE­MA «ÜBER:SET­ZEN»

Wortlaut 2026

Die 17. Ausgabe des St.Galler Literaturfestivals Wortlaut findet vom 27. bis 29. März 2026 statt. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr lautet «über:setzen». Insgesamt werden in St.Gallen 29 Veranstaltungen in der Lokremise, der Bibliothek Hauptpost, der Grabenhalle und der Stadtbibliothek Katharinen durchgeführt. Unter anderem treten folgende Autor:innen auf: Lukas Bärfuss, Martina Clavadetscher, Navid Kermani, Flurina Badel, Fabio Andina, Romain Buffat, Julia Weber, Jonas Lüscher, Laura Vogt, Nora Gomringer, Miriam Meckel, Helga Schubert, Katinka Ruffieux, Usama Al Shahmani und Vea Kaiser.

26. März 2026

«30 x 25»: IN LU­ZERN WIRD KUNST GE­FEI­ERT

KHL_2026-03_Jubilaeum30x25_Visuals

Gruppenausstellung in der Kunsthalle Luzern zum Doppeljubiläum Kunsthalle Luzern und Basis Zentralschweizer Dokumentationsstelle – vom 28. März bis am 19. April 2026 – Vernissage am 27. März 2026, 19 Uhr

26. März 2026

BEST­FORM 2026: AK­TU­EL­LES DE­SIGN TRIFFT AUF GE­STAL­TUNGS­GE­SCHICH­TE

© https://bernerdesignstiftung.ch/de/bestform-ausstellung/

Ausstellung im Kornhausforum Bern, 1. OG, vom 27. März bis am 3. Mai 2026

26. März 2026

NINA ZIM­MER VER­LÄSST BERN NACH 10 JAH­REN UND WIRD GE­NE­RAL­DI­REK­TO­RIN DES BEL­VE­DE­RE IN WIEN

Nina Zimmer - Foto © Christine Strub /Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee

Nina Zimmer (Bild), Direktorin des Kunstmuseums Bern und des Zentrums Paul Klee, verlässt Bern nach zehn Jahren. Sie wurde zur neuen Generaldirektorin des Belvedere in Wien ernannt und übernimmt diese Funktion im Januar 2027.

25. März 2026

ZUM TOD DES BER­NER CAR­TOO­NIS­TEN UND KUNST­MA­LERS HEINZ PFU­SCHI PFIS­TER

Heinz Pfuschi Pfister, 2023 - Foto: © Rosmarie Bernasconi, https://www.facebook.com/photo?fbid=6952722248119111&set=pcb.6952726288118707

Der am 10. Mai 1945 in Bern geborene Cartoonist, Kunstmaler, Radierer, Kulturvermittler und Galerist Heinz Pfuschi Pfister ist am 21. März 2026 gestorben. Er wuchs in Zollikofen bei Bern auf und machte 1961-1963 eine kaufmännische Lehre in einer Eisenwarenhandlung. 1964-1967 folgten Aufenthalte in Genf als Quincailler, anschliessend als Gärtner in England in einem Altersheim, später als Hilfspfleger in einem Spital in Norwich. Ab 1968 arbeitete Heinz Pfister in der Pharmaindustrie, zuerst in Bern, dann in Basel. Dann erlernte er die Tiefdruckgrafik und hatte 1977 seine erste Kunstausstellung in der Galerie Claire Brambach in Basel. Mutig stieg er 1979 von der Rohstoffplanung auf Kunst um und wurde freischaffender Kunstmaler und Cartoonist. Ab 1988 betätigte er sich auch als Kurzgeschichtenschreiber. 1994 entstanden erste Trickfilme. Seit vielen Jahren begleitete Pfuschi Kongresse und Tagungen cartoon-kritisch und zeichnete das Gehörte, Zuvielgemeinte und Ungesagte live über den Beamer ins Plenum. Pfuschi-Cartoons erschienen u.a. in der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung», dem «Sonntags-Blick», in «Der Bund», «Schweizer Illustrierte», «NZZ» oder «Die Zeit». Von Pfuschi wurden diverse Cartoon-Bücher publiziert. Ausstellungen hatte er u.a in den Cartoon-Museen von Basel und Krems sowie in seiner eigenen Berner Galerie für Komische Kunst, in der er immer wieder liebevoll national und international bekannte Kolleg:innen präsentierte. Pfuschi war Initiant und Mitorganisator der Cartoon-Ausstellungen in Langnau (1998-2013) und von «gezeichnet».

