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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit durchschnittlich insgesamt fünf Beiträgen pro Tag dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

«DER WEG IST DAS ZIEL», © Heinz Pfuschi Pfister (1945-2026), https://www.pfuschi-cartoon.ch/home.html - Mehr: https://ch-cultura.ch/cartoon-comix-karikatur/zum-tod-des-berner-cartoonisten-und-kunstmalers-heinz-pfuschi-pfister/

Bild: «DER WEG IST DAS ZIEL», © Heinz Pfuschi Pfister (1945-2026), https://www.pfuschi-cartoon.ch/home.html – Mehr: https://ch-cultura.ch/cartoon-comix-karikatur/zum-tod-des-berner-cartoonisten-und-kunstmalers-heinz-pfuschi-pfister/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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2. April 2026

BIEL-BI­EN­NE: BEI RE­GIO­NAL­FERN­SE­HEN «TE­LE­BIE­LIN­GUE» DROHT MAS­SEN­ENT­LAS­SUNG

Dass die Gassmann-Gruppe in Biel-Bienne die Konzession für das zweisprachige Regionalfernsehen «TeleBielingue» definitiv an den Konkurrenten «Canal B» verloren hat, dürfte nun nicht ganz überraschend drastische Folgen haben: Der Belegschaft wird per Ende Juli 2026 gekündigt. Entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat die Gassmann-Gruppe am Donnerstag bestätigt. Die Gassmann-Gruppe leitet ein Konsultationsverfahren ein. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Nicoletta Cimmino, die Publizistische Leiterin der Gassmann-Gruppe, das Haus verlässt, da ihre Stelle im Zuge der Reorganisationen gestrichen wird.

2. April 2026

DAMPF­ZEN­TRA­LE BERN: GE­SAM­TE LEI­TUNG VER­LÄSST DAS KUL­TUR­HAUS ENDE 2027

Dampfzentrale Bern – Foto: © Sabine Burger, https://www.flickr.com/photos/131711151@N05/albums/72157666768232165/with/29023529217

Mit Anneli Binder, Karin Bitterli und Roger Ziegler verlässt die gesamte Geschäftsleitung der Dampfzentrale Bern das Haus Ende 2027, wie sie gegenüber der «Hauptstadt» und den Berner Tamedia-Zeitungen mitteilt. Im August 2025 war bereits der gesamte Vorstand zurückgetreten. Noch in diesem Frühling will die Stadt Bern als Eigentümerin der Liegenschaft bekannt geben, wer den Betrieb in der Dampfzentrale ab 2028 übernehmen werde.

1. April 2026

OPEN CALL SWISS PER­FOR­MANCE AWARD 2026

Der Performancepreis Schweiz soll die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst erhöhen, ihre Vielfalt und Qualität zeigen und ihre Anerkennung stärken. Der national ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an Künstler:innen oder Kollektive, die sich durch Ausbildung, Arbeitsweise oder Präsentationspraxis in der Performancekunst verorten.


1. April 2026

BE­RUFS­VER­BAND VI­SA­R­TE: «KUNST IST AR­BEIT – UND MUSS FAIR ENT­LOHNT WER­DEN»

VISARTE Aktionstage 2026 HonorarLeitlinien

Visarte, der Berufsverband für visuelle Kunst Schweiz, publizierte jüngst die dritte Ausgabe der «Leitlinien – Honorare für Künstler:innen und Kurator:innen». Erfreulicherweise finden diese bei immer mehr Förderstellen Beachtung, dennoch bleibt noch viel zu tun. Im Jahr 2026 macht Visarte Schweiz gemeinsam mit den Visarte-Regionalgruppen mit diversen Aktionen auf die Missstände in der Branche aufmerksam.

1. April 2026

BIEL-BI­EN­NE UN­TER­STÜTZT NEUES FILM­FES­TI­VAL 3F2B IN DER STADT

Nach dem Aus des Festivals du Film Français d’Helvétie (FFFH) unterstützt die Stadt Biel-Bienne die Gründung eines neuen Festivals für französischsprachige Filme. Unter der Leitung eines neuen Vereins will das Projekt die für die Stadt und Region bedeutende Kulturveranstaltung weiterleben lassen.

1. April 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN BILD­HAU­ERS, GRA­FI­KERS UND KUNST­PÄD­AGO­GEN MEL­VIN EU­GE­NE ED­WARDS JR.

Melvin Edwards, Ausstellungsansichten / exhibition views, Kunsthalle Bern, 2025. Photo: Cedric Mussano

Der am 4. Mai 1937 in Houston (Texas) geborene US-amerikanische Bildhauer, Grafiker und Kunstpädagoge Melvin Eugene Edwards Jr. ist am 30. März 2026 in Baltimore (Maryland) gestorben. Der afroamerikanische Künstler wuchs in segregierten Gemeinden in Texas und in einer integrierten Gemeinde in Ohio auf. 1955 zog er nach Kalifornien und begann dort während seines Studiums seine professionelle künstlerische Laufbahn. Ursprünglich als Maler ausgebildet, begann Edwards Anfang der 1960er-Jahre in Los Angeles, sich mit Bildhauerei und Schweisstechniken auseinanderzusetzen, bevor er 1967 nach New York zog. Im letzten Jahr zeigte der international tätige Künstler in der Kunsthalle Bern eine vielbeachtete Ausstellung.

1. April 2026

DIE GE­WIN­NER:INNEN DER SWISS PRESS PHOTO PREI­SE 2026 SIND BE­KANNT

swiss press photo 26

Die Fondation Reinhardt von Graffenried hat heute Mittwoch die Gewinner:innen der Preise in allen Kategorien bekannt gegeben. Die Hauptgewinnerin oder der Hauptgewinner des Swiss Press Photo 26, der / die «Swiss Press Photographer of the Year», wird am 24. April 2026 in der Aula der Universität Bern auserkoren und erhält die Preissumme von 25’000.- Franken.

31. März 2026

ME­DIENFÖR­DE­RUNG FÜR DIE RO­MAN­DIE – SOU­TIEN AUX MÉ­DIAS POUR LA SUISSE RO­MANDE

Nicolas Krausz (Fondation Leenaards), Henry Peter (Fondation Aventinus), Christina Kitsos (Ville de Genève), Nicolas Johner (FERS Stiftung), Martin Kotynek (Media Forward Fund), Bernard Rappaz (Fondation Aventinus), Adrienne Prudente (Fondation Leenaards) - Photo: Steeve Iuncker

In der französischsprachigen Westschweiz wirkt sich die Medienkrise besonders gravierend aus – es droht eine Nachrichtenwüste zu entstehen. Jetzt sind CHF 1,8 Millionen an Fördermitteln zusammengekommen, um unabhängigen Journalismus in dieser akuten Krise zu stärken – bereitgestellt von einer starken Allianz bestehend aus Stadt Genf, Fondation Aventinus, Fondation Leenaards und FERS Stiftung. Das teilt der Media Forward Fund mit.

31. März 2026

DIE FRAN­ZÖ­SI­SCHE KUL­TUR­MA­NA­GE­RIN LILI HIN­STIN IST GE­STOR­BEN

Lili Hinstin, 2019 - Foto: Locarno Film Festival - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lili_Hinstin_.jpg

Die 1977 in Paris geborene französische Kulturmanagerin Lili Hinstin (Bild) ist vor dem oder am 31. März 2026 gestorben. Vom Dezember 2018 bis September 2020 war sie künstlerische Leiterin des Locarno Film Festivals. Lili Hinstin studierte in Paris und Padua Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Philosophie. 2001 gründete sie die auf Dokumentationen spezialisierte Filmproduktionsgesellschaft Les Films du Saut du Tigre. Von 2005 bis 2009 zeichnete sie für die Filmaktivitäten der Französischen Akademie in Rom verantwortlich. Von 2011 bis 2013 war sie stellvertretende künstlerische Leiterin des Dokumentarfilmfestivals Cinéma du Réel, das sich seit der Gründung 1986 der Nachwuchsförderung widmet. 2013 wurde sie Leiterin des internationalen Filmfestivals Entrevues Belfort. (*)

31. März 2026

«LEBEN & LAS­SEN. SPU­REN DES MENSCH­SEINS»