25. März 2026

KUL­TUR­VER­MITT­LER UND VER­LE­GER: MAT­THI­AS BURKI ER­HÄLT DEN IN­NER­SCHWEI­ZER KUL­TUR­PREIS 2026

Die Innerschweizer Kulturstiftung verleiht den Innerschweizer Kulturpreis 2026 an Matthias Burki (Bild). Damit würdigt der Stiftungsrat eine Persönlichkeit, die sich seit Jahrzehnten für die gesprochene Literatur einsetzt und der Mundartliteratur eine einzigartige Plattform verschafft. Mit seinem Verlag «Der gesunde Menschenversand» und seinem Engagement für das «Spoken Word» ermöglicht er auch einem jungen Publikum den Zugang zu Literatur, Sprache und Sprachkunst. Den Kleinverlag mit schweizweiter Ausstrahlung und Bedeutung führt er seit 1998 erfolgreich.

25. März 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SONG­WRI­TER CHIP TAY­LOR IST GE­STOR­BEN

Songwriter Chip Taylor (James Wesley Voight) at Hill Country Live in NYC, 2012 - Foto: Sachyn Mital, https://www.flickr.com/people/sachyn/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chip_Taylor.jpg

Der am 21. März 1940 in Yonkers (New York) als James Wesley Voight geborene US-amerikanische Songwriter Chip Taylor (Bild) ist am 23. März 2026 in New York City gestorben. Taylor war der jüngere Bruder des Schauspielers Jon Voight und damit Onkel von Angelina Jolie und James Haven. Nach einem wenig erfolgreichen Versuch, professioneller Golfspieler zu werden, startete Chip Taylor eine Karriere im Musikgeschäft. Er komponierte alleine oder mit anderen Komponisten wie Al Gorgoni, Billy Vera, Ted Daryll und Jerry Ragavoy Pop- und Rocksongs. Seine bekanntesten Kompositionen sind «Wild Thing», «Angel of the Morning» und «Try (Just a Little Bit Harder)». Ende der 1970er-Jahre gab Taylor das Musikgeschäft auf und wurde professioneller Glücksspieler. (*)

24. März 2026

«WER­NER MEIER: EIN LEBEN IN FAR­BEN UND KLÄN­GEN»

Werner Meier - Foto: zVg

Ausstellung im Museum für Lebensgeschichten, Speicher (AR), bis am 14. November 2026

24. März 2026

«ARTE AP­PEN­ZELL IN­TER­NA­TIO­NAL – EDI­TI­ON 3»

Blick in eine vergangene «Arte Appenzell International» im Alten Zeughaus in Herisau - Foto: zVg

Ausstellung im Alten Zeughaus, Herisau, vom 28. März bis am 6. April 2026 – Vernissage am 27. März 2026 um 18:30 Uhr

24. März 2026

«SAMM­LUNG DI­GI­TAL»: SKKG VER­ÖF­FENT­LICHT ERSTE ER­GEB­NIS­SE DER PRO­VE­NI­ENZ­FOR­SCHUNG

Bild: Screenshot © https://digital.skkg.ch/de/intro

Seit 2022 prüft ein Team von Provenienzforscher:innen die Gemäldesammlung, die Bruno Stefanini mehrheitlich in den 1990er-Jahren durch Schweizer Auktionshäuser ersteigert hat. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden fortan auf der Plattform «Sammlung digital» der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) publiziert. Den Auftakt bilden rund 220 Gemälde, zu denen Status, Provenienzketten und Forschungsdatenblätter veröffentlicht werden.

24. März 2026

SCHWEI­ZE­RI­SCHES BUN­DES­AR­CHIV (BAR) HAT DAS AR­CHI­VIN­FOR­MA­TI­ONS­SYS­TEM ER­SETZT

Blick in den Lesesaal des Schweizerischen Bundesarchivs, 1925 - Foto: © BAR

Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) hat nach 20 Jahren Betrieb sein Archivinformationssystem ersetzt und damit «einen entscheidenden Meilenstein seiner digitalen Transformation erreicht», wie es mitteilt.

24. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: «KUL­TUR­FA­BRIK» MUSS AUF­GRUND VON SI­CHER­HEITS­MÄN­GELN GE­SCHLOS­SEN WER­DEN

Bild: Kulturfabrik Biel-Bienne - Foto © https://www.biel-bienne.ch/de/news.html/29/news/6194

«Aufgrund erheblicher Sicherheitsrisiken» muss das Gebäude «Kulturfabrik» ab dem 1. Juli 2026 bis auf Weiteres geschlossen werden. Die Stadt Biel «setzt alles daran, Übergangslösungen zu finden, damit die Künstlerinnen und Künstler ihre Tätigkeit fortsetzen können», wie es in ihrer heutigen Medienmitteilung heisst.

24. März 2026

SO­LO­THUR­NER LI­TE­RA­TUR­TA­GE: GE­WIN­NER:INNEN OPEN­NET 2026

Bilder (von links): Caroline Fankhauser, Silva Jäger und Michael Vogt - Fotos: © TSchaller, Lena Schmid und Vogt

Die Gewinner:innen des diesjährigen OpenNet-Schreibwettbewerbs der Solothurner Literaturtage sind bestimmt: Aus insgesamt 237 Einreichungen hat sich die OpenNet-Jury für die Texte von Caroline Fankhauser, Silvan Jeger und Michael Vogt entschieden.

24. März 2026

ZUM TOD DES BEL­GI­SCHEN COMIC-ZEICH­NERS UND -TEX­TERS HER­MANN

Hermann, 2017 - Foto: Selbymay, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Selbymay - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:FIBD2017Hermann.jpg

Der am 17. Juli 1938 in Bévercé geborene belgische Comiczeichner und -texter Hermann Huppen (Bild) ist am 22. März 2026 in Brüssel gestorben. Der Künstler firmierte lediglich unter seinem Vornamen und war dementsprechend nur als Hermann bekannt. Die berühmtesten seiner Werke sind die Serien «Comanche», «Andy Morgan» und «Jeremiah». Ein Grossteil von Hermanns Geschichten wurde in mehrere Sprachen, darunter Dänisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Schwedisch, Serbisch und Spanisch, übersetzt. Beeindruckend ist die Liste belgischer und internationaler Auszeichnungen, die Hermann erhalten hat; darunter etwa der Grand Prix de la Ville d’Angoulême, Frankreich, für sein Lebenswerk (2016) oder der schwedische Adamson International Prize, ebenfalls für sein Lebenswerk (2019).

23. März 2026

DER DEUT­SCHE FILM­RE­GIS­SEUR, FO­TO­GRAF UND AUTOR PETER SEM­PEL IST GE­STOR­BEN

Peter Sempel, 2007 - Foto: Gabi Hütköper (Kekslover) at de.wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerin:Kekslover - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2007_05_23_Peter_Sempel.jpg

Der am 24. März 1954 in Hamburg geborene deutsche Filmregisseur, Fotograf und Drehbuchautor Peter Sempel (Bild) ist am 20. März 2026 ebenda gestorben. Sempel wuchs in Australien auf und kehrte 1969 nach Hamburg zurück, wo er an der Universität Hamburg Literatur und Sport studierte. Ab 1981 arbeitete er als Filmemacher. Zu Sempels Werk gehören eine Reihe von Künstler-Dokumentationen. So drehte er u.a. über Nina Hagen, Lemmy Kilmister und Peter Brötzmann. Im Film «Dandy», für den Sempel Blixa Bargeld mit der Kamera folgte, waren auch Campino und Nick Cave zu sehen. Sein letzter Film «Artistas» wurde im Herbst 2025 aufgeführt. 2003 wurde Peter Sempel von Martin Scorsese zum Tribeca Film Festival nach New York eingeladen, um dort seinen Film «Jonas In The Ocean» zu zeigen. Der Film war der erste von vier Filmen Sempels über den Künstler Jonas Mekas. (*)

23. März 2026

«MAR­GA­RE­THA DU­BACH. ZAU­BER­WEL­TEN ER­WA­CHEN»

© Margaretha Dubach, Das kleine Volk, 1998, https://www.margaretha-dubach.ch/

Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil-Jona, bis am 10. Mai 2026

23. März 2026

AUCH NACH DEM KON­SUL­TA­TI­ONS-VER­FAH­REN: SRG-SSR MUSS 900 VOLL­ZEIT-STEL­LEN AB­BAU­EN

SRG_SSR_Generaldirektion-Bern © SRG-SSR

Die SRG-SSR muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Dafür ist wie im November 2025 angekündigt neben der grundlegenden Transformation des Unternehmens auch ein Stellenabbau von insgesamt 900 Vollzeitstellen nötig. Das Konsultationsverfahren vom 25. November bis 14. Dezember führte zu «keiner Reduktion des Gesamtumfangs des geplanten Stellenabbaus», wie die SRG-SSR heute Montag mitteilt.