Sonderausstellung «Leben & Lassen. Spuren des Menschseins», Bereich Jugend (Foto: Noemi Bearth)

Sonderausstellung Historisches Museum Thurgau, Altes Zeughaus Frauenfeld, bis am 29. November 2026

31. März 2026

«AN­NI­NA ARTER. THE SA­LA­MAN­DER ROOM»

Annina Arter, The Salamander Room, Installation in der Kunsthalle Arbon, Textildruck, 2026  (Bild: pd/Ladina Bischof)

Ausstellung in der Kunsthalle Arbon, bis am 10. Mai 2026

31. März 2026

DER SCHWEI­ZER AR­CHI­TEKT UND DENK­MAL­PFLE­GER BERN­HARD FUR­RER IST GE­STOR­BEN

Bernhard Furrer - Foto: © Maren Schütze, Berlin

Der am 12. Dezember 1943 in St.Gallen geborene Schweizer Architekt und Denkmalpfleger Bernhard Furrer (Bild) ist am 24. März 2026 in Bern gestorben. In den Jahren 1979 bis 2006 war er Leiter der Denkmalpflege der Stadt Bern. Er war verantwortlich dafür, dass die Altstadt von Bern in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Von 1997 bis 2008 führte Furrer als Präsident die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege. Von 2000 bis 2012 war er Professor an der Accademia di Architettura der Università della Svizzera italiana in Mendrisio und Inhaber des Lehrstuhls «Recupero, Restauro, Trasformazione». Seit 2007 arbeitete Furrer als selbständiger Architekt.

30. März 2026

20. AUS­GA­BE: TANZ­FES­TI­VAL STEPS 2026 ZIEHT PO­SI­TI­VE BI­LANZ

Steps_Hammer by GöteborgsOperansDanskompani ©Tilo Stengel

Am 29. März 2026 ging mit den Aufführungen von «Hammer» der schwedischen Göteborgs Operans Danskompani im Lugano Arte e Cultura (LAC), «Play Dead» des kanadischen Kollektivs People Watching in Nyon und «Beyond» der belgischen Compagnie Circumstances in Vernier die 20. Ausgabe des Tanzfestival Steps zu Ende. «Während 25 Tagen begeisterte das Festival mit 74 Vorstellungen nationaler und internationaler Compagnien an 38 Spielorten im ganzen Land das Publikum», teilen die Veranstalter:innen mit. Die nächste Ausgabe sei für die Zeit vom 2. bis 26. März 2028 geplant.

30. März 2026

«GE­FÜ­GE – RE­NA­TA BÜN­TER, FE­DE­RI­CA GÄRT­NER, NORA SCHMIDT»

Renata_Buenter_126_Staebe

Ausstellung Kunst im Trudelhaus, Baden, bis am 12. April 2026

30. März 2026

«SHIF­TING MAT­TERS – VA­NES­SA BILLY, MAYA BRIN­GOLF, JAN­NIK GIGER, ZI­MOUN»


© Anja Wille Schori Kunstraum Baden

Ausstellung im Kunstraum Baden, bis am 28. Juni 2026

30. März 2026

«HIN­TERM HOR­I­ZONT GEHT’S WEIT­ER!»

© Sonja Feldmeier, Iconoclastic Digestion Systems, 2026, 5-teilig, Fotografien auf Papier, diverse Grössen

Ein Projekt mit Werken von 55 Kunstschaffenden und Kollektiven im
Kunstmuseum Olten, bis am 2. August 2026

30. März 2026

«AN­NA­TI­NA GRAF: IN­SIDE­OUT»

Annatina Graf, Weinende Männer, wütende Frauen 3, 2023 Acryl auf Baumwolle Masse: 60 x 80 cm Courtesy die Künstlerin Foto: Barbara Hess

Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, Neubau, bis am 05. Juli 2026

29. März 2026

«ANS LICHT – EIN­BLICK IN DIE SAMM­LUNG»

Käthe Kollwitz, Brot!, 1924 Kreidelithographie Masse: 40 x 32 cm Sammlung Kunsthaus Grenchen Schenkung Genossenschaft Migros Aare, 2021 © Kunsthaus Grenchen

Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, Villa Girard, bis am 28. Februar 2027

29. März 2026

L’IRAN ET L’UKRAINE BRIL­LENT AU TERME D’UN INOU­BLIABLE 40e FIFF

Cérémonie de clôture FIFF 2026 - Photo: Adrien Perritaz

Le 40e Festival International du Film de Fribourg (FIFF) se clôture sur un nouveau record d’affluence et plus de soixante salles combles. Lors d’une Cérémonie ponctuée par la
remise du premier Fribourg Cinema Award, prix à la carrière décerné à la cinéaste tunisienne Kaouther Ben Hania, cinq des douze longs métrages et trois des quinze courts de la Compétition internationale ont été primés. La satire iranienne «Divine Comedy» d’Ali Asgari décroche le Grand Prix 2026. Le Special Jury Award honore quant à lui le nigérian «My Father’s Shadow».

29. März 2026

«PER­SÖN­LICH» VON RADIO SRF 1 IST «SU­ISSE POD­CAST OF THE YEAR»

Alle Gewinnerinnen und Gewinner der Suisse Podcast Awards 2026 auf einem Bild - Foto: Suisse Podcast Awards, https:::www.instagram.com:p:DWeUsgXjWn7:

Am Freitag, 27. März 2026, wurden im Zürcher KinoKoni (aka Frame) die Suisse Podcast Awards 2026 verliehen. Nominiert waren 44 Schweizer Podcasts in elf Kategorien. Kriterien bei der Vergabe der Suisse Podcast Awards sind Reichweite, Relevanz, Singularität und Originalität. Der Podcast mit den insgesamt meisten Jury-Punkten wird zudem «Suisse Podcast of the Year». Als «Podcast of the Year» wurde dieses Mal die 50jährige Talkshow «Persönlich» von Radio SRF 1 ausgezeichnet.

29. März 2026

«MAX BILL (1908-1994): LA GRAM­MA­TI­CA DELLA BEL­LEZ­ZA»

Immagine: Max Bill, 1970 - Foto: Marcel Vogt, ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_L19-0188-0203A /, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000253670 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Com_L19-0188-0203A.jpg

Esposizione m.a.x. museo, Centro Culturale Chiasso, 29 marzo – 12 luglio 2026

29. März 2026

FÜR URS HOSTETT­LER, LIE­DER­MA­CHER, AUTOR UND ER­FIN­DER VON SPIE­LEN

Urs Hostettler, 2024 - Foto: © Erwin Sigel, https://erwinsigel.com/old-concert/hostettler-diem-mentha/ - CC-BY-NC-ND 4.0

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 4. April 2026, 11.03 Uhr / Podcast

28. März 2026

«MARC BAUER. FEAR RAGE DE­SI­RE, STILL STAN­DING»

Projektansicht © Marc Bauer, «Fear, Rage, Desire. Stil Standing», Kunstmuseum Basel 2026 - Foto: © Raphaela Graf

Installation im Kunstmuseum Basel | Neubau, bis am 2. Mai 2027

28. März 2026

«JOSÉ MUÑOZ. BRO­KEN VOICES»

© José Muñoz, Ohne Titel, 2024

Ausstellung im Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst, vom 28. März bis am 21. Juni 2026

28. März 2026

«NO TIME TO LOSE – VON STU­BE­TEN, DANCINGS UND DIS­COS»

Titelbild Ausstellung «No Time To Lose», Nidwaldner Museum 2025, Fotografie: Christian Hartmann

Ausstellung im Nidwaldner Museum, Salzmagazin, Stans, vom 28. März bis am 1. November 2026

28. März 2026

FERN­SE­HEN SRF 1 WÜR­DIGT DEN SCHWEI­ZER BAND­LEA­DER PEPE LI­EN­HARD

Pepe Lienhard - Foto: © SRF

Zum 80. Geburtstag von Pepe Lienhard (Bild) feiert Fernsehen SRF 1 den Schweizer Bandleader am Samstagabend, 28. März 2026, mit einer Dokumentation und einer anschliessenden «Kultnacht». Der Abend führt vom Tourabschluss-Konzert in Wien zurück durch acht Jahrzehnte Musikgeschichte und unvergessliche TV‑Momente.

28. März 2026

ZUM TOD DER US-AME­RI­KA­NI­SCHEN MA­LE­RIN, KON­ZEPT- UND IN­STAL­LA­TI­ONS-KÜNST­LE­RIN PAT STEIR

Pat Steir, 2014 - Foto: Jeffrey Beall, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Jeffrey_Beall - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pat_Steir.JPG

Die am 10. April 1938 in Newark (New Jersey) geborene US-amerikanische Kunstmalerin sowie Konzept- und Installations-Künstlerin Pat Steir (Bild) ist am 25. März 2026 in New York City gestorben. 1964 nahm Steir an der Ausstellung «Drawings» im Museum of Modern Art teil. Ihre erste Einzelausstellung fand 1964 in der Terry-Dintenfass-Galerie in New York statt, während sie als Illustratorin und Buchdesignerin tätig war. Pat Steir leitete von 1965 bis 1969 als künstlerische Direktorin Harper & Row und war Mitarbeiterin der feministischen Magazine «Printed Matter», «Heresies» und «Semio-Text». In den 1970er-Jahren arbeitete sie mit Buchstaben, Zahlen, Symbolen und Bildern. (*) Persönliche künstlerische Kontakte pflegte Pat Steir u.a. mit Sol LeWitt, Lawrence Weiner, Ines Martin, John Cage, Mary Heilmann,Elizabeth Murraym, Brice Marden und vielen anderen. Weltberühmt wurde sie vor allem durch ihre «Wasserfall-Bilder».

27. März 2026

SHIRA­NA SHAH­BA­ZI VER­ZAU­BERT GROSS­MÜNS­TER ZÜ­RICH MIT TEM­PO­RÄ­RER KUNST AM BAU

Zürcher Grosssmünster, März 2026 - Foto: © Fabian Guggenbühl, Hochbauamt Kanton Zürich @zurich_photography, https://www.instagram.com/p/DVxkAxRiP7_/?img_index=3

Seit Anfang 2025 und noch bis 2028 saniert das Hochbauamt des Kantons Zürich die Aussenhülle des Zürcher Grossmünsters. Dafür musste das Wahrzeichen der Stadt Zürich eingerüstet werden. Nun wird am Gerüst des Grossmünsters eine temporäre Intervention der Zürcher Künstlerin Shirana Shahbazi montiert. Die Gerüstverkleidung wird mit einer Collage aus verschiedenen Fotografien bespielt. Unterschiedliche Arten von Bildern überlagern sich und erzeugen komplexe Situationen und Bildräume, in denen immer wieder neue Bezüge entdeckt werden können. Die gewählte Farbigkeit orientiert sich an den Glasfenstern im Innenraum und taucht die Kirchenhülle für die Zeit der Intervention je nach Lichtsituation in unterschiedliche Farbstimmungen ein.

27. März 2026

SCHWEI­ZER MU­SIK­MARKT 2025: «WACHS­TUM SETZT SICH FORT»

© ifpi Schweiz

Der Schweizer Tonträgermarkt erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von knapp CHF 259 Mio. und wuchs damit um 4 % gegenüber 2024. «Massgebend für diese Entwicklung ist das Musikstreaming, dessen Umsatz um 5 % auf CHF 237 Mio. anstieg. Erfreulich entwickelte sich insbesondere der Vinylmarkt: Erstmals seit 2021 verzeichnete der Verkauf von LPs wieder ein klares Wachstum und stieg um 19 % auf CHF 5.1 Mio. Im Gegensatz dazu setzt sich der Rückgang bei den CD-Verkäufen seit nunmehr 25 Jahren fort; hier ist der Umsatz um 13 % auf CHF 8.4 Mio. gesunken. Weil sich der physische Markt insgesamt seitwärts bewegte, dominiert das Musikstreaming mit 92 % des Gesamtumsatzes den Schweizer Tonträgermarkt», heisst es in der heutigen Medienmitteilung der ifpi-Landesgruppe Schweiz.