23. März 2026

400 SEI­TEN ZUR BIL­DUNG IN DER SCHWEIZ

© https://www.skbf-csre.ch/bildungsbericht/bildungsbericht/

Der «Bildungsbericht Schweiz 2026» der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) liegt vor. Auf rund 400 Seiten bündelt er das aktuelle Wissen zum Schweizer Bildungssystem über alle Bildungsstufen hinweg – von der obligatorischen Schule bis zur Weiterbildung für Erwachsene. Der Bericht zeigt auf, «wie gut das Bildungssystem funktioniert und wo die Herausforderungen liegen».

23. März 2026

ON­LINE-PLATT­FORM «LE­SE­FO­RUM.CH» ZUM THEMA «LI­TE­RA­LI­TÄT IM FRÜ­HEN KIN­DES­AL­TER»

© leseforum.ch _ 2026_1_titel_fruehe_kindheit@2x

Der Verein «Leseforum Schweiz | Forum lecture suisse | Forum lettura svizzera» engagiert sich seit dreissig Jahren in der Schweiz für die Erforschung und Förderung von Literalität (Lesen, Schreiben und Mediennutzung) und betreibt seit 2010 die online-Plattform «leseforum.ch | forumlecture.ch | forumlettura.ch». Die Redaktion lädt Expertinnen und Experten persönlich ein, Beiträge aus Wissenschaft, Praxis und Kulturwissenschaft zu den geplanten Themen einzureichen, die an dieser Stelle erstmals publiziert werden. Diese Beiträge erscheinen in der Rubrik «Fokusartikel» entweder als wissenschaftliche oder als Praxisbeiträge. In der soeben veröffentlichten Ausgabe Nr 2026/1 geht es um das Thema «Literalität im frühen Kindesalter».

23. März 2026

VOLKS­KUL­TUR­FEST OB­WALD ER­HÄLT VOM KAN­TON OB­WAL­DEN 210’000 FRAN­KEN FÜR DIE FES­TI­VALS 2026 BIS 2028

Bodäständix, Los Cimarrones, Heinz Della Torre, Daria Occhin - Foto: © Volkskulturfest Obwald, 2025

Der Kanton Obwalden unterstützt das Volkskulturfest Obwald weiterhin finanziell. Der Trägerverein erhält für die nächsten drei Festivals der Jahre 2026 bis 2028 einen Gesamtbeitrag von 210’000 Franken. «Das Volkskulturfest Obwald ist mit seiner nationalen Ausstrahlung ein fester Bestanteil des Obwaldner Kulturlebens. Der Regierungsrat unterstützt den Anlass für drei Jahre und spricht dafür jährlich 70’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Somit setzt der Kanton Obwalden seine Unterstützung des Musikfestivals auf dem Niveau der vergangenen Jahre fort.», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.

22. März 2026

ZUM TOD DER IRI­SCHEN FOLK­SÄN­GE­RIN DO­LO­RES KEANE (DE DANNAN)

Dolores Keane während eines Auftritts von De Dannan beim Trowbridge Folk Festival 1985 - Foto: Tony 1212, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Tony_1212 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:D-keane-1985_Restored.jpg

Die am 28. September 1953 in Sylane bei Tuam (County Galway, Irland) geborene irische Folksängerin Dolores Keane (Bild) ist am 16. März 2026 in Caherlistra gestorben. Sie war zunächst Mitbegründerin der irischen Band De Dannan und startete kurz darauf ihre Solokarriere. In den 1990er-Jahren erlangte sie grosse Bekanntheit, pausierte dann jedoch ihre Karriere, ehe sie ab Mitte der 2010er-Jahre wieder auftrat. Keane ist weltweit bekannt für ihre tiefe, melodische Stimme. Ihre Aufnahmen von Liedern wie Dougie MacLeans «Caledonia», Frank A. Faheys «Galway Bay», Paul Bradys «The Island» und Donagh Longs «Never Be the Sun» gelten als einige der bekanntesten Interpretationen im Irish Folk. Berühmt ist Keane nicht nur für ihre Solokarriere, sondern auch für ihr Mitwirken bei der erfolgreichen Folk-Anthologie «A Woman’s Heart», die sie zusammen mit anderen bekannten irischen Sängerinnen aufnahm. (*)

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