27. März 2026

SCHWEI­ZER FILM­PREIS 2026: QUARTZ-TRO­PHÄ­EN FÜR «HEL­DIN» UND «I LOVE YOU, I LEAVE YOU»

Film Quartz Schweiz

Heute Freitagabend wurden in Zürich die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2026 verkündet. In den beiden Hauptkategorien zeichnete die Schweizer Filmakademie den Spielfilm «Heldin» und den Dokumentarfilm «I Love You, I Leave You» aus.

27. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: DIE KON­ZES­SI­ON FÜR RE­GIO­NAL­FERN­SE­HEN «CANAL B» IST BE­STÄ­TIGT

© Canal B Biel-Bienne

Der geplante Bieler Regionalsender «Canal B» erhielt 2024 eine Konzession des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit einem öffentlichen Dienstleistungsauftrag. Aufgrund zweier Rekurse konnte die Ausstrahlung der Programme noch nicht beginnen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die zweite Beschwerde der bisherigen Konzessionärin «TeleBielingue» nun abgewiesen, wie «Canal B» am Freitag mitteilte. Der neue regionale Fernsehsender aus Biel-Bienne, dem Grand Chasseral und dem Seeland soll am 1. Juli 2026 starten, wie «Canal B» am Freitag auf seiner Webseite schreibt.

27. März 2026

LET­TE­RA LU­ZERN 2026: FEST IM NEU­BAD

© Lettera Luzern Literaturfest 2026

Literaturfest im Neubad Luzern, vom 27. bis am 29. März 2026

27. März 2026

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN FILME- UND TV-MA­CHERS, AU­TORS, PRO­DU­ZEN­TEN, JU­RIS­TEN, PHI­LO­SO­PHEN, KÜNST­LERS UND KUL­TUR­VER­MITT­LERS ALEX­AN­DER KLUGE

Alexander Kluge, 2020 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)

26. März 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE CAN­TAU­TO­RE GINO PAOLI IST GE­STOR­BEN

Gino Paoli, 2010 - Foto: Elena Torre, https://www.flickr.com/photos/10022299@N08 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gino_Paoli_2010.jpg

Der am 23. September 1934 in Monfalcone geborene italienische Cantautore und Politiker Gino Paoli (Bild) ist am 24. März 2026 in Genua gestorben. Neben eigenen Erfolgen schrieb Paoli im Lauf seiner Karriere zahlreiche Songs, die von anderen Interpret:innen gesungen wurden, etwa Claudio Villa, Ornella Vanoni, Luigi Tenco, Gianni Morandi, Patty Pravo, Franco Battiato oder auch Marco Masini. Er galt als Wegbereiter von Lucio Dalla, den er 1964 kennenlernte und förderte, aber auch von Francesco De Gregori und Francesco Guccini. Nach einer gemeinsamen Tournee mit Ornella Vanoni erschien 1985 ein erfolgreiches Livealbum, 1986 schrieb Paoli zusammen mit Zucchero die beiden Songs «Come il sole all’improvviso» und «Con le mani». Zusammen mit den Jazzmusikern Enrico Rava, Danilo Rea, Flavio Boltro, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto veröffentlichte Paoli 2007 das Jazzalbum «Milestones. Un incontro in jazz». 1987 trat Gino Paoli als Kandidat der Kommunistischen Partei Italiens für die Wahl in die Abgeordnetenkammer an und wurde dabei ins Parlament gewählt. (*)

26. März 2026

«SPY­CHE­RE» – DAS EM­MEN­TAL SAM­MELT SEIN WIS­SEN

https://regionalmuseum-langnau.ch/aktuell/spychere/

Das Regionalmuseum Chüechlihus Langnau im Emmental lanciert sein neues partizipatives Projekt mit Ausstellung und digitaler Plattform.

26. März 2026

ST.GAL­LEN: LI­TE­RA­TUR­FES­TI­VAL WORT­LAUT 2026 MIT SCHWER­PUNKT­THE­MA «ÜBER:SET­ZEN»

Wortlaut 2026

Die 17. Ausgabe des St.Galler Literaturfestivals Wortlaut findet vom 27. bis 29. März 2026 statt. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr lautet «über:setzen». Insgesamt werden in St.Gallen 29 Veranstaltungen in der Lokremise, der Bibliothek Hauptpost, der Grabenhalle und der Stadtbibliothek Katharinen durchgeführt. Unter anderem treten folgende Autor:innen auf: Lukas Bärfuss, Martina Clavadetscher, Navid Kermani, Flurina Badel, Fabio Andina, Romain Buffat, Julia Weber, Jonas Lüscher, Laura Vogt, Nora Gomringer, Miriam Meckel, Helga Schubert, Katinka Ruffieux, Usama Al Shahmani und Vea Kaiser.

26. März 2026

«30 x 25»: IN LU­ZERN WIRD KUNST GE­FEI­ERT

KHL_2026-03_Jubilaeum30x25_Visuals

Gruppenausstellung in der Kunsthalle Luzern zum Doppeljubiläum Kunsthalle Luzern und Basis Zentralschweizer Dokumentationsstelle – vom 28. März bis am 19. April 2026 – Vernissage am 27. März 2026, 19 Uhr

26. März 2026

BEST­FORM 2026: AK­TU­EL­LES DE­SIGN TRIFFT AUF GE­STAL­TUNGS­GE­SCHICH­TE

© https://bernerdesignstiftung.ch/de/bestform-ausstellung/

Ausstellung im Kornhausforum Bern, 1. OG, vom 27. März bis am 3. Mai 2026

26. März 2026

NINA ZIM­MER VER­LÄSST BERN NACH 10 JAH­REN UND WIRD GE­NE­RAL­DI­REK­TO­RIN DES BEL­VE­DE­RE IN WIEN

Nina Zimmer - Foto © Christine Strub /Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee

Nina Zimmer (Bild), Direktorin des Kunstmuseums Bern und des Zentrums Paul Klee, verlässt Bern nach zehn Jahren. Sie wurde zur neuen Generaldirektorin des Belvedere in Wien ernannt und übernimmt diese Funktion im Januar 2027.

25. März 2026

ZUM TOD DES BER­NER CAR­TOO­NIS­TEN UND KUNST­MA­LERS HEINZ PFU­SCHI PFIS­TER

Heinz Pfuschi Pfister, 2023 - Foto: © Rosmarie Bernasconi, https://www.facebook.com/photo?fbid=6952722248119111&set=pcb.6952726288118707

Der am 10. Mai 1945 in Bern geborene Cartoonist, Kunstmaler, Radierer, Kulturvermittler und Galerist Heinz Pfuschi Pfister ist am 21. März 2026 gestorben. Er wuchs in Zollikofen bei Bern auf und machte 1961-1963 eine kaufmännische Lehre in einer Eisenwarenhandlung. 1964-1967 folgten Aufenthalte in Genf als Quincailler, anschliessend als Gärtner in England in einem Altersheim, später als Hilfspfleger in einem Spital in Norwich. Ab 1968 arbeitete Heinz Pfister in der Pharmaindustrie, zuerst in Bern, dann in Basel. Dann erlernte er die Tiefdruckgrafik und hatte 1977 seine erste Kunstausstellung in der Galerie Claire Brambach in Basel. Mutig stieg er 1979 von der Rohstoffplanung auf Kunst um und wurde freischaffender Kunstmaler und Cartoonist. Ab 1988 betätigte er sich auch als Kurzgeschichtenschreiber. 1994 entstanden erste Trickfilme. Seit vielen Jahren begleitete Pfuschi Kongresse und Tagungen cartoon-kritisch und zeichnete das Gehörte, Zuvielgemeinte und Ungesagte live über den Beamer ins Plenum. Pfuschi-Cartoons erschienen u.a. in der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung», dem «Sonntags-Blick», in «Der Bund», «Schweizer Illustrierte», «NZZ» oder «Die Zeit». Von Pfuschi wurden diverse Cartoon-Bücher publiziert. Ausstellungen hatte er u.a in den Cartoon-Museen von Basel und Krems sowie in seiner eigenen Berner Galerie für Komische Kunst, in der er immer wieder liebevoll national und international bekannte Kolleg:innen präsentierte. Pfuschi war Initiant und Mitorganisator der Cartoon-Ausstellungen in Langnau (1998-2013) und von «gezeichnet».

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